November 21, 2023

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November 21, 2023

Zahlreiche Startups wollen Eurostar Konkurrenz machen

Noch sind die Eurostar-Züge im Monopol im Eurotunnel unter der Nordsee von/nach London unterwegs. Das könnte sich aber schon bald ändern, denn gleich mehrere private Anbieter wollen Konkurrenz machen und für niedrigere Fahrscheinpreise sorgen. Bereits seit einiger Zeit ist bekannt, dass ein Konsortium rund um die spanische Staatsbahn an einem neuen Angebot plant. Nun hat auch Richard Branson, unter anderem Gründer der Fluggesellschaft Virgin Atlantic, angekündigt, dass er Bahnverbindungen ab London nach Paris, Brüssel und Amsterdam auf die Schiene bringen will. Dazu kommt, dass es unter dem Namen Heuro ein niederländisches Startup gibt, das ungefähr die gleichen Ziele bedienen will. Zusätzlich plant man Zwischenstopps in Brüssel, Antwerpen, Rotterdam sowie am Flughafen Amsterdam-Schiphol. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass ihre Züge ab Ende Dezember 2027 verkehren werden. Schneller will der Mitbewerber Evolyn auf der Schiene sein: Dieser will bereits ab dem Jahr 2025 zwischen London und Paris unterwegs sein. Für Eurostar könnte der bevorstehende Wettbewerb durchaus kompliziert werden, denn es ist damit zu rechnen, dass die Fahrscheinpreise sinken werden. Allerdings ist es auch äußerst fraglich, ob alle Unternehmen, die momentan planen in das Eurotunnel-Geschäft einzusteigen auch tatsächlich Trassen zugeteilt bekommen und dann auch tatsächlich ihre angekündigten Verkehre aufnehmen. Möglicherweise könnten inklusive Eurostar künftig zwei bis drei Bahngesellschaften ihre Dienste anbieten, aber mit einem Überangebot an Carriern – so wie es momentan angekündigt ist – ist schon allein aufgrund bürokratischer Hürden nicht zu rechnen.

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Weihnachtszauber im Mühlviertel

Die Mystik der sanften Winterhügel lässt sich zu Fuß auf den präparierten Winterwanderwegen oder bei einer Schneeschuhwanderung erleben. Ein 200 km langes Loipennetz bietet ausreichend Abwechslung für Geübte und Einsteiger. Für Anfänger sind auch die familienfreundlichen Skigebiete der Region ideal. Tierisch schön wird’s bei einer Lama- bzw. Alpaka-Wanderung oder bei einem Winterausritt auf dem bestens beschilderten Reitwegenetz vom Pferdereich Mühlviertler Alm und der Reitregion Mühlviertler Kernland. Eingewickelt in warme Decken lässt sich eine Pferdeschlittenfahrt durch die verträumte Hügellandschaft auch bei kalter Winterluft unbeschwert genießen.   Frischgebackene Bauernkrapfen, würziger Glühmost, wärmender Kräutertee und saftiges Festtagsbratl mit Knödel – Mühlviertler Genussmomente, die man in der Winterzeit nicht missen möchte. Bei den regionalen Adventmärkten treffen Winterschmankerl auf ehrliches Kunsthandwerk und Mühlviertler Herzlichkeit. Einer der schönsten ist der Weinberger Schloss Advent von 8. bis 10. Dezember 2023 in Kefermarkt mit einzigartigen Handwerksstücken von mehr als 100 Ausstellern und musikalischer Umrahmung zur Weihnachtseinstimmung. Wahrlich märchenhaft sind die vier Adventwochenenden auf der Hirschalm in Unterweißenbach. Die Weihnachtsfabel der Tiere in der Märchenhöhle, die Zwergenweihnacht und ein Besuch bei der finnischen Lappenhütte mit offener Feuerstelle und original schwedischem Rentierschlitten bringen nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Das Weihnachtsmuseum in Harrachstal bei Weitersfelden lockt heuer mit der Sonderausstellung „Die Gablonzer“, welche antiken Christbaumschmuck zeigt. 

