August 4, 2023

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August 4, 2023

Tschechien: Erster Budweis-Charter nach jahrelanger Verspätung abgehoben

Am 2. August 2023 führte die tschechische Fluggesellschaft Smartwings im Auftrag eines Tour Operators den ersten Charterflug ab dem Budweis Airport durch. Noch ist das Angebot ab dem neuen Airport durchaus überschaubar.  Mit jahrelanger Verspätung hat man es in České Budějovice geschafft, dass die notwendigen Betriebsbewilligungen erlangt wurden und der erste Charterflug durchgeführt werden konnten. Genau genommen ist der Airport nicht neu, denn ihn gibt es schon länger. Vor einigen Jahren hat man sich aber entschieden, dass dieser erweitert und ausgebaut werden soll, so dass auch Maschinen der Typen Airbus A320 und Boeing 737 starten und landen sowie abgefertigt werden können.  Zunächst versuchte man sich offensiv als Billig-Alternative zu Linz zu vermarkten, jedoch konnte man im Vorfeld keinen einzigen Lowcoster für Budweis begeistern. Auch sonst hat man bis dato keinerlei Linienflüge. Das Angebot, das am 2. August 2023 aufgenommen wurde, wird im Rahmen eines Chartervertrags von Smartwings für einen tschechischen Reiseveranstalter durchgeführt.  Die Buchungszahlen sollen laut Tour Operator zufriedenstellend sein. Man denkt bereits über eine Ausweitung des Angebots nach. Immerhin hat man derzeit einen großen Vorteil, denn man ist der einzige Anbieter, der Nonstopflüge zu Ferienzielen ab České Budějovice im Portfolio hat. Geht es nach dem Management des Airports, so sollen sich schon möglichst bald Billigflieger ansiedeln.  Zumindest in der Theorie hätte der Flughafen Budweis durchaus das Potential ein ernsthafter Konkurrent für den Linzer Flughafen zu werden. Allerdings muss man dazu auch ein attraktives Angebot auf die Beine stellen. In vielen Fällen reisen potentielle Linz-Passagiere mangels Angebot bereits heute ab

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Sommer 2024: Vueling stockt Berlin, Düsseldorf und Hamburg auf

Die IAG-Billigtochter Vueling beabsichtigt im Sommer 2024 häufiger Kurs auf die deutschen Flughäfen Berlin, Düsseldorf und Hamburg zu nehmen. Die bestehenden Barcelona-Routen sollen aufgestockt werden. Mit Wirksamkeit zum 31. März 2024 sollen bis zu 17 Hamburg—Umläufe pro Woche angeboten werden. Die Berlin-Route will man ab 1. April 2024 in selbiger Frequenz bedienen. Nach Düsseldorf soll es ab 2. April 2024 bis zu 16 Mal pro Woche gehen.

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AUA-Winterflugplan ab Klagenfurt fällt nochmals kleiner aus

Im Winterflugplan 2023/24 müssen sich Austrian-Airlines-Passagiere von/nach Klagenfurt an deutlich weniger Rotationen gewöhnen. Mitunter gibt es an bestimmten Tagen nur noch einen Flug pro Tag.  Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag nur noch gegen 9 Uhr 30 von Wien nach Klagenfurt und anschließend wieder zurück in die Bundeshauptstadt geflogen wird. Nur noch an den Tagen Mittwoch, Freitag und Sonntag soll es einen frühabendlichen Umlauf Wien-Klagenfurt-Wien, der Österreichs größten Airport um 17 Uhr 15 verlässt, geben.  Zu weiteren Ausdünnungen kommt es beispielsweise während der Weihnachtsferien, wobei dies auf dieser Route bereits vor der Corona-Pandemie üblich war. Hinter der Reduktion des Angebots auf der innerösterreichischen Strecke steckt laut Austrian Airlines, dass die Nachfrage nicht ausreichend sein soll. Dem widerspricht aber ein Bericht des Österreichischen Rundfunks. In diesem ist die Rede davon, dass die Maschinen sehrwohl gut ausgelastet sein sollen.   Seitens der Wirtschaftskammer setzt man nun auch Hoffnungen in den neuen Flughafenchef Maximilian Wildt, denn Anbindungen an weitere Drehkreuze, beispielsweise München und/oder Hamburg, würden die Abhängigkeit von Austrian Airlines verringern. Seitens des Airports heißt es dazu in Kurzfassung, dass man sich mit der AUA in intensiven Gesprächen befinde und eines der großen Ziele der Airport-Geschäftsleitung wäre es, dass man eine Drehkreuzanbindung an einen Airport in Deutschland auf die Beine stellen kann.   Als Operator würde aus logischen Gründen nur die Lufthansa Group selbst oder eine Partner-Airline, die über die notwendigen Interlining- und Codeshareabkommen verfügt, in Frage kommen. Das Klagenfurt-Interesse scheint sich aber in sehr

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Skyalps kündigt Cuneo-Rom an

Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 nimmt Skyalps eine Nonstopverbindung zwischen Cuneo und Rom-Fiumicino auf. Diese soll zunächst viermal wöchentlich bedient werden. Der de-Havilland-Dash-8-400-Operator plant die neue Route ab 30. Oktober 2023 an den Verkehrstagen Montag, Dienstag und Donnerstag und Freitag anzubieten. Weiters will man auf dem Flughafen Cuneo einen Wartungshangar aufbauen. In diesem soll die Turbopropflotte künftig selbst gewartet werden.

