November 13, 2024

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November 13, 2024

Stellenabbau bei Booking.com: Ein schwieriger Schritt für mehr Innovation

Im Rahmen einer überraschenden Ankündigung hat Booking Holdings, die Muttergesellschaft von Booking.com, einen Stellenabbau bei der Tochtergesellschaft bekanntgegeben. Dieser Schritt, der die Belegschaft schockiert hat, wurde ausgerechnet nach der Veröffentlichung des Quartalsberichts von Booking gemacht, in dem das Unternehmen positive Zahlen präsentieren konnte. Während das Unternehmen von einem Umsatzanstieg und einer Zunahme der gebuchten Übernachtungen berichtete, sorgt die Nachricht über den Stellenabbau für Besorgnis und Fragen zur künftigen Ausrichtung von Booking.com. Positive Quartalszahlen und die unerwartete Stellenreduktion Booking Holdings konnte im dritten Quartal 2023 einen Umsatzanstieg von 9 Prozent auf 8 Milliarden Dollar verbuchen. Auch das bereinigte EBITDA stieg auf 3,7 Milliarden Dollar, was die Erwartungen der Analysten übertraf. Besonders bemerkenswert war, dass die gebuchten Übernachtungen um 8 Prozent zunahmen, was als Indiz für die Stabilität und Popularität des Unternehmens in einem hart umkämpften Markt gilt. Doch trotz dieser positiven Zahlen folgte auf die Veröffentlichung des Quartalsberichts die Ankündigung, dass die Muttergesellschaft Stellen bei ihrer Tochter Booking.com abbauen werde. Die genaue Zahl der betroffenen Stellen oder Abteilungen wurde bisher nicht bekanntgegeben, was Spekulationen über die Auswirkungen auf die Belegschaft aufwarf. Laut Booking Holdings soll dieser Schritt jedoch der Unternehmensstruktur zugutekommen und die Innovationsfähigkeit stärken. Das Unternehmen erklärte, dass dieser Schritt notwendig sei, um die Geschwindigkeit der Innovation zu erhöhen und in der wettbewerbsintensiven Reisebranche flexibler und wettbewerbsfähiger zu bleiben. Die Unternehmensführung bezeichnete die Entscheidung als „schwierig, aber notwendig“, um die Zukunft von Booking.com zu sichern. Die Zentrale von Booking.com, mit Sitz in Amsterdam, bleibt auch nach dem Umbau ein zentraler

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Sommerurlaub 2025: Lufthansa Group Airlines kündigt neue Ziele an

Mit den trüben Herbst- und Wintermonaten kehrt auch die Sehnsucht nach Sonne und Urlaub zurück. Wer bereits jetzt an den nächsten Sommerurlaub denkt, kann sich auf spannende Neuigkeiten aus der Luftfahrt freuen. Die Lufthansa Group Airlines haben ihren Sommerflugplan für 2025 veröffentlicht und bieten zahlreiche neue Flugverbindungen, die den Reisewunsch noch weiter beflügeln. Ab sofort können Urlauber und Geschäftsreisende neue Ziele auf der ganzen Welt entdecken – von Europa über Nordamerika bis hin zu Asien und Afrika. Neue Flugziele in Europa und Übersee Die Lufthansa Group Airlines, zu denen Lufthansa, Discover Airlines, Austrian Airlines, Swiss International Air Lines und Edelweiss gehören, erweitern ihr Streckennetz im Sommer 2025 mit einer Vielzahl an neuen Zielen. So wird die Lufthansa künftig ab Frankfurt Bydgoszcz in Polen anfliegen. Diese Verbindung ist besonders für Reisende aus dem Ruhrgebiet und dem Westen Deutschlands von Interesse, da sie eine direkte Verbindung in die polnische Region bietet. Discover Airlines wird ab Frankfurt neue Ziele in Norwegen und darüber hinaus bedienen. Ålesund in Norwegen ist neu im Programm und dürfte insbesondere Naturfreunde und Wanderer ansprechen, die die beeindruckende Fjordlandschaft des Landes erleben möchten. Aber auch Langstreckenreisende können sich auf neue Verbindungen freuen: Windhoek in Namibia, Calgary in Kanada und Orlando in den USA sind künftig direkt ab Frankfurt erreichbar. Auch die norwegische Stadt Bodø wird neu in das Netzwerk aufgenommen, was insbesondere für Liebhaber des nordischen Raums interessant ist. Ein weiteres Highlight für Reisende mit Discover Airlines sind die neuen Direktflüge ab München: Nach Windhoek, Calgary und Orlando wird

