August 8, 2023

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August 8, 2023

Halbjahreszahlen: Aeroitalia erstmals profitabel

Kaum eine in Italien tätige Fluggesellschaft hat ihr Streckennetz so häufig geändert wie Aeroitalia. Dennoch soll es dem Unternehmen gelungen sein im ersten Halbjahr 2023 in die schwarzen Zahlen zu fliegen. Laut offizieller Erklärung sollen die Einnahmen um 47,11 Millionen Euro gestiegen sein. Unter dem Strich steht letztlich ein Gewinn vor Steuern in der Höhe von 6,72 Millionen Euro, der in etwa 14,27 Prozent der Einnahmen entspricht. Der Verwaltungsrat von Aeroitalia hat die von der Geschäftsleitung für das erste Halbjahr 2023 vorgelegten Zahlen kürzlich abgesegnet. Der Betriebsgewinn soll aufgrund eines Beschlusses der Gesellschafterversammlung vollständig in das Flottenwachstum investiert werden. In diesem Zusammenhang wurde erklärt, dass bereits weitere Operating-Leasing-Verträge abgeschlossen wurden. Bis Jahresende soll die Flotte im Eigenbetrieb auf zehn Maschinen erweitert werden. Dazu kommen Flugzeuge, die im Rahmen von Wetlease-Verträgen von anderen Airlines betrieben werden. Beispielsweise ist die rumänische Air Connect mit zwei ATR72-600 im Streckennetz des italienischen Carriers unterwegs.

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Tokio: Air Japan hebt im Feber 2024 ab

Anfang Feber 2024 wird der schon seit einiger Zeit angekündigte All-Nippon-Airways-Ableger Air Japan den Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst soll die Route Tokio (Narita)-Bangkok mit Boeing 787 bedient werden.  „Wir hoffen, dass wir mit dem Start von Air Japan das Beste aus Japans Flugzeugkabinen präsentieren und damit die Reise unserer Gäste bereichern können“, sagte Hideki Mineguchi, Präsident von Air Japan. „Wir sind begeistert von dem Produkt und freuen uns darauf, unsere ersten Passagiere an Bord begrüßen zu dürfen.“  Die Flotte der Neugründung wird aus Maschinen des Typs Boeing 787-8 bestehen. Diese sind mit 324 Sitzen in All-Eco-Bestuhlung ausgerüstet. Die Mahlzeiten an Bord können bei der Ticketreservierung oder an Bord erworben werden. Insgesamt stehen darüber hinaus 13 verschiedene vorbestellbare Mahlzeiten zur Verfügung, darunter auch vegetarische und andere Mahlzeiten, die diätetische und religiöse Einschränkungen berücksichtigen. Zudem werden Menüs angeboten, die von Passagieren jeden Alters genossen werden können. 

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Arbeiterkammer: Deutlich mehr Probleme wegen Ausfällen und Verspätungen

Wenn es darum geht, dass Fluggesellschaften Entschädigungen und/oder Erstattungen an Passagiere leisten müssen, werden viele Carrier kreativ, wenn es darum geht diese abzulehnen oder einfach nicht zu bezahlen. Mitunter reagiert man auf die Forderungen auch gar nicht. Die Arbeiterkammer konnte seit dem Jahr 2020 rund 230.000 Euro für ihre Mitglieder erfolgreich geltend machen.  Immer wieder sitzen unwissende Passagiere dem Irrglauben auf, dass wenn sie ein Ticket bei selbsternannten „Premium-Airlines“ buchen, dass im Falle des Falles alles organisiert wird und etwaige Entschädigungen ohne Wenn und Aber überwiesen werden. Leider ist häufig das Gegenteil der Fall, denn ein österreichisches Unternehmen schafft es mittlerweile regelmäßig in Konsumentenschutzsendungen des Österreichischen Rundfunks. Ein regelrechter Stammgast in Sachen Problemen während und/oder nach Flugunregelmäßigkeiten ist auch Wizz Air. Dieser Carrier brachte es sogar so weit, dass die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs Zwangsmaßnahmen androhnen musste. Besonders ungenau nimmt man es beim Recht auf Ersatzbeförderung, denn entgegen höchstrichterlichen Urteilen verweist das Unternehmen auf die eigenen Beförderungsbedingungen und will nur auf eigene Flüge umbuchen. In Österreich führt die Arbeiterkammer derzeit einen Prozess, in dem es um zahlreiche Klauseln der Wizz Air geht.  Im Jahr 2020, das vom Umstand, dass viele Veranstalter und Fluggesellschaft die Rückzahlung abgesagter Flüge verschleppt haben, geprägt war, hat sich die Arbeiterkammer mit Fairplane einen Kooperationspartner an Bord geholt. Bislang hat man etwa 230.000 Euro für betroffene Passagiere erstreiten können.  Die AK Wien hat jedes Jahr zahlreiche Anfragen – allein im Vorjahr mehr als 1.800 Anfragen nur zu Flugärger. Immer wieder Thema: Flüge werden gestrichen, die Ticketkosten

