Januar 25, 2024

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Januar 25, 2024

United Airlines plant vorläufig ohne Boeing 737-Max-10

Die Fluggesellschaft United Airlines berücksichtigt in ihrer Flottenplanung für die nächsten Jahre die bestellten Maschinen des Typs Boeing 737-Max-10 nicht. Der Konzern ist einer der größten Kunden für dieses Muster. Das Unternehmen hat bis zu 294 Exemplare der größten Variante der Max-Serie geordert. Dabei handelt es sich um 150 Festbestellungen. United-Airlines-Chef Scott Kirby erklärte in einem Interview mit CNBC, dass zunächst ein Flottenplan aufgestellt wird, in dem die bestellten Boeing 737-Max-10 nicht berücksichtigt sind. Die Entscheidung begründet der Manager damit, dass es Lieferverzögerungen gibt. Die Varianten Max-7 und Max-10 haben seitens der FAA noch keine Zertifizierung erhalten. Der Hersteller geht davon aus, dass man diese noch im laufenden Jahr 2024 erhalten wird. Allerdings zweifeln daran einige Kunden, denn der jüngste Vorfall, der sich in diesem Monat mit einer Boeing 737-Max-9 von Alaska Airlines ereignet hat, könnte das Zulassungsverfahren für die kleinste und die größte Version dieser Baureihe weiter verzögern. Das vermuten zumindest zahlreiche Fluggesellschaften, die diese Muster bestellt haben. Der Hersteller konnte während einer Luftfahrtmesse, die in Indien abgehalten wurde, eine neue Großbestellung an Land ziehen. Dies wird als wichtiges Signal interpretiert, denn im Nachgang des jüngsten Vorfalls ist Boeing neuerlich in die Kritik geraten. Zwischenzeitlich legt die FAA auch Betreibern der Boeing 737-900ER nahe, dass diese Überprüfungen vornehmen sollen. Hintergrund: Die Blades, mit denen nicht benötigte Notausgänge verdeckt werden können, sind mehr oder weniger baugleich wie bei der B737-Max-9.

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Gewerkschaft Vida kritisiert Aussagen des ÖBB-Managements

Die Gewerkschaft Vida zeigt sich im Nachgang von Aussagen von ÖBB-Managern, dass voraussichtlich im März 2024 Stabilisierung im Regionalverkehr eintreten soll, denn dann will man Personalengpässe behoben haben, verwundert. „Es stellt sich die logische Frage, wie man überhaupt einen Personalbedarf ohne Personalmangel haben kann? Und wenn es laut ÖBB keinen Personalmangel gibt, warum hat dann die Bundesregierung auf Drängen der Eisenbahnunternehmen Eisenbahnberufe wie etwa Zugbegleitdienst, Fahrdienstleitung, Triebfahrzeugführer oder Verschieber auf die Mangelberufsliste setzen lassen?“, so Gewerkschafter Gerhard Tauchner. „Aber warum erst jetzt und warum wurden die Kapazitäten nicht erhöht? „Die ÖBB sind grundsätzlich ein vorbildlicher und guter Arbeitgeber, dem es deswegen nicht schwerfallen sollte, ausreichend Personal zu finden. Sollte das dennoch nicht der Fall sein, dann müssen die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung weiter verbessert werden, um am heimischen und europäischen Arbeitsmarkt genug Arbeitskräfte zu finden bzw. auch Arbeitsuchende für eine Ausbildung bei den ÖBB zu begeistern, anstatt über die Mangelberufsliste in Drittstaaten zu suchen“.

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Lufthansa: EU-Kommission prüft Ita-Airways-Einstieg vertieft

Die EU-Kommission hat mitgeteilt, dass der geplante Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways vertieft geprüft wird. Die vom Kranich vorgeschlagenen Zugeständnisse habe man erst gar nicht an die Prüfer weitergeleitet, da diese lediglich das Kurzstreckengeschäft betreffen sollen. Die Wettbewerbsbehörde teilte mit, dass es erhebliche Bedenken gibt, dass die Übernahme dazu führen könnte, dass sich der Wettbewerb auf der Kurz- und Langstrecke von/nach Italien weiter verringern könnte. Besonders auf den Routen von/nach Mailand-Linate würden Lufthansa und Ita Airways gemeinsam eine marktbeherrschende Stellung einnehmen. In diesem Zusammenhang habe der Kranich-Konzern die Abgabe von Start- und Landerechten angeboten, jedoch wäre das Papier seitens der EU-Kommission nicht an die Prüfer weitergeleitet worden, da keine Zugeständnisse auf der Langstrecke enthalten sind. Dass eine Phase-II-Prüfung eingeleitet werden könnte, hat sich bereits seit einigen Wochen abgezeichnet. Die EU-Kommission nimmt nun auch Codeshare-Verbindungen der Star Alliance, namentlich United Airlines und Air Canada, unter die Lupe. Ein wahrscheinlicher Wechsel von Ita Airways in dieses Luftfahrtbündnis würde die dem Lufthansa-Konzern zur Verfügung stehende Kapazität weiter ausweiten. Wettbewerbshüter mit zahlreichen Prüfpunkten Laut EU-Kommission soll es sich so verhalten, dass man Bedenken hat, dass die Übernahme den Wettbewerb auf Strecken zwischen Italien und Mitteleuropa verringern könnte. Die Bedenken liegen in der Überschneidung der Dienste von Lufthansa und Ita Airways, die auf bestimmten Strecken zu potenziellen Monopolen führen könnte. Dabei soll der Umstand, dass beispielsweise Ryanair auf dem italienischen Markt stark präsent ist, kaum eine Rolle spielen. Beispielsweise steuert der Konkurrent den Flughafen Mailand-Linate gar nicht an. Generell spielt die Präsenz von Ita

