Juni 5, 2024

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Juni 5, 2024

Aus für Nachtzug-Start-up Midnight Trains

Das französische Start-up Midnight Trains, das mit komfortablen Nachtzügen Paris mit europäischen Metropolen verbinden wollte, hat nach vier Jahren seinen Betrieb eingestellt. Die Gründer beklagen in einer längeren Stellungnahme mangelnde Unterstützung durch Politik und Finanzbranche. Das Scheitern von Midnight Trains ist ein weiterer Rückschlag für die Wiederbelebung des Nachtzugverkehrs in Europa. Obwohl die EU die umweltfreundliche Alternative zu Kurzstreckenflügen befürwortet, scheitern neue Anbieter oft an den Hürden des liberalisierten, aber fragmentierten Bahnmarktes. Finanzierungsprobleme und fehlende Unterstützung Midnight Trains hatte ursprünglich angekündigt, im Dezember 2023 erste Verbindungen zwischen Paris, Deutschland, Spanien, Italien, Portugal und Dänemark anzubieten. Doch die Finanzierung des ehrgeizigen Projekts gestaltete sich schwierig. Risikokapitalgeber und Wachstums- und Infrastrukturfonds waren offenbar nicht bereit, das langfristige Vorhaben zu unterstützen. Zudem beklagen die Gründer, dass ihnen die Politik und die staatlichen Bahnunternehmen nicht ausreichend unter die Arme gegriffen hätten. Der Markt werde weiterhin von etablierten Anbietern dominiert, die Start-ups den Zugang zu Infrastruktur und Rollmaterial erschwerten. Schwieriges Geschäft mit Nachtzügen Der Betrieb von Nachtzügen gilt allgemein als schwierig und kaum rentabel. Die hohen Personalkosten und die im Vergleich zu Billigflügen hohen Ticketpreise machen es schwierig, Gewinne zu erzielen. Trotz dieser Herausforderungen gibt es in einigen europäischen Ländern Initiativen zur Stärkung des Nachtzugverkehrs. So hat die Deutsche Bahn in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) ihr Nachtzugangebot ausgeweitet. Die ÖBB ist mit ihren Nightjet-Verbindungen Marktführer im europäischen Nachtzugverkehr. Zukunft des Nachtzugverkehrs ungewiss Das Scheitern von Midnight Trains zeigt die Schwierigkeiten, mit denen neue Anbieter im liberalisierten Bahnmarkt Fuß fassen können. Ob sich der

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Airbus bahnt sich Großauftrag für A330neo aus China an

Nach dem Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Frankreich im Mai zeichnet sich ein substanzieller Geschäftsabschluss für Airbus ab. Chinesische Fluggesellschaften erwägen laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg vom Dienstag den Kauf von mehr als 100 A330neo-Flugzeugen. Dieser potenzielle Großauftrag, dessen Details noch in der Verhandlungsphase stehen, könnte ein Volumen von mehreren Milliarden Euro erreichen und markiert einen bedeutenden Erfolg für Airbus im Konkurrenzkampf mit dem US-amerikanischen Rivalen Boeing. Während China zuletzt die Einfuhr von Boeing-Flugzeugen gestoppt hat, profitiert Airbus von seinen lokalen Investitionen, unter anderem einer A320neo-Produktionsstätte im Land. Die A330neo, eine weiterentwickelte Version des Langstreckenjets A330, zeichnet sich durch neue Triebwerke und Flügel aus. Diese Modifikationen ermöglichen eine verbesserte Treibstoffeffizienz und Reichweite. Derzeit liegen Airbus 165 Bestellungen für die A330neo vor.

