Dezember 6, 2024

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Dezember 6, 2024

Delta Air Lines verweigert Rückflug einer russischen Passagierin

Delta Air Lines hat sich geweigert, eine 57-jährige Russin zurück in die USA zu befördern, nachdem sie auf einem Flug von New York nach Paris unerlaubt an Bord gelangte. Die Frau war ursprünglich für den Rückflug eingeplant, darunter auch ein Flug am Dienstag in Begleitung von US-Marshals, jedoch verweigerte Delta die Beförderung. Französische Behörden planten eine Rückreise mit einer französischen Eskorte, während US-Behörden den Vorfall untersuchen und die TSA eine Zivilklage erwägt. Delta führt zudem eine interne Untersuchung durch.

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Animawings fliegt zwischen Stockholm und Bukarest

Die rumänische Fluggesellschaft AnimaWings kündigte die Aufnahme einer neuen Direktverbindung zwischen Stockholm Arlanda (ARN) und Bukarest (OTP) an. Ab dem 2. März 2025 wird die Strecke zweimal wöchentlich, donnerstags und sonntags, mit Airbus A220-Flugzeugen bedient, die Platz für 137 Passagiere bieten, darunter 12 Sitze in der Business Class. Diese Erweiterung soll die Reiseverbindungen zwischen Schweden und Rumänien verbessern und die Nachfrage nach internationalen Reisen steigern.

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Drohnen sollen medizinische Versorgung revolutionieren

Die rasante Entwicklung moderner Technologien eröffnet immer neue Perspektiven in der Gesundheitsversorgung. Mit der erfolgreichen Durchführung grenzüberschreitender Testflüge durch die ÖAMTC-Flugrettung, die niederländische ANWB Medical Air Assistance und den Schweizer Touring Club Schweiz (TCS) hat ein europäisches Konsortium nun einen entscheidenden Schritt in Richtung eines innovativen medizinischen Drohnennetzwerks gemacht. Die Tests, die zeitgleich in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden stattfanden, wurden von einer zentralen Leitstelle in Den Haag koordiniert und verdeutlichen eindrucksvoll die Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie. Der Transport zeitkritischer medizinischer Güter, wie Blutkonserven, Medikamente oder Notfallausrüstung, stellt Krankenhäuser und Rettungsdienste insbesondere in abgelegenen oder schwer zugänglichen Regionen vor große Herausforderungen. „Die Lieferung medizinischer Fracht per Drohne ist eine vielversprechende Ergänzung zu bestehenden Möglichkeiten“, erklärte Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. Die Fähigkeit, schnell und effizient auf Notsituationen zu reagieren, sei ein zentraler Vorteil. Erste Tests zeigen: Drohnen verkürzen die Transportzeiten erheblich und sichern so die rechtzeitige Versorgung von Patienten in dringenden Fällen. Komplexe Anforderungen: Technik und Recht im Fokus Die Entwicklung eines funktionsfähigen Drohnennetzwerks ist jedoch alles andere als trivial. Bereits die erste Phase des Projekts im vergangenen Jahr zeigte, daß zahlreiche technische und rechtliche Hürden zu überwinden sind. „Unser Ziel war es, wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen, die uns auf dem Weg zur Umsetzung eines funktionierenden Medical Drone Service voranbringen“, erklärte Trefanitz. Dazu gehören nicht nur die Verlässlichkeit der eingesetzten Technologien, sondern auch die Schaffung klarer rechtlicher Rahmenbedingungen, insbesondere im Bereich der Flugsicherheit und internationalen Koordination. Der erfolgreiche Abschluss dieser Phase bietet nun eine solide Grundlage für die europäische Ausweitung.

