Juni 5, 2024

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Juni 5, 2024

FTI-Pleite: Insolvenz des Reisekonzerns trifft europaweit Urlauber und Airlines

Schock für tausende Urlauber und Airlines: Europas drittgrößter Reiseveranstalter FTI Touristik, Mutterkonzern der FTI Group, hat am 3. Juni Insolvenz beim Amtsgericht München angemeldet. Die Auswirkungen der Firmenpleite werden europaweit spürbar sein. In einer ersten Stellungnahme erklärte das Unternehmen, dass zunächst nur die Marke FTI Touristik direkt von der Insolvenz betroffen sei. Allerdings sollen in Kürze Insolvenzanträge weiterer Konzernfirmen folgen. Auf dem Insolvenzportal des Unternehmens heißt es nun allerdings, dass sämtliche über FTI Touristik gebuchten Reisen betroffen seien. Dazu zählen neben FTI Touristik in Deutschland, Österreich und den Niederlanden auch die deutschen Marken 5vorFlug und BigXtra Touristik sowie die Mietwagenanbieter DriveFTI, Cars&Campers und Meeting Point Rent-a-Car. Nicht betroffen sind dagegen Reisen, die über die Webseiten von FTI Touristik bei anderen Reiseveranstaltern wie TUI, Alltours, DER Touristik oder vtours gebucht wurden. Auch das Luxusreiseunternehmen Windrose Finest Travel mit der Marke Windrose kann seinen Geschäftsbetrieb fortsetzen. Charterfluggesellschaften rechnen mit Einbußen Besonders hart von der Pleite getroffen werden voraussichtlich verschiedene europäische Charterfluggesellschaften, die im nahenden Sommer mit zahlreichen Flügen für FTI Touristik beauftragt waren. Dazu zählen unter anderem Condor, SunExpress, Corendon Airlines, SmartLynx Airlines und Marabu. Ein Sprecher der Fluggesellschaft Condor bedauerte die Entwicklungen bei FTI. „Condor und FTI arbeiten seit Jahren zusammen. In letzter Zeit war das Volumen der Kontingente zurückgegangen, sodass davon auszugehen ist, dass die Lücke, die durch die FTI-Insolvenz entsteht, auch kurzfristig vom Markt geschlossen werden kann. Zu den detaillierten Kapazitäten von FTI bei Condor äußern wir uns jedoch nicht.“ Weiterhin betonte der Sprecher: „Condor darf, wie alle anderen

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Traditionsreiches Skigebiet KitzSki erhält neuen Partner: Alpin Unlimited investiert

In einem bedeutenden Schritt für die Zukunft des Wintersports in den Alpen hat Alpin Unlimited, eine Tochtergesellschaft von LongRange Capital, einen Anteil von 31,85 Prozent an der Bergbahn Aktiengesellschaft Kitzbühel („KitzSki“) erworben. Mit dieser Investition wird Alpin Unlimited zum neuen Minderheitsgesellschafter des renommierten Skigebiets, das für seine herausragenden Pisten, die legendären Hahnenkamm-Rennen und die einzigartige Atmosphäre bekannt ist. „KitzSki ist eines der Top-Skigebiete der Welt, und wir freuen uns sehr, ein bedeutender Minderheitsinvestor zu werden“, erklärt Bob Berlin, Gründer und Managing Partner von LongRange. „Alpin Unlimited möchte eine starke Partnerschaft mit KitzSki und seinen Stakeholdern aufbauen und so zum langfristigen Erfolg des Skigebiets beitragen.“ KitzSki: Ein Skigebiet mit Weltgeltung Kitzbühel blickt auf eine lange und erfolgreiche Tradition im Winter- und Freizeitsport zurück. Das Skigebiet wurde vom Portal skiresort.de zum besten Skigebiet der Welt 2023 gekürt und begeistert Jahr für Jahr Wintersportler aus aller Welt mit seinen 233 abwechslungsreichen Pistenkilometern, die von 58 modernen Seilbahnen erschlossen werden. Neben dem Leistungssport bietet KitzSki auch ein umfassendes Angebot für Familien und Genussurlauber. Die ausgezeichnete Gastronomie, die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und die gute Erreichbarkeit des Skigebiets von München, Innsbruck und Salzburg aus machen Kitzbühel zu einem beliebten Ziel für Erholungssuchende. Alpin Unlimited: Fokus auf Nachhaltigkeit und außergewöhnliche Erlebnisse Alpin Unlimited wurde gegründet, um langfristige Partnerschaften mit Skigebieten in Europa einzugehen. Das Unternehmen verfolgt dabei das Ziel, das ganze Jahr über außergewöhnliche Erlebnisse für Berggäste zu schaffen und gleichzeitig die einzigartige Bergkultur und die natürliche Schönheit der Alpenregionen zu bewahren. „Kitzbühel ist ein Ort mit tiefen

