Oktober 16, 2024

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Oktober 16, 2024

Europäische Union verhängt Sanktionen gegen iranische Fluggesellschaften

Die Europäische Union hat am Montag neue Sanktionen gegen drei bedeutende iranische Fluggesellschaften verhängt, die beschuldigt werden, an der Lieferung von Waffen an Russland beteiligt gewesen zu sein. Dies geschieht vor dem Hintergrund der fortlaufenden Unterstützung, die der Iran Russland im Rahmen seines Angriffskrieges gegen die Ukraine gewährt. Die betroffenen Fluggesellschaften, darunter Iran Air, Saha Airlines und Mahan Air, sehen sich nicht nur mit einem Flugverbot im europäischen Luftraum konfrontiert, sondern auch mit strengen finanziellen Sanktionen. Schwere Vorwürfe gegen Iranische Fluggesellschaften Laut der EU haben diese Fluggesellschaften wiederholt iranisch hergestellte unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) und damit verbundene Technologien an Russland geliefert, die im Ukraine-Krieg eingesetzt wurden. Die Sanktionen betreffen sowohl ein Reiseverbot für die Unternehmen als auch das Einfrieren ihrer Vermögenswerte innerhalb der Europäischen Union. Dies ist Teil einer umfassenden Antwort der EU auf die militärische Unterstützung, die der Iran Russland seit Beginn des Krieges leistet. Die EU hatte bereits im September 2023 eine Erklärung abgegeben, in der sie die Lieferung iranischer ballistischer Raketen an Russland verurteilte und dies als „direkte Bedrohung für die europäische Sicherheit“ bezeichnete. Die jüngsten Sanktionen sind eine Fortsetzung dieser Politik, die darauf abzielt, die militärische Zusammenarbeit zwischen dem Iran und Russland zu unterbinden. „Diese Benennungen sind gezielt und zielen darauf ab, bestimmte iranische Politiken und Aktivitäten zu unterbinden“, heißt es in der offiziellen Erklärung der EU. Iranische Luftfahrt im Visier der EU Unter den sanktionierten Fluggesellschaften sticht Iran Air besonders hervor, da es sich um die einzige der drei Airlines handelt, die derzeit noch Flüge nach

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Wiener Zentralfriedhof feiert 150-jähriges Bestehen mit Kultur und Kurzfilm

Der Wiener Zentralfriedhof, einer der größten und bedeutendsten Friedhöfe der Welt, begeht am 1. November 2024 sein 150-jähriges Bestehen. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1874 hat der Friedhof nicht nur eine große Anzahl an Bestattungen, sondern auch eine bemerkenswerte kulturelle und historische Bedeutung erlangt. Im Rahmen der Feierlichkeiten präsentiert der WienTourismus den Kurzfilm „Vienna: the last place you want to be.“, der die Stadt auf humorvolle Weise als lebenswerteste und zugleich sterbenswerteste Stadt der Welt thematisiert. Mit über drei Millionen Bestattungen ist der Zentralfriedhof der zweitgrößte Friedhof weltweit und bietet zahlreiche Ehrengräber berühmter Persönlichkeiten wie Ludwig van Beethoven und Hedy Lamarr. Bis Ende Oktober finden besondere Veranstaltungen wie Lesungen, Kabarettaufführungen und ein Halloween-Fest statt. Der Zentralfriedhof selbst bietet zudem einzigartige Einblicke in die Bestattungskultur und ist ein Ort der Biodiversität mit zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Der Kurzfilm wird ab dem 14. Oktober 2024 in mehreren Ländern, darunter Deutschland und den USA, über Social Media sowie Streaming-Plattformen beworben und soll die kulturellen Schätze Wiens präsentieren.

