2024

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Über Athen: Ethiopian nimmt Kurs auf Warschau-Chopin

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines wird ab 16. Juni 2024 die Star-Alliance-Drehkreuze Addis Abeba und Warschau-Chopin miteinander verbinden. Auf dem Weg dorthin gibt es einen Stopp in Athen, wo Star-Alliance-Partner Aegean Airlines einen Hub unterhält. Damit ist bereits klar, dass es sich nicht um eine gänzlich neue Strecke handelt, denn die griechische Hauptstadt ist schon lange im Streckennetz von Ethiopian Airlines zu finden. Allerdings verlängert man diese Route nach Warschau, so dass es künftig auch Fünfte-Freiheit-Flüge zwischen Athen und Warschau vice versa gegeben wird. Derzeit ist geplant, dass Addis Abeba-Athen-Warschau-Athen-Addis Abeba mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 bedient werden soll. In Richtung Europa geht es an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Die Rückflüge werden an Montagen, Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen durchgeführt. Bemerkenswert ist, dass in der offiziellen Mitteilung die Star-Alliance-Partner Aegean und Lot gar nicht erwähnt sind. Allerdings ist davon auszugehen, dass es zu einem späteren Zeitpunkt diverse Umsteigeverbindungen über die jeweiligen Reservierungssysteme in den Verkauf kommen werden. Ob ein mögliches Codesharing auch auf der Fünfte-Freiheit-Route zwischen Athen und Warschau-Chopin vice versa zur Anwendung kommen könnte, ist noch völlig offen. Sowohl Lot als auch Aegean bieten diese Strecke auch auf eigene Rechnung an. Zusätzlich gibt es Angebote von der Lowcost-Konkurrenz.

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Köln: Eurowings verschiebt Santiago de Compostela um ein Jahr

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird in der laufenden Sommerflugplanperiode 2024 nicht zwischen Köln/Bonn und Santiago de Compostela fliegen. Der Carrier strebt den Start dieser Route nun für das kommende Jahr an. Das deutsche Luftfahrtunternehmen hat – wie berichtet – die Aufnahme von Santiago de Compostela fliegen ab Köln/Bonn abgesagt. Nun erklärt Eurowings gegenüber dem Branchenportal Airliners.de unter anderem, dass es sich um eine „kurzfristige Anpassung“ des Netzwerks handeln würde. Man prüfe die Wiederaufnahme regelmäßig. Derzeit ist angestrebt, dass diese Route dann Teil des Sommerflugplans 2025 werden soll.

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Royal Air Maroc schreibt Anschaffung von 200 Flugzeugen aus

Die Fluggesellschaft Royal Air Maroc will bis zu 200 Verkehrsflugzeuge beschaffen. Dazu hat man vor wenigen Tagen eine offizielle Ausschreibung herausgegeben. Derzeit besteht die Flotte aus 52 Maschinen. Der staatliche Carrier hat vor einiger Zeit angekündigt, dass man bis Ende des laufenden Jahrzehnts viermal so viele Flugzeuge betreiben will. Schon vor einigen Wochen wurde spekuliert, das Royal Air Maroc in Kürze auf die Suche nach Angeboten gehen könnte. Nun ist es soweit, denn man hat am 18. April 2024 eine offizielle Ausschreibung herausgegeben. Nun erwartet man sich, dass Hersteller wie Boeing, Airbus und Embraer dem in Marokko ansässigen Luftfahrtunternehmen schmackhafte Angebote übermitteln. Derzeit ist aber noch völlig offen, ob man bei nur einem Flugzeugbauer bestellen wird oder aber auf verschiedene Hersteller aufteilt. Auch sonst ist die Ausschreibung ein wenig schwammig gehalten, denn die genaue Aufteilung zwischen Narrow- und Widebodies geht daraus gar nicht hervor. Das Management äußerte sich gegenüber lokalen Medien wiederholt, dass man in beiden Bereichen zusätzlichen Bedarf an Verkehrsflugzeugen hat. Daher ist davon auszugehen, dass sowohl Widebodies als auch Narrowbodies bestellt werden. Die genaue Stückzahl steht ebenfalls noch nicht fest, denn die Rede ist momentan von „bis zu“ 200 Maschinen. Details dürften dann Verhandlungssache mit den Herstellern sein. Die Regierung von Marokko hat vor einiger Zeit angekündigt, dass man kräftig in die Luftfahrt investieren wird. Das schließt einerseits eine großangelegte Expansion des Staatscarriers, andererseits auch Anreize für ausländische Airlines zusätzliche Verbindungen aufzunehmen, ein. Beispielsweise hat Ryanair eine Sondergenehmigung für die Durchführung von Inlandsflügen erhalten. In erster Linie will

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St. Petersburg: Trunkenbold verfängt sich in Flughafenzaun

In der vergangenen Woche ist es auf dem Flughafen Sankt Petersburg (Pulkovo) zu einem ungewöhnlichen Vorfall gekommen. Im Rahmen einer routinemäßigen Streife wurde ein Mann angetroffen, der sich im Schutzzaun verheddert hatte. Laut lokalen Medienberichten soll er äußerst stark alkoholisiert gewesen ein. Der Betrunkene wollte, warum auch immer, ins eingezäunte Areal des Pulkovo Airports eindringen. Das Vorhaben scheiterte, denn er soll sich am Stacheldraht verfangen haben und konnte sich in einem Zustand nicht mehr befreien. Dem Vernehmen nach erfolgte nach seiner „Befreiung“ eine vorläufige Festnahme durch die Polizei.

