Juni 2024

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Juni 2024

Flughafen Basel mit neuem Plakat am Tower

Der EuroAirport Basel-Mulhouse feiert das 75. Jubiläum des schweizerisch-französischen Staatsvertrags mit einem imposanten Riesenposter am Kontrollturm. Das Poster zeigt den historischen Moment der Vertragsunterzeichnung am 4. Juli 1949 in Bern durch Max Petitpierre für den Schweizerischen Bundesrat und Henri Hoppenot für die Regierung der Französischen Republik. Der Flughafen, als das erste und einzige binationale Luftfahrtprojekt weltweit, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnet und ist seitdem eine bedeutende wirtschaftliche Infrastruktur im Dreiländereck von Elsass, Nordwestschweiz und Baden-Württemberg. Mit über 6.000 Arbeitsplätzen auf dem Gelände und seiner Rolle als Schlüsselinfrastruktur für die Region trägt der EuroAirport maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Neben wichtigen Industrien wie dem größten europäischen Health und Life Sciences Cluster beherbergt er auch das weltweit größte Kompetenzzentrum für den Innenausbau von VVIP-Flugzeugen. Eine zentrale Herausforderung bleibt die Umweltverträglichkeit, mit Schwerpunkten auf der Dekarbonisierung und der Reduzierung des Nachtfluglärms, wofür der Flughafen bis 2030 Netto-Null-Emissionen anstrebt.

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Burgas zurück im Sommerflugplan des Flughafens Erfurt-Weimar

Seit Montag, den 25. Juni 2024,  ist das beliebte bulgarische Reiseziel Burgas wieder fest im Sommerflugplan des Flughafens Erfurt-Weimar verankert. Die neue Airline Fly Lili bietet bis zum 9. September 2024 regelmäßige Flüge an die Schwarzmeerküste an, jeweils montags mit einem Airbus A320. Die Flugzeit beträgt knapp 2,5 Stunden, was Urlaubern vielfältige Möglichkeiten eröffnet. Der heutige Erstflug der gut gebuchten Maschine mit 156 Passagieren wurde feierlich mit Blumen und einem Fototermin für die Crew begrüßt. Alle führenden Reiseveranstalter haben die neuen Verbindungen im Angebot, auch Einzelplatzbuchungen sind möglich. Hans-Holm Bühl, Pressesprecher der Flughafen Erfurt GmbH, betonte die Beliebtheit der Bulgarien-Flüge bei den Passagieren und lobte die Partnerschaft mit Fly Lili als Antwort auf die gestiegene Nachfrage. Die Flüge nach Burgas sind über alle Reisebüros sowie gängige Buchungsportale verfügbar. Weitere attraktive Ziele im Sommerflugplan 2024 ab Erfurt-Weimar sind Antalya, Kreta und Mallorca sowie Sonderreisen nach Italien, Griechenland, Zypern, Albanien und Montenegro.

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Chair führt Crew-Sneakers ein

Chair Airlines hat angekündigt, ihr Kabinenpersonal mit speziell entwickelten Sneakers auszustatten. Die weiß-grau-hellblauen Lederschuhe verfügen über ein antibakterielles Innenfutter und sollen sowohl bequem als auch funktional sein, wie die Schweizer Airline mitteilte. Zusätzlich werden die Sneakers mit einer roten Flugzeug-Sohle ausgestattet sein und bald auch im Bordshop der Airline erhältlich sein, wie „About Travel“ berichtet.

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Bauarbeiten beeinträchtigen Bahnstrecke Köln/Bonn Flughafen – Koblenz – Bingen – Mainz

In den ersten beiden Juli-Wochen werden Bauarbeiten auf der rechten Rheinseite zu erheblichen Beeinträchtigungen auf der Bahnstrecke zwischen Köln/Bonn Flughafen, Koblenz, Bingen und Mainz führen. Die „Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH“ hat angekündigt, dass auf der Linie RB 26 mit Ausfällen und dem Einsatz von Ersatzbussen gerechnet werden muss. Die Bauarbeiten betreffen insbesondere die Strecke auf der rechten Rheinseite und werden notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur umfassen. Reisende sind angehalten, sich rechtzeitig über alternative Fahrpläne zu informieren und gegebenenfalls auf die eingesetzten Busverbindungen auszuweichen.

