November 13, 2023

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November 13, 2023

Sanktionen: BOC Aviation einigt sich mit Aeroflot

Eigentlich sollte kein einziges Leasingflugzeug, das an russische Airlines verleast ist, mehr fliegen. Die Sanktionen sahen ursprünglich vor, dass alle Geschäfte beendet werden müssen. Zu Rückgaben ist es aber nur in Ausnahmefällen gekommen, denn die russische Regierung hat Gesetze erlassen, die es Lessoren kompliziert machen an ihr Eigentum zu kommen.   Auch wurden enorm viele Maschinen ohne Zustimmung der Leasinggesellschaften ins Luftfahrtregister der Russischen Föderation überführt. Dieser Schritt gilt als enorm umstritten, denn zu formellen Abmeldungen in Irland auf den Bermuda-Inseln ist es nicht gekommen. Wohlaber haben die Behörden die Registrierungen suspendiert. Einige Staaten, die sich an den Sanktionen nicht beteiligen, verweigern Fluggerät, das aus ihrer Sicht „doppelt“ registriert ist, die Nutzung des Luftraums.  Wegen der Sanktionen, die den Zahlungsverkehr mit Russland betreffen, können einige Carrier die Leasingraten nicht mehr bezahlen. Auch daran hat die russische Regierung gedacht, um zumindest den Anschein zu wahren. Die Gelder landen auf so genannten C-Konten, die von den Lessoren – zumindest in der Theorie – jederzeit abgerufen werden können. In der Praxis funktioniert das aber nicht, weil es ein Verstoß gegen die Sanktionen wäre und obendrein das Geld nicht aus Russland herausgebracht werden kann. Mit Russischen Rubeln können westliche Leasinggeber wenig bis überhaupt nichts anfangen.  Die EU-Sanktionen sehen vor, dass die Möglichkeit besteht, dass der defacto-Diebstahl der Flugzeuge legalisiert werden kann. Konkret bedeutet das, dass eine finanzielle Ablöse für die Maschinen vereinbart werden kann. Einige Leasinggeber setzen auf Klagen, die sich mitunter auch gegen die Versicherungen setzen, andere auf Verhandlungen und wieder andere auf

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Treibstoff: SAF-Bedarf verdoppelt sich bis 2030

Die Luftfahrtindustrie steuert auf eine substanzielle Versorgungslücke mit grünem Kerosin zu und läuft Gefahr aus diesem Grund ihre Klimaziele zu verfehlen. Das geht aus der Studie „From Feedstock to Flight: How to unlock the potential of SAF“ von Strategy&, der globalen Strategieberatung von PwC, hervor. Bereits 2030 könnte die Branche demnach weltweit etwa 46 Mio. Tonnen sogenanntes Sustainable Aviation Fuel (SAF) benötigen, um regulatorischen Anforderungen sowie eigenen Zielen auf dem Weg zu Net Zero gerecht zu werden. Beim aktuellen Ausbautempo der dafür notwendigen Infrastruktur und Raffinerien können 2030 nach Berechnungen der International Air Transport Association (IATA) allerdings höchstens 24 Mio. Tonnen SAF produziert werden, was einer Lücke von 22 Mio. Tonnen SAF entspricht – also fast 50% des Bedarfs. Um diese Lücke zu schließen und ihre Klimaziele noch zu erreichen, müsste die Branche laut der Strategy&-Studie bis 2030 mindestens 100 Mrd. Euro investieren. Bis 2035 steigt der Investitionsbedarf auf 215 Mrd. Euro an, bis 2050 liegt er bei mehr als 1.000 Mrd. Euro. Die Luftfahrtindustrie steuert auf eine enorme Versorgungslücke bei Sustainable Aviation Fuels (SAFs) zu SAF für grüne Luftfahrt unverzichtbar Aktuell trägt die Luftfahrt etwa 2,5% zum globalen CO2-Ausstoß bei. Allerdings will die Branche bis 2050 CO2-neutral operieren. Um dieses Ziel trotz zunehmenden Flugverkehrs zu erreichen, setzen viele Airlines auf SAFs – eine Sammelbezeichnung für biologische und synthetische Kraftstoffe, mit denen auch herkömmliche Flugzeuge betankt werden können und sich 66-94% der CO2-Emissionen einsparen lassen. Unterschieden wird dabei zwischen mehreren SAF-Typen, wobei zwei Arten in der Studie näher betrachtet wurden.

