August 30, 2024

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August 30, 2024

Delta vor Rückzug aus Stuttgart-Echterdingen

Vergleichsweise spät hat Delta Air Lines die Nonstopverbindung zwischen Atlanta und Stuttgart reaktiviert. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2024/25 ist aber wieder Schluss. Das U.S.-amerikanische Luftfahrtunternehmen wird die einzige USA-Verbindung, die ab Stuttgart-Echterdingen angeboten wird, mit Wirksamkeit zum 26. Oktober 2024 einstellen. Es handelte sich vor der Corona-Pandemie um eine Strecke, die ganzjährig bedient wurde. Laut Delta Air Lines ist eine mögliche Wiederaufnahme im Sommerflugplan 2025 noch völlig offen.

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Russische Oligarchen importieren weiterhin Ersatzteile trotz westlicher Sanktionen

Trotz westlicher Sanktionen importieren russische Betreiber von Geschäftsflugzeugen weiterhin Ersatzteile aus dem Ausland, wie aus Zolldaten von 2023 hervorgeht, die vom investigativen Nachrichtenportal The Insider überprüft wurden. Gazpromavia, die Flotte des Öl- und Gasgiganten Gazprom, hat Ersatzteile im Wert von über 2 Millionen USD bezogen. Der Import erfolgte über den russischen Zwischenhändler Modern Mining Machines LLC, einschließlich Bordcomputerdisplays und -motoren von Honeywell Aerospace. Gazpromavia und andere Unternehmen wie Arsenal LLC und North-West Aircompany umgehen Sanktionen, indem sie über Drittanbieter und alternative Kanäle operieren. Arsenal LLC kaufte im Februar 2023 eine Falcon 7X für 36,5 Millionen USD von Irtysh Avia. North-West Aircompany und deren Tochtergesellschaft North-West Technics importierten zudem Gulfstream-Ersatzteile, während Aviatis, ein Betreiber in Verbindung mit dem sanktionierten Oligarchen Gennadi Timtschenko, Ersatzteile von einem türkischen Zwischenhändler erhielt.

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Aurigny Air Services holt sich Wetleases zur Stabilisierung

Aurigny Air Services sieht sich derzeit mit einer Reihe von betrieblichen Herausforderungen konfrontiert, die ihre Fähigkeit beeinträchtigen, die für die Kanalinseln lebenswichtige Luftverkehrsanbindung sicherzustellen. Diese Probleme haben zu Flugausfällen, Verzögerungen und einer intensiven Überprüfung der Unternehmensstrategie geführt. Insbesondere die Verzögerungen bei der Auslieferung der neuen ATR72-600 Flugzeuge und die daraus resultierenden Maßnahmen, wie das Leasing von Ersatzflugzeugen, stehen im Zentrum der aktuellen Situation. Die Rolle der ATR72-600 in der Flottenstrategie Aurigny Air Services hatte geplant, seine Flotte durch die Einführung von neuen ATR72-600 Flugzeugen zu modernisieren und gleichzeitig den letzten verbleibenden Jet, eine Embraer E195, aus dem Betrieb zu nehmen. Diese Entscheidung sollte sowohl die Betriebskosten senken als auch die Effizienz der Fluggesellschaft steigern. Ursprünglich war die Auslieferung der beiden neuen ATR72-600 für Juli 2024 vorgesehen, jedoch verzögerten sich die Lieferungen erheblich. Die erste der beiden Maschinen wurde erst im August 2024 übernommen, während die zweite erst Mitte Oktober erwartet wird. Die Verzögerungen hatten unmittelbare betriebliche Konsequenzen. Die geplante Ausmusterung der Embraer E195 konnte nicht wie vorgesehen durchgeführt werden, wodurch Aurigny gezwungen war, kurzfristige Lösungen zu finden, um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Leasing als kurzfristige Lösung Um den operativen Herausforderungen entgegenzuwirken, hat Aurigny eine ATR72-500 von Swiftair geleast. Dieses Flugzeug, registriert als EC-KKQ, wurde am 27. August 2024 nach Guernsey überführt und führte bereits am selben Tag den ersten Linienflug nach Nottingham East Midlands durch. Dieser Wet-Lease-Vertrag, der bis Mitte Oktober 2024 laufen soll, stellt eine kurzfristige Lösung dar, um die durch die Verzögerungen entstandenen Kapazitätsengpässe zu überbrücken. Das Wet-Leasing von