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Münchner Messe Food & Life 2024 lockt Besucher mit Kulinarik, Start-ups und Workshops

Vom 27. November bis 1. Dezember 2024 präsentiert die Messe Food & Life auf dem Münchner Messegelände eine breite Auswahl an kulinarischen Angeboten und regionalen Spezialitäten. Rund 250 Aussteller aus verschiedenen europäischen Regionen stellen in Halle A4 ihre handwerklich gefertigten Produkte vor. Zu den besonderen Programmpunkten zählen Probiertouren, Kochshows sowie eine „Weihnachtsbäckerei“ für Familien, in der Kinder zusammen mit Kuchentratsch-Plätzchen dekorieren können. Die Messe findet parallel zur Heim+Handwerk statt und erwartet an fünf Tagen Besucherinteresse aus ganz Deutschland. Die diesjährige Food Start.up Area hebt kreative Ideen der Gastronomieszene hervor: Insgesamt 20 Start-ups präsentieren neue Konzepte wie Energy-Kaugummis, Kombucha aus München und vegane Instant-Currysoßen. Mit der Verleihung des „Foodchanger 2024“-Awards werden die besten innovativen Start-ups von einer Fachjury prämiert. Der Preis wird am 30. November um 11 Uhr auf der Kochbühne verliehen. Ein weiteres Highlight der Messe sind geführte Probiertouren durch das Münchner Unternehmen Weis(s)er Stadtvogel, bei denen Besucher an ausgewählten Stationen Wissenswertes über die Herstellung regionaler Produkte erfahren und direkt probieren können. Die Anmeldung erfolgt über die Website des Anbieters. Auf der Kochbühne bieten bekannte Persönlichkeiten wie Veronique Witzigmann und Antje de Vries live Einblicke in ihre kulinarischen Geheimnisse. Zudem präsentiert das Start-up Good Crop regionale Hülsenfrüchte und Getreidesorten als Fertiggerichte und setzt sich für nachhaltige Ernährung ein. Der Münchner Ernährungsrat und Slow Food München informieren ebenfalls über ihre Projekte und die Bedeutung regionaler Lebensmittel. Die Messe ist täglich von 9:30 bis 18:00 Uhr geöffnet und kann über den Eingang Ost betreten werden. Besucher können Online-Tickets im Vorverkauf für 15

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Umweltbedenken dämpfen Kreuzfahrt-Interesse