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Mexicana de Aviación kehrt mit neuer Embraer-Flotte zurück

Mexiko belebt seine staatliche Fluggesellschaft Mexicana de Aviación wieder und investiert in eine neue Flugzeugflotte. Die Airline wird zehn Embraer E190-E2 und zehn Embraer E195-E2 erhalten, wie der brasilianische Flugzeughersteller Embraer bekannt gab. Die Auslieferungen sollen im zweiten Halbjahr 2025 beginnen. Die E190-E2 werden mit 108 Sitzen ausgestattet sein, während die E195-E2 132 Sitze bieten. Mexicana de Aviación wurde 2014 aufgelöst, nachdem der letzte Flug bereits vier Jahre zuvor stattgefunden hatte. Im vergangenen Jahr überraschte Mexiko mit der Ankündigung, die Airline wiederzubeleben. Derzeit betreibt Mexicana drei geleaste Boeing 737-800 und zwei Embraer E145.

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Rückgang des Transaktionsvolumens bei Hotelimmobilien in Österreich 2023

Das Transaktionsvolumen von Hotelimmobilien in Österreich ist im Jahr 2023 um etwa 30 % auf 258,62 Mio. € gesunken, verglichen mit 374 Mio. € im Jahr 2022. Diese Entwicklung spiegelt den allgemeinen Trend auf dem österreichischen Investmentmarkt wider, der durch gestiegene Euribor-Zinsen und verteuerte Kredite beeinflusst wurde.  Die Anzahl der verkauften Hotels blieb jedoch nahezu konstant mit 80 Verkäufen im Jahr 2023 gegenüber 78 im Vorjahr. Käufergruppen bestanden überwiegend aus Unternehmen (70 %), gefolgt von natürlichen Personen (28 %) und staatlichen Einheiten. Die meisten Käufer haben ihren Wohn- oder Firmensitz in Österreich, während 11 % aus dem Ausland stammen, hauptsächlich aus Deutschland. Regionale Unterschiede zeigten sich deutlich: Im Burgenland erreichte das Transaktionsvolumen mit 7,11 Mio. € den höchsten Wert innerhalb der letzten fünf Jahre. In Kärnten sank es auf 10,73 Mio. €, während in Niederösterreich der Wert mit 10,38 Mio. € nahezu konstant blieb. Salzburg verzeichnete einen Anstieg auf 40,33 Mio. €, während in der Steiermark und Oberösterreich Rückgänge auf 29,10 Mio. € bzw. 3,27 Mio. € zu verzeichnen waren. In Tirol ging das Volumen auf 77,82 Mio. € zurück, und in Vorarlberg wurden drei Hotels für insgesamt 21,29 Mio. € verkauft. Wien erzielte ein Transaktionsvolumen von 72,58 Mio. €, was unter dem Vorjahreswert von 131,58 Mio. € lag. „Es ist zu erwarten, dass nach den Euriborsenkungen ab 2024 eine positive Dynamik auf dem österreichischen Hotelmarkt eintritt“, sagt Vera Woschnagg, Geschäftsführerin der Austria Real GmbH. Diese Erholung könnte zu Preissteigerungen und einer Zunahme der Transaktionen in den kommenden Jahren führen.

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Nürnberg: Ryanair fliegt neu nach Preveza

Ryanair hat Preveza in Griechenland als neues Ziel in den Sommerflugplan ab Nürnberg aufgenommen. Ab sofort fliegt die Airline die Stadt zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, an. Preveza, die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur, liegt malerisch auf einer Halbinsel am Eingang zum Ambrakischen Golf und bietet mit ihrem Yachthafen, der venezianischen Festung und einer charmanten Altstadt eine Vielzahl an touristischen Attraktionen. Besonders die Altstadt mit ihren weinüberrankten Vordächern, Fischtavernen und Boutiquen ist ein beliebtes Ziel. Die Region ist zudem für ihre Wandermöglichkeiten und türkisblauen Badebuchten bekannt, die sie zu einer echten Konkurrenz für benachbarte Inseln wie Korfu machen. Mit Preveza erweitert Ryanair das Angebot auf insgesamt sieben griechische Ziele im Nürnberger Sommerflugplan.

