2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

2024

Flughafen München gewinnt zwei Skytrax-Awards

Der Flughafen München hat bei den World Airport Awards die Auszeichnungen „Best Airport Staff in Europe“ und Best Airport in Central Europe“ überreicht bekommen. Diese stammen von der Organisation Skytrax und wurden diese Woche im Rahmen der Terminal-Expo, die in Frankfurt am Main stattfindet, übergeben. „Wir sind besonders stolz darauf, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Beste in Europa abgeschnitten haben. Das zeigt, dass der Münchner Flughafen auch international als besonders gastfreundlich wahrgenommen wird. Die Auszeichnungen sind eine Anerkennung für das Engagement und die harte Arbeit unseres gesamten Airport-Teams“, so Geschäftsführer Jost Lammers. Derzeit sind rund 33.000 Mitarbeiter am bayerischen Airport beschäftigt. Diese arbeiten entweder direkt bei der Flughafengesellschaft oder aber bei Dienstleistern, Flughafengesellschaften, in Geschäften oder bei Mietwagenfirmen. Hinsichtlich dem Personalmangel, den man nach der Corona-Pandemie hatte, betont die Betreibergesellschaft, dass man seither rund 1.500 zusätzliche Beschäftigte eingestellt habe. Im Oktober 2023 wurde seitens Skytrax ein Audit durchgeführt, das zur Folge hatte, dass der so genannte Fünf-Sterne-Status des Münchner Flughafens erneuert wurde. Über die nunmehrige Auszeichnung als „Best Airport in Central Europe“ zeigt sich der Flughafen München besonders erfreut. In Europa tragen derzeit neben München nur Rom-Fiumicino und Istanbul-New das Fünf-Sterne-Rating. „Wir gratulieren dem Flughafen München zum Gewinn dieser Kundenauszeichnungen für das Jahr 2024. Dies ist eine große Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Airports. Der Flughafen München kann stolz darauf sein, von seinen Passagieren als führender Flughafen anerkannt zu werden“, so Edward Plaisted, CEO von Skytrax. Es ist allerdings auch darauf hinzuweisen, dass die Skytrax-Awards vor einiger

weiterlesen »

Österreichs Seilbahnen weitgehend profitabel

Aufgrund des vergleichsweise warmen Winters 2023/24 hatten die österreichischen Seilbahnen weniger Betriebstage. Allerdings haben viele Anbieter unter dem Deckmantel „hohe Energiekosten“ die Preise kräftig erhöht. In weitere Zahlen gegossen, erreichten die österreichischen Seilbahnen laut der aktuellen Wertschöpfungserhebung (Winter 22/23) einen Gesamtumsatz von 12,6 Milliarden Euro und sorgten damit für 6,7 Milliarden Euro an Wertschöpfung – davon 5,5 Milliarden Euro in anderen Branchen. Neben einem Umsatzsteueraufkommen von 1,9 Milliarden Euro betont Hörl auch den „Seilbahn-Multiplikator“ von aktuell 7,1. Dies bedeutet, dass aus 1.000 Euro netto an Löhnen, Gehältern, Gewinnen und Abschreibungen bei den Seilbahnen durchschnittlich 7.100 Euro werden, die an Wertschöpfung in der jeweiligen Region aktiviert werden.

weiterlesen »

Boom Supersonic: FAA bewilligt Überschall-Testflüge

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat Boom Supersonic am 16. April 2024 die Durchführung erster Überschall-Testflüge bewilligt. Der Prototyp soll in Kürze die ersten Erprobungsflüge in diesem Geschwindigkeitsbereich durchführen. Der XB1-Demonstrator hat sich am 22. März 2022 zu Testzwecken in die Luft erhoben. Allerdings wurde ab dem Mojave-Gelände lediglich mit Unterschall-Geschwindigkeit geflogen. Offiziellen Angaben nach wurde eine maximale Flughöhe von 7.120 Fuß bei höchstens 236 Knoten erreicht. Nachdem dieser Testflug positiv verlaufen wurde, hat man bei der FAA beantragt auch Überschall-Testflüge durchführen zu dürfen. Dafür hat man am 16. April 2024 die notwendige Genehmigung erhalten. Boom Supersonic hat sich darauf spezialisiert neue Überschall-Flugzeuge, die für kommerzielle Passagierflüge eingesetzt werden sollen, zu entwickeln. Man ist der Ansicht, dass seit der Außerdienststellung der letzten Concorde-Jets eine Marktlücke bestehen soll. Es handelt sich um ein durchaus ambitioniertes Projekt, denn bereits zu Concorde-Zeiten war die Kaufnachfrage nur in sehr eng gesteckten Grenzen. Die Überschallphase der XB-1-Testkampagne von Boom wird im Black Mountain Supersonic Corridor und in Teilen des High Altitude Supersonic Corridor stattfinden. Letzterer ist ein Teil des Luftraums über der Mojave-Wüste, der regelmäßig für militärische und wissenschaftliche Überschalltests genutzt wird. In der Nähe befinden sich mehrere große Militäreinrichtungen, darunter die Naval Air Weapons Station China Lake, das National Training Center in Fort Irwin und die Edwards Air Force Base. Bevor es soweit ist will Boom Supersonic aber noch bis zu 20 Testflüge mit Unterschall-Geschwindigkeit durchführen. Anschließend will man sich schrittweise an die Maximalgeschwindigkeit herantasten. Mit jedem Testflug soll eine weitere Stufe ab Mach 1