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Fly Dubai feiert 15-jähriges Bestehen mit Special Livery

Pünktlich zum 15-jährigen Firmenjubiläum enthüllt die Low-Cost-Airline Fly Dubai eine spezielle Lackierung auf einer ihrer Boeing 737 MAX 8. Seit dem Jungfernflug von Dubai nach Beirut am 01. Juni 2009 hat sich Fly Dubai zu einem wichtigen Akteur in der Luftfahrtindustrie der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) entwickelt und ein beeindruckendes Streckennetz aufgebaut. Mit aktuell 125 angeflogenen Destinationen in 58 Ländern und über 100 Millionen beförderten Passagieren blickt Fly Dubai auf eine erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Die Jubiläumsbemalung ziert eine Boeing 737 MAX 8 mit der Kennung A6-FPC. Sie basiert auf dem standardmäßigen Erscheinungsbild von Fly Dubai, besticht jedoch durch markante „15 Jahre“-Schriftzüge oberhalb der Fensterlinie auf beiden Seiten des Rumpfes. Ergänzt wird dieser Schriftzug durch bunte Abbildungen von Wahrzeichen verschiedener Städte im Fly Dubai-Streckennetz. Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Vorsitzender der Emirates Group, zu welcher auch Fly Dubai gehört, würdigte in einem Statement die Leistungen der Fluggesellschaft: „Ich gratuliere dem gesamten Team von Fly Dubai zum Erfolg, den sie seit ihrem ersten Flug nach Beirut im Jahr 2009 erzielt haben. Fly Dubai hat sich zu einem bedeutenden Player in der Luftfahrtindustrie der Vereinigten Arabischen Emirate und der Region entwickelt und leistet einen substanziellen Beitrag zur sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Entwicklung Dubais. Mit Blick auf die Zukunft bin ich zuversichtlich, dass die Fluggesellschaft im Einklang mit den Bestrebungen der Regierung Dubais, die Position Dubais als führenden globalen Luftverkehrsknotenpunkt weiter auszubauen, weiter wachsen und erfolgreich sein wird.“ Vom Start-up zum globalen Player: Seit seiner Gründung hat sich Fly Dubai stark vom Erfolg und

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Qatar Airways erwägt Großbestellung auf der Farnborough Airshow 2024

Im Vorfeld der internationalen Luftfahrtmesse Farnborough Airshow 2024, die alle zwei Jahre stattfindet, deuten erste Branchenmeldungen auf bahnbrechende Ankündigungen hin. Eines der potenziell bedeutendsten Ereignisse könnte die Bekanntgabe einer Großbestellung von neuen Großraumflugzeugen durch Qatar Airways sein. Diese sollen die Langstreckenflotte der Fluggesellschaft in den kommenden Jahren stärken. Bereits im März 2024 berichtete Bloomberg, dass die in Doha ansässige Fluggesellschaft voraussichtlich im Jahr 2024 Bestellungen für etwa 100-150 Langstreckenjets aufgeben werde. Aktuellen Informationen zufolge soll dieses Volumen womöglich sogar nach oben korrigiert werden. Sowohl Airbus als auch Boeing könnten von einem auf der Farnborough Airshow enthüllten Geschäft profitieren. Laut einem Bloomberg-Bericht vom 3. Juni 2024 erwägt die Fluggesellschaft aus dem Nahen Osten nun eine Bestellung von etwa 200 Flugzeugen. Diese würden sich aus einer Mischung von Airbus A350 und der noch nicht zertifizierten Boeing 777X-Serie zusammensetzen. Quellen aus dem Verhandlungsumfeld gehen davon aus, dass eine Entscheidung bereits auf der Farnborough Airshow in Großbritannien fallen könnte, die vom 22. bis 26. Juli 2024 stattfindet. Sollte sich Qatar Airways für eine geteilte Bestellung entscheiden, würde dies eine bemerkenswerte Wendung in der Beziehung zwischen der Fluggesellschaft und Airbus darstellen. 2023 beendete man einen jahrelangen Rechtsstreit über Qualitätsprobleme bei den A350-Lieferungen an die Fluggesellschaft. Die Auslieferungen waren daraufhin eingefroren worden, mittlerweile wurden sie aber wieder aufgenommen. Gleichzeitig würde eine solche Bestellung als dringend benötigte Unterstützung für Boeing gewertet werden. Der Flugzeugbauer kämpft seit dem Türdefekt an einer Boeing 737 MAX 9 von Alaska Airlines im Januar 2024 mit mehreren negativen Schlagzeilen in den Medien.

