
Stellenabbau bei Booking.com: Ein schwieriger Schritt für mehr Innovation
Im Rahmen einer überraschenden Ankündigung hat Booking Holdings, die Muttergesellschaft von Booking.com, einen Stellenabbau bei der Tochtergesellschaft bekanntgegeben. Dieser Schritt, der die Belegschaft schockiert hat, wurde ausgerechnet nach der Veröffentlichung des Quartalsberichts von Booking gemacht, in dem das Unternehmen positive Zahlen präsentieren konnte. Während das Unternehmen von einem Umsatzanstieg und einer Zunahme der gebuchten Übernachtungen berichtete, sorgt die Nachricht über den Stellenabbau für Besorgnis und Fragen zur künftigen Ausrichtung von Booking.com. Positive Quartalszahlen und die unerwartete Stellenreduktion Booking Holdings konnte im dritten Quartal 2023 einen Umsatzanstieg von 9 Prozent auf 8 Milliarden Dollar verbuchen. Auch das bereinigte EBITDA stieg auf 3,7 Milliarden Dollar, was die Erwartungen der Analysten übertraf. Besonders bemerkenswert war, dass die gebuchten Übernachtungen um 8 Prozent zunahmen, was als Indiz für die Stabilität und Popularität des Unternehmens in einem hart umkämpften Markt gilt. Doch trotz dieser positiven Zahlen folgte auf die Veröffentlichung des Quartalsberichts die Ankündigung, dass die Muttergesellschaft Stellen bei ihrer Tochter Booking.com abbauen werde. Die genaue Zahl der betroffenen Stellen oder Abteilungen wurde bisher nicht bekanntgegeben, was Spekulationen über die Auswirkungen auf die Belegschaft aufwarf. Laut Booking Holdings soll dieser Schritt jedoch der Unternehmensstruktur zugutekommen und die Innovationsfähigkeit stärken. Das Unternehmen erklärte, dass dieser Schritt notwendig sei, um die Geschwindigkeit der Innovation zu erhöhen und in der wettbewerbsintensiven Reisebranche flexibler und wettbewerbsfähiger zu bleiben. Die Unternehmensführung bezeichnete die Entscheidung als „schwierig, aber notwendig“, um die Zukunft von Booking.com zu sichern. Die Zentrale von Booking.com, mit Sitz in Amsterdam, bleibt auch nach dem Umbau ein zentraler








