November 7, 2023

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November 7, 2023

Indien: Go First muss Leasingflugzeuge zurückgeben

Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat entschieden, dass die insolvente Billigfluggesellschaft Go First jene Maschinen, die Leasinggeber zurückhaben wollen, an diese retournieren müsse. Dies teilte das Amt im Zuge eines Gerichtsverfahrens mit. „Die Mitteilung wurde gemäß Artikel 14 Absatz 3 des IBC 2016 erlassen und müsste als rückwirkend gelten, da sie klarstellenden Charakter hat. Da die Angelegenheit jedoch noch nicht abgeschlossen ist, wird die DGCA die entsprechenden Anweisungen des Gerichts abwarten, bevor sie in dieser Angelegenheit weiter vorgeht“, so die DGCA.

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Aeroitalia gibt eigenwirtschaftliche Flüge ab Ancona auf

Das war’s wohl nicht: Die Fluggesellschaft Aeroitalia zieht sich nach nur wegen Wochen wieder aus Ancona zurück. Davon betroffen sind die Nonstopverbindungen nach Wien, Barcelona und Bukarest-Baneasa, die eingestellt werden. Die letzte Ancona-Route soll am 13. November 2023 aufgegeben werden. Allerdings handelt es sich um keinen vollständigen Rückzug, denn die PSO-subventionierten Routen nach Rom-Fiumicino, Neapel und Mailand-Linate muss man aufrecht erhalten. Das Unternehmen begründet die Einstellung der drei internationalen Strecken, die von der rumänischen Air Connect mit ATR72-600 bedient werden, dass das Unternehmen Atim angeblich seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen wäre. Regionale Medien berichten von äußerst schwacher Auslastung der Flüge.

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Oktober 2023: Norwegian mit über zwei Millionen Fluggästen

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hatte im Oktober 2023 2.066.296 Passagiere bei einer Auslastung von 86,1 Prozent an Bord. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hatte man um zehn Prozent mehr Reisende. Für die Wintersaison 2023/24 sieht man sich gut gerüstet. Der Konzern teilte mit, dass man einen guten Fuel Hedging Deal machen konnte die nachfragebedingt die Kapazität reduziert. Weiters konnte man vom Tui-Konzern einen größeren Charterauftrag an Land ziehen. Man wird einige Destinationen ab Dänemark, Schweden und Norwegen für den Tour Operator bedienen.

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Regiojet stellt 20 Doppeldecker mit nur 58 Sitzen in Dienst

Der tschechische Fernbus- und Eisenbahnbetreiber Regiojet stockt eine Busflotte um 20 Exemplare des Typ Setra S531 DT auf. Es handelt sich um Doppelstockbusse, die in der Konfiguration eine Besonderheit aufweisen. Das Busmodell selbst ist weitverbreitet und leistet sowohl bei Charteranbietern als auch bei Flixbus-Franchisenehmern bzw. –subunternehmern schon lange gute Dienste. Normalerweise setzen Unternehmer Doppelstockbusse ein, um möglichst viele Passagiere befördern zu können. Bei Regiojet scheint es darum nicht zu gehen, denn man bestuhlt die riesigen Fahrzeuge mit lediglich 58 für Fahrgäste bestimmte Sitzplätze. Laut Hersteller Setra kann dieses Modell maximal 93 Passagiere befördern. Die „übliche Bestuhlung“ soll bei Sitzen für 80 Fahrgäste liegen. Regiojet hat somit erheblich weniger Plätze verbaut. Im Oberdeck bietet man anstatt der branchenüblichen 2+2-Bestuhlung eine 1+2 Anordnung an. Diese soll Reisenden deutlich mehr Platz bieten. Im Gegensatz zum Konkurrenten Flixbus ist auch in den neuen Setra-Bussen von Regiojet ein Entertainment-System mit Einzelsitzen an jedem Platz verbaut. Im Bereich der hinteren Treppe ist ein Verkaufsautomat für Getränke und Snacks verbaut, wobei Kaffee und Tee weiterhin kostenfrei erhältlich sein soll. Regiojet teilte weiters mit, dass man in Kürze wieder Stewards auf den Bussen einsetzen wird. Diese sind nebst der Kontrolle der Fahrkarten auch für den Verkauf von Tickets, das Servieren von kostenfreien Heißgetränken sowie für den Verkauf von Snacks und Getränken zuständig. Weiters bieten diese nach Verfügbarkeit Zeitungen und eine Flasche kostenloses Wasser an. Der personalbediente Service wurde im Zuge der Corona-Pandemie ausgesetzt und soll nun wieder reaktiviert werden.

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Ita Airways prüft Rückzug aus Mailand-Malpensa

Die Fluggesellschaft Ita Airways stellt die Präsenz auf dem Flughafen Mailand-Malpensa in Frage. Bereits zu Alitalia-Zeiten waren die Aktivitäten ab diesem Airport immer wieder aufgeblasen bzw. nahezu vollständig zurückgezogen. In Mailand konzentriert sich das Angebot von Ita Airways auf den innerstädtischen Airport Linate. Nur wenige Flüge werden ab Malpensa angeboten. Nun stellt man die Präsenz auf dem weit von der Stadt entfernten Großflughafen generell in Frage. Es könnte der vollständige Rückzug zu Gunsten von Linate erfolgen. Ursprünglich hätte Linate nach der Eröffnung von Malpensa geschlossen werden sollen. Dazu ist es aber nie gekommen. Lediglich die Anzahl der Start- und Landerechte sind am innerstädtischen Airport reduziert. In den letzten Jahren wurde auch dies zunehmend aufgeweicht. Malpensa gilt bei potentiellen Passagieren auch aufgrund der Lage als unbeliebt und hat sich zunehmend zu einem Billigfliegerairport mit ein paar wenigen Langstreckenflügen zurückentwickelt.

