2024

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2024

Lufthansa und Condor: Ein erbitterter Rechtsstreit um Zubringerflüge

Inmitten einer der größten Krisen der Luftfahrtindustrie, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, entfachte ein hitziger Rechtsstreit zwischen den deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Condor. Im Zentrum des Konflikts steht die Kündigung der Kooperation über Zubringerflüge durch die Lufthansa und die darauf folgende Klage von Condor. Nach ersten Erfolgen für Condor wendet sich das Blatt nun zugunsten der Lufthansa. Lufthansa kündigte vor einigen Jahren ihre Kooperation mit Condor, die vorsah, dass Condor-Passagiere zu günstigen Konditionen Zubringerflüge zum Drehkreuz Frankfurt nutzen konnten. Diese Entscheidung, getroffen inmitten der Pandemie im Jahr 2020, wurde von Condor angefochten. Das Bundeskartellamt entschied daraufhin, dass die Kündigung einen Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung durch die Lufthansa darstelle und verhängte die Verpflichtung, das Special Prorate Agreement (SPA) fortzusetzen. In einer jüngsten Wendung hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf einer Beschwerde der Lufthansa stattgegeben. Das Gericht äußerte Zweifel an der Befangenheit der Richter in der vorherigen Entscheidung und setzte den Beschluss des Bundeskartellamts vorerst außer Kraft. Dies bedeutet, dass die Lufthansa vorerst nicht verpflichtet ist, Condor Zubringerflüge zu den festgelegten Konditionen zu gewähren. Lufthansa-Sprecherin Anja Lindenstein begrüßte die Entscheidung und erklärte, dass diese den bisherigen Beschluss des Bundeskartellamts aufhebe. Auch Condor bestätigte die vorläufige Aussetzung der Entscheidung, betonte jedoch, dass bereits gebuchte Tickets weiterhin gültig seien und neue Tickets inklusive Zubringerflüge weiterhin gebucht werden könnten. Beide Fluggesellschaften haben sich auf eine befristete Fortführung des SPA zu angepassten Konditionen bis zum Ende des Sommerflugplans 2024 geeinigt. Reaktionen und Implikationen Die Entscheidung des OLG Düsseldorf wird von der Lufthansa als wichtiger rechtlicher Sieg gefeiert. Allerdings

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Deutsche Bundesregierung reagiert auf klimatische und kriminelle Bedrohungen

Angesichts zunehmender Zwischenfälle auf deutschen Flughäfen plant die Bundesregierung eine drastische Verschärfung des Luftsicherheitsgesetzes. Diese Initiative zielt darauf ab, radikale Klimaschützer und andere potenzielle Störer von gefährlichen Aktionen abzuhalten. Besonders brisant ist der Umstand, dass bereits der Versuch eines solchen Eindringens künftig strafbar sein soll. Die jüngsten Aktionen radikaler Klimaschützer, wie die Blockade des Münchner Flughafens zu Beginn der bayerischen Pfingstferien, haben gezeigt, wie verletzlich die Infrastruktur des zivilen Luftverkehrs ist. Mehr als Hunderttausend Passagiere waren von den Aktionen betroffen, mehrere Flugzeuge mussten umgeleitet werden. Die Aktivisten klebten sich an Zubringer-Rollbahnen neben den Landebahnen fest, was zur vorübergehenden kompletten Schließung des Flughafens führte. Ein weiteres Beispiel für die Gefährdung der Luftsicherheit ereignete sich am 4. November in Hamburg. Ein Mann entführte seine vierjährige Tochter und raste mit ihr zum Flughafen, durchbrach mehrere Schranken und warf Brandsätze auf das Vorfeld. Dieser Vorfall, der mit einer bewaffneten Drohung einherging und zur Sperrung des Flughafens führte, machte die Dringlichkeit einer Gesetzesverschärfung deutlich. Der Gesetzentwurf, der von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) initiiert wurde, sieht vor, das „vorsätzliche, unberechtigte Eindringen“ in sicherheitsrelevante Bereiche eines Flughafens, wie Rollfelder und Start- und Landebahnen, unter Strafe zu stellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs beeinträchtigt wird. Details der Strafen Die geplanten Änderungen wurden sowohl in politischen Kreisen als auch in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert. Befürworter argumentieren, dass die verschärften Strafen dringend notwendig sind, um die Sicherheit auf Flughäfen zu gewährleisten und abschreckend auf potenzielle Störer zu wirken. Flughäfen seien kritische Infrastrukturen, deren Schutz höchste

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Amsterdam: KLM plant Flüge nach San Francisco aufzustocken

Die Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines plant, ihre Flüge zwischen Amsterdam und San Francisco in der Sommersaison 2025 auf zehn wöchentliche Flüge zu erhöhen. Die Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines plant, ihre Flüge zwischen Amsterdam und San Francisco im Sommer 2025 auf zehn wöchentliche Flüge zu erhöhen. Für diesen Sommer musste die Airline eine Reduzierung auf sieben wöchentliche Flüge hinnehmen, ursprünglich waren zwölf wöchentliche Flüge geplant, wie das Portal Aero Routes berichtet.

