2024

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2024

Hamburg: Wartungsarbeiten an der Start- und Landebahn erfolgreich abgeschlossen

Der Hamburg Airport hat planmäßig die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) abgeschlossen. Seit gestern stehen beide Pisten wieder für den Flugbetrieb zur Verfügung. Projektleiter Martin Borstelmann betonte, dass die Arbeiten wie geplant verliefen und die Oberflächen der Start- und Landebahnen nun sicher und nutzbar sind. Die Erneuerung der obersten Deckschicht des Rollwegs D1 wird bis zum 1. Oktober 2024 fortgesetzt, was zu einigen Einschränkungen führen kann. Aufgrund neuer EASA-Vorgaben werden auch in Zukunft regelmäßige Überwachungen und Wartungen erforderlich sein, um die Sicherheit der Start- und Landebahnen zu gewährleisten.

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Neue Flugverbindung von Bremen nach Chișinău ab April 2025

Ab April 2025 wird der Flughafen Bremen eine neue direkte Flugverbindung nach Chișinău, der Hauptstadt der Republik Moldau, anbieten. Die moldauische Airline Flyone wird Bremen zweimal wöchentlich, jeweils donnerstags und sonntags, mit Chișinău verbinden. Mit einem Airbus A320 soll die Flugzeit rund drei Stunden betragen. Diese neue Verbindung bietet nicht nur Touristen, sondern auch Reisenden aus den umliegenden Ländern Rumänien und der Ukraine eine bequeme Reisemöglichkeit. Chișinău ist bekannt für seine reiche Geschichte, die beeindruckende Weinkultur und den größten Weinkeller der Welt.

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„Cats“ kehrt 2025 auf deutschsprachige Bühnen zurück

Das weltweit erfolgreiche Musical „Cats“ wird ab April 2025 in Deutschland, Österreich und der Schweiz wieder live zu erleben sein. In der Neuinszenierung wetteifern die Katzencharaktere erneut mit akrobatischen Choreografien und Zaubertricks um die Gunst von Old Deuteronomy, der eine Katze auswählt, die Wiedergeburt erfahren darf. Höhepunkt der Show ist die emotionale Darbietung des Klassikers „Memory“ durch die alternde Katze Grizabella. Die Tour startet am 9. April 2025 in Düsseldorf und führt bis September durch München, Frankfurt, Berlin und Zürich.

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Korean Air erhöht Flugfrequenzen für Wintersaison 2024/2025

Korean Air verstärkt ab dem 20. Oktober 2024 die Flugverbindungen auf verschiedenen internationalen Strecken. Die Flugfrequenz auf der Route Seoul Incheon-Bali wird auf zwei tägliche Verbindungen erhöht, die mit modernen Boeing 787-10 Dreamlinern bedient werden. Weitere Routen nach Südostasien, darunter Nha Trang und Phu Quoc, werden ebenfalls auf zweimal täglich erweitert. Auch in Nordamerika und Europa steigert die Fluggesellschaft ihre Kapazität. Die Route nach Las Vegas wird ab dem 27. Oktober täglich bedient, während Vancouver und Madrid zusätzliche Flüge erhalten. Insgesamt plant Korean Air, die Kapazität des internationalen Streckennetzes in der Wintersaison auf das Vor-Pandemie-Niveau zu bringen.

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Flughafen Münster/Osnabrück begrüßt millionsten Fluggast 2024

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) verzeichnet in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 ein starkes Wachstum. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Fluggäste um rund 30 Prozent. Familie Kuhlmann aus Lengerich wurde als millionster Passagier des Jahres geehrt. Dirk und Andrea Kuhlmann, die mit Condor nach Mallorca flogen, wurden von Landrat Dr. Martin Sommer und FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz persönlich verabschiedet. Die Passagierzahlen am FMO übertreffen mittlerweile das Niveau vor der Corona-Pandemie deutlich. Während die deutschen Flughäfen im Durchschnitt immer noch 20 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegen, verzeichnet der FMO ein Plus von 35 Prozent. Schwarz führt diesen Erfolg vor allem auf das erweiterte Touristikprogramm zurück.

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Corendon Airlines verlängert Sponsoring-Vertrag mit Anadolu Efes

Die türkische Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines setzt ihre Partnerschaft mit dem Basketballverein Anadolu Efes Istanbul in der Saison 2024/2025 fort. Die Kooperation, die nun in das fünfte Jahr geht, beinhaltet unter anderem die Beförderung des erfolgreichsten türkischen Basketballclubs zu allen Auswärtsspielen im europäischen Wettbewerb. Zudem wird das Logo der Fluggesellschaft weiterhin die Trikots der Spieler zieren. Die Vertragsverlängerung wurde unter anderem von Alper Yilmaz, Generaldirektor von Anadolu Efes, und Yildiray Karaer, Vorstandsvorsitzender von Corendon Airlines, besiegelt. Auch der Kapitän der Mannschaft, Shane Larkin, war bei der Vertragsunterzeichnung anwesend. Corendon Airlines ist bereits seit Jahren im Sport-Sponsoring aktiv, u.a. beim 1. FC Nürnberg und dem Deutschen Tennisbund.

