November 28, 2023

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November 28, 2023

Flughafen Lüttich baut für 500 Millionen Euro aus

Der belgische Flughafen Lüttich will bis zum Jahr 2040 rund 500 Millionen Euro investieren, um die Infrastruktur zu verbessern, aber auch den Airport in ein Drehkreuz, das den Luftverkehr mit der Schiene und dem Wasserweg verknüpfen soll. Zunächst will man 15 zusätzliche Abstellplätze für Großraummaschinen bauen. Diese sollen im nördlichen Bereich des Airports entstehen. Weiters sollen drei zusätzliche Frachthallen errichtet werden. Die Gesamtkosten des Projekts sollen sowohl aus Eigenmitteln als auch aus der Vermietung von Grundstücken und durch Bankdarlehen gestemmt werden.

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Deutsche Bahn: GDL kündigt weitere Streiks an

In Deutschland könnte schon sehr bald der nächste Lokführerstreik bevorstehen, denn die Gewerkschaft GDL hat die jüngsten Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt. Nun kündigt Claus Weselsky bereits den nächsten Streikaufruf an. Die Fronten zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn AG gelten als verhärtet und festgefahren. Bereits vor der ersten Verhandlungsrunde demonstrierten die Arbeitnehmervertreter mittels Warnstreik ihre Position. Enorm viele Verbindungen sind deshalb ausgefallen. Nun kündigt Weselsky an, dass es zu weiteren Streiks kommen wird. Zwischenzeitlich wurde eine so genannte Urabstimmung eingeleitet. Die Mitglieder werden dabei befragt, ob sie zu längeren Streikmaßnahmen bereit sind. Das Ergebnis wird noch abgewartet, aber dann will die GDL schon weitere Termine für Arbeitsniederlegungen verkünden. Die Deutsche Bahn AG kritisiert den Kurs, den die Lokführergewerkschaft fährt, heftig. So heißt es, dass nach nur zwei Gesprächsterminen die Verhandlungen einseitig für gescheitert erklärt worden wären. Dies habe zur Folge, dass auch der weitere Fahrplan für die Verhandlungen nun hinfällig wäre. Der für das Personal zuständige DB-Vorstand, Martin Seiler, wirft der GDL vor, dass diese “mit dem Kopf durch die Wand” will. Auch kritisiert man, dass Weselsky selbst bei den beiden Verhandlungsterminen nur zwei Stunden persönlich anwesend gewesen sein soll. Mit den anderen GDL-Vertretern wären die Gespräche sachlich und konstruktiv verlaufen.

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Griechenland führt ermäßigte Steuersätze fort

Die griechische Regierung hat mitgeteilt, dass man auch im kommenden Jahr auf Fahrkarten, Tourismus- und Kultur-Eintrittskarten einen reduzierten Mehrwertsteuersatz erheben wird. Die momentane Sonderregelung wäre mit Jahresende ausgelaufen. Die Entscheidung gilt auch für Kaffee und andere Getränke, mit Ausnahme von ausgeschenkten Getränken, auf die bis Juni 2024 ein Mehrwertsteuersatz von 24 Prozent erhoben wird. Laut Rundfunkmeldungen sollen die formellen Beschlüsse in den nächsten Tagen fallen.

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Indien: Go First erhält letzte „Galgenfrist“

Seit über einem halben Jahr konnte die indische Billigfluggesellschaft Go First keinen einzigen Flug durchführen. Während der regulären Fristen des Insolvenzverfahrens konnte kein Käufer gefunden werden. Nun wurde dem Carrier ein zusätzlicher Aufschub gewährt. Go First musste aus finanziellen Gründen den Flugbetrieb einstellen. Man erhob schwere Vorwürfe gegen den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney, dem man vorwarf maßgeblich für die Misere verantwortlich zu sein. Dieser konterte rasch und erklärte unter anderem, dass der indische Carrier eine langjährige Tradition in Sachen zähfließender Zahlungen habe. Zahlreiche Leasinggeber haben zwischenzeitlich das Fluggerät, das an Go First verleast war, zurückgeholt. Viele Mitarbeiter haben den Carrier bereits verlassen und sind bei anderen Gesellschaften beschäftigt. Das Management versprüht dennoch Zuversicht, dass ein Comeback des Lowcosters gelingen kann. Bislang kann man aber nicht viel vorweisen, denn innerhalb der regulären 180-Tage-Frist konnte man keinen Investor bzw. Käufer auftreiben. Nun gewährt das zuständige Gericht eine Verlängerung von maximal 90 Tagen. Gelingt es in dieser Zeit nicht das Unternehmen finanziell auf die Beine zu bringen, soll es verwertet werden. Somit ist der 4. Feber 2024 die neue Deadline, denn bis zu diesem Tag muss das Management Lösungen präsentieren. Angesichts der komplizierten Umstände dürfte das Unterfangen äußerst schwierig werden. Die maximale Frist, die das Gericht ab dem Tag der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gewähren darf, beträgt übrigens 330 Tage.