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Ryanair schließt Vertriebspartnerschaft mit OTA ab

Erstmals hat die Billigfluggesellschaft Ryanair mit einem so genannten Online-Travel-Agent eine offizielle Vertriebspartnerschaft abgeschlossen. Bislang ist das Unternehmen häufig gegen so genannten OTAs vor Gericht gezogen. Mit „We Love Holidays“ hat man nun einen Verkaufsvertrag unterschrieben. Laut der Billigfluggesellschaft solle ein Teil der Bedingung sein, dass keine überhöhten Preise verlangt werden und die Kunden Zugang zum Ryanair-Login haben. „Wir freuen uns, diese erste OTA-Partnerschaft mit weloveholidays ankündigen zu können, die sicherstellt, dass weloveholidays-Kunden nun Ryanair-Flüge, -Sitzplätze und -Gepäck als Teil ihres Pakets buchen können, mit der Garantie, dass ihnen keine überhöhten Preise für Flüge, Gepäck oder Sitzplätze berechnet werden, dass sie Flug-Updates direkt von Ryanair erhalten und dass sie über ihr myRyanair-Konto direkten Zugriff auf ihre Buchung haben“, so Sprecherin Dara Brady.

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London-Southend: Investor stellt millionenschweren Kredit fällig

Der Flughafen London-Southend ist damit konfrontiert, dass die U.S.-amerikanische Carlyle Group die Rückzahlung eines Darlehens in der Höhe von rund 247 Millionen U.S.-Dollar einfordert. Bereits im September 2023 wurde ein Gerichtsverfahren eingeleitet und nun soll bis zum 16. Feber 2024 bezahlt werden. Es geht um ein Wandeldarlehen, das im Jahr 2021 an den Southend-Eigentümer Esken gewährt wurde. Die kreditgewährende Private-Equity-Firma aus den USA wirft vor, dass gegen Klauseln des Darlehensvertrages verstoßen wurde. Aus diesem Grund hat man bereits im September 2023 rechtliche Schritte eingeleitet und fordert die Rückzahlung des Kredits. Eigentlich wäre das Darlehen erst im August 2024 zur Rückzahlung fällig gewesen. Allerdings fordert man nun, dass das Geld zuzüglich Zinsen bereits am 16. Feber 2024 auf einem Konto der Carlyle Group einlangt. Das stellt für Esken, dem Betreiber des Flughafens London-Southend, ein erhebliches Problem dar. Die Investoren wurden in einer Pflichtmitteilung vor erheblich negativen Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb gewarnt. Dies hatte zur Folge, dass der Aktienkurs kurzfristig stark nachgegeben hat. Der Konzern erklärte, dass man sich mit juristischen Mitteln gegen die Rückforderung wehrt und dass es bezüglich diesem Darlehen, das vertraglich vereinbart auch in eine Kapitalbeteiligung umgewandelt werden kann, keinen Zahlungsverzug gegeben habe. Auch würde der Cashflow des Flughafens London-Southend den Erwartungen der Geschäftsleitung entsprechen. Von der Pandemie besonders hart getroffen Der Airport, der sich nahe der britischen Stadt Southend-on-Sea befindet, wurde von der Corona-Pandemie wesentlich härter getroffen als die anderen Airports, die der Hauptstadt London zugeordnet sind. Der Flugverkehr erholt sich nur sehr schleppend, denn viele Verbindungen, die

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Salzburg hatte rund drei Millionen Übernachtungen im Jahr 2023

Mit 3.201.328 Nächtigungen und 1.776.539 Ankünften schließt das Tourismusjahr 2023 leicht unter den Werten des Vergleichsjahres 2019 ab (-3,25 % bei den Nächtigungen, -7,0 % bei den Ankünften). Ein starkes Zeichen setzt der deutsche Markt, der seit 2019 um 20,0 % zugenommen hat und damit Österreich als Herkunftsland Nr. 1 ablöst. Während die USA als wichtigster Fernmarkt konstant geblieben sind und die Niederlande stark zulegen konnten, liegt China erst bei 22,5 % der Nächtigungen aus 2019. In seiner letzten Präsentation der Tourismusstatistik vor dem Ende seiner Amtszeit zieht der ressortzuständige Bürgermeister ein kleines Fazit: „In meiner Zeit als Tourismusreferent habe ich Höhen und Tiefen gesehen. Ein großer Einschnitt war mit Sicherheit die Corona-Krise. 2023 hat sich die Branche wieder erholt und der Tourismus behauptet sich als unverzichtbare Größe für die heimische Wirtschaft.“ Hohe Energiekosten, die Inflation und der Fachkräftemangel setzen den Betrieben zu – die Nachfrage nach der Kulturstadt Salzburg ist ungebrochen und die Preiserhöhungen werden von den Gästen akzeptiert. „Qualität zählt“, ist Preuner überzeugt. Florian Kreibich, der im Sommer mit Bürgermeister Harald Preuner den Startschuss für eine Tourismusstrategie 2040 gesetzt hatte, freut sich, dass der Tourismus in der Stadt Salzburg nach der Pandemie wieder an Fahrt aufgenommen hat und weist auf die Bedeutung des Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor in unserer Stadt hin, die Wertschöpfung des Tourismus kann sich sehen lassen. „Unser Augenmerk sollte darauf liegen, dass wir einen genau definierten Qualitätstourismus in der Stadt forcieren und damit die Akzeptanz in der Bevölkerung steigern können.“ Christine Schönhuber, Geschäftsführerin der TSG

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