Mai 27, 2024

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Mai 27, 2024

Auswertung: Flugticketpreise weiter gestiegen

Reisende, die in den Sommerurlaub fliegen, müssen in diesem Jahr auf vielen Strecken mit höheren Ticketpreisen rechnen. Eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals „Check24“ bestätigt den Trend, den einige Fluggesellschaften bereits angekündigt hatten. Demnach sind die Preise für Flüge von deutschen Flughäfen zu den 30 beliebtesten Reisezielen bis Mitte Mai im Durchschnitt um acht Prozent gestiegen. Besonders stark stiegen die Preise für Flüge auf die britischen Inseln. Ein Hin- und Rückflug nach Edinburgh kostet im Schnitt 327 Euro, was einem Anstieg von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch Flüge nach Dublin (plus 22 Prozent) und London (plus 20 Prozent) sind deutlich teurer geworden. Flüge nach Mallorca verzeichnen einen Preisanstieg von 14 Prozent, kosten nun durchschnittlich 296 Euro statt 260 Euro. Einige wenige Ziele verzeichnen hingegen sinkende Preise. So sind die Flugkosten nach Athen im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent gesunken. Ein Hin- und Rückflug kostet diesen Sommer durchschnittlich 303 Euro, während es im vergangenen Jahr noch 351 Euro waren. Die Gründe für die gestiegenen Preise sind vielfältig. Das Vergleichsportal nennt eine erhöhte Nachfrage, die allgemeine Inflation sowie gestiegene Betriebskosten der Airlines als Hauptfaktoren. Zusätzlich trägt die kürzlich angehobene Ticketsteuer zu den höheren Preisen bei. Urlauber können dennoch sparen, wenn sie bei den Reisedaten und Abflughäfen flexibel sind. Flüge können günstiger sein, wenn sie von Flughäfen in Bundesländern starten, die keine Sommerferien haben. Auch die Abreise von Flughäfen im benachbarten Ausland kann laut „Check24“ preislich attraktiv sein.

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Ryanair hält Kurs: Trotz Verzögerungen optimistisch für die Zukunft

Die Ryanair Holdings bleibt trotz Lieferverzögerungen bei der Boeing 737-8-200 optimistisch hinsichtlich der Einführung der neuen Boeing 737-10 in ihrer Flotte. Diese Zuversicht zeigt sich deutlich in den jüngsten Ankündigungen des Unternehmens und den fortgesetzten Plänen für die Erweiterung ihrer Kapazitäten. Während einer Telefonkonferenz gab Neil Sorahan, Finanzvorstand von Ryanair, Einblicke in die zukünftigen Pläne der Fluggesellschaft. Er bestätigte, dass Ryanair fest damit rechnet, die erste Boeing 737-10 in der ersten Jahreshälfte 2027 zu erhalten. Diese Zuversicht basiert auf der Erwartung, dass die Zertifizierung der Boeing 737-7 gegen Ende 2024 oder Anfang 2025 erfolgen wird, gefolgt von der Zulassung der 737-10 im ersten Halbjahr 2025. Ryanair hat insgesamt 150 Boeing 737-10 fest bestellt und hält weitere 150 Optionen. Damit ist die irische Fluggesellschaft nach United Airlines der weltweit zweitgrößte Kunde für diesen Flugzeugtyp. Trotz der Verzögerungen bei der Zertifizierung und Lieferung bleibt Ryanair ihrem Plan treu und ist bereit, die Lieferplätze anderer Betreiber zu übernehmen, sollte es zu weiteren Stornierungen kommen. Die Verzögerungen bei der Produktion der Boeing 737-8-200 haben Ryanair jedoch gezwungen, ihre Kapazitätspläne für das Jahr 2024 anzupassen. Derzeit betreibt die Fluggesellschaft 150 dieser Flugzeuge, verteilt auf ihre verschiedenen Tochtergesellschaften wie Ryanair, Buzz in Polen und Malta Air. Ursprünglich plante Ryanair, bis Ende Juli 2024 insgesamt 181 Flugzeuge dieses Typs in ihrer Flotte zu haben, musste dieses Ziel jedoch auf 158 Flugzeuge reduzieren. Diese Anpassungen haben kurzfristig Auswirkungen auf die Kapazitätsplanung und das Wachstum der Fluggesellschaft. Dennoch bleibt Ryanair optimistisch, dass sie diese Herausforderungen meistern wird und weiterhin

