März 29, 2024

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März 29, 2024

Sommer 2024: Flughafen München mit 12 Prozent mehr Flugbewegungen

Im Sommerflugplan 2024 werden die ab München tätigen Fluggesellschaften bis zu 3.300 Flüge pro Woche durchführen. Im direkten Vergleich mit der Vorjahresperiode sind dies Airportangaben nach um etwa 12 Prozent mehr. Rund 2.400 dieser Starts führen zu mehr als 100 Zielen in 21 Ländern in Europa und rund ums Mittelmeer. Mehr als 330 Flüge werden zu 47 interkontinentalen Zielen angeboten, davon 24 in Asien, 19 in Nord- und Mittelamerika und vier in Afrika. Zudem sind in der Sommerflugplanperiode 600 Starts zu 13 innerdeutschen Zielen geplant. Am Münchner Flughafen bieten die Fluggesellschaften in diesem Sommer wieder viele neue Ziele an: Auf der Langstrecke in die USA bedient Lufthansa ab Juni Seattle mit drei wöchentlichen Flügen. Die amerikanische Fluggesellschaft Delta fliegt ab 11. April ebenfalls dreimal pro Woche nach New York John F. Kennedy. Ab September nimmt Lufthansa Johannesburg in Südafrika mit drei wöchentlichen Flügen ins Programm. Nunmehr täglich geht es ab München in die chinesische Hauptstadt Peking und nach Osaka in Japan. Ab 2. Juli fliegt die japanische All Nippon Airways ebenfalls sieben Mal in der Woche nach Tokio. San Diego im Süden Kaliforniens wird in der Sommerflugplanperiode durch Lufthansa fünf Mal wöchentlich angeflogen. Ab Oktober 2024 startet Vietnam Airlines erstmals vom Münchner Airport. Die Airline erweitert damit das asiatische Flugprogramm ab München und wird Passagiere jeweils zwei Mal pro Woche nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-City fliegen. Für diese neuen Verbindungen setzt die Fluggesellschaft eine Boeing B787-9 ein. Lufthansa bedient jeweils täglich die US-Ziele Boston, New York, Los Angeles und Washington sowie

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Tap Air Portugal meldet Rekordgewinn

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Fluggesellschaft Tap Air Portugal einen Gewinn in der Höhe von 117,3 Millionen Euro schreiben. Damit steigerte man sich gegenüber der Vorperiode um 117,7 Millionen Euro – neuer Rekordwert. Die Betriebseinnahmen im Jahr 2023 erreichten den höchsten Wert in der Geschichte der Gruppe und übertrafen die 4-Milliarden-Euro-Marke. Sie erzielten einen Wert von 4,2 Milliarden Euro und stiegen im Vergleich zu 2022 um 730 Millionen Euro (+20,9 Prozent). Im Jahr 2023 verzeichnete TAP bei den finanziellen und kommerziellen Kennzahlen mit einem Recurring EBITDA von 871,6 Millionen Euro mit einer Marge von 21 Prozent sowie einem Recurring EBIT von 385,8 Millionen Euro mit einer Marge von 9 Prozent.

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AUA-Streik: Diese Rechte und Ansprüche haben Passagiere

Rund 50.000 Passagiere sind von den 400 abgesagten Flügen betroffen- Rechte nach EU Fluggastrechte Verordnung 261/2004. Die EU-VO 261/2004 sieht bei Flugausfällen je nach Länge der Flugstrecke Ausgleichszahlungen in der Höhe von 250 €, 400 € oder 600 € vor, wenn der Flug weniger als 14 Tage vor dem Abflug kurzfristig annulliert worden ist. Nur wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, wie beispielsweise schlechtes Wetter oder eine Sicherheitssperre des Flughafens, muss die Fluglinie keine Zahlung an betroffene Passagiere leisten. Der Europäische Gerichtshof hat Streiks des eigenen Personals bei Fluglinien bereits nicht als außergewöhnlichen Umstand qualifiziert. Betroffenen Passagieren kann eine Ausgleichszahlung zustehen. Recht auf Ersatzbeförderung Auch bei Flugausfällen wegen Streik des Bordpersonals bei Austrian Airlines haben Passagiere das Recht auf Beförderung. Wenn Sie von einer Flugannullierung betroffen sind, muss Ihnen die Airline so rasch wie möglich eine gleichwertige Ersatzbeförderung anbieten. Diese Beförderung kann auch per Bahn oder Bus stattfinden. Nicht jede Ersatzbeförderung ist zumutbar. Alternativ zur Ersatzbeförderung kann eine Erstattung des Flugtickets verlangt werden. Selbst ein neues Ticket buchen? Wenn die von der Fluglinie angebotene Ersatzbeförderung nicht zumutbar ist, unter kurzer Fristsetzung um ein anderes Angebot ersuchen und eigenes Organisieren einer Ersatzbeförderung ankündigen. Man ist bei Ersatzflügen nicht an die AUA oder die Lufthansa Group gebunden.Nach Verstreichen der Frist selbst Ersatzflug buchen und Austrian Airlines in Rechnung stellen. Ticketkosten zurückerhalten Wenn Sie die angebotene Ersatzbeförderung nicht in Anspruch nehmen wollen oder können, haben Sie das Recht auf Rückerstattung der gesamten Ticketkosten. Der Ticketpreis muss binnen 7 Tagen ohne Abzüge zurückbezahlt werden. Der Reisende

