März 6, 2024

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März 6, 2024

Nürnberg: Corendon Europe streicht Fuerteventura und Korfu

Im Sommerflugplan 2024 wird Corendon Europe ab Nürnberg zwei Strecken nicht mehr anbieten. Es handelt sich um die Destinationen Fuerteventura und Korfu, die man in den Vorperioden im Programm hatte. Diese fallen dem Rotstift zum Opfer. Bereits in den letzten beiden Jahren hat Corendon das Ferienprogramm zu nicht-türkischen Zielen ab Deutschland stark zurückgefahren. Dies hat auch das Angebot ab Nürnberg betroffen.

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Feber 2024: Wizz Air mit Auslastungsrückgang

Im Feber 2024 hatte die Wizz Air Group rund 4,39 Millionen Passagiere an Bord. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 16 Prozent zulegen. Unternehmensangaben nach soll die durchschnittliche Auslastung im Feber 2024 bei 90 Prozent gelegen haben. Damit ist diese gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,3 Prozentpunkte zurückgegangen. Die Firmengruppe besteht aus den operativen Fluggesellschaften Wizz Air Hungary, Wizz Air Malta, Wizz Air UK und Wizz Air Abu Dhabi.

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AUA klagt gegen Betriebsversammlung: Abgesagt, dennoch 150 Flüge gestrichen

Die Gewerkschaft Vida und der Betriebsrat Bord hatten angekündigt, dass am 8. März 2024 eine erneute Betriebsversammlung für das fliegende Personal der Austrian Airlines abgehalten werden soll. Dagegen hat die Lufthansa-Tochter eine Klage beim zuständigen Gericht eingebracht. Zwischenzeitlich wurde die Versammlung aber aus einem ganz anderen Grund abgesagt. Dennoch streicht die AUA rund 150 Flüge. Erst am vergangenen Freitag hielten die Arbeitnehmervertreter eine vergleichbare Veranstaltung, die schon fast traditionell in einen spontanen, symbolischen Warnstreik gemündet ist, ab. Für den 8. März 2024, also nur eine Woche später, wurde neuerlich zu einer Betriebsversammlung eingeladen. Wiens Flughafenchef Günther Ofner übte in seiner Funktion als Luftfahrt-Fachgruppenobmann der WKO heftige Kritik am Vorhaben. Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass die Fluggesellschaft eine Unterlassungsklage gegen die Abhaltung der Betriebsversammlung beim zuständigen Gericht eingebracht hat. Bedingt dadurch, dass die Arbeitnehmervertreter diese abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben haben, hat sich das Rechtsmittel quasi von selbst erledigt. Zurückgezogen wurde die Klage bislang noch nicht und eine Entscheidung des Gerichts steht ebenfalls noch aus. Auf die Frage warum Austrian Airlines gegen die Abhaltung einer neuen Betriebsversammlung klagt, antworte die Medienreferentin: „Aus Sicht des Unternehmens entspricht diese Betriebsversammlung nicht den gesetzlichen Anforderungen. Laut Gesetz ist der Hauptgrund für eine Betriebsversammlung die Information des Betriebsrates an die Arbeitnehmer. Aus Sicht des Unternehmens kann es keine nennenswerten Neuigkeiten zwischen der letzten Betriebsversammlung am 1. März und am 8. März geben, zumal die Versammlung bereits am 1. März angekündigt wurde. Weiters ist die äußerst kurzfristige Anberaumung der Betriebsversammlung nicht

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Codeshare: Eurowings und Aegean arbeiten zusammen

Im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft arbeiten die griechische Aegean Airlines und die Lufthansa-Tochter Eurowings künftig zusammen. Es handelt sich um eine bilaterale Kooperation. Im ersten Schritt sollen einige zwischen Deutschland und Griechenland, die von Aegean Airlines bedient werden, auch unter Eurowings-Flugnummer verfügbar gemacht werden. Selbiges soll dann auch für jene Strecken, die operativ von der Lufthansa-Tochter bedient werden, gelten. Das Angebot soll sukzessive ausgebaut werden, so dass später dann auch Zubringer bzw. Weiterflüge in Griechenland bzw. Deutschland zur Verfügung stehen sollen.