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Linz: Avanti Air hat Skiathos aufgenommen

Am vergangenen Freitag hob die deutsche Charterfluggesellschaft Avanti Air in Kooperation mit Springer Reisen erstmals zu einem Flug von Linz auf die griechische Insel Skiathos ab. Die Premiere wurde von den Passagieren am Flughafen Linz mit großer Vorfreude und guter Laune begrüßt. Diese neue Flugverbindung, die wöchentlich bis zum 27. September 2024 angeboten wird, eröffnet Urlaubern neue Möglichkeiten, die weniger bekannten Schönheiten Griechenlands zu entdecken. Springer Reisen, ein Reiseveranstalter mit Sitz in Kärnten, erweitert sein Angebot um diese exklusive Verbindung. Der Flug wird mit einer Dash 8-400 durchgeführt, die Platz für 76 Passagiere bietet. Avantiair ist dabei ein bewährter Partner, der für seine Zuverlässigkeit bekannt ist. Skiathos und die umliegenden Inseln Skopelos, Alonissos sowie die Halbinsel Pilion bieten zahlreiche attraktive Urlaubsziele. Die Region ist berühmt für ihre malerischen Strände und Dörfer und diente als Kulisse für den beliebten Film „Mamma Mia“. „Es freut uns sehr, dass wir im heurigen Sommer abgesehen von den klassischen griechischen Inseln und neben Kefalonia und Lefkas – mit Skiathos – noch ein weiteres Nischenprodukt anbieten können. Zudem können wir mit Springer Reisen, einen neuen sehr erfolgreichen und renommierten Reiseveranstalter begrüßen“, erklärte Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airport.

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Wizz Air ist zurück in den schwarzen Zahlen

Wizz Air, die vor kurzem ihr 20-jähriges Bestehen feierte, konnte im letzten Geschäftsjahr einen beeindruckenden Turnaround verzeichnen. Nachdem das Unternehmen drei Jahre in Folge Verluste geschrieben hatte, gelang nun die Rückkehr in die Gewinnzone. Diese positive Entwicklung ist insbesondere auf eine robuste Nachfrage nach Flugreisen zurückzuführen, die auch durch geopolitische Spannungen und temporäre Flottenausfälle aufgrund von Triebwerksinspektionen nicht signifikant beeinträchtigt wurde. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Wizz Air einen noch höheren Nettogewinn zwischen 500 und 600 Millionen Euro. Die Fluggesellschaft rechnet damit, dass die Nachfrage nach Flugreisen weiterhin stark bleiben wird, was zu höheren Erträgen führen dürfte. Dies ist besonders bemerkenswert angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und den damit verbundenen Herausforderungen wie Inflationsdruck und steigenden Betriebskosten. CEO Jozsef Varadi betonte, dass trotz der angespannten Lieferketten und steigenden Kosten die Fluggesellschaft durch strikte Kostenkontrollen und eine starke Sommersaison weiter wachsen wird. Diese optimistische Prognose wird durch die Tatsache unterstützt, dass Wizz Air im vergangenen Jahr 62 Millionen Passagiere befördern konnte, was die robuste Nachfrage nach ihren Dienstleistungen unterstreicht. Im Vergleich zu anderen europäischen Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Easyjet zeigt sich Wizz Air derzeit in einer starken Position. Ryanair, Europas größte Fluggesellschaft nach Passagierzahlen, konnte ebenfalls einen Jahresgewinn über den Erwartungen der Analysten vermelden. Easyjet hingegen meldete im ersten Halbjahr Verluste, was die unterschiedliche Dynamik innerhalb der Branche verdeutlicht. Varadi wies darauf hin, dass die Herausforderungen im kommenden Jahr vor allem durch anhaltende geopolitische Instabilitäten geprägt sein werden, die Inflationsdruck und steigende Betriebskosten mit sich bringen. Trotz dieser Herausforderungen bleibt Wizz Air

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GdF und DFS erzielen Tarifeinigung