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Air Serbia kündigt umfassende Winterplanung und neue Langstreckenziele an

Air Serbia plant für die Wintersaison 2024/25 eine Erweiterung ihres Streckennetzes und eine Aufrüstung mehrerer Sommerrouten. Die Fluggesellschaft wird ab dem 30. September 2024 neue Langstreckenverbindungen nach Guangzhou und Shanghai aufnehmen. Diese Expansion ergänzt die geplante Fortführung des Fluges nach Mostar und die Verlängerung von zwei weiteren saisonalen Zielen über den Winter. Am 19. September 2024 wird die Verbindung zwischen Belgrad und Nizza nach fünf Jahren Unterbrechung wieder aufgenommen. Der CEO von Air Serbia, Jiri Marek, betont, dass Flexibilität und Agilität Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens während und nach der Pandemie waren. Air Serbia nutzt die Chance, entstandene Lücken in bestehenden Netzwerken zu füllen, insbesondere nachdem andere Betreiber ihren Service reduziert haben. Zudem sind umfangreiche Wartungsarbeiten an den Flugzeugen für die kommende Wintersaison geplant. Der vollständige Flugplan für den Winter wird veröffentlicht, sobald die endgültige Rückgabe der Slots erfolgt ist.

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Drohnenschwarm sorgt für Flugunterbrechungen am Flughafen Köln/Bonn

Am Sonntag, dem 25. August, kam es am Flughafen Köln/Bonn zu einem ernsthaften Vorfall, der den Flugbetrieb erheblich beeinträchtigte. Ein Schwarm von Drohnen mit beeindruckenden Ausmaßen durchquerte den Luftraum des Flughafens und zwang die Verantwortlichen dazu, Teile des Flugfeldes vorübergehend zu sperren. Dieser Vorfall ist ein alarmierendes Beispiel für die zunehmende Bedrohung, die Drohnen für die Luftfahrt darstellen, und unterstreicht die dringende Notwendigkeit, Sicherheitsmaßnahmen und gesetzliche Regelungen zu verschärfen. Laut Berichten der „Bild“-Zeitung handelte es sich bei den gesichteten Drohnen um mehrere Geräte mit einer Spannweite von zwei bis drei Metern und Propellerantrieb. Die Drohnen waren am Sonntagnachmittag, zwischen 12:50 und 13:20 Uhr, über das Flughafengelände geflogen, was dazu führte, dass Landungen auf der Piste 24 für etwa 30 Minuten ausgesetzt werden mussten. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) bestätigte den Vorfall und erklärte, dass Teile des Flugfeldes aufgrund der Drohnensichtungen gesperrt werden mussten. Die Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen, um den Vorfall zu untersuchen und die Verantwortlichen zu identifizieren. Die genaue Herkunft der Drohnen und die Absichten der Betreiber sind bislang unklar. Der Vorfall verdeutlicht jedoch die wachsende Bedrohung durch Drohnen für die Sicherheit im Luftverkehr. Solche Zwischenfälle können nicht nur den Flugbetrieb stören, sondern auch zu gefährlichen Situationen führen, insbesondere wenn Drohnen in die Flugbahnen von startenden oder landenden Flugzeugen geraten. Drohnen und die Gefahr für die Luftfahrt Die zunehmende Verbreitung von Drohnen in der zivilen Nutzung stellt eine erhebliche Herausforderung für Flughäfen und die Luftfahrtbehörden dar. Bereits in der Vergangenheit gab es mehrere Vorfälle, bei denen Drohnen den Flugbetrieb an