Eine neue Studie der Unternehmensberatung Simon-Kucher zeigt, dass Umweltsorgen ein entscheidender Faktor dafür sind, warum viele Deutsche Kreuzfahrten kritisch sehen. Rund 51 Prozent der Befragten äußern Umweltbedenken, besonders unter den Millennials, die Kreuzfahrten zunehmend als Belastung für die Natur wahrnehmen. Trotz dieser Bedenken ziehen fast 70 Prozent der Deutschen eine Kreuzfahrt in Erwägung. Jeder vierte Befragte zeigt sogar großes Interesse, eine Kreuzfahrt zu buchen, und dies trotz der negativen Umweltauswirkungen, die damit verbunden sind. Interessanterweise sind etwa 79 Prozent der Deutschen bereit, für einen CO₂-Ausgleich zu zahlen. Jüngere Reisende unter 45 Jahren würden sogar rund ein Viertel des Ticketpreises investieren, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Neben der Bereitschaft, höhere Kosten zu tragen, zeigen sich viele auch offen für Verzicht: So könnten sich zahlreiche Urlauber vorstellen, auf Pools, Buffets und unbegrenzte Speisemöglichkeiten an Bord zu verzichten, um die Reise nachhaltiger zu gestalten. Doch ob diese Anpassungen tatsächlich ausreichen, um die Umweltbelastungen der Kreuzfahrtindustrie zu mindern, bleibt fraglich. Trotz der zunehmenden Verwendung von Flüssigerdgas (LNG) und technischen Maßnahmen wie Abgasreinigungsanlagen, die Emissionen reduzieren sollen, kämpft die Branche weiterhin mit hohen CO₂-Werten, die auf den großen Energiebedarf der Schiffe zurückzuführen sind. Die Umstellung auf nachhaltigere Alternativen ist kostspielig und gestaltet sich angesichts der komplexen Infrastruktur sowie strikter Umweltvorgaben schwierig. Daher gelten Kreuzfahrten nach wie vor als umweltschädlicher als andere Transportarten, auch wenn Technologien wie die Nutzung von Hybridantrieben, Solarenergie oder Luftschmierungssystemen entwickelt werden, um den Energieverbrauch zu senken. Durch ihre Umweltpolitik strebt die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) eine Reduzierung der maritimen Emissionen um mindestens

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Erhältlich: Digitale Vignette 2025 mit neuen Preisen

Seit dem 12. November 2024 können Autofahrer die Digitale Vignette 2025 erwerben. Angeboten wird sie im ASFINAG Mautshop und über die ASFINAG-App, sowie an Tankstellen, Trafiken und über Partner wie ÖAMTC, ARBÖ und ADAC. Sie wird jedoch erst ab dem 1. Dezember 2024 gültig. Damit Kunden ihre Vignette rechtzeitig zum Start des Gültigkeitszeitraums nutzen können, ist der 13. November 2024 die letzte Frist für den Online-Kauf. Hier greift eine gesetzlich vorgeschriebene Konsumentenschutzfrist von 18 Tagen, innerhalb derer die Vignette erst nach Ablauf der Rücktrittsfrist in Kraft tritt. Für Kurzzeitvignetten wie die 1-Tages- und 10-Tages-Variante entfällt die Wartefrist bei Online-Kauf, sie gelten sofort ab dem gewählten Datum. Doch auch sie sind erst ab dem 1. Dezember 2024 für den Verkehr nutzbar. Im Vergleich zu Vorjahren gibt es eine Preissteigerung von 7,7 Prozent: Die Jahresvignette für Pkw kostet nun 103,80 Euro und 41,50 Euro für Motorräder. Zudem führt die ASFINAG mit der Klebe-Vignette in „Seegrün“ eine neue Farbe für das kommende Jahr ein.

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Saisonende am Flughafen Lübeck: Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Sundair

Die Fluggesellschaft Sundair und der Flughafen Lübeck haben die Saison 2024 erfolgreich abgeschlossen. Von April bis Anfang November waren verschiedene Urlaubsziele wie Mallorca, Rhodos, Kreta, Korfu und Kos im Angebot. Die Stationierung eines Airbus A319 ermöglichte bequeme Flugzeiten, sodass Reisende bereits früh abfliegen und abends zurückkehren konnten. Laut Holger Conrad, Verkaufsleiter von Sundair, bewährte sich die Kooperation mit dem Lübecker Flughafen, der alle operationellen Anforderungen gut umsetzte. Im Jahr 2025 wird Sundair aufgrund eines temporären Mangels an Flugzeugen vorerst kein Flugzeug in Lübeck stationieren. Der Flughafen plant jedoch weiterhin ein erweitertes Angebot an Gruppen- und Sonderreisen zu Zielen wie Lappland, Nordspanien und Zypern. Flughafen-Geschäftsführer Prof. Jürgen Friedel betonte, dass neue Ziele für 2025 voraussichtlich Anfang Dezember bekanntgegeben werden, um den Passagieren weiterhin abwechslungsreiche Flugoptionen zu bieten.