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) haben nach über 70 Verhandlungstagen einen weitreichenden Tarifabschluss erzielt, der ohne Streiks und Arbeitskampfmaßnahmen zustande kam. Ein zentraler Punkt der Einigung ist die Umstellung der betrieblichen Altersversorgung für neu eingestellte Fluglotsen und weitere Mitarbeiter auf ein kapitalmarktfinanziertes System. Dies soll die DFS von Zinsrisiken entlasten und Schwankungen bei den bilanziellen Rückstellungen verringern. Zusätzlich plant die DFS Einsparungen durch die Einführung einer neuen Eingangsstufe für neue Fluglotsen, was vor dem Hintergrund zahlreicher Renteneintritte der geburtenstarken Jahrgänge zu einer Dämpfung der Kosten führen soll. Am oberen Ende der Gehaltstabelle wurde eine neue Höchststufe eingeführt, um die Attraktivität des Berufs langfristig zu sichern. Die Teilzeitregelungen werden zudem stärker an den operativen Bedarf angepasst. Insgesamt wurden 18 Tarifverträge geändert, die auch die bereits 2022 vereinbarten Gehaltserhöhungen umfassen. Diese sehen eine Entgeltsteigerung von rund 20 Prozent über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren bis März 2027 vor. DFS-Chef Arndt Schoenemann bezeichnete die Tariferhöhungen als „vernünftig und verantwortbar“.

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Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen im April 2024 gestiegen

Im April 2024 verzeichneten die deutschen Flughäfen einen erheblichen Anstieg des Passagieraufkommens und begrüßten insgesamt 17,4 Millionen an- und abfliegende Passagiere. Dieser Wert stellt eine Steigerung von rund 2,3 Millionen Passagieren gegenüber dem Vormonat März dar. Der Anstieg ist maßgeblich auf die Osterferien zurückzuführen, die in vielen Bundesländern eine erhöhte Reiselust auslösten. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt Deutschland im europäischen Vergleich jedoch zurück: Die Recovery-Rate im April 2024 erreicht nur 82,1 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019, während andere europäische Länder bereits deutlich höhere Werte verzeichnen. Das innerdeutsche Passagieraufkommen stieg im April auf 2,07 Millionen, was einem Plus von knapp 209.000 Passagieren im Vergleich zum März entspricht. Im Jahresvergleich ist dies ein Zuwachs von 13 Prozent, jedoch bleibt die Zahl der Passagiere 47,3 Prozent hinter dem April 2019 zurück. Der europäische Luftverkehr, der 70 Prozent des Gesamtaufkommens ausmacht, verzeichnete 11,93 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 20,2 Prozent gegenüber März und 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Interkontinentalflüge wuchsen um 10,6 Prozent im Vergleich zum April 2023 und erreichten 3,37 Millionen Passagiere. Im Bereich der Fracht zeigte sich ebenfalls ein Wachstum: Im April wurden insgesamt 393.548 Tonnen abgefertigt, was einer Steigerung von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Vergleich zu 2019 blieb das Cargo-Aufkommen nahezu unverändert. Von Januar bis April 2024 wurden an den deutschen Flughäfen insgesamt 56,99 Millionen Passagiere gezählt, ein Plus von 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz des saisonalen Wachstums und der beginnenden Sommerflugplanperiode ist die Erholungsrate jedoch nur minimal und liegt bei 79,1 Prozent

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FACC gewinnt Arbeitgeber-Preis

In der neuesten Ausgabe der „Randstad Employer Brand Research” wurde die FACC als einer der attraktivsten Arbeitgeber Österreichs ausgezeichnet. Die Studie, die zu den größten und renommiertesten Arbeitgeber-Rankings des Landes zählt, basiert auf einer repräsentativen Befragung von über 4.300 Teilnehmer*innen, die die 150 größten Unternehmen Österreichs bewerteten. Die wichtigsten Kriterien für die Wahl eines Arbeitgebers waren Löhne und Sozialleistungen, Jobsicherheit, Arbeitsatmosphäre und Work-Life-Balance. FACC erzielte in all diesen Bereichen herausragende Bewertungen und gehört somit zu den besten sechs Arbeitgebern in ganz Österreich. Besonders bemerkenswert ist, dass FACC in Oberösterreich den ersten Platz und im nationalen Industrie-Ranking den dritten Platz belegt. Diese Ergebnisse unterstreichen die Attraktivität der FACC als Arbeitgeber und ihre Fähigkeit, sowohl in regionalen als auch nationalen Vergleichen Spitzenpositionen zu erreichen.