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Gerichtsurteil: Reiseveranstalter muss für falsche Versprechungen haften

In einem Urteil hat das Amtsgericht München entschieden, dass ein Reiseveranstalter die Kosten für ein Ersatzhotel sowie Schadensersatz für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit erstatten muss. Der Fall drehte sich um die Auslegung der Aussage „nur wenige Gehminuten entfernt“, die im vorliegenden Fall als irreführend angesehen wurde. Dieses Urteil könnte weitreichende Konsequenzen für die Tourismusbranche haben und die Transparenz in der Werbung für Reisen erhöhen. Im Juli 2022 buchten eine Frau und ihre neunjährige Tochter eine zwölf Tage lange Rundreise durch Costa Rica. Diese Reise, die im Hochpreissegment angesiedelt war und knapp 9.000 Euro kostete, sollte unter anderem einen viertägigen Aufenthalt in einem Boutique-Hotel an der Pazifikküste beinhalten. Der Reiseveranstalter warb damit, dass dieses Hotel nur wenige Gehminuten von den besten Restaurants und wunderschönen Stränden entfernt liege. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass der Strand tatsächlich 1,3 Kilometer vom Hotel entfernt war, was etwa 25 Gehminuten bedeutete. Da die Entfernung erheblich größer war als angegeben, entschied sich die Urlauberin in Absprache mit der lokalen Ansprechpartnerin des Reiseveranstalters, auf eigene Kosten in ein Ersatzhotel zu wechseln. Anschließend verlangte sie die Erstattung der Kosten und einen Schadensersatz für die verlorene Urlaubszeit. Das Gerichtsurteil Das Amtsgericht München gab der Klägerin in vollem Umfang recht und stellte klar, dass die Aussage „nur wenige Gehminuten entfernt“ eine maximale Gehzeit von fünf Minuten bei normalem Gehtempo beschreibt. Der Richter erklärte, dass eine Entfernung von 1,3 Kilometern nur dann innerhalb von fünf Minuten zurückgelegt werden könne, wenn eine Geschwindigkeit von 15,6 Kilometer pro Stunde eingehalten werde – ein

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Juist kämpft um Linienflugverbindungen: Rückgang der Fluggäste bedroht Luftverkehr

Die Ostfriesische Insel Juist sieht sich mit einer unsicheren Zukunft ihrer Linienflugverbindungen konfrontiert, wie ein Bericht von „NWZ Online“ aufzeigt. Die Fluggesellschaft „FLN – Die Inselflieger“, die mehrmals täglich von Norddeich zur Insel fliegt, musste ihre Flüge aufgrund eines drastischen Rückgangs an Fluggästen bereits reduzieren. Hauptursache dafür sind neue Schnellfähren, die eine schnellere und bequemere Alternative zur Luftfahrt bieten. Die Inselfähre benötigt rund 90 Minuten für die Überfahrt, während Wassertaxis nur etwa eine halbe Stunde brauchen. Im Vergleich dazu dauert der Flug von Norddeich nach Juist lediglich sieben Minuten. Dennoch gestaltet sich die Anreise zum Flughafen für Passagiere, besonders aus dem Hauptort Juist, als umständlicher im Vergleich zum nahe gelegenen Hafen. Der Flugplatz auf Juist liegt etwa vier Kilometer vom Hauptort entfernt, während der zweite Ortsteil Loog sogar sechs Kilometer entfernt ist. Auf Juist sind keine Autos erlaubt, was die Mobilität einschränkt; es existieren lediglich Kutschen als Transportmittel. Ein öffentlicher Nahverkehr ist nicht vorhanden. Bereits auf Wangerooge sind die regelmäßigen Flugverbindungen komplett eingestellt worden, da Passagiere vermehrt die Schnellfähre und Wassertaxis nutzen. Die Zukunft der Luftverbindungen nach Juist bleibt somit fraglich, während die Attraktivität der maritimen Alternativen weiter zunimmt.