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Qantas und Qatar Airways: Geplante Partnerschaft in der australischen Luftfahrtbranche unter der Lupe

Die australische Luftfahrtbranche steht aufgrund einer geplanten Partnerschaft zwischen der Qantas-Gruppe und Qatar Airways vor einer neuen Herausforderung. Im Zentrum dieser Partnerschaft steht der Erwerb eines 25-prozentigen Anteils von Qatar Airways an Virgin Australia sowie die Wiederaufnahme von Langstreckenflügen durch die zweitgrößte Fluggesellschaft Australiens. Doch diese potenzielle Zusammenarbeit ist nicht ohne Kontroversen. Qantas, Australiens größte Fluggesellschaft, hat ihre Zustimmung zu diesem Schritt zwar nicht verweigert, jedoch erhebt das Unternehmen Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs und möglicher Auswirkungen auf die heimische Luftfahrtindustrie. Besonders im Fokus stehen dabei die Bedingungen des sogenannten Wet-Lease-Modells und die Frage nach möglichen Auswirkungen auf den australischen Arbeitsmarkt. Die geplante Partnerschaft zwischen Qatar Airways und Virgin Australia Qatar Airways, die weltweit größte Golf-Fluggesellschaft, strebt an, einen Anteil von 25 Prozent an Virgin Australia zu erwerben. Dies ist Teil eines größeren Plans, Virgin Australia bei der Wiederaufnahme von Langstreckenflügen zu unterstützen. Dazu sollen geleaste Boeing 777-Flugzeuge von Qatar Airways verwendet werden. Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde (ACCC) sowie das Australian Foreign Investment Review Board prüfen derzeit diese geplante Partnerschaft. Dabei wird insbesondere die Art des Wet-Lease-Modells, das im Rahmen der Vereinbarung genutzt werden soll, unter die Lupe genommen. Ein Wet-Lease-Vertrag bedeutet, dass eine Fluggesellschaft, in diesem Fall Virgin Australia, ein Flugzeug samt Crew und Personal von einer anderen Fluggesellschaft mietet. In diesem Fall würde Virgin Australia also Flugzeuge und Besatzungen von Qatar Airways übernehmen. Der Vorteil eines solchen Modells liegt in der schnellen Erweiterung der Kapazitäten, ohne dass die Fluggesellschaft in eigene Crews und Flugzeuge investieren muss. Für Virgin

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Verkehrsprobleme durch Andreas-Gabalier-Konzert in Graz und Nations-League-Spiel in Wien erwartet

Am Wochenende des 16. und 17. November 2024 werden durch zwei Großveranstaltungen in Graz und Wien erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet. Am Samstag, den 16. November, tritt Andreas Gabalier mit seiner „Halftime Show 1984“ in der Grazer Stadthalle auf. Tausende Besucher werden erwartet, was laut ARBÖ insbesondere rund um die Conrad-von-Hötzendorf-Straße und andere Zufahrtswege zu längeren Wartezeiten und Staus führen dürfte. Die ARBÖ-Verkehrsexperten raten Konzertbesuchern zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wie den Straßenbahnlinien 4, 5 und 6, um die Situation zu entschärfen. Am Sonntag, den 17. November, bestreitet das österreichische Nationalteam der Männer sein letztes Nations-League-Spiel im Ernst-Happel-Stadion gegen Slowenien. Spielbeginn ist um 18 Uhr, und zahlreiche Fans werden ihre Anreise mit dem Auto antreten, was nach Angaben des ARBÖ auch in Wien zu Verkehrsstaus führen könnte. Betroffen sind voraussichtlich die Südosttangente (A23) und Straßen in der Nähe des Stadions wie die Meiereistraße und Stadionallee. Auch hier empfiehlt der ARBÖ die Nutzung von Park+Ride-Anlagen und die Anreise mit den U-Bahn-Linien U2 und den Buslinien 77A, um den Parksuchverkehr zu verringern.