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Fraport AG beendet Engagement in Russland: Verkauf der Beteiligung am Flughafen Pulkovo

Die Fraport AG, eines der führenden Unternehmen im internationalen Flughafenmanagement, steht kurz vor dem Abschluss des Verkaufs ihrer Beteiligung am Flughafen Pulkovo (LED) in St. Petersburg. Nach über 14 Jahren endet damit das Engagement des Frankfurter Unternehmens in Russland. Die Unterzeichnung eines Anteilskauf- und -übertragungsvertrages sowie die Eintragung des Eigentümerwechsels im russischen Handelsregister markieren den Schlusspunkt dieser Ära. Die Beteiligung von Fraport begann 2010 mit einer Konzession für den Betrieb und die Entwicklung des Flughafens Pulkovo. Dieser Vertrag, der eine Laufzeit von 30 Jahren umfasst, war ein wichtiger Schritt zur Internationalisierung des Unternehmens und Teil einer strategischen Expansion in aufstrebende Märkte. Doch die geopolitischen Entwicklungen der letzten Jahre und insbesondere der Krieg Russlands gegen die Ukraine führten zu einer drastischen Neubewertung des russischen Geschäfts. Nach dem Beginn des Krieges 2022 stellte Fraport sämtliche operative Tätigkeiten in St. Petersburg ein und schrieb das Engagement im zweiten Quartal 2022 vollständig ab. Dennoch dauerte die Suche nach einem Käufer länger als erhofft. Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte erklärte: „Unser Ziel war es immer, eine Lösung zu finden, die im besten Interesse unserer Aktionäre ist. Dies ist uns mit dem Verkauf gelungen.“ Der Käufer und finanzielle Aspekte der Transaktion Fraport veräußert seinen Anteil von 25 Prozent an der VVSS Holding LLC, der Betreibergesellschaft des Flughafens Pulkovo, an Orbit Aviation LLC. Dieser Investor aus dem Nahen Osten wurde im Rahmen eines strukturierten Transaktionsprozesses ausgewählt. Alle erforderlichen Genehmigungen wurden erfolgreich eingeholt. Die Transaktion wird voraussichtlich einen positiven Effekt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich auf die Nettofinanzverschuldung von Fraport

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Westbahn erweitert kostenfreie Sitzplatzreservierungen

Die Westbahn, ein privater Anbieter im österreichischen und deutschen Bahnverkehr, setzt erneut auf Kundenfreundlichkeit und Innovation. Ab sofort können über 90 % der Sitzplätze in den modernen Doppelstock-Zügen der Westbahn kostenlos reserviert werden. Dies bedeutet eine Steigerung des Angebots an reservierbaren Plätzen um ein Viertel. Der Zeitpunkt dieser Maßnahme könnte nicht passender gewählt sein: Der Anstieg des Reiseverkehrs in der Adventzeit und während der Weihnachtsfeiertage macht Planungssicherheit für Reisende wichtiger denn je. Thomas Posch: Mehr Planungssicherheit für alle Reisenden Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn, hebt in seiner Stellungnahme die Bedeutung der Sitzplatzreservierung hervor. Mit dem Westfixplatz – einer kostenlosen Sitzplatzreservierung, die für jeden Fahrgast bis zu drei Stunden vor Abfahrt online verfügbar ist – zeigt sich die Westbahn einmal mehr als kundenorientiert. „Planungssicherheit und Zuverlässigkeit sind essenziell“, betonte Posch, und genau darauf zielt die Ausweitung des Angebots ab. Die Einführung des Westfixplatzes in Kombination mit den modernen Zügen und einer umfassenden Kundenbetreuung gilt als entscheidender Erfolgsfaktor der Westbahn. Die Erweiterung der reservierbaren Plätze trägt dem steigenden Fahrgastaufkommen Rechnung, das seit den letzten Jahren kontinuierlich zunimmt. Positive Nachfrageentwicklung und innovative Ansätze Die Erfolgsgeschichte der Westbahn manifestiert sich in einer wachsenden Kundenzahl. Dies zeigt, daß das Angebot auf der Weststrecke – einer der meistbefahrenen Bahnlinien Österreichs – von den Fahrgästen geschätzt wird. Neben den bekannten Stärken, wie Pünktlichkeit und Komfort, spielen auch innovative Features eine zentrale Rolle. Mit dem „Relax Check-In“, einem digitalen Self-Service-Feature, können sich Passagiere selbst einchecken und Bonuspunkte sammeln. Diese „Westpunkte“ lassen sich für Upgrades, Snacks oder Tickets einlösen

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Swiss bekommt fünf weitere Airbus A350-900