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Viva Aerobus nimmt Flüge nach Los Angeles auf

Die mexikanische Billigfluggesellschaft Viva Aerobus nimmt im Zeitraum Dezember-Jänner die Strecke Mérida-Los Angeles auf. Die Flüge finden jeweils mittwochs statt. Die mexikanische Billigfluggesellschaft Viva Aerobus plant die Aufnahme der Strecke Mérida-Los Angeles für den Zeitraum Dezember-Jänner. Die Flüge sollen mittwochs durchgeführt werden, konkret ist der Zeitraum zwischen dem 18. Dezember 2024 und dem 8. Januar 2024 vorgesehen. Die Flüge werden mit einem Airbus A320neo durchgeführt, wie das Portal Aero Routes berichtet.

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T’Way Air nimmt Flüge nach Paris auf

Die koreanische Fluggesellschaft T’Way Air plant die Aufnahme der Strecke Seoul Incheon-Paris CDG. Die Strecke soll ab dem 28. August aufgenommen werden. Die Fluggesellschaft T’Way Air plant Flüge auf der Strecke zwischen Seoul Incheon und Paris CDG aufzunehmen. Die Fluggesellschaft plant die Aufnahme am 28. August, wobei das Flugausmaß bis zum 5. Oktober vier wöchentliche Flüge betragen wird. Ab dem 6. Oktober plant die Airline die Durchführung von fünf wöchentlichen Flüge, wie das Portal Aero Routes berichtet.

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Iberojet fliegt nach Santa Clara

Die Fluggesellschaft Iberojet plant die Aufnahme von Flügen nach Santa Clara. Die Flüge sollen ab dem Flughafen der Hauptstadt Madrid aufgenommen werden. Die Fluggesellschaft Iberojet nimmt die Strecke Madrid-Santa Clara auf. Der Aufnahmezeitpunkt beläuft sich auf den 17. Juli, die Strecke soll bis zum 4. September beibehalten werden, wie das Portal Aero Routes berichtet. Konkret plant die Airline die Durchführung von einem wöchentlichen Flug, welcher mit einem Airbus A330-300 durchgeführt werden soll.

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China Eastern fliegt doch nicht nach Wien

Die Fluggesellschaft China Eastern hat die geplante Aufnahme der Strecke Shanghai Pu Dong-Wien in ihren Flugplan abgelehnt. Diese hätte am 22. Juni 2024 aufgenommen werden sollen. Die Fluggesellschaft China Eastern hat die Strecke Shanghai Pu Dong-Wien vorerst aus ihrem Flugplan gestrichen. Die ursprünglich für den 22. Juli 2024 geplante Aufnahme des Flugbetriebs wurde kürzlich auf den 29. Juni verschoben und schließlich aus dem Flugplan gestrichen. China Eastern hatte laut dem Portal Aero Routes drei wöchentliche Flüge mit einer A330-200 geplant. Ob die Route wieder aufgenommen wird, ist noch unklar.

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Der Flughafen Dubrovnik wird auch im Winter angeflogen

Der Flughafen Dubrovnik möchte auch im Winter erfolgreich Flüge anbieten und so eine Saisonabhängigkeit im Sommer vermeiden. Diesbezüglich werden bereits Verhandlungen mit Fluggesellschaften geführt, um bestehende Sommerflüge auch im Winter durchzuführen. Der Flughafen Dubrovnik möchte sich nicht nur im Sommer saisonal bewähren, sondern auch im Winter erfolgreich Flüge und bestehende Flugverbindungen anbieten. Zu diesem Zweck werden zahlreiche Verhandlungen mit bereits in Dubrovnik ansässigen Fluggesellschaften aufgenommen, damit diese ihre im Sommer aufgenommenen Flugverbindungen auch im Winter anbieten. Der Low-Cost-Carrier Ryanair wird den Flughafen Dubrovnik auch nach der Sommersaison anfliegen: Geplant sind Flüge von Wien, Charleroi und London Stansted. Auch die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines will ihre Sommerverbindung zwischen Warschau und Dubrovnik teilweise in den Winter verlegen. Bis zum 31. Dezember sollen zwei wöchentliche Flüge auf dieser Strecke durchgeführt werden, die dann bis zum 1. März eingestellt werden.

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Ab Montreal: Air Transat nimmt Flüge nach Tulum auf

Die Fluggesellschaft Air Transat plant eine wöchentliche Flugverbindung nach Tulum. Diese soll in der Wintersaison dieses Jahres aufgenommen werden. Die Fluggesellschaft Air Transat plant die Aufnahme einer Flugverbindung zwischen Montreal und Tulum. Die Strecke soll in der Wintersaison ab dem 22. Dezember einmal wöchentlich bedient werden. Der Flug wird mit einem Airbus A321 durchgeführt, berichtet das Portal Aero Routes. Der Flugbetrieb soll vom 22. Dezember bis zum 2. März aufrechterhalten werden.

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Juni: Airbus liefert 67 Flugzeuge aus

Der Flugzeughersteller Airbus konnte im Juni 67 Flugzeuge ausliefern, 73 Bestellungen gingen in diesem Monat ein. Damit konnte eine leichte Steigerung gegenüber dem Vormonat erzielt werden. Der Flugzeughersteller Airbus konnte im Juni 67 Flugzeuge ausliefern, wie das Portal Aero.de berichtet. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vormonat Mai, wo 53 Flugzeuge ausgeliefert werden konnten. Im Juni gingen 73 Bestellungen ein, Stornierungen gab es im Juni keine. Bisher konnte Airbus 323 Flugzeuge ausliefern, was nicht einmal der Hälfte des auf 770 Flugzeuge reduzierten Jahresziels entspricht.

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