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Märchen-Lesezug der Mariazellerbahn startet im September 2024

Im September 2024 bietet der Familien-Erlebniszug Ötscherbär auf der Strecke zwischen St. Pölten und Mariazell ein besonderes Programm für Kinder und Familien. Der „Märchen-Lesezug“ fährt jeden Samstag ab St. Pölten und verwöhnt die kleinen Passagiere während der Hin- und Rückfahrt mit vorgelesenen Märchen. Der Zug startet um 8:42 Uhr in St. Pölten und kehrt um 15:30 Uhr von Mariazell zurück. In Kooperation mit „Treffpunkt Bibliothek“ wird ein vielfältiges Programm geboten, das Lesespaß und Zugreise kombiniert. Auch Familien mit Kleinkindern können die An- und Abreise zu ihren Ausflugszielen genießen. Während der Fahrt stehen Lesestoff und ein Speisewagen zur Verfügung. Die Niederösterreich-CARD wird anerkannt. Aufgrund von Umbauarbeiten am Bahnhof Mariazell von Mai bis November 2024 wird der Zugverkehr zwischen St. Pölten und Mitterbach aufrechterhalten, während ein Bus-Shuttle den Weg zwischen Mitterbach und Mariazell übernimmt. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten sind auf der Website der Mariazellerbahn verfügbar.

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Ryanair erweitert Streckennetz in Brüssel-Charleroi und kritisiert steigende Flughafengebühren

Ryanair hat während einer Pressekonferenz neun neue Strecken vom Flughafen Brüssel-Charleroi für den Winter 2024 angekündigt. Die Ziele umfassen unter anderem Cork, Dubrovnik, Göteborg und Tel Aviv. Damit stärkt Ryanair Charleroi als wichtigstes Drehkreuz in Belgien, während das Wachstum am Brüsseler Flughafen Zaventem aufgrund erhöhter Flughafengebühren ins Stocken gerät. CEO Michael O’Leary kritisierte die steigenden Kosten am Brüsseler Flughafen und forderte gleichzeitig die EU auf, Reformen im europäischen Flugsicherungssystem voranzutreiben, um Verspätungen zu minimieren. Er äußerte sich auch skeptisch zum neuen Jahresticket von Wizz Air und warnte vor möglichen Flugpreiserhöhungen aufgrund von Lieferverzögerungen bei Boeing und Airbus.

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Flugunfall in Zentralafrika: Boeing 737-800 verunglückt in Malabo

Am Donnerstag, dem 29. August 2024, kam es in der Hauptstadt Äquatorialguineas, Malabo, zu einem schweren Flugunfall, bei dem eine Boeing 737-800 von Ceiba Intercontinental über die Landebahn hinaus gerutscht ist. Der Vorfall ereignete sich nach einem Inlandsflug von Bata, als das Flugzeug der Airline Ceiba Intercontinental auf dem Flughafen Malabo landete. Glücklicherweise gibt es bisher keine bestätigten Berichte über Verletzte, doch der Unfall wirft erhebliche Fragen hinsichtlich der Sicherheitsprotokolle und der technischen Bedingungen auf. Laut ersten Berichten kam die Boeing 737-800, die unter der Flugnummer Ceiba 205 unterwegs war, bei der Landung nicht vollständig zum Stehen und schoss hinter die Landebahn hinaus. Bilder des Unfalls zeigen das beschädigte Flugzeug im Gras, während die Evakuierungsrutschen ausgefahren sind. Die genaue Ursache für das Verlassen der Landebahn ist noch unklar, jedoch berichten einige Medien von technischen Problemen, die von den Piloten während des Anflugs gemeldet wurden. Die Boeing 737-800, registriert unter der Nummer ET-AWR, ist knapp elf Jahre alt und wurde von Ethiopian Airlines an die äquatorialguineische Fluggesellschaft Ceiba Intercontinental verleast. Ethiopian Airlines und Ceiba Intercontinental haben sich bislang nicht offiziell zu den Details des Vorfalls geäußert. Sicherheitsprotokolle und technische Überprüfungen Der Vorfall in Malabo bringt Fragen zur Wartung und den Sicherheitsprotokollen auf. Die Boeing 737-800 ist ein weit verbreitetes Modell und gilt im Allgemeinen als zuverlässig. Die Betreiber und die Fluggesellschaften sind jedoch verpflichtet, regelmäßige Wartungs- und Sicherheitsüberprüfungen durchzuführen, um solche Zwischenfälle zu verhindern. In der Vergangenheit gab es immer wieder Berichte über technische Probleme bei der Boeing 737-800, insbesondere bei