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss investiert in die Zukunft ihrer Langstreckenflotte und kündigt die Erweiterung ihrer Airbus A350-900-Flotte an. Bis 2031 werden insgesamt zehn Maschinen dieses Typs ausgeliefert, fünf davon wurden kürzlich zusätzlich bestellt. Das erste Flugzeug wird im Sommer 2025 den Betrieb aufnehmen, während der Übergang von älteren Airbus A340-Modellen voranschreitet. Damit untermauert Swiss ihre Stellung als Premium-Airline der Lufthansa-Gruppe. Der A350-900 setzt laut Swiss neue Maßstäbe, nicht nur durch modernste Technik, sondern auch durch die innovative „Swiss Senses“-Kabine. Diese umfasst eine Vier-Klassen-Konfiguration mit 242 Sitzplätzen: drei in der First Class, 45 in der Business Class, 38 in der erweiterten Premium Economy und 156 in der Economy Class. Die Premium Economy bietet die meisten Sitzplätze dieser Klasse in der gesamten Flotte von Swiss, ein klares Signal an die wachsende Nachfrage in diesem Segment. Die Kabine wurde im ikonischen Design der Swiss gestaltet und bietet ein besonderes Reiseerlebnis, geprägt durch großzügigen Komfort und modernste Technologie. Laut Jens Fehlinger, CEO von Swiss, ist die Flottenerweiterung ein wesentlicher Schritt, um den Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Bedeutung für Swiss und die Lufthansa-Gruppe Die strategische Entscheidung zur Flottenerneuerung unterstreicht die Zielsetzung der Lufthansa-Gruppe, Swiss als Premium-Anbieter zu stärken. Mit der Integration moderner Technologien und zusätzlicher Kapazitäten stellt die Airline sicher, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die neuen Maschinen eröffnen zudem Möglichkeiten, neue Strecken zu bedienen und bestehende Routen effizienter zu gestalten. Während die genauen Strecken noch festgelegt werden, könnten die A350-Flugzeuge vor allem auf stark frequentierten Interkontinentalrouten eingesetzt werden. Mit einer Reichweite von etwa

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Air France-KLM und Saudia vertiefen Zusammenarbeit

Die Air France-KLM Group und Saudia haben eine strategische Absichtserklärung unterzeichnet, um ihre Kooperation im Passagier- und Wartungsbereich auszubauen. Die Vereinbarung wurde im Rahmen des saudisch-französischen Investitionsforums in Riad in Anwesenheit von Präsident Emmanuel Macron geschlossen. Die Partnerschaft fokussiert sich auf die Verbesserung der Verbindungen zwischen den Drehkreuzen der beiden Fluggesellschaften und die gemeinsame Nutzung von Terminals an zentralen Flughäfen. Zudem wird Air France Industries-KLM Engineering and Maintenance 50 % der Triebwerksarbeiten für Saudia übernehmen und eine Zusammenarbeit in der Wartung von GEnx-Triebwerken erwogen.

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Tui least weitere Boeing 737-Max von BOC Aviation

Die Luftfahrtbranche steht nicht still – und so setzt auch die TUI-Gruppe ihre Flottenexpansion fort, um den stetig wachsenden Anforderungen der Passagiere gerecht zu werden. In einer neuen Partnerschaft mit dem international agierenden Flugzeugleasingunternehmen BOC Aviation wurde jüngst der Vertrag über die Lieferung von 14 Boeing 737 Max 8 abgeschlossen. Diese Flugzeuge sollen zwischen 2025 und 2026 an die verschiedenen Tochtergesellschaften der TUI-Gruppe geliefert werden und sind Teil einer umfassenden Flottenerneuerung. Die TUI-Gruppe, eines der weltweit führenden Tourismusunternehmen, operiert mit einer Vielzahl von Tochtergesellschaften in verschiedenen europäischen Märkten. Diese sind unter anderem die Fluggesellschaften TUI Fly in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Norwegen sowie TUI Airways in Großbritannien. Die aktuelle Vereinbarung mit BOC Aviation wird dazu beitragen, die bereits bestehende Flotte von mehr als 40 Boeing 737 Max-Flugzeugen zu ergänzen. Diese Flugzeuge sind ein bedeutender Bestandteil der Luftfahrtflotte von TUI, die dafür bekannt ist, moderne und effiziente Maschinen einzusetzen. Steven Townend, der Chief Executive Officer von BOC Aviation, erklärte zur Partnerschaft: „Mit dieser Finanzierung arbeiten wir erneut mit unserem bestehenden Kunden TUI zusammen, der seine Flotte von Flugzeugen der neuen Generation aufbaut.“ Diese Aussage verdeutlicht die enge Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen zwischen den beiden Unternehmen, das auf erfolgreichen Geschäftsbeziehungen basiert. Ein Blick auf BOC Aviation und die Rolle als Leasinggesellschaft BOC Aviation hat sich seit seiner Gründung zu einem global bedeutenden Anbieter von Flugzeugleasing-Dienstleistungen entwickelt. Mit Hauptsitz in Singapur und einer Präsenz in Städten wie Dublin, London, New York und Tianjin betreut das Unternehmen eine beeindruckende Flotte von 693