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SpiceJet und ELFC: Vergleich ebnet Weg für das Wachstum der indischen Billigfluggesellschaft

Die indische Billigfluggesellschaft SpiceJet hat in einem anhaltenden Rechtsstreit mit der Engine Lease Finance Corporation (ELFC) einen bedeutenden Erfolg erzielt. Beide Parteien einigten sich auf einen Vergleich, um einen Streit um nicht gezahlte Triebwerksmieten in Höhe von ursprünglich 16,7 Millionen US-Dollar beizulegen. Mit dieser Einigung, die SpiceJet als einen „bedeutenden Schritt“ für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens bezeichnet, schafft die Fluggesellschaft den nötigen Raum, um ihre ambitionierten Wachstumspläne voranzutreiben und gleichzeitig ihre finanziellen Altlasten zu bereinigen. Der Hintergrund des Konflikts: Triebwerksmieten im Fokus Der Streit zwischen SpiceJet und der ELFC, einem international renommierten Anbieter von Flugzeugleasing, drehte sich um nicht gezahlte Mieten für acht Triebwerke, die von ELFC an die indische Fluggesellschaft vermietet wurden. Die Gesamtsumme der ausstehenden Zahlungen belief sich inklusive Zinsen und Mietgebühren auf 16,7 Millionen US-Dollar. Solche Leasingverträge sind in der Luftfahrtbranche gängige Praxis, da Fluggesellschaften wie SpiceJet häufig auf die Anmietung von Flugzeugteilen oder ganzen Flugzeugen angewiesen sind, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten, ohne hohe Anfangsinvestitionen tätigen zu müssen. SpiceJet, das in den vergangenen Jahren immer wieder mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, konnte die Zahlungen an ELFC jedoch nicht fristgerecht leisten, was zu einem intensiven Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen führte. Dank der nun erzielten Einigung – zu einem nicht veröffentlichten, aber unter den geforderten 16,7 Millionen Dollar liegenden Betrag – kann SpiceJet diesen Konflikt hinter sich lassen. Einigung als Meilenstein auf dem Weg zu neuem Wachstum In einer offiziellen Erklärung betonte SpiceJet, dass der Vergleich mit ELFC ein wesentlicher Schritt sei, um den Betrieb zu

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Deutschland: ADV fordert Regierung zur Luftfahrt-Kurskorrektur auf

Die deutsche Luftfahrtbranche steht am Scheideweg: Hohe Standortkosten, eine Luftverkehrsteuer, die immer weiter steigt, und komplexe Regulierungen bedrohen die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als zentralen europäischen Luftverkehrsstandort. Der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) schlägt Alarm und fordert dringend notwendige Entlastungen für Fluggesellschaften und Flughäfen. Ohne eine sofortige Kurskorrektur, so der Verband, drohe Deutschland im europäischen Luftverkehr weiter zurückzufallen. Deutschlands Position im Luftverkehr unter Druck Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des ADV, bringt die Situation auf den Punkt: „An den deutschen Flughäfen fehlen noch immer 15 Prozent der Reisenden im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit“. Während der Flugverkehr in anderen europäischen Ländern langsam wieder das Vorkrisenniveau erreicht, kämpft Deutschland nach wie vor mit erheblichen Rückgängen bei Passagierzahlen. Ein Problem, das nicht nur der Pandemie zuzuschreiben ist: Vielmehr belasten hohe Steuern und Gebühren den Luftfahrtstandort massiv. Ein beunruhigender Trend lässt sich aus den aktuellen Zahlen des Flughafenverbands ablesen. In den vergangenen fünf Jahren haben deutsche Flughäfen insgesamt 308 Strecken verloren. Im Jahr 2023 gab es nur noch 2.075 Linienverbindungen – weit weniger als in den Jahren vor der Pandemie und sogar weniger als vor einem Jahrzehnt. „Der Luftverkehrsstandort Deutschland wird durch eine verfehlte Politik um eine Dekade zurückgeworfen“, so Beisel. Diese Entwicklung gefährde nicht nur das Angebot an Flugverbindungen, sondern auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Der internationale Vergleich: Deutschland verliert an Boden Während Länder wie Schweden im Zuge einer überlegten Reformpolitik ihre Luftverkehrssteuern abschaffen – die schwedische Ticketsteuer wird ab 2025 ersatzlos gestrichen –, geht Deutschland den gegenteiligen Weg. Hierzulande wurden die Luftverkehrssteuern mehrfach erhöht. Diese zusätzliche finanzielle Belastung