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Turkish Airlines least 21 weitere Flugzeuge

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines setzt den Expansionskurs weiter fort, denn man hat Leasingverträge für 21 weitere Maschinen unterschrieben. Die genaue Zusammenstellung hat der türkische Carrier aber noch nicht kommuniziert. Laut Investorenmitteilung handelt es sich um einen Großraumjet, der im zweiten Quartal des kommenden Jahres ausgeliefert werden soll, sowie um 20 Narrowbodies, die Turkish Airlines zwischen dem vierten Quartal 2024 und Q1/2025 einflotten wird. Die Vereinbarungen wurden wie folgt abgeschlossen: Vier Mittelstreckenjets least man von Jackson Square, zehn von DAE Capital und sechs von CDB Aviation. Von zuletzt genannter Gesellschaft stammt auch das einzelne Langstreckenflugzeug. Erst kürzlich hat Turkish Airlines kommuniziert, dass man binnen zehn Jahren die Flotte auf etwa 800 Maschinen verdoppeln will. Ob man die für das Vorhaben benötigten Maschinen direkt bei den Herstellern kaufen wird oder über Lessoren beziehen wird, ist noch offen. Immer wieder gab es Gerüchte, dass eine Großbestellung von etwa 600 Flugzeugen unmittelbar bevor stehen würde, jedoch bestätigte mittlerweile Turkish Airlines selbst, dass man mit den Entscheidungen keine Eile hat. Der Konzern wird sich in naher Zukunft neu organisieren, denn bislang werden die Aktivitäten in den Bereichen Cargo und Billigflüge einheitlich unter dem Turkish-Airlines-AOC durchgeführt. Sowohl Fracht als auch Lowcost werden in Tochtergesellschaften, die über eigene Zertifikate verfügen ausgegründet. Läuft alles nach Plan, sollen diese im kommenden Jahr dann eigenständig in der Luft sein.

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Air Baltic mit Rekord-Winterflugplan

Die Fluggesellschaft Air Baltic bietet im Winterflugplan 2023/24 insgesamt 13 neue Strecken ab ihren Bases Tampere, Vilnius, Tallinn und Riga an. „Wir freuen uns, die größte Anzahl neuer Strecken in einer Wintersaison anzukündigen, die es bei Air Baltic je gab. Während wir uns auf die kommende Saison vorbereiten, bewerten wir sorgfältig die Passagiernachfrage und analysieren die Marktsituation. Unser Engagement für die baltischen Staaten und Tampere ist nach wie vor groß, und wir sind bestrebt, die Konnektivität innerhalb der Region zu verbessern. Darüber hinaus freuen wir uns, unser Angebot durch die Aufnahme neuer Strecken und die Erhöhung der Flugfrequenzen auf unseren bestehenden Freizeit- und Städtereisenrouten zu erweitern“, so Firmenchef Martin Gauss. Die neuen Strecken auf einen Blick: Destination served Flight frequency Start date Riga – Agadir 1 flight weekly November 4, 2023 Riga – Alicante 2 flights weekly February 27, 2024 Tallinn – Tampere – Amsterdam 7 flights weekly October 29, 2023 Tallinn – Tenerife 2 flights weekly October 30, 2023 Tallinn – Gran Canaria 1 flight weekly 30 November, , 2023 Tallinn – Geneva 1 flight weekly December, 30, 2023 Vilnius – Tenerife 2 flights weekly October 31, 2023 Vilnius – Dubai 2 flights weekly November 1, 2023 Vilnius – Gran Canaria 1 flight weekly December 2, 2023 Vilnius – Turin 1 flight weekly December 23, 2023 Tampere – Tenerife 2 flights weekly November 1, 2023 Tampere – Gran Canaria 1 flight weekly December 5, 2023 Tampere – Kittila 2 flights weekly December 22, 2023

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Dänemark will mit neuer Ticketsteuer die Dekarbonisierung der Luftfahrt fördern