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USA: Unruly PAX darf nur noch mit richterlicher Erlaubnis fliegen

So genannte unruly PAX sorgen durch massives Fehlverhalten immer wieder für Störungen im Flugverkehr. Häufig hat dieses eine zumindest vorläufige Verhaftung zur Folge und gelegentlich machen Airlines auch Schadenersatz geltend. In den USA wurde eine Frau zur Zahlung von 38.952 U.S.-Dollar an American Airlines verdonnert. Am 13. Feber 2022 ist eine Frau, die sich an Bord eines Fluges von Phoenix nach Honolulu befand, regelrecht ausgerastet. Sie soll an Bord zunächst Schimpfeskapaden von sich gegeben haben und in weiterer Folge auch Passagiere und Crewmitglieder erheblich bedroht haben. Das war der Besatzung zu viel und der Kapitän entschied, dass zum Flughafen Phoenix zurückgekehrt wird, um den unruly PAX auszuladen. Dort wurde die Frau von der Exekutive in Empfang genommen und zunächst zum Verhör geführt. Im September 2023 folgte dann eine strafrechtliche Verurteilung. Ihr wurden drei Monate Haft aufgebrummt. Diese wurde aber zu einer dreijährigen Bewährung unter Aufsicht eines Sozialarbeiters ausgesetzt. Die Dame bekannte sich vor dem Richter schuldig, was ihr mildernd ausgelegt wurde. Unabhängig vom strafrechtlichen Teil machte American Airlines auch die Mehrkosten, die für die Rücklandung und der daraus resultierenden Flugverspätung entstanden sind, vor einem Zivilgericht geltend. Ein U.S.-Bezirksgericht hat entschieden, dass sie an die Fluggesellschaft eine Summe in der Höhe von 38.952 U.S.-Dollar zuzüglich Anwalts- und Gerichtskosten zu bezahlen hat. Wie sie diese Summe aufbringen wird, ist noch völlig offen. American Airlines zeigte sich jedenfalls gegenüber einer Ratenzahlung offen. Dem Carrier dürfte es weniger darum gehen, dass das Geld sofort fließt, sondern eher um die abschreckende Wirkung, dass massives Fehlverhalten

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Oktober 2023: Zürich erreicht Vorkrisenaufkommen zu 99,9 Prozent

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Oktober 2023 von insgesamt 2.867.694 Fluggästen genutzt. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man sich um 19 Prozent steigern. Das Vorkrisenaufkommen wurde zu 99,9 Prozent erreicht.  Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Oktober 2023 bei 2.087.028. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 27%, was 775.190 Passagieren entspricht. Mit 110.148 Reisenden setzt der Sonntag, 8. Oktober, einen neuen Tagesrekord seit Ausbruch der Corona-Pandemie.   Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11% auf 23.400 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 97% des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Fluggäste pro Flug lag mit 139 Fluggästen 3% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung liegt im Berichtsmonat wie im Vorjahresmonat bei 82%.   Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Oktober 33.613 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 7% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Oktober 2019 wurde 13% weniger Fracht abgewickelt. 

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Berlin diskutiert Magnetschwebebahn zum BER

In der deutschen Bundeshauptstadt Berlin diskutiert die Politik neuerlich darüber, ob die Errichtung einer Magnetschwebebahn für den Nahverkehr in Frage kommt. Im damaligen Westteil der Stadt hatte man bereits zwischen 1984 und 1991 hatte man ein ähnliches Konzept im Testbetrieb. Deutschland und Magnetschwebebahnen haben so ihre Vorgeschichte, denn auch mit Hilfe üppiger Subventionen wurde der Transrapid entwickelt. Im Inland konnte das Konsortium aber keine einzige Bestellung an Land ziehen. Wohl aber aus China, wo der Shanghai Maglev, wenn auch in kleinerem Umfang als ursprünglich erhofft, gebaut wurde und im kommerziellen Liniendienst steht. In Deutschland gab es zwar zahlreiche Projekte, die jedoch allesamt nicht umgesetzt wurden. Letztlich führte das mangelnde Interesse dazu, dass sich das Transrapid-Konsortium mittels Beschluss der Gesellschafterversammlung selbst aufgelöst hat. Die Technologie des Transrapids, der eigentlich für den Fernverkehr entwickelt wurde, ist nicht mit jener der einstigen Berliner M-Bahn deckungsgleich. Es gibt sogar erhebliche Unterschiede. In der Bundeshauptstadt wurde es nach 1991 lange sehr ruhig um Magnetschwebebahnen. Nun wird auf politischer Ebene darüber gesprochen, dass der Bau solcher günstiger kommen könne als die Errichtung neuer U-Bahn-Linien. Die CDU verspricht sich auch Vorteile im laufenden Betrieb, denn dieser würde fahrerlos erfolgen. Als mögliche Teststrecke könnte zunächst eine Verbindung zum Flughafen Berlin-Brandenburg gebaut werden. Diese wird von CDU-Fraktionsvorsitzendem Dirk Stettner auf mögliche Errichtungskosten zwischen 80 und 85 Millionen Euro beziffert. Mit dem Koalitionspartner SPD hat man eine grundsätzliche Einigung darüber, dass bei der Auswahl des Verkehrsmittels, mit dem der ÖPNV-Ausbau erfolgt, auch Magnetschwebebahnen in die nähere Auswahl kommen können. Noch