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Frankfurt: Air Dolomiti übernimmt Bordeaux-Flüge doch nicht

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Air Dolomiti eine Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Bordeaux übernehmen soll. Dieser Plan wird nicht vollzogen. Geplant war, dass Air Dolomiti ab 1. April 2024 fünfmal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen soll. Nun berichtet CH-Aviation.com, dass der italienische Carrier diese Route doch nicht von Lufthansa übernehmen wird. Vielmehr werde der Kranich-Konzern weiterhin selbst fliegen bzw. die Konzernschwester Cityline zum Einsatz kommen.

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Köln/Bonn: Leav legt Osterflüge nach Palma de Mallorca auf

Die deutsche Fluggesellschaft Leav Aviation legt rund um Ostern einige Flüge zwischen Köln/Bonn und Palma de Mallorca auf. Diese sollen mit Airbus A320 bedient werden. Zunächst wird man ab 23. März 2024 sieben Umläufe, die mit der kuriosen Abflugzeit 11 Uhr 11 ab Köln/Bonn durchgeführt werden sollen, auflegen. Anschließend soll ab 25. März 2024 auch um 13 Uhr 15 geflogen werden. Das Angebot ist laut Leav Aviation bis vorerst 30. März 2024 befristet. Leav Aviation ist eine Junge deutsche Fluggesellschaft, deren Kerngeschäft das ACMi- und Charter-Business ist. Allerdings legt man immer wieder auch Flüge auf eigene Rechnung, beispielsweise nach Palma de Mallorca, auf. Die Flotte besteht derzeit aus den Airbus A320, die die Registrierungen D-ANDI und D-ANNE tragen.

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Lufthansa-Streik: Diese Rechte stehen Passagieren zu

Zusätzlich zu den Zugführern streikt nun auch Airline-Personal: Das Bodenpersonal der Lufthansa legt nach einem Aufruf der Gewerkschaft Verdi von Donnerstag bis Samstag früh ihre Arbeit nieder. Fluggäste müssen sich auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Der Streik reiht sich in einen bereits länger schwelenden Arbeitskampf bei der Lufthansa ein. Um Unsicherheiten bei den Reisenden zu vermeiden, klärt Fluggastrechteexpertin Nina Staub von AirHelp Fluggäste über ihre Rechte auf: „Viele Reisende aus Deutschland werden ab morgen ihre gebuchten Flüge nicht wie geplant antreten können. Bei Verspätungen von über drei Stunden oder Ausfällen haben sie jedoch Anspruch auf eine Entschädigungszahlung von bis zu 600 Euro. Dafür haben wir bei AirHelp vor drei Jahren gesorgt. In einem Rechtsstreit konnten wir die Richter des Europäischen Gerichtshof davon überzeugen, dass Fluggesellschaften für angekündigte wie unangekündigte Streiks ihres Personals haften und ihre Kundinnen und Kunden bei Problemen entsprechend entschädigen müssen. Da in diesem Fall das Bodenpersonal selbst streikt, liegt der Streik im Verantwortungsbereich der Fluggesellschaft. Demnach sind betroffene Passagiere entschädigungsberechtigt.” Staub ergänzt: „Die von Flugausfällen betroffenen Fluggäste haben Anspruch auf eine alternative Beförderung oder eine vollständige Erstattung des Flugpreises. In der Regel bieten die Fluggesellschaften eine Umbuchung auf einen alternativen Flug an. Inlandsflüge können optional auf ein Bahnticket umgebucht werden. Wird die Fluggesellschaft nicht von sich aus tätig oder kann sie keine geeignete alternative Beförderung anbieten, können die betroffenen Fluggäste selbst eine Alternative suchen und die Kosten der Fluggesellschaft in Rechnung stellen. Um die Erstattung ihrer Kosten zu gewährleisten, sollten betroffene Passagiere eventuelle Umbuchungen auf Bus, Bahn