Seit dem Beginn der 2000er-Jahre haben die Regierungen mehrerer europäischer Staaten damit begonnen Flugtickets zu besteuern. Unter verschiedenen Bezeichnungen will man Airlines zur Kasse bitten, um die Staatskasse aufzubessern.  Je nach Anbieter werden diese auf den Flugpreis aufgeschlagen oder aber von der Fluggesellschaft, die formell Abgabenschuldner ist, getragen. Letzteres ist dann der Fall, wenn der bezahlte Ticketpreis niedriger ist als die vom Staat erhobene Steuer. Innerhalb jener EU-Staaten, die sich ein Körberlgeld verdienen, gibt es viele unterschiedliche Ansätze. Zum Beispiel besteuert Österreich Kurzstreckenflüge absurd hoch, während Langstreckenverbindungen vergleichsweise billig sind. Umsteiger sind überhaupt weitgehend ausgenommen.  Dass Airlines komplett gegen derartige Steuern sind, ist schon lange bekannt. Doch mittlerweile wurde die Taktik geändert, denn nur noch wenige Anbieter fordern die generelle Abschaffung von Ticketsteuern. Viel mehr will man erreichen, dass die Einnahmen zweckgebunden für die Weiterentwicklung der Luftfahrt verwendet werden. Beispielsweise wollen einige Branchenakteure, dass damit Subventionen für Elektroflugzeuge und/oder die Erforschung alternativer Antriebe vergeben werden.  In Staaten wie Deutschland oder Österreich ist man von diesem Wunschgedanken sehr weit entfernt, denn offenbar führt der Einfluss der Grünen dazu, dass mittlerweile kein Hehl mehr daraus gemacht wird, dass mit den Einnahmen aus den Ticketsteuern die Bahnverkehre quersubventioniert werden sollen. Die Fahrgäste hatten davon bislang noch nichts, denn die Fahrscheinpreise sind bis dato nicht gesunken, sondern wurden von Deutscher Bahn und Österreichischen Bundesbahnen sukzessive erhöht. Auch die in Deutschland gehypte Mehrwertsteuersenkung auf Zugfahrkarten ist – wie zu erwarten war – nach anfänglichen minimalen Preissenkungen mittlerweile vollständig verpufft. Generell ist übrigens nur sehr wenig

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Pratt & Whitney Canada erteilt Großauftrag an FACC AG

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer konnte mit dem Triebwerkshersteller Pratt & Whitney Canada einen Vertrag über die Wartung, Reparatur und Überholung von Fan Cases abschließen. Die neue Vereinbarung umfasst die Reparatur und Überholung von Fan-Cases für die PW800 Turbo-Fan-Triebwerksfamilie von P&WC. Für FACC stellt dieses neue Abkommen mit P&WC einen wichtigen Meilenstein dar, da sich das Unternehmen neben der Produktion von Triebwerkskomponenten nun auch zu einem Komponenten-Komplettanbieter weiterentwickelt. Der Vertrag mit einer Laufzeit über mehrere Jahre hat für die FACC einen hohen Stellenwert. „P&WC ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Herstellung und der Servicierung von Flugzeugtriebwerken. Wir freuen uns sehr, die Zusammenarbeit mit diesem sehr wichtigen Kunden auf eine neue Ebene zu heben und uns auch als Anbieter im MRO-Bereich zu etablieren“, unterstreicht FACC CEO Robert Machtlinger die Bedeutung der Vereinbarung. Die Überholung der Triebwerks-Komponenten erfolgt an den FACC-Standorten in Oberösterreich, die über eine hohe Kompetenz in der Produktion und Instandhaltung von Hightech-Komponenten in Composite-Bauweise verfügen. Die Instandsetzung der Triebwerkskomponenten hat diesen September begonnen.