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FTI-Insolvenz: Was Reisende und Mitarbeiter jetzt wissen müssen

Europas drittgrößter Reisekonzern FTI ist insolvent. Rund 70 Mitarbeiter in Österreich sind betroffen. Noch nicht begonnene Reisen können nicht oder nur teilweise durchgeführt werden. Welche Veranstalter sind betroffen? Was ist mit bevorstehenden Reisen? Was tun bei Reisebuchung bei FTI Österreich? Was tun bei Reisebuchung bei FTI Deutschland? Wo greift der Schutz nicht? Was tun bei bereits angetretenen Reisen? Was tun als betroffener Mitarbeiter?

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Ita Airways: Entscheidung über Lufthansa-Deal steht kurz bevor

Die Übernahme von ITA Airways durch die Lufthansa steht kurz vor einer entscheidenden Wendung. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erwartet noch in dieser Woche ein Signal aus Brüssel, das den Weg für die Übernahme frei machen könnte. Am Rande der IATA-Jahrestagung in Dubai äußerte Spohr, dass eine Einigung mit der EU-Kommission „realistisch“ sei. Seit Monaten verhandelt Lufthansa mit der EU-Kommission über die Übernahme der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways. Ziel ist es, 41 Prozent an ITA Airways zu übernehmen und das Eigenkapital der Airline um 325 Millionen Euro aufzustocken. Langfristig plant Lufthansa, den Anteil auf 100 Prozent zu erhöhen. Die Gespräche befanden sich zuletzt auf einem guten Weg, nachdem sich Spohr persönlich mit der zuständigen EU-Kommissarin Margrethe Vestager getroffen hatte. Hintergrund und aktuelle Entwicklungen Die EU-Wettbewerbsbehörde zeigte sich zunächst besorgt über den geplanten Deal. Im Mittelpunkt der Bedenken steht die mögliche Preissetzungsmacht des Lufthansa-Konzerns im Interkontinentalverkehr zwischen Italien und den USA. Vestager erklärte gegenüber der italienischen Tageszeitung „Corriere Della Sera“: „Meine Verantwortung in diesem Prozess besteht darin, dass der Verbraucher am Ende des Tages immer noch Auswahl und erschwingliche Tarife hat.“ Sie betonte, dass dies auf einigen Märkten infolge des ITA-Lufthansa-Deals möglicherweise nicht mehr gewährleistet sei. Ein besonders strittiger Punkt in den Verhandlungen war, ob ITA Airways in das bestehende Transatlantik-Joint-Venture zwischen Lufthansa, United Airlines und Air Canada integriert werden darf. Dieses Joint-Venture ermöglicht es den beteiligten Fluggesellschaften, ihre Kapazitäten und Einnahmen auf den transatlantischen Strecken zu teilen und so eine dominante Marktposition zu erlangen. Verpflichtungspaket als Lösung Um die Bedenken der EU-Kommission

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Pilatus und Synhelion kooperieren für Solartreibstoffe in der Luftfahrt

Pilatus und Synhelion gehen eine strategische Partnerschaft ein, um die Skalierung von Solartreibstoffen für die Luftfahrt zu beschleunigen. Pilatus möchte die Treibstoffe von Synhelion für den eigenen Flugbetrieb nutzen und mittelfristig auch der eigenen Kundschaft anbieten. Die Zusammenarbeit: Ziele der Partnerschaft: Bedeutung der Partnerschaft: Die Partnerschaft zwischen Pilatus und Synhelion ist ein wichtiger Schritt zur Dekarbonisierung des Flugverkehrs. Solartreibstoffe haben das Potenzial, fossile Treibstoffe vollständig zu ersetzen und den Flugverkehr emissionsfrei zu machen. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen wird dazu beitragen, die Skalierung von Solartreibstoffen voranzutreiben und sie schneller verfügbar zu machen.

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