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Jet Airways erhält ultrakurz befristetes AOC

in für nur einen sehr kurzen Zeitraum befristetes AOC wurde Jet Airways seitens der indischen Zivilluftfahrtbehörde DGCA erteilt. Dieses soll primär dazu dienen, dass der Carrier das Insolvenzverfahren abschließen kann.  Eigentlich sollte Jet Airways schon längst wieder in der Luft sein, jedoch gab es bislang zahlreiche Umstände, die dazu geführt haben, dass der kommerzielle Comeback-Flug nicht durchgeführt wurde. Trotz dessen, dass die einstige Etihad-Airways-Beteiligung durch das Jalan-Kalrock-Konsortium übernommen wurde, konnte man das Insolvenzverfahren noch nicht verlassen. Eine Vielzahl juristischer Fragen waren beziehungsweise sind gerichtsanhängig.  Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat am 28. Juli 2023 das AOC von Jet Airways neu ausgestellt. Allerdings ist dieses nur bis zum 3. September 2023 gültig. Bis zu diesem Tag müssen die neuen Eigentümer des Unternehmens sämtliche Punkte des bewilligten Sanierungsplans erfüllen. Auch muss man vor dem 3. September 2023 die Neuzertifizierung als Luftfahrtunternehmen beantragen. Andernfalls erlischt das Luftfahrbetreiberzeugnis endgültig.  Seites des Konsortiums gibt man sich zuversichtlich, dass man Jet Airways wieder in die Luft bringen wird. Man werde sich weiterhin für die Wiederbelebung des Carriers einsetzen und werde mit Kreditgebern, Behörden und Gerichten kooperieren. Allerdings drängen verschiedene Gläubiger, darunter auch die Bank of India, darauf, dass Jet Airways endgültig abgewickelt wird. Auch hat ein Gericht kürzlich entschieden, dass das übernommene Unternehmen rund 160 Mitarbeiter, die kurz nach dem Grounding gekündigt wurden, wieder einstellen muss. Eine andere Entscheidung besagt, dass sämtliche ausstehenden Lohnansprüche der ehemaligen Belegschaft ebenfalls ausbezahlt werden müssen. Die Summe der verschiedenen juristischen Auseinandersetzungen habe dazu geführt, dass es bislang nicht gelungen ist Jet Airways

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Sommer 2024: Eurowings nimmt Keflavik ab Stuttgart auf

Ab Stuttgart plant Eurowings im Sommerflugplan 2024 auch die Destination Keflavik anzubieten. Diese soll vorerst zweimal wöchentlich angeboten werden. Der Erstflug ist für den 19. Mai 2024 angekündigt. Von Stuttgart nach Keflavik geht es jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag zu später Stunde. Die Rückflüge werden an Montagen und Freitagen in der Nacht durchgeführt. Als Fluggerät kommen im Normalfall Airbus A320 zum Einsatz.

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Wien: Innenministerium stockt Kapazität der Grenzkontrollen auf

Das österreichische Innenministerium hat eigenen Angaben nach die Kapazität der Grenzkontrollen am Flughafen Wien-Schwechat aufgestockt. Es handelt sich um den größten Grenzübergangspunkt der Republik.  Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hob diese Woche auch die Zusammenarbeit mit der Flughafen Wien AG positiv hervor. „Die Sicherheit aller Menschen am Flughafen hat oberste Priorität, deshalb wird das Personal aufgestockt und die technische Ausstattung umfangreich modernisiert. Ich danke dem Flughafen Wien für die enge und seit Jahrzehnten bewährte Kooperation“, so das Regierungsmitglied.  Zu Spitzenzeiten hat der Flughafen Wien-Schwechat mehr als 100.000 Passagiere pro Tag. Laut Innenministerium führt dies dazu, dass äußerst unterschiedliche Sicherheitsaufgaben für die Polizisten bestehen. Unterschiedliche internationale Bedrohungslagen haben in den vergangenen Jahren immer größere Anforderungen an die Exekutive gestellt. Die Sicherung der Infrastruktur spielt dabei eine besondere Rolle. In der jüngeren Vergangenheit sind zusätzlich zu rein theoretisch möglichen terroristischen Aktionen auch die so genannten Klimakleber dazu gekommen. Erst vor wenigen Tagen ist es der Polizei gelungen eine Störaktion dieser zu vereiteln noch bevor die selbst ernannten „Klimaschützer“ überhaupt ihren Sekundenkleber auspacken konnten.  Immer wieder passiert es, dass Passagiere in Hektik oder aus purer Vergesslichkeit ihre Gepäckstücke irgendwo im Airport vergessen. Selbstverständlich hören die Betroffene dann entsprechende Durchsagen nicht, so dass aus Sicherheitsgründen die Polizei einschreiten muss. Zum Glück waren es bislang noch immer völlig harmlose Inhalte und die Beamten konnten rasch Entwarnung geben, aber sicher ist eben sicher.  Ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld ist der Kriminaldienst: Der Flughafen als Drehscheibe für internationale Reisetätigkeiten bringt auch verschiedene Formen der Kriminalität mit sich. Besonderer Fokus

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Sommer 2024: Pegasus plant Antalya-Münster/Osnabrück

Die türkische Ferienfluggesellschaft Pegasus plant im Sommerflugplan 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Antalya und Münster/Osnabrück anzubieten. Der Erstflug ist für den 1. April 2024 angekündigt. Vorerst sind vier wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten geplant. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Im Regelfall sollen Maschinen der Airbus-A320neo-Reihe eingesetzt werden.

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