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Triebwerksprobleme verhageln Wizz Air Group die Finanzzahlen

Die Wizz Air Group ist stark von den Problemen rund um die Pratt & Whitney-Triebwerke, die man bei den Maschinen der Typen Airbus A320neo und A321neo einsetzt, betroffen. Der Umstand, dass man wegen notwendiger Inspektionen einige Maschinen nicht nutzen kann, hat auch finanzielle Auswirkungen.  Der Konzern musste die Gewinnprognose deutlich absenken. Ging man zunächst davon aus, dass man im laufenden Geschäftsjahr einen Überschuss zwischen 350 und 450 Millionen Euro haben wird, spricht man nun von 350 bis 400 Millionen Euro. Gleichzeitig hofft man auf Entschädigungszahlen von Pratt & Whitney-Konzernmutter RTX.  Das Wizz-Air-Geschäftsjahr endet am 31. März 2024. Die Probleme rund um die Triebwerke sind aber nicht der einzige Faktor, der Konzernchef Jozsef Varadi Sorgen bereitet. Zum Beispiel wären die Betriebsbedingungen in den Bereichen Sicherheit und Infrastruktur momentan schwierig. Generell wäre das „makroökonomische Umfeld“ derzeit kompliziert. Vor dem Angriff der Armee der Russischen Föderation war die Wizz Air Group stark in der Ukraine vertreten. Zeitweise hatte man gar einen Ableger mit eigenem AOC. Sämtliche Strecken können aus Sicherheitsgründen nicht bedient werden.   Dazu kommt, dass die Verbindungen nach Eilat und Tel Aviv bis auf weiteres eingestellt sind. Es ist anzunehmen, dass es nach Beendigung des Krieges einige Zeit dauern wird bis die Nachfrage wieder das Niveau, das vor dem Hamas-Angriff vorhanden war, erreicht wird. Zusätzlich ist auch kompliziert, dass lukrative Flüge in Nachbarstaaten von Israel kaum mehr nachgefragt sind. Diese galten auch aufgrund teilweise gewährter Subventionen als durchaus interessant für Billigflieger.  In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist es

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Flughafen Budapest hatte bislang 11 Millionen Reisende

Mit fast 11 Millionen Passagieren, die in den ersten drei Quartalen 2023 am Flughafen Budapest abgefertigt wurden – ein Anstieg von 90 % im Vergleich zu 2019 – wird Ungarns Gateway auch in der Wintersaison ein gesundes Wachstum verzeichnen, das eine weitere Expansionsphase darstellen wird. Mit 36 Fluggesellschaften, die 107 Ziele anfliegen, werden in diesem Winter zahlreiche neue Ziele in das Netzwerk des Flughafens aufgenommen. Am Sonntag, den 29. Oktober, nahm Ryanair neue Flüge nach Alicante (dreimal wöchentlich), Birmingham (zweimal wöchentlich) und Teneriffa (dreimal wöchentlich) auf. Mit der Aufnahme der neuen Strecken verbindet der Low-Cost-Carrier Budapest in der Wintersaison nun mit 46 Zielen und bietet 1.172 Abflüge an. Auch die am Flughafen beheimatete Fluggesellschaft Wizz Air hat zahlreiche neue Verbindungen aufgenommen, darunter nach Kairo (dreimal wöchentlich), Kopenhagen (täglich), Glasgow (zweimal wöchentlich) und Sharm El Sheikh (dreimal wöchentlich). Mit den neuen Flügen bietet der Ultra-Low-Cost-Carrier in diesem Winter fast 1,3 Millionen One-Way-Sitze zu 48 Zielen an. Für den Budapester Winter zeichnet sich eine beachtliche Auslastung ab, da eine Reihe von Strecken für die gesamte Saison bestätigt wurde. Vor allem die zweimal wöchentlich stattfindende Verbindung von SunExpress nach Antalya, die keine direkte Konkurrenz hat, wird in der Saison W23/24 angeboten. Zusammen mit der SunExpress-Verbindung nach Izmir und den bestehenden Verbindungen des Flughafens nach Istanbul und Sabiha Gökçen wird Budapest in diesem Winter mehr als 200 Flüge in das transkontinentale Land anbieten. Auch die tägliche Verbindung von Iberia nach Madrid bleibt auf dem Streckenplan des Flughafens. Durch die hohe Frequenz hat die spanische

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Darum ist Wasserstoff keine Option für moderne Luftschiffe