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Innsbruck hatte bislang eine halbe Million Fluggäste

Der Flughafen Innsbruck konnte am 27. März 2024 den Passagier Nummer 500.000 begrüßen. Dieser war auf Eurowings-Flug EW7279 in Richtung Hamburg unterwegs. Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta verabschiedete sich deshalb persönlich von Alexander, der mit Kathrin, Josephine und Karline auf dem Rückweg aus dem Winterurlaub am Flughafen Innsbruck war. Die Hamburger Familie ist großer Tirol-Fan, hat eine langjährige Verbindung zur Region und kennt sich auch bestens hier aus. „Ihr wisst schon fast mehr über einzelne Berge als ich“ stellte Pernetta lachend fest. Die sympathische Familie freute sich sehr über die herzliche Verabschiedung und die persönliche Begleitung zu ihrem Flieger: „Wir kommen nächstes Jahr ganz bestimmt wieder und freuen uns, wenn wir den Flughafen Innsbruck nutzen können.“

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Stornogebühren: Reiseversicherung zahlte erst nach AK-Intervention

Geplante Traumreise für Pärchen nach der Trennung fiel ins Wasser. Reiseveranstalter stellte Stornogebühren in Höhe von 5.800 Euro in Rechnung. AK-Konsumentenschützer intervenierten. „Ein Paar hatte seine Traumreise bereits Monate zuvor gebucht, in der Folge verschlechterte sich die Beziehung, es kam zur Trennung“, erinnert sich Stefan Pachler, Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Kärnten. „Gemeinsam verreisen wollten die beiden dann nicht mehr.“ Als sie die Buchung stornierten, beharrte der Reiseveranstalter auf Basis des Gesamtreisepreises von 11.000 Euro auf 5.800 Euro Stornokosten. Die Arbeiterkammer Kärnten intervenierte zunächst beim Veranstalter, der sich jedoch nicht kulant zeigte. In der Folge wandte sich Pachler an die Versicherung, bei der das Paar im Zuge der Buchung eine Reisestornoversicherung abgeschlossen hatte. Nach mehrmaliger Intervention seitens der AK erklärte sich die Versicherung bereit, die Stornokosten in voller Höhe zu übernehmen. „Ausschlaggebend dafür war der Umstand, dass die beiden zum Zeitpunkt der Stornierung bereits räumlich voneinander getrennt gelebt haben“, erklärt der AK-Konsumentenschützer und führt aus: „Genau da setzten wir mit unserer rechtlichen Argumentation an und bekamen Recht.“ „Wer eine Reise bucht, sollte unmittelbar bei der Buchung eine Reisestornoversicherung abschließen“, rät Pachler. „Kann man die Reise aus triftigen und vom Vertrag gedeckten Gründen nicht antreten, so übernimmt die Versicherung mögliche anfallende Stornogebühren.“ Deren Höhe hängt, so Pachler, unter anderem vom Zeitpunkt der Stornierung und vom Gesamtpreis der Reise ab. 

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Flybe-Gläubiger um 935.460 Pfund umgefallen