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Flugverspätungen und Ausfälle: Auch im Herbst keine Entspannung für Reisende

Die Herbstferien haben in vielen Bundesländern begonnen, und für Flugreisende könnte sich die erhoffte Erholung in den Ferien schnell in Geduldsproben verwandeln. Wie bereits in den chaotischen Sommermonaten, in denen zahlreiche Flüge verspätet oder sogar gestrichen wurden, erwarten Experten auch im Herbst eine erhebliche Zahl an Störungen im Flugverkehr. Eine aktuelle Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp zeigt, daß im Oktober 2023 europaweit fast 29 Prozent der Fluggäste von Verspätungen oder Ausfällen betroffen waren – ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Besonders Reisende in Portugal, den Niederlanden und Deutschland sollten sich auf Probleme einstellen. Steigende Zahl an betroffenen Fluggästen Die Zahlen sprechen für sich: Im Oktober 2022 waren europaweit etwa 22,3 Millionen Fluggäste von Flugunterbrechungen betroffen, was einem Anteil von 28,7 Prozent entsprach. Im Oktober 2023 stieg die Zahl auf 26,5 Millionen Passagiere, ein leichter Anstieg auf 28,9 Prozent. Diese Daten verdeutlichen, daß der Flugverkehr in Europa auch nach der Erholung von der Corona-Pandemie weiterhin unter erheblichen Problemen leidet. Gründe hierfür sind vielfältig: Personalmangel, technische Probleme sowie wetterbedingte Komplikationen sorgen immer wieder für Verspätungen und Flugausfälle. Insbesondere Portugal, das bereits im Vorjahr Spitzenreiter bei den Verspätungen war, steht mit einem Anteil von 39,1 Prozent betroffener Fluggäste im Oktober 2023 an erster Stelle. In den Niederlanden waren es 37,7 Prozent der Passagiere, die von Flugproblemen betroffen waren, gefolgt von Serbien mit 33 Prozent. Großbritannien und Deutschland schneiden ebenfalls negativ ab: In Großbritannien waren 32,6 Prozent der Fluggäste von Verspätungen betroffen, während in Deutschland 32,1 Prozent der Passagiere unter den Störungen litten. Hoffnungsschimmer: Weniger

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Nussyy bringt Bio-Linsen-Curry in ÖBB-Nachtzüge

Die Marke Nussyy erweitert ihr Angebot um ein nachhaltiges Gericht in den ÖBB-Nachtzügen: Das vegane Bio-Linsen-Curry, das ab sofort erhältlich ist, verzichtet auf Zuckerzusätze, Geschmacksverstärker sowie Farb- und Konservierungsstoffe. Das Curry kombiniert Kokos, eine milde Schärfe und Gemüse zu einer gesunden Mahlzeit für Reisende. Die Zusammenarbeit mit dem internationalen Catering-Unternehmen Newrest, das für die Verpflegung in den Nachtzügen verantwortlich ist, ermöglicht es, die Produkte von Nussyy auch unterwegs zu genießen. Gründerin Carina Rahimi-Pirngruber betont, dass gesunde Ernährung so einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werde.

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Flugausfälle und Catering-Krise: Delta und American Airlines unter Druck

Am Detroit Metropolitan Wayne County Airport (DTW) kam es kürzlich zu einer überraschenden und massiven Störung im Flugverkehr. Mindestens 200 Flüge waren am vergangenen Samstag davon betroffen, dass keine Verpflegung an Bord war. Die Ursache: Eine unangekündigte Inspektion der Lebensmittelbetriebe am Flughafen, bei der erhebliche Mängel festgestellt wurden. Besonders betroffen war Delta Air Lines, die am DTW den größten Anteil der Flüge betreibt, aber auch Flüge von American Airlines waren beeinträchtigt. Es wird davon ausgegangen, dass die Inspektion von der Food and Drug Administration (FDA) oder dem US-Landwirtschaftsministerium (USDA) durchgeführt wurde. Ursachen und Konsequenzen Die Inspektion der Catering-Einrichtungen, die offenbar „durchgefallen“ sind, steht in direktem Zusammenhang mit einem Vorfall im Juli dieses Jahres, als mehrere Passagiere auf einem Delta-Flug von Detroit nach Amsterdam durch verdorbenes Essen krank wurden. Die Besatzung des Fluges entdeckte damals, dass einige der Mahlzeiten in der Hauptkabine von schwarzem Schimmel befallen waren, woraufhin der Flug nach New York umgeleitet wurde. Dieser Schreck führte zu erhöhter Aufmerksamkeit für die Lebensmittelsicherheit bei den Caterern am DTW. Am Samstag wurde die Verpflegung für Flüge ab Detroit eingestellt, nachdem Delta in einer Erklärung darauf hingewiesen hatte, dass „während einer Inspektion in einer DTW-Küche ein Sicherheitsproblem entdeckt wurde“. Delta stoppte sofort die Produktion warmer Speisen in der betroffenen Einrichtung und verlagerte die Versorgung der Flüge auf andere Catering-Partner. Auf den betroffenen Flügen gab es keine warmen Mahlzeiten und teilweise auch keine Getränke, wie Passagiere in sozialen Medien berichteten. Passagierreaktionen Die Reaktionen der betroffenen Passagiere reichten von Unmut bis zu Besorgnis. Bill