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Julian Jäger: Neue Führung und neue Herausforderungen für die österreichische Luftfahrt

Die österreichische Luftfahrtindustrie steht an einem kritischen Punkt: Einerseits erholt sich die Branche allmählich vom Schock der COVID-19-Pandemie, andererseits sind nachhaltige Technologien und politische Rahmenbedingungen die entscheidenden Faktoren für künftiges Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Inmitten dieses Wandels übernimmt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, das Präsidentenamt des Dachverbands der österreichischen Luftfahrt, der Aviation Industry Austria (AIA). Mit der Übergabe des Amtes von Robert Machtlinger, CEO der FACC AG, beginnt eine neue Phase, die von Innovation, Nachhaltigkeit und der Stärkung der Regionalflughäfen geprägt sein soll. Ein starkes Fundament für die Zukunft Die österreichische Luftfahrt ist eine tragende Säule der heimischen Wirtschaft: Rund 100.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt an der Branche, und sie trägt jährlich etwa 8 Milliarden Euro zur österreichischen Wertschöpfung bei. In einer Zeit, in der sich die Luftfahrt weltweit wieder erholt, stellt Österreichs Luftfahrtbranche einen bedeutenden Standort dar, dessen Bedeutung es zu festigen gilt. Der Wettbewerb mit anderen Luftfahrtstandorten ist hart, und der Erfolg wird entscheidend davon abhängen, wie die Branche mit den Herausforderungen der Nachhaltigkeit und des globalen Wettbewerbs umgehen kann. Besonders die Regionalflughäfen sind in dieser Hinsicht von zentraler Bedeutung. Sie spielen eine Schlüsselrolle für die Konnektivität, also die Anbindung des Landes an internationale Märkte und Destinationen. Jäger betont, dass die Regionalflughäfen als Wirtschaftsmotoren dringend politischen Rückhalt brauchen, um ihre Rolle in der regionalen Entwicklung und im Arbeitsmarkt zu festigen. Diese Flughäfen könnten sogar eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung nachhaltiger Luftfahrttechnologien spielen. Die Bedeutung nachhaltiger Treibstoffe Eine der größten Herausforderungen der modernen Luftfahrt ist der Klimaschutz.

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Flugprobleme in Europa im Sommer 2024: Hohe Verspätungsquoten

Der Sommer 2024 brachte für viele Reisende in Europa unliebsame Überraschungen: Über 38 Prozent der Fluggäste mussten sich mit Verspätungen oder Ausfällen ihrer Flüge auseinandersetzen. Insgesamt waren 112,4 Millionen Passagiere von den Problemen betroffen, wie eine Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp zeigt. Besonders dramatisch war die Situation in Deutschland, wo der Flughafen Köln-Bonn die höchste Ausfall- und Verspätungsquote im Land verzeichnete. Auch in Ländern wie Griechenland und Serbien, die traditionell beliebte Sommerreiseziele sind, kämpften Fluggesellschaften mit massiven Verzögerungen. Steigende Verspätungszahlen in Europa: Ein anhaltendes Problem Die Sommermonate Juni bis August 2024 markierten eine schwierige Zeit für den europäischen Luftverkehr. Mit fast 40 Prozent aller Flüge, die verspätet waren oder ganz ausfielen, war der Druck auf die Infrastruktur an Flughäfen und bei Fluggesellschaften deutlich spürbar. Diese Zahlen liegen weit über dem Niveau der Vor-Pandemie-Jahre, in denen durchschnittlich 27 Prozent der Flüge verspätet waren. Griechenland verzeichnete mit 50,7 Prozent die höchste Anzahl an betroffenen Passagieren, was sich in den belebten Urlaubsregionen besonders stark bemerkbar machte. Serbien folgte dicht dahinter mit 49,1 Prozent. Diese Entwicklung ist nicht neu: Bereits in den Jahren 2019, 2022 und 2023 führten diese Länder die Negativstatistik an. Bulgarien, Rumänien und Italien reihten sich ebenfalls in die Länder mit hohen Verspätungsquoten ein, was zeigt, dass sich das Problem in der süd- und osteuropäischen Region konzentriert. Deutschland im Verspätungs-Ranking: Flughäfen unter Druck In Deutschland betrug die Verspätungsquote im Sommer 2024 44,4 Prozent, womit das Land im europäischen Vergleich auf Platz sechs landete. Besonders der Flughafen Köln-Bonn sorgte bei den Fluggästen für

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