weiterlesen »

Erstes Quartal: Flughafen Dresden mit 145.606 Reisenden

Den Flughafen Dresden nutzten von Januar bis März 145.606 Fluggäste. Trotz der mehr als 160 streikbedingten Flugausfälle entspricht dies dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im März erhöhte sich das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund zwei Prozent auf 60.385.Die Anzahl der Flugzeugbewegungen stieg in den ersten drei Monaten um 2,2 Prozent auf 3.985. In Summe zählten die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden im ersten Quartal 477.399 Fluggäste; 15,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2023. Die Zahl der Flugzeugbewegungen lag mit 21.556 Starts und Landungen fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

weiterlesen »

Verdächtiger Gegenstand in ATR72: Flughafen Birmingham kurzzeitig gesperrt

Am 16. April 2024 musste die von Emerald Airlines UK betriebene ATR72-600 mit der Registrierung G-CMJJ aufgrund eines verdächtigen Gegenstands, der während dem Flug an Bord gefunden wurde, zum Flughafen Birmingham umgeleitet werden. Das Turbopropflugzeug befand sich unter der Marke Aer Lingus Regional unter der Flugnummer EI3647 auf dem Weg von Birmingham nach Belfast. Kurz nach dem Start wurde von der Besatzung ein nicht näher bezeichneter Gegenstand gefunden. Diesen hat man jedoch als sicherheitsrelevant eingestuft, so dass der Kapitän umgehend die Flugsicherung informiert hat. Die ATR72-600 wurde zur Rücklandung auf den Flughafen Birmingham umgeleitet. Dort wurde die Maschine von einem Großaufgebot der Exekutive empfangen. Diese hatte auch mehrere gepanzerte Fahrzeuge im Einsatz. Vorsorglich wurde der Flugbetrieb in Birmingham temporär eingestellt. Nachdem die ATR72-600 in einen sicheren Bereich des Airports gebracht. Nachdem die Passagiere und Besatzungsmitglieder das Turbopropflugzeug sicher verlassen konnten, wurde es von Sprengstoffexperten der Polizei umfangreich untersucht. Es konnte jedoch kurz darauf Entwarnung gegeben werden. Dies hatte auch zur Folge, dass der Betrieb am Flughafen Birmingham wieder freigegeben wurde. Die Polizei der Region West Midlands bestätigte den Vorfall und erklärte unter anderem, dass es sich um einen falschen Alarm gehandelt habe. Der gefundene Gegenstand, der nicht näher bezeichnet wurde, habe sich als völlig harmlos herausgestellt. Dennoch habe die Besatzung in guter Absicht vollkommen richtig gehandelt, in dem sofort die Behörden über eine theoretisch mögliche Notsituation informiert wurde. Die betroffene Fluggesellschaft Emerald Airlines UK erklärte auf Anfrage wie folgt: „Wir können bestätigen, dass ein nicht deklarierter Gegenstand, der heute auf

weiterlesen »

Flughafen Leipzig mit 331.793 Passagieren im ersten Quartal 2024

Der Flughafen Leipzig/Halle hatte im ersten Quartal des laufenden Jahres 2024 insgesamt 331.793 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man sich um 23,6 Prozent steigern. Etwa zwei Drittel davon sind auf den touristischen Flugverkehr entfallen. Im März zählt der ostdeutsche Airport 146.160 Passagiere. Das sind 30,5 Prozent mehr als im Monat des Vorjahres. Das Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle lag von Januar bis März bei rund 351.272 Tonnen und damit ein Prozent über dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Flugzeugbewegungen sank im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr von um 6,5 Prozent auf 17.571.  In Summe zählten die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden im ersten Quartal 477.399 Fluggäste; 15,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2023. Die Zahl der Flugzeugbewegungen lag mit 21.556 Starts und Landungen fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

weiterlesen »

