August 4, 2023

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August 4, 2023

Comeback: Flughafen Nürnberg bietet wieder Führungen an Sonntagen an

Nach langer Pause bietet der Flughafen Nürnberg nun auch wieder an Sonntagen Führungen über das Areal des Airports an. Diese werden an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat angeboten und dauern etwa eine Stunde.  Die Sonntagsführungen können jederzeit für jeden zweiten und vierten Sonntag online gebucht werden. Die erste Rundfahrt findet am Sonntag, 13. August 2023, um 15:00 Uhr statt. Familien- und Einzeltickets sind buchbar unter airport-nuernberg.de/sonntagsfuehrungen (Achtung: Das Ticketkontingent ist begrenzt!).  

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Köln/Bonn: Am Vorfeld wird jetzt auch Bio-Diesel getankt

Am Flughafen Köln/Bonn kommt künftig so genannter HVO-Diesel bei Vorfeldfahrzeugen zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Kraftstoff, der aus hydrierten Pflanzenölen, die aus Rest- und Abfallstoffen stammen, hergestellt wird. So will man etwa 3.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr einsparen.  „Der Einsatz des erneuerbaren Kraftstoffs ist ein weiterer wichtiger Baustein und eine sehr sinnvolle Ergänzung für unser Konzept für klimafreundliche Mobilität“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Bereits seit Jahren setzen wir zunehmend auf Fahrzeuge und Geräte mit Elektroantrieb und tauschen ältere Modelle aus. So haben wir Anfang des Jahres vollelektrische Gelenkbusse in Betrieb genommen. In einigen Bereichen ist ein Dieselantrieb noch maßgebend und notwendig, etwa bei den sehr großen und schweren Fahrzeugen der Flughafen-Feuerwehr. Für diese Fälle ist der HVO-Diesel eine sehr gute Lösung.“ 

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Klagenfurt: Öffentliche Hand hat Lilihill-Klage gegen Call-Option erhalten

Es war nur eine beiläufige Bemerkung während einer Pressekonferenz, aber diese dürfte durchaus Brisanz haben, denn es könnte sich um den Auftakt eines jahrelangen Rechtsstreits handeln. Der ehemalige Mehrheitseigentümer Lilihill hat gegen das Ziehen der Call-Option eine Klage gegen die öffentliche Hand eingebracht.  Laut KBV-Vorstand Martin Payer hat man diese bereits vom zuständigen Gericht zugestellt bekommen. Der Zeitpunkt der Übergabe der Klageschrift ist durchaus interessant, denn die Zustellung soll am 3. August 2023, also just einen Tag vor der Pressekonferenz, in der über den Kassasturz und damit die desolate Finanzlage des Klagenfurter Flughafens berichtet wurde.  Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass Payer sowie die anwesenden Politiker von Stadt Klagenfurt und Land Kärnten schwere Vorwürfe gegen Lilihill erhoben haben. Beispielsweise deuteten diese an, dass dem Airport durch die Auslagerung der Buchhaltung an eine Lilihill-Gesellschaft hohe Kosten entstanden wären. Auch habe die Airport-Gesellschaft viel Geld für externe Kommunikationsdienstleistungen an Agenturen überwiesen. Der Erfolg der Maßnahmen ist aus der Sicht der öffentlichen Hand, die nunmehr wieder alleinige Eigentümerin des Flughafens ist, zweifelhaft. Auch wirft man vor, dass es im Zusammenhang mit der nie gestartetenLiliair zu beachtlichen Kosten für den Airport gekommen sein soll.  Die Geschäftsführung des Flughafens soll nun prüfen inwiefern auf dem juristischen Weg diverse Ausgaben vom ehemaligen Mehrheitseigentümer zurückgefordert werden können. Generell lassen Payer, Landeshauptmann-Stellvertreter Gruber (ÖVP) und Klagenfurts Bürgermeister Scheider (Team Kärnten) überhaupt kein gutes Haar an Lilihill. Man warf dem Unternehmen öffentlich Misswirtschaft vor und deutete an, dass der Airport angeblich regelrecht abgewirtschaftet worden sein soll. Der Kassasturz

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Westbahn ist dem VOR beigetreten

Das private Zugunternehmen Westbahn ist mit Wirksamkeit zum 1. August 2023 dem Verkehrsverbund Ostregion beigetreten. Dies hat zur Folge, dass nun auch VOR-Tickets zwischen Wien und Amstetten anerkannt werden. Zuvor war das Verhältnis zwischen Westbahn und Verkehrsverbund Ostregion über einige Jahre durchaus angespannt. Nun scheint man sich geeinigt haben. Das VOR-Angebot soll sich so um rund 21.000 Zugfahrten pro Jahr erweitern. Es freut uns, dass wir mit dem Beitritt zum VOR nun auch den Menschen in der Ostregion ein angenehmes Reiseerlebnis in unseren modernen Doppelstockzügen bieten können. Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit hoffen wir, dass wir damit auch für alle, die nicht täglich mit dem Zug unterwegs sind, einen Anreiz schaffen, bei möglichst vielen Gelegenheiten vom Auto auf die Schiene umzusteigen.“, so die beiden Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch und Florian Kazalek. 