Das Insolvenzverfahren der ehemaligen Regionalfluggesellschaft Flybe ist nun abgeschlossen. Insgesamt 935.460 Gläubiger bleiben auf offenen Forderungen in der Höhe von 684 Millionen Pfund-Sterling sitzen. Die Auflösung des Unternehmens wurde per 18. März 2024 gerichtlich angeordnet und ist mittlerweile im Firmenbuch nachvollziehbar. Das Verfahren hat die „alte Flybe“, die in dieser Form im Jahr 2002 gegründet wurde, betroffen. Der Nachfolger (aka „neue Flybe“) ist zwischenzeitlich ebenfalls pleite, jedoch ist deren Konkursverfahren noch nicht abgeschlossen. Die „alte Flybe“ musste am 4. März 2020, also während dem Beginn der Corona-Pandemie, den Flugbetrieb einstellen und Konkurs anmelden. Ein Konsortium kaufte einige Assets aus der Masse heraus und brachte eine „neue Flybe“ an den Start. Bereits vor dem Erstflug gab es zahlreiche Probleme, die gelöst werden mussten. Letztlich war dem Nachfolger kein langes Leben beschert, denn am 28. Jänner 2023 musste Konkurs angemeldet werden. Der „Erstflug“ wurde am 13. April 2022 durchgeführt – die „neue Flybe“ hat somit weniger als ein Jahr durchgehalten. Laut Mitteilung des Gerichts entfällt die überwiegende Mehrheit der Forderungen, die im Konkursverfahren nicht bedient werden konnten, auf unbesicherte Forderungen. Zu diesen zählen auch Passagiere mit wertlos gewordenen Flugtickets. Gläubiger mit besicherten Forderungen haben zumindest einen kleinen Teil ihrer Ansprüche im Rahmen von Quoten ausbezahlt bekommen. Da das Unternehmen nun offiziell aufgelöst wurde und das Konkursverfahren abgeschlossen ist, wird es zu keiner weiteren Verteilung kommen. Das bedeutet, dass insgesamt 935.460 Forderungen im Wert von 684 Pfund-Sterling nicht mehr bedient werden. Die Gläubiger dieser gehen daher komplett leer aus.

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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden mit 36 Sommerzielen

Ab dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden werden im Sommerflugplan 2024 zehn Airlines Kurs auf 36 Destinationen nehmen. Corendon Airlines reaktiviert die Flugverbindung ins türkische Antalya und mit Eurowings ist die Hauptstadt der bei Jung und Alt beliebten Urlaubsinsel Mallorca wieder erreichbar. Auch Ryanair startet am FKB in Richtung Hauptgeschäft und erhöht die Frequenzen in die inoffizielle Kulturhauptstadt Marokkos, Fès, nach Barcelona-Girona, London-Stansted sowie ebenfalls nach Mailand-Bergamo, Malaga und nach Valencia. Ganz neu im Sommer bedient Ryanair Banja Luka, Dubrovnik sowie mit Agadir und Tanger weitere Marokko-Ziele. Der neue Sommerflugplan 2024 ist geprägt von einer Erhöhung der Flugfrequenz auf gefragten Strecken. Im Auftrag von TUI erhöht Enter Air die Zahl der regelmäßigen Flüge nach Fuerteventura und Heraklion/Kreta vor Beginn der Pfingstferien. Außerdem wird das Angebot nach Antalya durch weitere Airlines deutlich ausgebaut. Auch Eurowings sowie neuerdings auch Condor ergänzen ihr Angebot mit zusätzlichen Flügen nach Palma de Mallorca. Mit weiteren Verbindungen nach Belgrad und Tirana trägt auch die ungarische Wizz Air zum erwarteten Flugbetrieb am FKB bei. Zusätzliche Angebotsvielfalt verspricht der prominente Reiseveranstalter DERTOUR mit zwei Sonderreisen im neuen Sommerflugplan. Tivat an der südöstlichen Adriaküste von Montenegro ist vom 27. Mai bis zum 3. Juni das Ziel von Air Montenegro. Vom 18. bis 25. September bietet DERTOUR zusammen mit der deutschen Fluggesellschaft Sundair eine Sondereise ins italienische Kalabrien an. Insgesamt verbinden 10 Airlines im Sommer 2024 den FKB mit 36 Zielen.

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Pegasus fliegt B737-800 fünf Jahre länger als geplant

Eigentlich wollte die türkische Fluggesellschaft Pegasus in kommenden Jahr die Umflottung von Boeing 737 auf Maschinen der A320(neo)-Reihe des Konkurrenten Airbus abschließen. Das Projekt hat man nun auf die lange Bank verschoben. Mittlerweile ist die Boeing-737-800-Teilflotte auf nur noch 10 Exemplare geschrumpft. Einst hat Pegasus ausschließlich Maschinen des U.S.-amerikanischen Herstellers betrieben. Vor einigen Jahren hat man entschieden, dass man künftig auf die Modelle des europäischen Konkurrenten Airbus setzen wird. Beschlossen war, dass Ende 2025 die letzte Boeing 737 die Flotte verlassen wird. Dieses Ziel hat man verworfen, denn Firmenchef Guliz Ozturk hat bestätigt, dass zumindest neun Boeing 737-800 in der Flotte verbleiben sollen. Man würde die Maschinen für das beabsichtigte Wachstum benötigen. Im Hinblick auf die Triebwerksprobleme, von der die Airbus A320neo-Reihe geplagt ist, würde man auch Backup-Flugzeuge benötigen. Die Kosten für den Weiterbetrieb der neun Boeing-ets würden sich, so Ozturk, in eng gesteckten Grenzen halten. Noch ist nicht entschieden, ob man nicht doch neue Maschinen von Boeing einflotten wird. Vorerst heißt es aber, dass die Ausflottung jener neun B737-800, die weiterbetrieben werden sollen, auf das Jahr 2029 verschoben wurde. Vorerst hält man somit am Plan, dass künftig eine reine Airbus-Flotte betrieben wird, fest. Das könnte sich in den nächsten Jahren noch ändern. Dem Vernehmen nach soll Boeing angeblich versuchen die B737-Max schmackhaft zu machen. Überblick über die Pegasus-Flotte: Typ Anzahl Airbus A320-200 7 Airbus A320neo 46 Airbus A321neo 42 Boeing 737-800 10