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Ryanair baut Angebot am Budapester Flughafen deutlich aus

Ryanair, die irische Billigfluggesellschaft, hat ihr Angebot am Budapester Flughafen Ferenc Liszt (BUD) in den ersten Tagen des Junes deutlich erweitert. Mit vier neuen Flugverbindungen bedient Ryanair nun insgesamt 66 Ziele ab Budapest während der gesamten Sommersaison (S24). Passagiere profitieren von verbesserter Anbindung: Die neuen Verbindungen ergänzen die bereits im Sommerflugplan aufgenommenen Flüge nach Mailand (täglich) und Tirana (dreimal wöchentlich). Budapest Airport verzeichnet in diesem Jahr bisher ein Wachstum des Passagierverkehrs von 18 %. Máté Ritter, Leiter der Flughafengeschäftsentwicklung am Budapester Flughafen, begrüßt die Expansion: „Das bemerkenswerte Wachstum der Passagierzahlen und der gleichzeitige Ausbau unseres Streckennetzes freuen uns sehr. Die neuen Ryanair-Verbindungen verbessern die Anbindung Budapests und bieten unseren Passagieren mehr Reisemöglichkeiten. Diese Entwicklungen unterstreichen unser Engagement, den Service für unsere Passagiere kontinuierlich zu verbessern.“

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Internationale Handentschärferteams üben in Wien: „European Guardian 24“ trainiert Einsatzbereitschaft

In einem realitätsnahen Szenario übten heute sieben internationale Handentschärferteams bei der Übung „European Guardian 24“ im Post-Logistikzentrum in Inzersdorf das Auffinden und Neutralisieren eines sprengstoffverdächtigen Pakets. Ziel der Übung: Die Einsatzbereitschaft von Handentschärfern in Europa zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Nationen zu verbessern. Szenario: Die Übungsteilnehmer mussten ein Paket mit ABC-Kampfstoff im Logistikzentrum ausfindig machen und entschärfen. Beteiligte: Sieben internationale Handentschärferteams aus Österreich, Belgien, Deutschland, Finnland, Irland, Italien, Schweden und Tschechien. Hintergrund: Das ECMAN-Programm („European Centre for Manual Neutralization Capabilities“) ist Teil der Europäischen Verteidigungsagentur und hat seinen Sitz in Wien. Ziel des Programms ist die Stärkung und Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich der Handentschärfung. Statement von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Das ECMAN-Programm ist für das Österreichische Bundesheer von entscheidender Bedeutung: Durch die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ist es möglich, Fachwissen aus unterschiedlichen Nationen zu bündeln und einzusetzen, auch im Rahmen von Assistenzeinsätzen. Umso mehr freut es mich, dass das Programm unter österreichischer Leitung steht und das Bundesheer seine Expertise an internationale Handentschärfer weitergeben kann.“ Statement von Peter Umundum, Vorstandsdirektor für Paket & Logistik der Österreichischen Post AG: „Die Post zählt zur kritischen Infrastruktur, daher vertrauen die Österreicherinnen darauf, dass wir auch in Krisensituationen wichtige Pakete und Briefe verlässlich zustellen. Gemeinsame Übungen mit Organisationen und Partnerinnen wie dem Österreichischen Bundesheer helfen uns dabei, auf solche Herausforderungen bestmöglich vorbereitet zu sein.“

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Wizz Air baut Angebot am Budapester Flughafen aus