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Neos verbindet Sizilien mit New York

Der Süden Italiens ist seit langem ein Anziehungspunkt für Sonnenanbeter und Kulturreisende. Mit seiner atemberaubenden Küstenlandschaft, den historischen Städten und der köstlichen Küche zieht er jährlich Millionen von Touristen an. Doch in diesem Sommer gibt es eine aufregende Neuerung, die nicht nur die Herzen der europäischen Urlauber höher schlagen lässt: Die italienische Fluggesellschaft Neos hat eine neue Flugverbindung zwischen Palermo und New York JFK aufgenommen, die vor allem für die große Italo-Amerikanische Gemeinde in den USA von besonderer Bedeutung ist. Am 8. Juni startete Neos die saisonale Sommerroute zwischen Palermo und New York JFK. Diese Strecke wird zweimal wöchentlich mit einer Boeing 787-9 bedient, einem modernen und effizienten Langstreckenflugzeug. Neos besitzt ein Monopol auf dieser Route, da keine andere Fluggesellschaft direkte Flüge zwischen Sizilien und den USA anbietet. Lediglich Neapel wird von anderen Fluggesellschaften als Ziel in Süditalien angeflogen. Die Entscheidung, diese Verbindung zu eröffnen, basiert auf der großen Nachfrage von Italo-Amerikanern, insbesondere aus Süditalien. Laut Schätzungen leben etwa 17 Millionen Menschen mit italienischen Wurzeln in den USA, wobei die größte Gruppe aus Süditalien stammt. Für viele dieser Menschen ist die neue Flugverbindung eine willkommene Möglichkeit, ihre Familien und Wurzeln in Italien zu besuchen. Die Neos-Flotte umfasst sechs Boeing 787-9, die je nach Konfiguration über 355 bis 359 Sitzplätze verfügen. Die auf der Strecke Palermo-New York eingesetzten Flugzeuge sind größtenteils in einer Konfiguration mit 359 Sitzplätzen ausgestattet. Die Flugzeuge bieten eine Mischung aus Economy Class, Economy Extra Plus und Premium Economy, was den Passagieren verschiedene Komfortstufen zur Auswahl stellt. Besonders

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VC fordert Ryanair zur Stellungnahme bezüglich Flügen nach Tel Aviv auf

Andreas Pinheiro, Präsident der Vereinigung Cockpit (VC), hat Ryanair in einem offenen Brief aufgefordert, klare Positionen zu den Einsatzbedingungen für Flüge nach Tel Aviv zu kommunizieren. Hintergrund ist die besondere Sicherheitslage im Nahen Osten, die erhöhte Risiken für Crews mit sich bringt. Die Ryanair Transnational Pilot Group (RTPG) hatte bereits zuvor ähnliche Bedenken geäußert, jedoch blieb eine Reaktion von Ryanair bisher aus. Die VC betont die Notwendigkeit, Pilotinnen und Piloten selbst entscheiden zu lassen, ob sie einen Einsatz in eine Region mit erhöhten Sicherheitsrisiken annehmen möchten. In anderen deutschen Flugbetrieben sei dies gängige Praxis, so Pinheiro. Die VC mahnt Ryanair zur Wahrnehmung ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den Crews und zur Berücksichtigung der Flugsicherheit bei der Entscheidung über Flüge nach Tel Aviv. Experten der VC warnen grundsätzlich vor Flügen in Kriegs- und Krisengebiete aufgrund der schwer kalkulierbaren Risiken, die für die zivile Luftfahrt entstehen können. Sie unterstreichen die Bedeutung einer freiwilligen und umfassenden Risikobewertung durch den Kapitän, um die Sicherheit von Passagieren, Besatzung und Flugzeug zu gewährleisten.