Die Blütezeit der Luftschiffe, geprägt von majestätischen Giganten wie der LZ-129 „Hindenburg“ und der LZ-127 „Graf Zeppelin“, war eng mit der Verwendung von Wasserstoff als Füllgas verbunden. Doch warum entschied man sich für Wasserstoff statt des sichereren Heliums? Diese Frage wirft einen Blick auf die Technologie und politischen Umstände der Zeit.  Einige Startups sehen die Zukunft von Kurzstreckenflügen im Einsatz von Luftschiffen. Mit einer einzigen Ausnahme, die einen Frachter in die Luft bringen will, setzen alle modernen Konzepte auf Helium als Füllgas. Das hat seinen guten Grund, denn ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Wasserstoff ein Spiel mit dem Feuer ist. Die D-LZ129 „Hindenburg“ ist bis heute das bekannteste Luftschiff aller Zeiten, jedoch nicht nur wegen der enormen Größe, sondern auch wegen der Tragödie von Lakehurst.  Diese werde in jedem Fall vermeidbar gewesen, wenn anstatt brennbarem Wasserstoff das Edelgas Helium verwendet worden wäre. Das war auch so geplant, denn die Hindenburg wurde von der Luftschiffbau Zeppelin entsprechend konstruiert. Allerdings ist man an das begehrte Helium, das damals nur den USA im erforderlichen Umfang zur Verfügung stand, nicht drangekommen, Also kam wieder Wasserstoff zum Einsatz und da dieses leichter ist als Helium konnte auch die Kapazität gesteigert werden.  Es ist keinesfalls so, dass man bei der Deutschen Zeppelin Reederei, ein Joint-Venture des Deutschen Reichs, Lufthansa und Luftschiffbau Zeppelin, nicht wusste, dass Wasserstoff als Traggas gefährlich ist. Der mittlerweile weitgehend in Vergessenheit gerate Unfall des britischen Luftschiffs R101 vom 4. Oktober 1930 war für Hugo Eckener, Geschäftsführer der Luftschiffbau Zeppelin, Anlass

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Österreich: Neue Tourismus-Leuchtturmprojekte

Anfang Juni 2023 wurde der diesjährige Projektaufruf für Leuchtturmprojekte zum Thema „Innovative Konzepte zur Klimafolgenanpassung und Resilienz im Tourismus“ vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft ausgelobt, der bis zum 16. August 2023 für Projekteinreichungen geöffnet war. Ziel dieser Förderaktion war es, die heimische Tourismuswirtschaft zum Thema Klimawandelanpassung und Resilienz dahingehend zu sensibilisieren, innovative Konzepte zu erarbeiten, die den mittel- und langfristigen Folgen des Klimawandels für den Tourismus Rechnung tragen. Ende Oktober hat eine Fachjury im zweistufigen Auswahlprozess acht Siegerprojekte ermittelt, welche die geplante Inwertsetzung des Tourismus durch innovative Projektideen am besten beschrieben haben. „Um, entsprechend den Vorgaben des Masterplan Tourismus, mit zu einer der nachhaltigsten Destinationen der Welt zu gehören, ist es essentiell, dass wir uns im Tourismus weiterhin intensiv mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen auseinandersetzen. Es freut mich daher besonders, dass acht Einreichungen bei diesem Fördercall das naturnahe Angebot im Aktivtourismus entsprechend neu denken. Alle Projekte greifen die Herausforderungen und Folgen, die der Klimawandel mit sich bringt, auf und setzen auf den saisonalen Wandel bis hin zum Ganzjahrestourismus, sowie auf die klimafitte Ausrichtung des regionalen Angebots,“ betont Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler. Die Umsetzung dieser acht Leuchtturmprojekte wird aus Tourismusförderungsmitteln des Bundes und aus Mitteln des Programms für die ländliche Entwicklung 2014 – 2020 unterstützt. Die diesjährige Unterstützung für die acht Projekte beläuft sich auf rund 0,87 Millionen Euro. „Seit 2015 konnten durch die Leuchtturm-Förderungsaktion 54 Förderanträge genehmigt und Fördermittel in der Höhe von insgesamt rund 8,3 Millionen Euro an regionale Tourismusprojekte vergeben werden“, zieht Kraus-Winkler Bilanz. Die Leuchtturmprojekte 2023

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