Die ungarische Low-Cost-Airline Wizz Air erweitert ihr Streckennetz am Budapester Flughafen Ferenc Liszt (BUD). Ab sofort und im Juli kommen zahlreiche neue Verbindungen zu beliebten Urlaubszielen und wichtigen Wirtschaftszentren hinzu. Erweiterung des Streckennetzes: Insgesamt bedient Wizz Air mit diesen Neuerungen 67 Destinationen ab Budapest und festigt damit die Drehkreuzfunktion des Flughafens. Besonders ausgebaut wird das Angebot nach Spanien und Rumänien. Valencia ist die siebte spanische Stadt, die Passagiere ab Budapest erreichen können. Zusammen mit den bestehenden Verbindungen nach Bukarest und Târgu Mureș bietet Wizz Air nun 15 Flüge pro Woche nach Rumänien. Máté Ritter, Leiter der Flughafengeschäftsentwicklung am Budapester Flughafen, begrüßt die Expansion von Wizz Air: „Wir freuen uns sehr über den Ausbau des Wizz Air-Angebots ab Budapest. Jede neue Destination bereichert unser Netzwerk und bietet unseren Passagieren mehr Reisemöglichkeiten. Insbesondere die erstmalige Direktverbindung nach Jerevan stellt eine historische Entwicklung dar. Wir heißen Reisende herzlich willkommen, die die kulturellen und landschaftlichen Höhepunkte von Stuttgart, Valencia, Yerevan und Brașov zu entdecken.“

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Insolvenz von FTI Touristik GmbH: Was Reisende jetzt wissen müssen

Die Nachricht über die Insolvenz der FTI Touristik GmbH, dem drittgrößten Pauschalreise-Anbieter in Europa, hat viele Reisende in Unsicherheit versetzt. Betroffen sind sowohl deutsche als auch österreichische Kunden, die Reisen und Dienstleistungen bei FTI und deren Marken, darunter BigXtra GmbH sowie die Mietfahrzeugs-Marken DriveFTI und Cars and Camper, gebucht haben. Im Folgenden werden die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Rechte und Möglichkeiten der Betroffenen beleuchtet. Die Insolvenz der FTI Touristik GmbH betrifft nicht nur deutsche, sondern auch österreichische Reisende. Die Zweigniederlassung von FTI in Österreich hat Reisen für den deutschen Veranstalter vermittelt. ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner erklärt, dass auch österreichische Kunden von der Insolvenz betroffen sind, da der deutsche Veranstalter die Reisen voraussichtlich nicht mehr durchführen kann. Wichtig zu wissen ist, dass bereits geleistete Zahlungen für Pauschalreisen über den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) abgesichert sind und zurückerstattet werden. Situation für aktuell Reisende Für Reisende, die sich derzeit im Urlaub befinden und FTI als Veranstalter gewählt haben, versucht das Unternehmen, die Reisen planmäßig fortzusetzen. Sollte dies nicht möglich sein, muss eine Rückreise zum ursprünglichen Abflugort organisiert werden. Hierfür ist der Deutsche Reisesicherungsfonds zuständig. Reisende können in Notfällen die Telefonnummer des Fonds unter +49 (0)89 710 45 14 98 kontaktieren. Es ist ratsam, alle zusätzlichen Kosten, die aufgrund der Insolvenz entstehen, wie etwa für die Rückreise, gut zu dokumentieren und die Rechnungen aufzubewahren. Geplante Reisen in den nächsten Tagen Für Reisen, die in den kommenden Tagen starten sollen, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese nicht stattfinden werden. Betroffene Kunden werden von

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Emirates und Lufthansa Systems mit neuer Technologieintegration

Emirates, eine der weltweit führenden Fluggesellschaften, und Lufthansa Systems, ein führender Anbieter von Aviation-Software und -Dienstleistungen, haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um die Flugsicherheit und den Komfort für Passagiere durch die Integration der „Turbulence Aware“-Plattform der Internationalen Luftverkehrsvereinigung (IATA) in die neueste Version von Lido mPilot, der mobilen Navigationslösung von Lufthansa Systems, zu verbessern. Diese Initiative vereint die Expertise beider Unternehmen und nutzt modernste Technologien, um Piloten mit präzisen und aktuellen Informationen über Turbulenzen auszustatten. So können sie die Flugroute optimieren, betroffene Bereiche umfliegen und ein sicheres und komfortables Flugerlebnis für Passagiere gewährleisten. Die Vorteile der Integration: Die Funktionsweise: Statements der Verantwortlichen:

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