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Ajet musste Notlandung in Moskau-Vnukovo vollziehen

Am Montagmorgen musste eine Boeing 737-800, betrieben von der Fluggesellschaft Ajet im Auftrag von Turkish Airlines, aufgrund von Problemen mit der Flugsteuerung nach Moskau zurückkehren. Die Maschine, die auf dem Weg von Moskau nach Antalya war, musste ihren Steigflug in einer Höhe von 26.000 Fuß abbrechen und sicher auf dem internationalen Flughafen Vnukovo landen. Dieser Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit und Zuverlässigkeit der Flugsteuerungssysteme auf und beleuchtet die Rolle und den Betrieb von Ajet, einer kürzlich umbenannten Untermarke von Turkish Airlines. Laut Berichten des Avherald begann der Flug TK… um 02:09 Uhr vom internationalen Flughafen Vnukovo (VKO) in Moskau und brach seinen Steigflug aufgrund von Kontrollproblemen ab. Die Piloten entschieden sich aus Sicherheitsgründen, nach Moskau zurückzukehren, wo die Maschine nach mehr als zwei Stunden Treibstoffverbrauch sicher landete. Flightradar24-Daten zeigen, dass das Flugzeug bis 07:07 Uhr am Boden blieb, fast sechs Stunden nach der geplanten Abflugzeit. Schließlich erreichte es Antalya um 12:03 Uhr. Die genaue Natur der Flugsteuerungsprobleme bleibt unklar, da Simple Flying zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Stellungnahme von Turkish Airlines oder Ajet erhalten hatte. Flugsteuerungssysteme in modernen Verkehrsflugzeugen wie der Boeing 737-800 sind komplex und bestehen aus einer Kombination von elektronischen und mechanischen Komponenten. Ein Ausfall in einem dieser Systeme kann ernsthafte Konsequenzen haben, weshalb Piloten intensiv für solche Notfälle trainiert werden. Hintergrund zu Ajet Ajet, ursprünglich als AnadoluJet bekannt, ist eine Tochtergesellschaft von Turkish Airlines und wurde 2008 gegründet. Im März 2023 erfolgte die Umbenennung zu Ajet, wobei der Betrieb bis Ende des Monats vollständig auf den neuen

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Klaus-Michael Kühne erhöht Lufthansa-Anteil auf knapp 20 Prozent

Der Hamburger Milliardär Klaus-Michael Kühne hat seinen Anteil an der Lufthansa auf knapp 20 Prozent erhöht. Mit 18,8 Prozent der Stimmrechte kontrolliert Kühne nun fast jedes fünfte Stimmrecht bei der Fluggesellschaft. Mehr Lufthansa-Aktien will Kühne jedoch nicht erwerben, da beim Überschreiten bestimmter Anteilsgrenzen der Staat ein Mitspracherecht wegen der Luftrechte hätte. In einem Interview mit der „SonntagsZeitung“ äußerte Kühne sowohl Lob als auch Kritik an der Lufthansa. Er hob die positive Entwicklung hervor, bemängelte jedoch die Vielzahl an Marken und Produkten sowie die Anfälligkeit für Streiks. Nach seinem Tod plant der 87-jährige Unternehmer, sein Firmenvermögen an seine gemeinnützige Stiftung zu übertragen. Die Verwaltung dieses Vermögens wird dann eine große Aufgabe für seine Stiftung sein, deren Arbeit durch finanzielle Beiträge der Kühne Holding ermöglicht wird. Thomas Staehelin, bisheriger Vize-Präsident, soll nach Kühnes Tod Präsident des Stiftungsrats werden. Kühne betonte, dass es derzeit keine spruchreifen Pläne für weitere Entwicklungen gibt.

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