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Jetblue nimmt Kurs auf Edinburgh

Die US-amerikanische Fluggesellschaft JetBlue hat ihre internationale Expansion fortgesetzt und eine neue Nonstop-Verbindung zwischen dem New Yorker John F. Kennedy International Airport (JFK) und dem Flughafen Edinburgh (EDI) in Schottland eröffnet. Der erste Flug dieser neuen Route wird am 22. Mai 2024 starten. Diese Verbindung bietet eine spannende neue Option für Reisende zwischen den USA und Schottland und unterstreicht JetBlues Engagement, sein Streckennetz in Europa weiter auszubauen. JetBlue wird die Strecke während der Sommersaison bis zum 20. September 2024 täglich bedienen. Eingesetzt wird ein Airbus A321neo, ausgestattet mit 160 Sitzen, davon 16 in den luxuriösen Mint Suites und 144 in der Economy Class. Diese Konfiguration bietet sowohl Premium- als auch Freizeitreisenden eine komfortable und attraktive Option. Der Flug startet abends um 21:12 Uhr Ortszeit in New York und landet am nächsten Morgen um 09:30 Uhr in Edinburgh. Der Rückflug verlässt Schottland um 12:30 Uhr und erreicht New York um 15:06 Uhr Ortszeit. Diese Flugzeiten sind so konzipiert, dass sie sowohl Geschäftsreisenden als auch Urlaubern optimale Verbindungen bieten. Edinburgh, die historische und kulturell reiche Hauptstadt Schottlands, ist nach London das zweitbeliebteste Reiseziel in Großbritannien. Die Stadt zieht jährlich Millionen von Touristen an, die von der mittelalterlichen Architektur, den zahlreichen Festivals und der atemberaubenden Landschaft der Umgebung fasziniert sind. Mit dieser neuen Route zielt JetBlue insbesondere auf den Freizeitmarkt ab, der eine hohe Nachfrage nach Direktflügen von und nach Edinburgh aufweist. Die neue Verbindung von JetBlue tritt in direkte Konkurrenz zu bestehenden Angeboten anderer großer US-Fluggesellschaften. United Airlines bietet eine ganzjährige Nonstop-Verbindung

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Verabschiedung der Alouette III: Ein Kapitel der österreichischen Militärgeschichte endet

Am Freitag, den 24. Mai 2024, fand in Aigen im Ennstal ein bedeutender Festakt statt: Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und der Landeshauptmann der Steiermark, Christopher Drexler, verabschiedeten feierlich den langgedienten Mehrzweckhubschrauber Alouette III aus der Flotte des Österreichischen Bundesheeres. Die Alouette III, seit 1967 im Einsatz, prägte über Jahrzehnte die militärische „Gebirgsfliegerei“ und war in zahlreichen Rettungs- und Katastropheneinsätzen unverzichtbar. Verteidigungsministerin Tanner betonte in ihrer Ansprache die herausragenden Leistungen der Alouette III und bedankte sich bei allen Beteiligten: „Eine Ära endet, eine neue beginnt! Leistungsstark, zuverlässig und vielseitig verwendbar – das sind Eigenschaften, die in den vergangenen Jahrzehnten mit unserer Alouette III verbunden waren.“ Mit dem neu beschafften Mehrzweckhubschrauber Leonardo AW169 werde nun eine zukunftsträchtige Ära in der Militärfliegerei eingeläutet. Auch Landeshauptmann Drexler würdigte die Bedeutung der Alouette III für die Steiermark und freute sich über die zukünftigen Investitionen: „Mit dem neuen Hubschrauber werden etwa 200 zusätzliche Arbeitsplätze für die Werft geschaffen und insgesamt 40 Millionen in die Infrastruktur und damit in unsere Steiermark investiert.“ Die Alouette III wurde 1967 vom französischen Hersteller Sud Aviation/Aérospatiale in Dienst gestellt. Mit 570 PS, einer Reichweite von 400 km und einer Geschwindigkeit von 210 km/h bewährte sich der Hubschrauber in vielen Einsätzen im In- und Ausland. Der letzte operationelle Flug fand Ende 2023 statt. Die Alouette III wird nun vollständig durch den Leonardo AW169 ersetzt, was auch eine Aufwertung des Stützpunkts Aigen im Ennstal zur Folge hat.

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