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Juli 2023: Ryanair Group knackt die 18-Millionen-Passagiere-Marke

Im Juli 2023 hatte die Ryanair Group so viele Fluggäste wie noch nie an Bord. Der Carrier legte im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat um elf Prozent zu und beförderte rund 18,7 Millionen Passagiere. Die Auslastung war mit 96 Prozent unverändert.  Der irischen Firmengruppe gehören die operativen Fluggesellschaften Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz, Malta Air und Lauda Europe an. Innerhalb der letzten 12 Monate haben die genannten Carrier gemeinsam 175,3 Millionen Reisende befördert. Damit konnte man sich gegenüber der Vorperiode um 23 Prozent verbessern. Die Auslastung steig um sieben Prozentpunkte auf 94 Prozent. 

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Mietautos: So bekommt man den internationalen Führerschein

In vielen Ländern ist die Anmietung eines Mietwagens eine beliebte Möglichkeit, um die Region auf eigene Faust zu erkunden. Für Reisende aus verschiedenen Ländern ist jedoch nicht immer der nationale Führerschein ausreichend, um ein Fahrzeug zu mieten und im Ausland zu fahren. In einigen Staaten wird zusätzlich ein internationaler Führerschein verlangt, der als offizielle Übersetzung des nationalen Führerscheins dient. Hier werfen wir einen Blick auf die Bedeutung des internationalen Führerscheins und erklären, wie man ihn in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten kann. Was ist der internationale Führerschein? Der internationale Führerschein, auch als Internationales Führungszeugnis oder Internationaler Fahrzeugschein bezeichnet, ist kein eigenständiger Führerschein. Stattdessen fungiert er als Übersetzung und Ergänzung des nationalen Führerscheins, um die Verständigung mit Behörden in anderen Ländern zu erleichtern. Der internationale Führerschein enthält alle relevanten Informationen des nationalen Führerscheins und ist in vielen Sprachen verfasst, sodass Strafverfolgungsbehörden und Autovermietungen im Ausland die Informationen leichter überprüfen können. In welchen Staaten benötigt man einen internationalen Führerschein zur Mietwagenanmietung? Die Anforderungen bezüglich des internationalen Führerscheins variieren je nach Land. Einige Länder erkennen ausschließlich den nationalen Führerschein an, während andere sowohl den nationalen als auch den internationalen Führerschein verlangen. In Ländern mit fremden Schriftzeichen kann der internationale Führerschein besonders hilfreich sein, da die Übersetzung die Kommunikation erleichtert. Um sicherzustellen, ob ein bestimmtes Land den internationalen Führerschein verlangt, ist es ratsam, vor der Reise die Website des Auswärtigen Amtes oder der Botschaft des Ziellandes zu konsultieren. Dort werden die aktuellen Einreise- und Verkehrsbestimmungen aufgeführt. Wie erhält man den internationalen Führerschein in

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BER sucht Ideen für Nachnutzung der Ex-SXF-Terminals

Während der Corona-Pandemie wurden die teilweise noch aus DDR-Zeiten stammenden Abfertigungsgebäude des ehemaligen Flughafens Schönefeld, die zuletzt als BER-Terminal 5 bezeichnet wurden, außer Dienst gestellt. Nun sollen sich drei Architektur- und Planungsbüros um die mögliche Nachnutzung kümmern.  Seitens der Betreibergesellschaft ist man der Ansicht, dass man die Kapazitäten der ehemaligen Schönefeld-Gebäude nicht mehr benötigt. Ganz abwegig ist das nicht, denn Berlin hatte zuletzt um rund eine Million Passagiere pro Monat weniger als vor der Corona-Pandemie. Auch das Angebot ist spürbar geschrumpft, da beispielsweise Easyjet nur mehr auf „Sparflamme“ ab dem BER unterwegs ist.  „Die Entwicklung eines modernen und nachhaltigen Quartiers im nördlichen Teil des Flughafenareals ist der Start für eine umfassende Transformation des Standorts durch die Flughafengesellschaft. Wir wollen das Umfeld des BER neu denken und durch eine unkonventionelle, ökonomisch sinnvolle und nachhaltige Entwicklung zukunftsfähig gestalten. In unmittelbarer Nähe des Flughafens wird in den kommenden Jahren ein modernes und lebendiges Stadtquartier entstehen, das den heutigen Standort entscheidend verändern und prägen wird“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach. 

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