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Tourismusschulen Modul laden zum Tag der offenen Tür ein

Am 24. November 2023, von 12 bis 18 Uhr, veranstalten die Tourismusschulen Modul der Wirtschaftskammer Wien unter dem Motto #aufinsneuemodul den Tag der offenen Tür am neuen Standort WKO Campus Wien.   „Das Modul− 1908 gegründet und somit die älteste existierende Tourismusschule − zählt zu den international renommiertesten Bildungszentren für Tourismus“, betont Werner Schnabl, Leiter der Tourismusschulen Modul. Jährlich bildet die Schule 450 junge Menschen in zwei Ausbildungsprogrammen aus: die 5-jährige Höhere Lehranstalt für Tourismus mit Maturaabschluss und das 2-jährige Kolleg für Tourismus mit Diplomabschluss.  Lehrer und Schüler vermitteln am Tag der offenen Tür in persönlichen Gesprächen alles Wissenswerte über die Schule und den neuen Schulstandort: Am Programm stehen Schulführungen, Einblicke in den Theorie- und Praxis-Unterricht, Bildungsberatung sowie Informationen zur Aufnahme und zur Sommerpraxis. Auch die zertifizierten Zusatzqualifikationen Jungsommelier, Jungbarkeeper und Käsekenner sowie die angebotenen Wahlfächer Jungpatissier, Barista und Vegan-vegetarische Fachkraft werden präsentiert. 

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Wegen Klimaticket: Der Niedergang der Flixbus-Inlandsstrecken in Österreich

Nationale Fernbusverkehre zählen in vielen europäischen Staaten zum fixen Bestandteil des öffentlichen Personenverkehrs. Beispielsweise in Deutschland unterhalten Flixbus und einige kleinere Anbieter ein dichtes Streckennetz. In Österreich ist die Situation komplett anders und unter anderem aufgrund des Klimatickets ist nicht in Aussicht, dass sich etwas ändern wird. In der Alpenrepublik wurde der Fernbusverkehr bislang nicht liberalisiert. Das Erlangen von Genehmigungen fordert Betreibern viel Geduld ab, denn die Verfahren sind langwierig und räumen unter anderem den Österreichischen Bundesbahnen ein Vetorecht ein. Zuständig sind die Landesregierungen jener Bundesländer, in denen Haltestellen vorgesehen sind. Die ÖBB haben sich in der Vergangenheit sogar gegen ihren eigenen Hellö-Bus quergelegt, so dass dieser nur im internationalen Verkehr tätig werden konnte. Beförderung auf Inlandsstrecken gab es auch dann nicht, wenn beispielsweise auf dem Weg von Wien nach Kroatien oder Italien zum Beispiel in Graz ein Stopp stattfand. Die innerösterreichischen Flixbus-Strecken unterscheiden sich von vielen internationalen Routen dadurch, dass nicht der deutsche Konzern der Konzessionär ist, sondern Blaguss Reisen und Dr. Richard. Lediglich die Vermarktung von Fahrkarten erfolgt auch über Flixbus. Es handelt sich um eine Form des Franchisings, denn im Außenverkehr treten die Angebote unter der bekannten deutschen Marke auf. Blaguss Reisen hat Flixbus-Routen in Inland eingestellt In den letzten Wochen ist das innerösterreichische Flixbus-Netz stark geschrumpft. Blaguss Reisen hat die nationalen Verbindungen von Wien nach Klagenfurt sowie von Graz nach Salzburg und Linz aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Hintergrund ist, dass das Verkehrsministerium die Aufnahme sämtlicher Fernbusstrecken (ausgenommen das Postbus-Angebot zwischen Klagenfurt und Graz) in die Netzkarte

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Wetlease: Getjet fliegt mit zwei A320 für Air Serbia

GetJet Airlines unterzeichnete einen anderthalbjährigen Vertrag mit einer Flaggengesellschaft der Republik Serbien. Die bei der IOSA registrierte litauische ACMI- und Charterfluggesellschaft hat zwei Airbus A320 für die Wintersaison geleast und eine Erweiterung der Flotte um zwei weitere Maschinen für die Sommersaison vereinbart.   Die am Belgrader Nikola-Tesla-Flughafen stationierten Flugzeuge von GetJet Airlines werden die Konnektivität von Air Serbia mit verschiedenen europäischen Zielen – Larnaca, Heraklion, Rhodos, Catania, Barcelona, Palma de Mallorca, Antalya, Hurghada und anderen – erweitern. Diese Partnerschaft ist für beide Fluggesellschaften von strategischer Bedeutung, da sie die Entwicklungs- und Wachstumsziele der Unternehmen unterstützt und die Geografie der Winterflüge ausweitet. 

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