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Washington: Crash von Embraer 190 und Boeing 737-Max-8 knapp verhindert

Am 18. April 2024 ist es am Flughafen Washington National (Ronald Reagan) zu einem Beinahe-Unfall gekommen. Betroffen waren ein von Jetblue betriebener Embraer 190 und eine Boeing 737-Max-8 von Southwest Airlines. Ersten Erkenntnissen nach dürften fehlerhafte Anweisungen der Lotsen gewesen sein. Der Jetblue-E190 sollte vom Washington National aus nach Boston-Logan fliegen. Dazu erhielten die Piloten um 7 Uhr 40 Lokalzeit seitens der Flugsicherung die entsprechende Freigabe zum Start auf der Runway 4. Allerdings: Den Piloten der Southwest-B737-Max-8 wurde unmittelbar zuvor genehmigt diese Start- und Landebahn zu queren. Es ist noch völlig unklar wie es zu diesem Versehen kommen konnte. Jedenfalls erkannte ein Lotse das potentiell extrem gefährliche Missgeschick und warnte über den Funk die Piloten beider Maschinen. Der Embraer 190 hatte bereits mit dem Beschleunigungsvorgang begonnen. Daraufhin wurde der Start des Jetblue-Regionaljets sofort abgebrochen, was auch über einen Funkspruch bestätigt wurde. Auch die Southwest-Maschine wurde gestoppt, jedoch wies deren Kapitän über Funk darauf hin, dass man die Freigabe zum Queren der Runway 4 erhalten habe. Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde schreibt in einer ersten Erklärung wie folgt: „Ein Fluglotse wies Southwest Airlines Flug 2937 an, die Landebahn 4 des Ronald Reagan Washington National Airport zu überqueren, während JetBlue Flug 1554 seinen Startvorgang auf derselben Landebahn begann“. Beide Carrier erklärten, dass ihre jeweiligen Piloten die Anweisungen der Flugsicherung eingehalten hätten. Aus Sicherheitsgründen habe man dann wegen der Warnung sofort abgebrochen und die Flugzeuge zum Stillstand gebracht, so dass eine theoretisch mögliche Kollision verhindert werden konnte. Die Unternehmen werden nun mit der FAA kooperieren,

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WKO und Gewerkschaft einigen sich auf neuen Flughafen-KV

Ende der vergangenen Woche haben sich die Gewerkschaften GPA und Vida mit der Wirtschaftskammer auf Anhebungen der Löhne und Gehälter im Kollektivvertrag für Flughäfen und Bodenabfertigungsunternehmen geeinigt. Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2024 sollen die Beschäftigten um sieben Prozent höhere Bezüge ausbezahlt bekommen. Als Basis für die KV-Verhandlungen wurde die Inflationsrate der letzten 12 Monate herangezogen, die 6,34% betragen hatte. Auch die Lehrlingseinkommen werden um 7,0% erhöht. Alle beteiligten Sozialpartner, die Gewerkschaften GPA und Vida auf der Arbeitnehmerseite sowie die Berufsgruppe Luftfahrt der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) auf der Arbeitgeberseite, zeigen sich zufrieden und betonen den konstruktiven Stil der KV-Verhandlungen. Der Kollektivvertrag gilt für 6.500 Beschäftigte.

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Alaska Airlines: Flugbegleiter setzen sich im Streit um Kaffeemaschinen durch

In den Vereinigten Staaten von Amerika tobt ein Streit zwischen der Flugbegleitergewerkschaft „Association of Flight Attendants“ und dem Management von Alaska Airlines. Es geht um in die Jahre gekommene Kaffeemaschinen. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass ein hohes Verletzungsrisiko für das Kabinenpersonal besteht. Die Gewerkschafter sind zwischenzeitlich wegen der Kaffeemaschinen des Herstellers B/E Aerspace vor Gericht gezogen und haben einen ersten Etappenerfolg erzielt. Dieser führte dazu, dass das Management eingelenkt hat und sogar die Verwendung der strittigen Geräte untersagt hat. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass ein älteres Modell, das noch in vielen Alaska-Airlines-Flugzeugen im Einsatz ist, keinen ausreichenden Schutz gegen heiße Kaffee-Wasser-Spritzer bieten soll. Konkret geht es darum, dass der so genannte Brühkorb nicht ausreichend geschützt sein soll. Dies könne dazu führen, dass Flugbegleiter und/oder Passagiere Verletzungen in Form von Verbrennungen erleiden könnten, denn es käme immer wieder zu Spritzern aus diesem Bereich der Geräte. Zwar hat Alaska Airlines viele davon mit einem so genannten Brew Shield nachrüsten lassen, jedoch laut Arbeitnehmervertretern längst nicht alle. Nach monatelangem Streit und einem Gerichtsurteil gab das Management des Carriers eine neue Dienstanweisung heraus. Dieses weist die Flugbegleiter an, dass wenn ein Brew Shield vorhanden ist, dann hat dieses verwendet zu werden. Wenn keines installiert ist und es auch keine andere Kaffeemaschine an Bord gibt, dann ist die Verwendung nun untersagt und den Fluggästen darf dann eben kein Kaffee serviert werden. Weiters ist das Kabinenpersonal angehalten fehlende Brew Shields unverzüglich zu melden. In einer ersten Erklärung begrüßt die Gewerkschaft die Entscheidung des Managements,