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Celebrity Cruises stellt Neubauschiff Xcel im Jahr 2025 in Dienst

Derzeit befindet sich das jüngste Schiff von Celebrity Cruises in Bau. Dieses wird den Namen Xcel tragen und voraussichtlich im Jahr 2025 die Jungfernfahrt absolvieren.  „Die Edge-Serie hat die vorgefassten Meinungen über Kreuzfahrten erschüttert, und ich bin begeistert, mit der Celebrity Xcel unseren nächsten mutigen Schritt als Marke anzukündigen“, sagte Laura Hodges Bethge, Präsidentin von Celebrity Cruises. Die Celebrity Xcel wird im November 2025 ihr Debüt in der Karibik geben und in der ersten Wintersaison von Fort Lauderdale aus auf 7-Nächte-Routen abwechselnd zu den Bahamas, Mexiko und den Cayman Islands sowie nach Puerto Plata, St. Thomas und St. Maarten fahren. Die Fahrten sind jetzt zum Verkauf freigegeben.

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My Airline will offene Löhne nur mit neuem Investor ausbezahlen

Die kurzlebige Fluggesellschaft My Airline soll vielen Beschäftigten die Gehälter schuldig sein. Zahlreiche Beschäftigte sind deshalb mit Unterstützung der Gewerkschaft vor Gericht gezogen. Nun sagte das Unternehmen zu, dass ab Jänner 2024 Geld fließen soll. My Airline musste Anfang Oktober 2023 den Flugbetrieb einstellen. Arbeitnehmervertreter erklären, dass viele Beschäftigte für die Monate September und Oktober 2023 kein Gehalt ausbezahlt bekommen haben sollen. Die Gewerkschaft vertritt eigenen Angaben nach 158 Betroffene und gibt ergänzend an, dass in manchen Fällen schon seit über fünf Monaten kein Geld geflossen sein soll. Zwischenzeitlich haben einige Leasinggeber bereits ihre Flugzeuge einkassiert. Zunächst wandte man sich an die zuständigen Behörden. Es folgte eine Anordnung, die besagt, dass My Airline die ausstehenden Löhne und Gehälter ausbezahlen muss. Da dem nur wenig folgte, zogen die Betroffenen vor Gericht. Nun sagte das Unternehmen zu, dass ab Jänner 2023 die Außenstände beglichen werden sollen. Es gibt aber einen Haken: Man knüpft die Zusage daran, dass neue Investoren gefunden werden. Sprich: Momentan hat My Airline das den Beschäftigten zustehende Geld gar nicht zur Verfügung. Man hofft darauf, dass man an frische Finanzmittel kommt und mit diesen dann die Schulden gegenüber den Beschäftigten begleichen kann. Dementsprechend fällt die Reaktion der zuständigen Gewerkschaft nicht gerade euphorisch aus. Es ist gar die Rede davon, dass die Zusage mitunter wertlos ein könnte, wenn es dem Management nicht gelingt neue Investoren zu finden. Für die Mitarbeiter wäre dies keine akzeptable Vorgehensweise, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich niemand findet, der das Unternehmen übernehmen und/oder finanziell stützen will,

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FACC erhält Cybersecurity-Award

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG war im Jahr 2015 selbst Opfer eines Cyber-Betrugsfalls. Seither hat man kräftig in die Sicherheit investiert und nun einen Award verliehen bekommen. Dafür wurde am vergangenen Montag in der Wiener Hofburg der ALC Cybersecurity-Award verliehen. Die Auszeichnung wurde von CEO Robert Machtlinger und Alexander Hochmeier, VP IT & Security entgegengenommen. „Sicherheit braucht höchste Standards. Der Erhalt des Cybersecurity-Awards unterstreicht, dass sich unsere umfassenden Anstrengungen der letzten Jahre lohnen. Auch wenn man niemals 100 % Sicherheit gewährleisten kann, so ist es für uns und unsere Kunden gut zu wissen, dass wir uns zu den besten Unternehmen Österreichs im Bereich Cybersecurity zählen dürfen. Mein besonderer Dank geht an das gesamte IT und Security Team der FACC, das hier in den vergangenen Jahren sehr viel bewegt hat,“ zeigt sich CEO Robert Machtlinger stolz.

