Juni 21, 2023

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Juni 21, 2023

Für 450 Millionen Euro: Lufthansa verkauft Airplus an SEB

Es wurde schon länger damit gerechnet und nun ist es so weit: Lufthansa verkauft ihre Reisekarten-Tochter Airplus. Mit der SEB Kort Bank AB wurde ein Kaufvertrag über 450 Millionen Euro unterschrieben. Die Transaktion soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2024 abgeschlossen werden.  Die Kranich-Airline trennt sich vollständig von der in Neu-Isenburg ansässigen Lufthansa Airplus Servicekarten GmbH sowie von allen internalen Tochtergesellschaften und Niederlassungen von Airplus. Das Zahlungsunternehmen soll auch nach dem Abschluss der Transaktion Mitglied des Netzwerks UATP bleiben. Dazu Remco Steenbergen, Finanvorstand von Lufthansa: „Wir freuen uns, dass wir einen starken neuen Eigentümer aus der Finanzbranche für AirPlus gefunden haben. SEB Kort hat große Erfahrung im ‚Payment‘-Geschäft und die volle Unterstützung des AirPlus-Managements. AirPlus ist glänzend am Markt aufgestellt und kann als Teil einer größeren Finanzgruppe sein Potenzial besser als in der Lufthansa Group ausschöpfen. Dadurch können wir uns noch stärker auf die weitere Verbesserung der Profitabilität und Kapitalrendite des Kerngeschäfts der Lufthansa Group konzentrieren. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von AirPlus. Sie haben ihr Unternehmen zu einem weltweit führenden Anbieter für B2B-Zahlungsdienstleistungen gemacht.“  „Nach den bereits erfolgten Vereinbarungen – zur Veräußerung der LSG-Gruppe im April und jüngst für eine Beteiligung an ITA – ist der Verkauf von AirPlus der nächste große Schritt in der Strategie der Lufthansa Group, sich künftig auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren“, sagt Remco Steenbergen. „In weniger als drei Monaten zwei Konzerngesellschaften zu verkaufen und eine Beteiligung an ITA zu vereinbaren, zeigt deutlich, dass wir diese Strategie konsequent umsetzen.“  Seitens Lufthansa geht man davon

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Uzbekistan Airways flottet bis zu vier Let 410 ein

Der tschechische Flugzeugbauer Let Aircraft Industries konnte auf der Paris Air Show einen Verkaufserfolg erzielen. Bis zu vier Exemplare will Uzbekistan Airways für aufkommenschwache Inlandsstrecken haben.  Die Order setzt sich aus zwei Festbestellungen für das Modell Let L-410 UVP-E20 und zwei Optionen zusammen. Der Umstand, dass die erste Einheit bereits im Juli 2023 an den usbekischen Carrier übergeben werden soll, deutet stark darauf hin, dass der eigentliche Vertragsabschluss bereits vor einiger Zeit erfolgte und aus Prestigegründen während der Messe lediglich symbolisch unterschrieben wurde.  Immer wieder kommt es vor, dass Hersteller und Airways bzw. Leasinggeber die Bekanntgabe von Orders aufschieben und dann im Rahmen von Großmessen wie der Dubai Air Show, Farnborough Air Show oder eben der Paris Air Show kommunizieren. Für alle Beteiligten hat es offenbar besonderes Prestige ihre Bestellungen, während dieser und anderer Veranstaltungen zu verkünden.  Die Let 410 ist ein kleines Turbopropflugzeug, das maximal 19 Fluggäste befördern kann. Es gilt als äußerst robust gebaut, bietet den Passagieren jedoch allenfalls rudimentären Komfort. Dafür sind die Einsatzmöglichkeiten sehr flexibel, denn die Maschine ist stol-fähig und kann auch auf unbefestigten Pisten starten und landen. Gerade diese Umstände spielen für Uzbekistan Airways eine große Rolle, denn man will die Let 410 gezielt auf aufkommenschwachen Inlandsstrecken, aber auch in strukturschwache Regionen des Landes einsetzen. Vergleichsweise ist die Let 410 hinsichtlich der Anschaffungs- und Betriebskosten günstig und weiters darf dieses Muster aufgrund der geringen Kapazität auch ohne Flugbegleiter betrieben werden.  Das zweite festbestellte Exemplar soll voraussichtlich gegen Jahresende 2023 an den Carrier mit Sitz

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Matthias Düllmann wird neuer SR-Technics-Chef

Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2023 bekommt SR Technics mit Matthias Düllmann einen neuen Chef. Der Manager ist bereits seit dem Jahr 2017 für das Wartungsunternehmen tätig und war zuletzt Finanzchef. Düllmann folgt auf Marc Lenz, der laut Medienerklärung weiterhin für die ehemalige Swissair-Tochter tätig sein wird. Konkret wird er in Teilzeit eine beratende Funktion ausüben.