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Sommer 2024: 13 Airlines fliegen ab Erfurt

Im Sommerflugplan 2024 werden insgesamt 13 Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen ab dem deutschen Airport Erfurt-Weimar anbieten. Über das ganze Jahr hinweg rechnet der Flughafen mit über 170.000 Fluggästen. Dies entspräche einer Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr von über 20 Prozent. Neu im Sommerflugplan sind die Fluggesellschaften Eurowings mit Flügen nach Mallorca, Aegean Airlines nach Heraklion und FlyLili nach Burgas. An die bei Urlaubern beliebte Türkische Riviera, d. h. nach Antalya, werden neben Corendon Airlines mit Mavi Gök, Freebird und Air Anka gleich 4 Fluggesellschaften regelmäßig fliegen. Flüge nach Antalya finden im Sommer grundsätzlich täglich, teilweise bis zu 3-mal täglich, statt. Corendon Airlines wird neben Antalya auch nach Heraklion und in den Sommerrandzeiten in das ägyptische Hurghada fliegen. Im Kernsommer wird die ägyptische Fluggesellschaft NESMA Airlines von Erfurt nach Hurghada fliegen. Neben den Standardrouten werden auch 2024 wieder stark nachgefragte Sonderreisen nach Rom, Sorrent, Lamezia Terme, Olbia, Palermo, Liparische Inseln und Neapel (Italien), Santorin (Griechenland), Tivat (Montenegro), Tirana (Albanien)  und Paphos (Zypern) im Flugplan enthalten sein. „Wir freuen uns darüber, dass sich immer mehr Airlines für den Flughafen Erfurt-Weimar interessieren und wir unseren Kunden somit eine große Angebotsvielfalt bieten können. Gleiches, so Stöwer weiter, gelte auch für die vielen namhaften Reiseveranstalter, die ihr Angebot von Erfurt in diesem Sommer weiter ausbauen“, erklärt Geschäftsführer Gerd Stöwer.

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Stockholm: SAS begibt sich in schwedisches Sanierungsverfahren

Die SAS AB, die Muttergesellschaft der gleichnamigen Airline, hat beim zuständigen Gericht in Stockholm den Antrag auf Reorganisation des Konzerns gestellt. Offiziellen Angaben nach sind die operativen Fluggesellschaften davon nicht betroffen. Diese Maßnahme folgt auf einen Chapter-11-Antrag, der vor einiger Zeit in den USA gestellt wurde. Das Verfahren in den Vereinigten Staaten kann laut SAS aber nur abgeschlossen werden, wenn die schwedische Reorganisation zu einem Abschluss gebracht werden. Dies wäre zwingende Voraussetzung dafür, dass das U.S.-amerikanische Gericht den Sanierungsplan bewilligen kann. Der Konzern geht davon aus, dass man das schwedische Verfahren noch im Laufe des ersten Halbjahres 2024 wieder verlassen kann. Nach Abschluss aller Sanierungsverfahren soll es auch zu einem Eigentümerwechsel kommen. Ein Konsortium, dem unter anderem Air France-KLM angehört, hat den Zuschlag erhalten. Dies hat auch Auswirkungen auf die künftige strategische Ausrichtung, denn das Star-Alliance-Gründungsmitglied SAS wird die bisherige Allianz verlassen und ins Skyteam um Air France, KLM und Delta Air Lines wechseln. In Vorbereitung darauf wurde bereits der bilaterale Codeshare-Vertrag mit Turkish Airlines gekündigt. Es ist damit zu rechnen, dass ähnliche Kooperationen mit anderen Star-Alliance-Mitgliedern demnächst ebenfalls beendet werden.

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