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Deutschland: Easyjet kritisiert hohe Gebühren scharf

Die Billigfluggesellschaft Easyjet kritisiert die Kosten, die Airlines an deutschen Airports zu entrichten haben, scharf. Gemeint sind regulierte Abgaben sowie die Ticketsteuer, die per 1. Mai 2024 abermals erhöht werden soll, um den maroden Staatshaushalt aufzubessern. Der Lowcoster verweist unter anderem darauf, dass sich die Standortkosten seit dem Jahr 2019 fast verdoppelt hätten. Dies führe dazu, dass man Kapazität abgezogen habe und ab anderen Staaten, die niedrigere Kosten hätten, einsetzen würde. Man warnt davor, dass sich Deutschland über die hohen Gebühren nach und nach von der Welt abkoppeln würde. Unterstützung für diese Aussagen gibt es seitens des Branchenverbandes ADV, der in einer Erklärung ebenfalls unter anderem die bevorstehende Erhöhung der Luftverkehrsabgabe scharf kritisiert.

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Hausverbot droht: Deutsche Bahn will Joints verbannen

In der Bundesrepublik Deutschland wurden kürzlich Besitz und Konsum von Cannabis weitgehend legalisiert. Es gibt zwar Höchstmengen, die man mit sich führen darf, jedoch ansonsten kaum nennenswerte Einschränkungen. Das ist beispielsweise der Deutschen Bahn ein Dorn im Auge. Innerhalb Deutschlands darf man maximal 25 Gramm Cannabis mit sich führen. Das schließt auch öffentliche Verkehrsmittel inklusive Flugzeugen ein. Bei Letzteren gibt es aber die besondere Konstellation, dass dies nur auf Inlandsflügen legal ist, während auf internationalen Flügen weiterhin das Mitführen von „Gras“ unter Strafe steht. Im Fernbus- und Eisenbahnverkehr kommt es ganz darauf an aus welchem Land man gerade kommt bzw. in welchen Staat man fährt. Innerhalb Deutschlands ist das Mitführen aber völlig legal. Nur weil man Cannabis in der Hosentasche „rauchbereit“ dabei haben darf, heißt das aber noch lange nicht, dass man gemütlich vor oder im Bahnhof einen Joint rauchen darf. Strafrechtlich kann einem dennoch genau gar nichts passieren. Das dürfte die Deutsche Bahn massiv stören, denn diese hat angekündigt, dass man auf Grundlage des Hausrechts den Konsum von Cannabis auf Bahnhöfen, Bahnsteigen und Bahnhofsvorplätzen, sofern diese Der DB gehören, untersagen will. Dazu bereitet man eine Änderung der Hausordnung, die in Kürze in Kraft treten soll, vor. Vor der Gesetzesänderung hatte die Bundespolizei, die in Deutschland für den Schutz von Bahnhöfen und Zügen zuständig ist, noch harte Möglichkeiten. Zum Beispiel konnte bei illegalem Besitz bzw. Konsum eine Strafanzeige erstattet werden. Diese hatte häufig eine strafrechtliche Verurteilung durch ein Gericht zur Folge. Genau das ist nun, sofern die Höchstmengen und das

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Universal Air legt zwei Routen ab Prag auf

Die maltesische Regionalfluggesellschaft Universal Air legt ab Juni 2024 ab Prag zwei saisonale Flugverbindungen, die mit de Havilland Dash 8-400 bedient werden sollen, auf. Einerseits verbindet man ab 2. Juni 2024 den Flughafen Luqa mit der Hauptstadt der Tschechischen Republik und andererseits bietet man ab Prag auch Nonstopflüge nach Cagliari an. Beide Routen sollen vorerst bis Ende Oktober 2024 angeboten und einmal wöchentlich bedient werden. Ab dem maltesischen Airport Luqa geht es zwischen Anfang Juni und Mitte Oktober 2024 neu auch je zweimal wöchentlich nach Nizza und Perugia. Die Destination München, die man ab Pecs (Ungarn) anbietet, wird mit Wirksamkeit zum 2. Juni 2024 auf vier Umläufe pro Woche aufgestockt.

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