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Lufthansa Group vor Einführung von „Gutschein-Konten“

Zu Beginn der Corona-Pandemie haben zahlreiche Fluggesellschaften mit purer Absicht Erstattungen und gegebenenfalls auch Entschädigungen für abgesagte Flüge verschleppt. Einige Anbieter versuchten ihre Kundschaft mit Gutscheinen abzuspeisen und behaupteten gar dreist, dass es keine andere Möglichkeit geben würde und die EU-Kommission dies so festgelegt habe. Eine glatte Lüge, die dem einen oder anderen Anbieter Klagen von Konsumentenschutzorganisationen eingebracht hat.  Manche Fluggesellschaften, darunter Wizz Air, gehen seit längerer Zeit jenen Weg, dass man bei Erstattungsansprüchen zunächst auf ein Kundenkonto gutschreibt. Dazu gibt es einen Bonus von 20 Prozent, was auf den ersten Blick durchaus attraktiv sein kann. Aber nur dann, wenn man beabsichtigt, erneut bei Wizz Air zu buchen. Die Erstattung des Guthabens vom Kundenkonto – abzüglich der 20 Prozent Bonus – kann sich nämlich äußerst kompliziert und insbesondere langwierig gestalten. Einfach macht es der Billigflieger der Kundschaft nämlich nicht, denn das entsprechende Formular ist sehr gut versteckt. Anschließend heißt es mitunter wochenlang warten und gegebenenfalls auch mehrfach per Mail und/oder Telefon Druck machen.  Auch andere Fluggesellschaften bieten derartige „Wallets“ an. Die Vorteile für die Anbieter liegen auf der Hand, denn im Fall von Erstattungsansprüchen wird das Geld mehr oder weniger automatisiert aufgebucht, dazu gibt es bei vielen Anbietern einen kleinen Bonus und somit bleibt das „echte Geld“ in der Firmenkasse. Auch behauptet man dann, dass man der gesetzlichen Erstattungspflicht binnen sieben Tagen nachgekommen ist, denn immerhin könne man damit ja Tickets bzw. Zusatzleistungen bezahlen. Bei Wizz Air ist es aber nicht wirklich echtes Geld, denn das Guthaben kann nur dann

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Ultralangstrecke: Air Canada nimmt Kurs auf Singapur

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 wird Air Kanada eine Ultra-Langstreckenverbindung zwischen Vancouver und Singapur aufnehmen. Die Flugzeit beträgt in westlicher Richtung 15 Stunden und 55 Minuten. In die umgekehrte Richtung geht es mit 14 Stunden und 35 Minuten ein wenig Schneller. Der Erstflug soll am 3. April 2024 durchgeführt werden. Als Fluggerät sollen Boeing 787 eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass vier wöchentliche Umläufe angeboten werden.

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Salam Air will mit A330neo in Richtung Europa expandieren