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Russischer Minister räumt ein: Sanktionen bremsen die russische Luftfahrt ein

Russischen Fluggesellschaften sollen seit dem Beginn der Sanktionen, die als Reaktion auf den kriegerischen Überfall gegen die Ukraine eingeführt wurden, im Ausland 76 Verkehrsflugzeuge beschlagnahmt worden sein sollen. Diese Anzahl nennt Verkehrsminister Witali Saweljew. Es lässt sich nicht nachprüfen, ob die vom russischen Regierungsmitglied genannte Stückzahl korrekt ist oder nicht. Der Minister sprach im Gespräch mit russischen Medien explizit von Maschinen, die beispielsweise zu Wartungszwecken vorübergehend außerhalb der Russischen Föderation waren. Auf Flugzeuge, die im Rahmen eines Linienfluges nach dem Beginn der Sanktionen einen ausländischen Airport angesteuert haben und dort, beispielsweise auf Betreiben von Leasinggebern, an die Kette gelegt wurden, ging Saweljew, der früher Konzernchef von Aeroflot war, gar nicht ein. Erstmals räumte ein hochrangiges Regierungsmitglied Russlands ein, dass die westlichen Sanktionen dazu geführt haben, dass ein erheblicher Teil der russischen Verkehrsflugzeugflotte “in ihrer Betriebsfähigkeit enorm eingeschränkt ist”. Dabei soll es nicht nur darum gehen, dass Boeing und Airbus keine Dienstleistungen mehr erbringen, sondern auch um den simplen Grund, dass viele Staaten wegen der Gefahr, dass Leasinggeber die sofortige Pfändung durchsetzen würden, nicht angesteuert werden können. Vor dem Einmarsch in die Ukraine hatten viele russische Carrier ihre westlichen Maschinen unter anderem aus steuerlichen Gründen, aber auch auf Druck der Lessoren, weil es gegenüber der russischen Zivilluftfahrtbehörde Vorbehalte gab, in Irland und auf den Bermuda Inseln registriert. Die dortigen Ämter haben mit Beginn der Sanktionen die entsprechenden Registrierungen suspendiert. Im Expresstempo wurden die Maschinen ohne die Zustimmung der Eigentümer ins russische Register überführt. Dies wird international als illegal betrachtet und in

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Österreich: Regulierungsbehörde rechnet mit noch mehr Paketen

Im 2. Quartal 2023 wurden insgesamt rund 94,2 Millionen Pakete transportiert, 87,0 Millionen wurden in Österreich zugestellt, 7,2 Millionen wurden ins Ausland transportiert. „Das ist bei den transportierten Paketvolumina im Vergleich mit dem 2. Quartal 2022 ein neuerlicher, deutlicher Anstieg um insgesamt knapp 12 Prozent“, kommentiert Dr. Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, Zahlen aus dem soeben veröffentlichten RTR Post Monitor. „Für das gesamte Jahr 2023 erwarten wir – konservativ geschätzt – bei den im Inland zugestellten Paketen insgesamt 351,5 Millionen, das ist im Jahresvergleich ein Zuwachs von rund 8,4 Prozent und bei den ins Ausland transportierten Paketen insgesamt 29,4 Millionen“, rechnet Steinmaurer vor. Im 2. Quartal 2023 wurden in Österreich insgesamt 134,3 Millionen Briefe transportiert, das sind um rund 11 Prozent weniger als im 2. Quartal 2022. 127,1 Millionen Briefe wurden in Österreich zugestellt, 7,2 Millionen gingen ins Ausland. „Briefe zu senden kommt in Österreich immer mehr aus der Mode. Für 2023 rechnen wir mit insgesamt 553,7 Millionen Briefen, davon 524,6 Millionen, die in Österreich zugestellt werden“, führt Steinmaurer aus. Post-Sektor rüstet sich für Weihnachten – Anstieg bei Leasingpersonal erwartet „Was die von uns ermittelten Daten zum Postmarkt auch zeigen, dass die steigenden Paketvolumina im Post-Sektor offenbar einen Anstieg der Beschäftigten nach sich ziehen. Heuer wurde bereits deutlich mehr Leasingpersonal beschäftigt als im Vorjahr. Zu einem kurzfristigen Hype – das lassen unsere Datenreihen vermuten – wird es beim Leasingpersonal wieder im 4. Quartal 2023 kommen. Wir rechnen hier mit mehr als 2.000 Leasingkräften,

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