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Teure Ticketpreise machen Eurowings und Discover Airlines profitabel

Über viele Jahre hinweg steckte die Lufthansa-Tochter Eurowings tief in den roten Zahlen, Besonders die einstigen Langstreckenaktivitäten haben das Betriebsergebnis tief in den Keller gezogen. Nach enorm langer Durststrecke hat man im ersten Halbjahr 2023 wieder einen Gewinn eingeflogen.  Offiziell begründet man den erstmaligen Erfolg damit, dass man die Strategie angepasst habe und dies nun Früchte tragen würde. Allerdings dürfte eher dahinterstecken, dass die Lufthansa Group auf fast allen Routen, auf denen man keinen Mitbewerber hat, die Preise massiv erhöht hat. Besonders ab Deutschland gibt es sehr viele Routen, auf denen man keinen Konkurrenten hat. Da die Nachfrage in diesem Jahr sehr hoch ist, ist es dem Konzern, dem auch Eurowings angehört, gelungen die Flugscheine zu erheblich höheren Preisen abzusetzen. Allein mit den allgemeinen Teuerungen sind die auf vielen Routen exorbitant erhöhten Flugpreise nicht zu rechtfertigen, jedoch wenn die Fluggäste bereit sind dies zu bezahlen, nennt man es freie Marktwirtschaft beziehungsweise völlig legale Gewinnoptimierung.  Generell dürfte man damit auch dem grünen Lager in der Politik einen Gefallen tun, denn diese fordert seit mehreren Jahren, dass Flugscheine unbedingt teurer werden müssen. Allerdings: Wenn die Maschinen trotz höherer Preise gefüllt werden, profitiert davon nicht die Umwelt, sondern auf juristischen Umwegen freuen sich die Eigentümer bzw. Aktionäre über höhere Dividenden.   Auch Eurowings Discover fliegt profitabel  Eurowings war einst eine Regionalfluggesellschaft, die zunächst auf eigene Rechnung und später als ACMI-Provider für Lufthansa und kurzzeitig auch Germanwings tätig war. Später wurde der Carrier zum Billigflieger des Kranich-Konzerns umgebaut und schrieb seither hohe Verluste. Lediglich

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Kassasturz: Flughafen Klagenfurt hat millionenschweres Finanzloch

Die Finanzlage des Klagenfurter Flughafens ist noch angespannter als bislang von der öffentlichen Hand befürchtet. Der angekündigte Kassasturz hat ergeben, dass der Fehlbetrag bei 6,6 Millionen Euro liegt und damit doppelt so hoch ist wie zuvor von Lilihill gegenüber Land Kärnten und Stadt Klagenfurt kommuniziert.  Doch das ist noch gar nicht alles, denn um den Fortbestand des Kärntner Flughafens sichern zu können, müssen in den nächsten Jahren rund 15 Millionen Euro investiert werden. Die genannten Zahlen wurden im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz von Airportchef Maximilian Wildt, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP), Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) und KBV-Vorstand Martin Payer bekanntgegeben.  Der Landes-Vize betonte, dass es in den nächsten Monaten primär darum gehe den Airport, der sich seit einigen Wochen wieder vollständig im Eigentum der öffentlichen Hand befindet, zu retten. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wären, so Bürgermeister Scheider, millionenschwere Investitionen in die sicherheitsrelevante Infrastruktur notwendig. Auch im Bereich des Terminals bestehe Sanierungsbedarf an der Gebäudesubstanz. Zwischen den Zeilen war auch herauszuhören, dass unter der Mehrheitseigentümerschaft von Lilihill angeblich nur die allernotwendigsten Arbeiten vorgenommen worden sein sollen.  Interessant erscheint auch der Umstand, dass während der Pressekonferenz hohe Ausgaben des Airports im Zusammenhang mit der nie abgehobenen Liliair genannt wurden. Wildt sagte dazu, dass derzeit geprüft wird inwiefern man von Lilihill Geld zurückfordern kann. Weiter ging man jedoch nicht ins Detail.  Angesichts der desaströsen Finanzlage, die in diesem Jahr schon dazu geführt hat, dass der Airport zweimal nicht in der Lage war die Löhne und Gehälter pünktlich auszubezahlen, was letztlich zum