Die Fluggesellschaft Salam Air streckt ihre Fühler weiter in Richtung Europa aus. Man will in diese Richtung stark expandieren und wird dazu drei Airbus A330 von Avolon leasen. Die erste Einheit soll voraussichtlich im Oktober 2023 übergeben werden.  Die Neuzugänge werden mit 365 Economy-Class- und 12 Premium-Flachbettsitzen ausgerüstet sein. Der Carrier verspricht, dass man den Passagieren in beiden Beförderungsklassen mehr Komfort bieten wird. Die gegenüber dem A330ceo höhere Reichweite würde Salam Air perspektivisch auch die Aufnahme von Zielen, die derzeit außerhalb der Range der bestehenden Flotte liegen, bieten.  „Die Entscheidung für die Airbus A330neo ergänzt die bestehende Airbus-Flotte, zu der die A320neo, die A321neo und ein A321-Frachter gehören. Mit der Aufnahme der A330neo in die Flotte will SalamAir ihre Kapazität erhöhen, die wachsende Nachfrage des Marktes befriedigen und mehr Touristen ins Land holen, was den Zielen der Vision 2040 des Oman entspricht“, so Salam-Air-Chef Mohamed Ahmed.   Für den Leasinggeber Avolon ist das Luftfahrtunternehmen ein Neukunde. „Wir freuen uns sehr, SalamAir als neuen Kunden begrüßen zu können und damit einer weiteren Fluggesellschaft die Vorteile der A330neo in Bezug auf Treibstoffeffizienz zugänglich zu machen. Seit ihrem Start hat sich das Low-Cost-Modell von SalamAir als großer Erfolg erwiesen, und diese neuen Flugzeuge werden ihre Pläne unterstützen, ihrer wachsenden Zahl von Passagieren mehr Kapazität und Komfort zu bieten. Die Expansion des Luftverkehrs im Nahen Osten wird sich fortsetzen, und die Region ist ein Schwerpunkt für weitere Leasingmöglichkeiten für Avolon“, so Paul Geaney, President und Chief Commercial Officer von Avolon, 

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Sunclass Airlines hat ersten Airbus A330neo eingeflottet

Das Luftfahrtunternehmen Sunclass Airlines hat kürzlich den ersten Airbus A330neo übernommen. Das Flugzeug war ursprünglich für Starlux bestimmt und wurde zuletzt in Shannon bzw. Neapel für den schwedischen Operator startklar gemacht. Das Langstreckenflugzeug trägt die Registrierung OY-VKO und wurde am 7. Juni 2023 offiziell übernommen. Der erste reguläre Linienflug wurde mit dieser Maschine am Sonntag, den 18. Juni 2023 auf der Strecke Stockholm (Arlanda)-Palma de Mallorca durchgeführt.

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Es war ihm zu stickig: 19-Jähriger wollte Flugzeugtür gewaltsam öffnen

Einem 19-Jährigen, der am 19. Juni 2023 auf einem Jeju-Air-Flug versucht hat die Flugzeugtür einer Boeing 737 zu öffnen, droht eine langjährige Haftstrafe. In Südkorea sieht das Gesetz für Vergehen gegen die Flugsicherheit keine Geldstrafen, sondern bis zu zehn Jahre Gefängnis vor.  Erst kürzlich sorgte eine Person, die während dem Landeanflug eines Asiana-Airlines-Fluges eine Notausgangstüre geöffnet hatte, weltweit für Aufsehen. Nur wenige Wochen später, also am 19. Juni 2023, kam es fast zu einer Neuauflage des Vorfalls.  Eine Boeing 737 von Jeju Air befand sich auf dem Weg von Cebu nach Seoul-Incheon. Polizeiangaben nach soll der unruly PAX während dem Flug ein „verdächtiges Verhalten“ an den Tag gelegt haben. Er beschwerte sich wiederholt bei der Besatzung, dass es in der Kabine „stickig“ wäre und er sich dadurch unwohl fühle. Die Purserin entschied dann den Fluggast in die erste Reihe zu versetzen, da das Airlinepersonal ihn so besser im Blick hat.   Allerdings war das wohl keine so gute Idee, denn der unruly PAX hatte von Reihe 1 aus besten Blick auf die Fronttür, die er dann versuchte zu öffnen. Nachdem dies keinen Erfolg hatte, soll er rohe Gewalt angewandt haben. Allerdings öffnete sich die Tür auch so nicht, denn die Maschine befand sich in einer Flughöhe, in der aufgrund des unterschiedlichen Luftdrucks das Öffnen schlichtweg nicht möglich ist.  Sowohl Flugbegleiter als auch andere Passagiere schritten sofort ein und hielten den 19-Jährigen bis zur Landung auf dem Flughafen Incheon fest. Der Kapitän informierte umgehend die Flugsicherung, so dass unmittelbar nach der

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Etihad Airways nimmt Abu Dhabi-Sankt Petersburg auf

Golfcarrier Etihad Airways wird mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 ein zweites Ziel in der Russischen Föderation ansteuern. Man wird mit Maschinen des Typs Boeing 787 Kurs auf Sankt Petersburg nehmen. Diese Route soll ab 29. Oktober 2023 an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient werden. Derzeit verbindet Etihad Airways die Hauptstädte Abu Dhabi und Moskau miteinander. Sankt Petersburg ist somit die zweite Destination in Russland.

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