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Ancona: Skyalps bewirbt sich um zwei subventionierte Routen

Die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps hat sich für Subventionen für den Betrieb der von Aeroitalia aufgegeben Strecken ab Ancona bewerben. Laut einem Bericht von „Alto Adige“ hat man aber nur für zwei von drei Routen ein Angebot abgegeben. Es handelt sich dabei um die Destinationen Mailand-Linate und Rom-Fiumicino. Für Neapel soll man sich nicht beworben haben. Es ist damit zu rechnen, dass die ENAC in den nächsten Tagen darüber entscheiden wird an wen der Zuschlag vergeben wird. Der Vertrag soll ab 16. März 2024 zunächst für 45 Tage bedienen und kann dann auf sieben Monate verlängert werden. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Skyalps ab Mostar eine weitere Route anbieten wird. Mit Wirksamkeit zum 2. Mai 2024 wird die Regionalfluggesellschaft ab dem genannten Airport zweimal wöchentlich Kurs auf Bari nehmen.

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Ita-Übernahme: Lufthansa könnte die Lust verlieren

In Italien bereitet man sich bereits darauf vor, dass die geplante Übernahme von Ita Airways durch Lufthansa scheitern könnte. Offensichtlich ist der Kranich-Konzern nicht bereit dazu, dass man besonders große Zugeständnisse macht, um den Alitalia-Nachfolger aufkaufen zu können. Die EU-Kommission hat bereits wiederholt geäußert, dass man erhebliche Bedenken hat. Diese betreffen nicht nur den Flugverkehr zwischen Deutschland und Italien, sondern auch das Langstreckengeschäft. Dabei geht es nicht nur um die von Ita Airways bzw. der Lufthansa Group durchgeführte Flüge, sondern man hat auch Codeshare-Abkommen mit Star-Alliance-Partnern wie United Airlines im Fokus. Damit könnten die Wettbewerbshüter eine Art „Büchse der Pandora“ geöffnet haben, denn die Codeshare-Abkommen gelten als äußerst wichtig für Lufthansa. Dementsprechend ist es sehr unwahrscheinlich, dass man dazu bereit ist in diesem Bereich Zugeständnisse zu machen. Das Langstreckengeschäft zwischen Europa und Nordamerika gilt als „Brot-und-Butter-Geschäft“ der Lufthansa, denn man verdient hier wegen hoher Nachfrage sehr gut. Etwaige Zugeständnisse, die man machen müsste, um Ita Airways übernehmen zu können, würden die Firmengruppe finanziell hart treffen. Die Agentur Reuters berichtet unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person, dass jene Zugeständnisse, die Lufthansa zur Ausräumung der Bedenken der europäischen Wettbewerbshüter angeboten habe, der EU-Kommission nicht weit genug gehen sollen. Mittlerweile rechnet man in Italien damit, dass die vertiefte Prüfung ergeben könnte, dass der Deal entweder untersagt wird oder aber an so hohe Auflagen geknüpft wird, dass Lufthansa endgültig die Lust verlieren könnte. Unter vorgehaltener Hand sagt man bereits, dass Lufthansa aus dem Geschäft aussteigen werde, wenn die Kosten, die sich

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Eurowings nimmt Kurs auf Saudi-Arabien

Die Billigfluggesellschaft Eurowings plant im Winterflugplan 2024/25 erstmals Kurs auf Dschidda zu nehmen. Ab Berlin-Brandenburg und Köln/Bonn beabsichtigt die Lufthansa-Tochter im Winterflugplan 2024/25 die Stadt in Saudi-Arabien zu bedienen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass jeweils dreimal pro Woche geflogen werden soll. Gleichzeitig wird man ab Berlin und Stuttgart wieder Dubai-Flüge anbieten. Von der deutschen Bundeshauptstadt aus soll täglich geflogen werden und vom Landesflughafen Baden-Württembergs aus dreimal wöchentlich.

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