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Ethiopian Airlines und der Südsudan: Eine neue Ära für die Luftfahrt des Südsudans?

Im November 2024 unterzeichneten Ethiopian Airlines und die südsudanesische Regierung eine historische Absichtserklärung, die die Grundlage für die Gründung einer nationalen Fluggesellschaft im Südsudan legen soll.  Dieser Schritt markiert einen entscheidenden Wendepunkt für das zentralafrikanische Land, das seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 2011 mit politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert ist. Die neue Partnerschaft zwischen Ethiopian Airlines, einer der führenden Fluggesellschaften Afrikas, und dem Südsudan könnte nicht nur die Luftverkehrsinfrastruktur des Landes revolutionieren, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität und regionalen Integration leisten. Die Bedeutung des Abkommens Die Absichtserklärung zwischen Ethiopian Airlines und dem Südsudan zielt darauf ab, eine nationale Fluggesellschaft zu etablieren, die nicht nur den Binnenflugverkehr im Südsudan stärkt, sondern auch internationale Verbindungen aufnimmt. Ethiopian Airlines wird mit seiner umfangreichen Erfahrung im Flugzeugbetrieb, der Personal- und Flugbetriebsschulung sowie der Verwaltung von Flugrouten und Lufträumen eine zentrale Rolle beim Aufbau der neuen Fluggesellschaft spielen. Dies ist besonders wichtig, da der Südsudan derzeit unter der Kontrolle des sudanesischen Luftraums operiert, was zusätzliche Komplexität bei der Luftverkehrsüberwachung mit sich bringt. Der südsudanesische Verkehrsminister Madut Biar und der äthiopische Botschafter Nabil Mahdi unterzeichneten das Abkommen am 7. November 2024 in Juba, der Hauptstadt des Südsudans. Die Partnerschaft ist ein symbolischer Schritt hin zu einer nachhaltigen Entwicklung und könnte für das Land, das nach jahrelangen Konflikten auf dem Weg zu einem stabileren Staat ist, von enormer Bedeutung sein. Insbesondere wird erwartet, dass die neue Fluggesellschaft die Wirtschaft des Landes durch die Verbesserung der Luftverkehrsanbindung und die Schaffung von Arbeitsplätzen ankurbeln wird. Herausforderungen

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Verdi-Tarifverträge für Bodenverkehrsdienste in Deutschland allgemeinverbindlich

Die Gewerkschaft Verdi hat in einer als historisch bezeichneten Entscheidung erreicht, dass die Tarifverträge für Bodenverkehrsdienste an deutschen Verkehrsflughäfen allgemeinverbindlich werden. Der Tarifausschuss des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales stimmte am Donnerstag zu, dass sowohl der Mantel- als auch der Entgelttarifvertrag künftig nach dem Tarifvertragsgesetz für alle Unternehmen in der Branche verpflichtend gelten, ausgenommen kleinere Flughäfen. Dies betrifft vor allem Dienstleistungen wie die Gepäck- und Passagierabfertigung an deutschen Verkehrsflughäfen. Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle betonte die Bedeutung dieses Schrittes: „Damit wird unser Branchentarifvertrag zum allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrag.“ Die Löhne in der Branche werden damit in zehn Stufen je nach Tätigkeit verbindlich geregelt, wobei der Einstiegslohn bei 17 Euro pro Stunde liegt. Der Tarifvertrag war im Februar 2024 nach mehrjährigen Verhandlungen zwischen Verdi und den Arbeitgeberverbänden VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände) und ABL (Arbeitgeberverband der Bodenabfertigungsdienstleister im Luftverkehr) geschlossen worden. Beide Seiten hatten sich gemeinsam für die Allgemeinverbindlichkeit stark gemacht, um einheitliche Standards in der Branche zu schaffen. Die Entscheidung gilt als wegweisender Schritt zur Sicherung fairer Arbeitsbedingungen und soll die Position der Beschäftigten stärken.

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