Dezember 4, 2024

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Dezember 4, 2024

Kroatien modernisiert: Abschied von der MiG-21 und Übergang zur Dassault Rafale

Die kroatischen Luftstreitkräfte haben offiziell die MiG-21-Kampfjets ausgemustert und damit ein prägendes Kapitel ihrer Luftfahrtgeschichte abgeschlossen. Dieses sowjetische Überschallflugzeug war seit der Unabhängigkeit Kroatiens im Jahr 1991 ein zentraler Bestandteil der nationalen Verteidigung. Nun wird der Schutz des kroatischen Luftraums vorübergehend von italienischen Eurofighter Typhoons und ungarischen Saab Gripens übernommen, bevor die neue Flotte moderner Dassault Rafale-Kampfjets die Verantwortung vollständig übernimmt. Diese Umstellung markiert einen Meilenstein in der umfassenden Modernisierung der kroatischen Streitkräfte. Die MiG-21, die während des Kalten Krieges entwickelt wurde, galt als eines der erfolgreichsten Kampfflugzeuge ihrer Zeit. Über 60 Jahre diente dieses Modell in verschiedenen Ländern, darunter auch Kroatien. Dort wurde die Maschine im Jahr 1992 in Dienst gestellt und spielte eine zentrale Rolle im Verteidigungskonzept des jungen Staates. Doch wie bei anderen europäischen Ländern, etwa Rumänien, das seine MiG-21-Flotte 2023 stilllegte, wurde die begrenzte Lebensdauer des Flugzeugtyps schließlich ein Problem. Veraltete Technologie und steigende Wartungskosten führten zu der Entscheidung, auf modernere Systeme umzustellen. Der Übergang zur Rafale Im Rahmen eines 960-Millionen-Dollar-Vertrags erwarb Kroatien 12 gebrauchte Dassault Rafale-Kampfjets von Frankreich. Diese Flugzeuge, die in der Lage sind, sowohl Luftverteidigungs- als auch Bodenangriffsmissionen durchzuführen, stellen eine deutliche Steigerung der militärischen Kapazitäten des Landes dar. Die ersten sechs Maschinen wurden im April 2024 an Kroatien übergeben, begleitet von einem feierlichen Empfang in der Nähe von Zagreb. Der kroatische Premierminister Andrej Plenković betonte die strategische Bedeutung der Rafale-Flotte, die nicht nur die nationale Sicherheit stärke, sondern auch Kroatiens Rolle innerhalb der NATO festige. Ein zentraler Bestandteil der Modernisierung ist die

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Immersive Ausstellung „Die letzten Tage von Pompeji“ verlängert

Die erfolgreiche Ausstellung „Die letzten Tage von Pompeji“ in der Wiener Marx Halle wird bis zum 9. Februar 2025 verlängert. Seit der Eröffnung im Oktober haben rund 60.000 Besucher die innovative Schau erlebt. Das Konzept verbindet historische Inhalte mit moderner Virtual-Reality-Technik und interaktiven Elementen, um das antike Pompeji vor der Zerstörung durch den Vesuv nachzuempfinden. Die Ausstellung, entwickelt von Madrid Artes Digitales, debütierte erstmals im deutschsprachigen Raum und wurde bereits in Spanien als Publikumsmagnet gefeiert.

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Norse Atlantic Airways optimiert Flottenauslastung durch Wet-Lease-Strategie

Norse Atlantic Airways, die junge norwegische Fluggesellschaft, hat eine bedeutende strategische Entscheidung für das Jahr 2025 bekannt gegeben. Bis zu sechs der insgesamt sieben Boeing 787-9 Dreamliner der Flotte sollen im Rahmen eines Wet-Lease-Vertrages an eine andere internationale Fluggesellschaft verleast werden. Dieser Schritt, der auf einer Absichtserklärung vom 2. Dezember 2024 basiert, soll der Airline zusätzliche Einnahmen bringen und die betriebliche Flexibilität steigern. Mit einem geschätzten Vertragswert von bis zu 462 Millionen US-Dollar, einschließlich potenzieller Verlängerungen, stellt das Abkommen eine der größten finanziellen Transaktionen in der noch jungen Geschichte von Norse Atlantic Airways dar. Die Details des Leasing-Abkommens Die Vereinbarung sieht vor, daß zwei Flugzeuge im Februar 2025 übergeben werden, gefolgt von vier weiteren im September desselben Jahres. Norse erwartet für jedes Flugzeug eine monatliche Vergütung, basierend auf einer Mindestnutzung von 350 Blockstunden. Überschreitungen dieser Schwelle würden zusätzliche Zahlungen nach sich ziehen. Obwohl die Identität der Kundenfluggesellschaft noch nicht offiziell bestätigt wurde, deutet vieles auf Riyadh Air hin, eine neue saudi-arabische Airline, die Anfang 2025 ihren Betrieb aufnehmen wird. Riyadh Air, die mit Verzögerungen bei der Lieferung ihrer eigenen Boeing 787-9 kämpft, könnte die geleasten Maschinen nutzen, um diesen Engpaß zu überbrücken. Eine Strategie für saisonale Herausforderungen Norse Atlantic Airways hat sich seit ihrem Start im Juni 2022 durch eine geschickte Anpassung an die Marktdynamik ausgezeichnet. Die Airline kombiniert reguläre Linien- und Charterflüge mit Wet-Lease-Vereinbarungen, die in verkehrsschwachen Zeiten für stabile Einnahmen sorgen. Dies ist insbesondere während des nördlichen Winters von Bedeutung, wenn die Nachfrage nach Transatlantikflügen traditionell geringer ist.