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Zürich: Swiss hat kostenloses Chat-Internet gestartet

Seit 2. August 2023 bietet die Fluggesellschaft Swiss auf Langstreckenflügen kostenloses Wlan-Internet an. Es handelt sich aber um eine Basis-Variante, in der lediglich Chatdienste wie WhatsApp möglich sein sollen. Bereits seit einiger Zeit zeigt sich ein Trend, dass Airlines die Wifi-Dienstleistungen zunehmend kostenfrei anbieten. Dies dürfte auch damit zusammenhängen, dass viele Passagiere, insbesondere auf der Kurzstrecke, nicht bereit sind die zum Teil horrenden Preise zu bezahlen. Wer bei Swiss mehr als nur Chatfunktionen nutzen möchte, muss auf der Langstrecke auch weiterhin tief in die Tasche greifen. Für vier Stunden werden 25 Franken fällig und eine Flatrate schlägt mit 35 Euro pro Flug zu Buche. First-Class- und HON-Circle-Member bekommen die unbegrenzte Variante weiterhin kostenfrei.

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Southwest wandelt weitere Max-7-Orders in Max-8 um

Dem Billigflieger Southwest Airlines scheint die jüngste Lieferverzögerung der Boeing 737-Max-7 nicht in den Kram zu passen. Man einigte sich mit Boeing darauf, dass 24 Orders in jene des größeren Modells Max-8 umgewandelt werden. Im Gegenzug gab Southwest Airlines im Rahmen einer ad-hoc-Mitteilung bekannt, dass man 30 Optionen für die Boeing 737-Max-7 gezogen hat. Man hofft, dass die Maschinen im kommenden Jahr ausgeliefert werden können. Bereits im Vorjahr hat der Carrier festbestellte B737-Max-7 in Max-8 umgewandelt.

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Avion Express will Flotte bis Ende 2027 verdoppeln

Die Avia-Solutions-Tochter Avion Express konnte ihre Flotte, die auf den AOCs in Litauen und Malta registriert ist, mittlerweile auf 50 Maschinen der Airbus-A320-Reihe erweitern. Man will noch mehr und spricht bereits von 100 Flugzeugen. Weiters will man einen Ableger in Südamerika aufziehen.  Eigene Linienflüge bietet Avion Express nicht an. Man fliegt ausschließlich für andere Fluggesellschaften im so genannten Wetlease und führt weiters für den einen oder anderen Reiseveranstalter Charterflüge durch. In der laufenden Sommerflugplanperiode 2023 ist man unter anderem für Eurowings und AIr Malta in größerem Umfang im Einsatz.  Im Jahr 2021 bestand die Flotte noch aus 16 Flugzeugen. Mittlerweile sind auf den AOCs in Litauen und Malte über 50 Maschinen der Airbus A320-Reihe registriert. Damit hat man sich binnen kurzer Zeit um 212 Prozent vergrößert. „ACMI bietet den Fluggesellschaften viele Vorteile, wie effizientes Kapazitätsmanagement, Betriebsoptimierung, Kosteneinsparungen und Flexibilität, insbesondere in Zeiten schwankender Nachfrage. Als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach diesen Diensten haben wir unsere Flotte konsequent erweitert, so dass wir unsere derzeitigen Kunden, darunter Eurowings, SunExpress, Transavia Netherlands, TUI UK, Flynas, Air Baltic, British Airways Euroflyer, Air Malta, Pegasus und viele andere, besser bedienen können“, so Darius Kajokas, CEO von Avion Express.  Bis Ende des kommenden Jahres sollen zehn weitere Flugzeuge in die Flotte aufgenommen werden. Der Airlinechef prognostiziert, dass man Ende 2027 zumindest 100 Maschinen auf den AOCs registriert haben wird. Einen erheblichen Beitrag soll auch eine neue Tochtergesellschaft, die man derzeit in Brasilien aufbaut, leisten. Der neue Carrier soll dort ACMI- und Charterdienstleistungen mit A320-Flugzeugen anbieten.

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Sommer 2024: Ita Airways stockt München und Frankfurt auf

Die italienische Fluggesellschaft Ita Airways plant die Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 deutlich häufiger ansteuern. Auf beiden Routen sollen die Frequenzen verdoppelt werden. Momentan verbindet Ita den Flughafen Rom-Fiumicino je sieben Mal pro Woche mit Frankfurt am Main und München. Ab 1. April 2024 soll es 14 Mal wöchentlich in die zuerst genannte Stadt gehen. Ebenso wird Ita Airways ab 2. April 2024 München bedienen.

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