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Meilenstein für die Mitteldeutsche Flughafen AG: Finanzierungs- und Restrukturierungserfolg bis 2026

Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG), Betreiber der Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle, hat kürzlich einen bedeutenden Fortschritt in ihrer Restrukturierung erzielt. Mit der erfolgreichen Absicherung ihrer Finanzierung hat das Unternehmen einen entscheidenden Schritt in Richtung einer stabilen und nachhaltigen Zukunft gemacht. Dieser Fortschritt stellt einen wesentlichen Meilenstein in der mehrjährigen Restrukturierungs- und Transformationsreise der MFAG dar und bildet die Grundlage für eine vielversprechende Weiterentwicklung der Flughäfen in der Region Mitteldeutschland. Finanzierung bis Ende 2026 gesichert Die MFAG hat kürzlich einen neuen Kreditvertrag mit den finanzierenden Banken unterzeichnet, der die Finanzierung des Unternehmens bis mindestens Ende 2026 sichert. Die Vertragsänderungen wurden sowohl von der MFAG als auch von den beteiligten Banken offiziell bestätigt. Neben den erfolgreichen Vertragsverhandlungen mit DHL, einem wichtigen Partner der Flughäfen, hat auch die Unterstützung durch die Gesellschafter Sachsen und Sachsen-Anhalt zur Stabilisierung der finanziellen Lage beigetragen. Dies stellt einen wesentlichen Schritt in der Umsetzung des Transformations- und Restrukturierungsprogramms dar, das 2021 ins Leben gerufen wurde, um auf die Branchenkrise und den Sanierungsstau der letzten Jahre zu reagieren. Ingo Ludwig, CFO der MFAG, betonte: „Mit dieser Unterzeichnung haben wir die Finanzierung unseres Unternehmens mindestens bis Ende 2026 gesichert. Sie ermöglicht es uns, die geplante Restrukturierung der MFAG konsequent voranzutreiben und gleichzeitig sicherzustellen, dass wir auch für zukünftige Entwicklungen finanziell bestens aufgestellt sind.“ Dieser Erfolg stellt sicher, dass die MFAG die finanziellen Mittel hat, um ihre strategischen Ziele zu verfolgen und die notwendige Restrukturierung fortzusetzen. Erfüllung der Anforderungen des S6-Gutachtens Der neue Finanzierungsrahmen erfüllt auch eine der zentralen Forderungen des

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Einigung beendet Streik des SAS-Kabinenpersonals

Der Streik des Kabinenpersonals der skandinavischen Fluggesellschaft SAS, der am Freitag begann, wurde nach einer Einigung am frühen Dienstagmorgen beendet. Das Abkommen, das als Erfolg für das Kabinenpersonal gewertet wird, umfasst unter anderem eine erhebliche Gehaltserhöhung, mehr freie Wochenenden und garantierte Essenspausen. Während des Streiks, an dem 155 Kabinenmitarbeiter beteiligt waren, mussten über 70 Flüge am Montag und Dienstag gestrichen werden. SAS-CEO Kjetil Håbjørg erklärte, dass es einige Zeit in Anspruch nehmen wird, den regulären Flugbetrieb wieder aufzunehmen. Die Vereinbarung wird als wichtiger Schritt zur finanziellen Stabilisierung des Unternehmens angesehen, das seit 2022 unter Insolvenzschutz steht.

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