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Cathay Pacific startet Direktflüge zwischen Hongkong und München

Cathay Pacific wird ab Mitte Juni 2025 Direktflüge zwischen Hongkong und München aufnehmen. Die Verbindung soll viermal wöchentlich mit einem Airbus A350-900 bedient werden. München wird damit nach Frankfurt die zweite deutsche Destination im Streckennetz der Airline. Der Münchner Flughafen stärkt mit dieser neuen Verbindung seine Rolle als Knotenpunkt für den Asienverkehr, während Hongkong als bedeutendes internationales Drehkreuz für die Region dient. Die Flüge sollen sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen neue Reisemöglichkeiten eröffnen.

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IT-Pannen bei Alaska Airlines: „Cyber Monday“ als Stolperstein

Alaska Airlines, eine der bedeutendsten Fluggesellschaften der USA, sah sich jüngst einer massiven IT-Krise gegenüber. Am „Cyber Monday“, dem 2. Dezember 2024, führte ein technisches Problem zu erheblichen Betriebsstörungen, die Fluggäste und den Flugplan gleichermaßen beeinträchtigten. Der Vorfall ereignete sich in einer sensiblen Phase, unmittelbar nach dem Thanksgiving-Wochenende, das traditionell eine der reisestärksten Perioden des Jahres darstellt. Alaska Airlines hatte anläßlich des „Cyber Monday“ eine Verkaufsaktion gestartet, die auf überwältigende Resonanz stieß. Die damit einhergehende außergewöhnlich hohe Nachfrage überforderte jedoch die IT-Infrastruktur der Fluggesellschaft. Bereits am Morgen des 2. Dezember begann die Website von Alaska Airlines, ihre Funktion einzustellen. Kunden berichteten über Schwierigkeiten beim Zugriff auf die Buchungsseite sowie bei der Nutzung der mobilen App und der Kontaktzentren. Die technologische Panne führte nicht nur zu buchungstechnischen Einschränkungen, sondern beeinträchtigte auch den regulären Flugbetrieb. Insbesondere abgehende Flüge ab dem Drehkreuz Seattle-Tacoma International Airport (SEA) waren betroffen. Für kurze Zeit legte die Airline den gesamten Betrieb in Seattle lahm, um eine Überlastung der Flugzeuge und weitergehende Sicherheitsrisiken zu verhindern. Reaktion der Fluggesellschaft Alaska Airlines reagierte schnell mit einer öffentlichen Entschuldigung und stellte sicher, daß betroffene Kunden fortlaufend über die sozialen Medien und die Unternehmenswebsite informiert wurden. „Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren Gästen, die davon betroffen sind, und arbeiten daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben“, hieß es in einer Stellungnahme. Die Fluggesellschaft riet den Reisenden, den Status ihrer Flüge regelmäßig zu überprüfen und bot unkomplizierte Umbuchungs- oder Stornierungsoptionen an. Obwohl der Betrieb innerhalb weniger Stunden stabilisiert werden konnte, blieb

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Tobias Markert wird neuer Direktor des Flughafens Basel-Mulhouse

Der Verwaltungsrat des Flughafens Basel-Mulhouse hat Tobias Markert zum neuen Direktor ernannt. Er tritt sein Amt am 1. April 2025 an und folgt auf Matthias Suhr, der nach zehn Jahren in den vorzeitigen Ruhestand geht. Markert bringt rund 20 Jahre Erfahrung in leitenden Positionen im Flughafenmanagement mit, zuletzt in der Verantwortung für Flughäfen der Zurich Airport Gruppe in Lateinamerika. Suhr wird bis Ende April 2025 im Amt bleiben, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

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