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Kooperation von Digicust und dbh: Automatisierung der Zollabwicklung durch KI

Das KI-Start-up Digicust und die dbh Logistics IT AG intensivieren ihre Zusammenarbeit, um Unternehmen eine effizientere und automatisierte Zollabwicklung zu ermöglichen. Durch die Integration der KI-Lösungen von Digicust in die Zollsoftware Advantage Customs von dbh werden komplexe Prozesse wie Dokumentenverarbeitung und Tarifklassifizierung automatisiert. Die Partnerschaft bietet Firmen Vorteile wie reduzierte Fehlerquoten, beschleunigte Zollprozesse und maßgeschneiderte Lösungen dank No-Code-Automation. Laut dbh-Bereichsleiter Martin De Vries wird die Kombination bewährter Software mit innovativer KI die Effizienz deutlich steigern. Boris Parmakovic, CEO von Digicust, betont die zukunftssicheren Lösungen der Kooperation.

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Der sinkende Flugverkehr in Deutschland: Eine Branche unter Druck

Der deutsche Luftverkehr steht vor massiven Herausforderungen. Während andere europäische Länder sich von den Nachwirkungen der Corona-Pandemie weitgehend erholt haben, bleibt Deutschland deutlich hinterher. Airlines wie Ryanair, Eurowings und nun auch Condor reduzieren ihre Flüge ab Hamburg und anderen Flughäfen. Auch Lufthansa-Chef Carsten Spohr warnt vor weiteren Einschnitten, da die Branche unter erheblichen Kostensteigerungen leidet und diese nicht länger schultern will. Die Diskussion um staatlich veranlasste Abgaben und neue Umweltauflagen hat sich in den letzten Monaten zugespitzt, und der deutsche Luftverkehr könnte in Zukunft weiter geschwächt werden. Ein Abwärtstrend im deutschen Luftverkehr Bereits seit Monaten schlagen die deutschen Fluggesellschaften Alarm: Hohe Steuern und Gebühren, steigende Kosten durch neue Auflagen und der Anstieg der Ticketpreise belasten die Branche. Laut dem Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) werden zwischen September 2024 und Februar 2025 von und nach Deutschland 115,7 Millionen Sitzplätze angeboten – ein Zuwachs von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, doch immer noch 13 Prozent weniger als vor der Pandemie. Der Vergleich mit anderen europäischen Ländern verdeutlicht die Misere: Während das Angebot in Deutschland nur 87 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht, liegt der Rest Europas bereits bei 106 Prozent. Besonders betroffen sind mittelgroße Flughäfen wie Stuttgart, Düsseldorf, Köln und Berlin. Diese Flughäfen bieten deutlich weniger Flüge an als vor der Pandemie, und Hamburg, das bisher vergleichsweise gut dastand, wird nun ebenfalls von Flugkürzungen getroffen. Das Streichkonzert bei den Flugplänen zeigt, daß die Krise am deutschen Himmel noch lange nicht überwunden ist. Die Belastungen durch staatliche Abgaben Im Zentrum der Beschwerden der Fluggesellschaften stehen

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ADV kritisiert hohe staatlich bedingte Kosten im deutschen Luftverkehr

Der Flughafenverband ADV warnt vor den wirtschaftlichen Folgen hoher staatlich bedingter Kosten im deutschen Luftverkehr. In einer Analyse stellt der Verband fest, dass deutsche Flughäfen und Fluggesellschaften im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn deutlich höhere Steuern und Gebühren zahlen müssen. Dies gefährde die Wettbewerbsfähigkeit und führe zu Standortnachteilen. Laut ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel sei die Kostenbelastung in Deutschland bei Kurz-, Mittel- und Langstreckenflügen um bis zu 309% höher als in europäischen Nachbarländern. Beisel fordert die Politik auf, die Gebühren zu überprüfen und Maßnahmen zur Entlastung der Branche zu ergreifen, um Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Stabilität zu sichern.

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