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Skyexpress hat Athen-Düsseldorf aufgenommen

Vor wenigen Tagen hat die griechische Fluggesellschaft Skyexpress eine Nonstopverbindung zwischen Athen und Düsseldorf angenommen. Diese wird vorerst viermal wöchentlich mit Airbus A320neo bedient. Die Durchführung der Flüge erflogt an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. In der griechischen Hauptstadt stehen zahlreiche Anschlussflüge, beispielsweise zu Inseln, zur Verfügung. Skyexpress unterhält ein dichtes Domestic-Netz. Nähere Informationen zum Produkt von Skyexpress sind bei Aviation.Direct unter diesem Link im Rahmen der Rubrik „Tripreports“ bereitgestellt.

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Mit Sondergenehmigung: Virgin Atlantic führt reinen SAF-Flug durch

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic plant am 28. November 2023 den weltweit ersten Langstreckenflug, der mit 100 Prozent SAF betrieben werden soll, durchzuführen. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat bereits grünes Licht gegeben. Derzeit ist es eigentlich nicht zulässig, dass reines SAF verwendet wird. Lediglich die Beimischung ist erlaubt. Die CAA hat für den geplanten Flug eine Sondergenehmigung erteilt. Dazu Behördenleiter Rob Bishton: „Als britische Luftfahrtregulierungsbehörde ist es wichtig, dass wir die Branche in die Lage versetzen, nachhaltigere Praktiken anzuwenden und die Grenzen des Möglichen zu erweitern, um eine umweltfreundlichere Luftfahrtindustrie zu schaffen. Mit dieser Genehmigung können Virgin Atlantic und andere Unternehmen nicht nur ihr Engagement für Nachhaltigkeit unter Beweis stellen, sondern auch als Beispiel dafür dienen, dass die Branche stets neue Technologien erforscht“. Der Flug wird von London-Heathrow nach New York-JFK führen.

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Airlines vor frostigem Winter und unklarem Sommer 2024

Viele Geschäftsführer europäischer Fluggesellschaften wollen sich derzeit nicht anmerken lassen, dass nach dem äußerst starken Sommer 2023 die Vorausbuchungszahlen ins Stocken gekommen sind. Man zeigt sich zufrieden und kaschiert damit, dass der Winter 2023/24 sowie Sommer 2024 möglicherweise schwächer werden könnte. Abgesehen von wenigen Ausnahmen präsentieren viele Carrier Rekordzahlen für das dritte Quartal 2023, in denen zumindest teilweise auch der Sommer 2023 enthalten ist. Die Nachfrage war enorm hoch und den meisten Fluggesellschaften ist es gelungen die Flugzeuge bei mitunter stark erhöhten Ticketpreisen zu füllen. Doch nicht überall ist man zuversichtlich, dass es auch im Winter 2023/24 rosig laufen wird, denn zum Beispiel Norse Atlantic Airways denkt über eine 45 Millionen U.S.-Dollar schwere Anleihe nach. Mit dieser will man über den Winter kommen. Während zum Beispiel Lufthansa-Chef Carsten Spohr zuletzt von einem nicht enden wollenden Sommer sprach, ist Ryanair-CEO Michael O’Leary nicht so optimistisch. Dieser spricht gar davon, dass die große Party vorbei ist. Ähnlich äußern sich in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits die Geschäftsführer von American Airlines und Jetblue. Die Luftfahrtbranche hat in diesem Jahr von einem starken Nachholbedarf, der aufgrund der Corona-Pandemie entstanden ist, profitiert. Gleichzeitig konnte man sich die allgemeinen Teuerungen nützlich machen, denn nach dem Motto „alles ist jetzt teurer“ konnte man auch Abnehmer für die Tickets finden. Vielen Menschen war es regelrecht egal, dass man im Alltag nicht mehr weiß wie man über die Runden kommt, denn drei Jahre lang hat man sich an alle sinnbefreiten Corona-Regeln gehalten und nun wollte man endlich wieder

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Sommer 2024: Austrian Airlines stockt Wien-Hannover auf

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 wird Austrian Airlines die Nonstopverbindung zwischen Wien und Hannover häufiger bedienen. Aus vorliegenden Flugplandaten des Carriers geht hervor, dass man gegenüber dem aktuellen Stand sechs Umläufe pro Woche hinzufügt. Somit wird es bis zu 27 Rotationen zwischen Wien und Hannover geben. Neu ist auch, dass am Abend ein Jet im Nightstop in der deutschen Stadt verbleibt. Mit diesem wird dann der Frühflug in die österreichische Bundeshauptstadt bedient. Dadurch sollen die Passagiere die Anschlüsse am Drehkreuz Wien einfacher erreichen können.

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Sommer 2024: Tui chartert weiterhin bei Norwegian

Dem Billigflieger Norwegian Air Shuttle ist es gelungen seitens des Tour Operators Tui eine Vertragsverlängerung zu erhalten. Dies gilt für die laufende Winterperiode sowie den Sommer 2024. Norwegian wird daher weiterhin Charterflüge für Tui ab Dänemark, Schweden und Norwegen durchführen. Eigenen Angaben nach ist Tui der größte Kunde im Bereich Charter. Da es sich um Sonderflüge für den Tour Operator handelt, sind diese im Regelfall nur direkt beim Reiseveranstalter buchbar.

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