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Air Serbia setzt Flüge auf vier Strecken im Winter aus

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird in der Wintersaison 2024/25 vier bestehende Verbindungen zwischen Belgrad und verschiedenen europäischen Städten aussetzen. Betroffen sind die Flüge nach Ankara, Göteborg, Hamburg und Hannover. Diese Entscheidung entspricht der Strategie der vorherigen Wintersaison. Die Flüge nach Ankara und Göteborg werden während der Ferienzeit kurzzeitig aufgenommen, bevor sie bis März ausgesetzt werden. Flüge nach Hamburg und Hannover pausieren ab Januar 2025 bis zum Beginn der Sommersaison. Die Maßnahme zielt darauf ab, weniger profitable Strecken während der nachfragearmen Monate zu optimieren.

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Virgin Atlantic und SAS: Eine neue Ära der Zusammenarbeit über den Atlantik

Die Luftfahrtbranche, die seit jeher ein pulsierendes Netzwerk internationaler Verbindungen bildet, erlebt erneut eine spannende Entwicklung. Virgin Atlantic und Scandinavian Airlines System (SAS) haben ihre Zusammenarbeit ausgebaut und ein Codeshare-Abkommen geschlossen, das den Flugverkehr zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten maßgeblich beeinflussen wird. Dieser Schritt zeigt das Bestreben der beiden Fluggesellschaften, ihre Reichweite und Kundenfreundlichkeit durch strategische Partnerschaften zu erweitern und den Passagieren ein noch besseres Reiseerlebnis zu bieten. Am 4. Oktober wurde die Codeshare-Vereinbarung zwischen Virgin Atlantic und SAS offiziell bekannt gegeben. Diese Partnerschaft ist besonders bedeutend, da sie erstmals die Option für Passagiere eröffnet, nahtlos zwischen den Netzwerken der beiden Fluggesellschaften zu wechseln. Der Hintergrund dieser Kooperation ist die Mitgliedschaft von SAS im SkyTeam-Bündnis, einer der großen globalen Luftfahrtallianzen, der Virgin Atlantic am 1. September ebenfalls beigetreten ist. Dies eröffnet den Passagieren nicht nur Zugang zu einer breiteren Auswahl an Verbindungen, sondern fördert auch den Wettbewerb und steigert die Attraktivität beider Airlines. Die Codeshare-Vereinbarung wurde von Virgin Atlantic beim US-Verkehrsministerium (DOT) zur Genehmigung eingereicht, um die Flüge zwischen Großbritannien und den USA unter dem SAS-Kenncode zu kennzeichnen. Ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren wurde beantragt, um den Passagieren schnellstmöglich die Vorteile dieser neuen Partnerschaft zu bieten. Ein erweiterter Zugang für Passagiere Die Partnerschaft ermöglicht es Passagieren von SAS, über den Flughafen London Heathrow (LHR) zu den beliebten Reisezielen von Virgin Atlantic zu fliegen, darunter Ziele wie Antigua, Jamaika und Barbados. Umgekehrt können Passagiere von Virgin Atlantic auf Flügen von Kanada oder den USA über Heathrow oder Manchester (MAN) zu

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