Aegean geht mit vier A321LR auf die Langstrecke

Langstreckenflüge griechischer Carrier gibt es seit dem Niedergang von Olympic Airways nicht mehr. Nun beabsichtigt Aegean Airlines mit dem Maschinentyp Airbus A321LR in dieses Segment einzusteigen. Einst waren unter anderem Boeing 747 von Olympic Airways regelmäßig in New York und anderen Städten zu Gast. Der „National-Carrier“ ist aber schleichend geschrumpft. Auch der „Neustart“ als Olympic Airlines brachte keine Lösung. Die heutige Olympic Air ist eine Tochter von Aegean Airlines und nurmehr als Regionalfluggesellschaft, hauptsächlich im Inlandsverkehr, tätig. Die Muttergesellschaft selbst ist bislang dem Langstreckenverkehr ferngeblieben. Nun hat man kommuniziert, dass eine bestehende Order umgewandelt wurde. Dies hat zur Folge, dass Aegean Airlines vier Airbus A321LR beziehen wird. Diese sollen in den Jahren 2026 und 2027 an die größte Fluggesellschaft Griechenlands ausgeliefert werden. Das Unternehmen will mit den Neuzugängen zusätzliche Märkte, die sich insbesondere südlich und südöstlich von Griechenland befinden, erschließen. Man strebt Routen, die Flugzeiten zwischen vier und 7,5 Stunden aufweisen, an. An Bord will Aegean Airlines weniger als 180 Sitzplätze, die sich auf Business- und Economy-Class verteilen sollen, anbieten. Den Passagieren will man Einzelbildschirme in den Sitzen zur Verfügung stellen und weiteres eine Wlan-Verbindung, die über Satelliten realisiert werden soll. Aegean Airlines verspricht, dass man ein Produkt anbieten wird, das mit jenem, das Konkurrenten in Widebodies haben, vergleichbar sein soll. Zu den möglichen Destinationen: Der griechische Carrier nannte Riad, Jeddah, Dubai, Bahrain, Doha, Muscat, Lagos, Addis Abeba, Nairobi, Delhi, Mumbai, Almaty und andere Ziele als Möglichkeiten, die innerhalb der Range des Airbus A321LR liegen. Final entschieden hat man sich

weiterlesen »

Orchester Camerata Carnuntum gibt Konzert am Flughafen Wien

Am 4. Mai 2024 laden das Klassikensemble „Camerata Carnuntum“ und der Flughafen Wien zu einem besonderen Jubiläumskonzert in die AirportCity ein. Mit der Aufführung der „9. Symphonie“ von Ludwig van Beethoven feiert das Orchester Camerata Carnuntum sein zehnjähriges Bestehen – und das 200jährige Jubiläum dieses Meisterwerks von Beethoven. Mit einer außergewöhnlichen und einmaligen Inszenierung, in der das gesamte Orchester mitten im Publikum platziert ist, erwartet Liebhaber der klassischen Musik ein einzigartiges Erlebnis. Für diese Veranstaltung wird das Vienna Airport Conference & Innovation Center (im Office Park 4) am Flughafen Wien zum Konzertsaal. Beethoven’s 9. Symphonie wird dabei in einem völlig neuen Rahmen präsentiert, der das Publikum hautnah an das Orchester heranführt. Statt der üblichen Distanz zwischen Publikum und Orchester wurde sich für ein experimentelles Setting entschieden: Die 120 Musikerinnen und Musiker sowie Chormitglieder der Camerata Carnuntum sitzen mitten im Publikum. Diese Aufführung verspricht ein unvergessliches kulturelles Ereignis. Beethovens 9. Symphonie Die 9. Symphonie wurde vor 200 Jahren im Jahr 1824 uraufgeführt und ist die letzte vollendete Symphonie des Komponisten Ludwig van Beethoven. Im Finalsatz dieser Symphonie werden zusätzlich zum Orchester auch Gesangssolisten und ein gemischter Chor eingesetzt. Mit einer damaligen Aufführungsdauer von ca. 70 Minuten übertrifft die 9. Symphonie von Beethoven damals deutlich die üblichen Dimensionen und bereitete so den Boden für die zum Teil abendfüllende Symphonie der Romantik. Heute ist „Beethovens Neunte“ weltweit eines der bekanntesten Werke der klassischen Musik.

weiterlesen »

Ita-Einstieg: EU-Kommission will noch mehr Zugeständnisse von Lufthansa

Kürzlich wurde bekannt, dass Lufthansa in Sachen des geplanten Einstiegs bei Ita Airways der EU-Kommission weitere Zugeständnisse angeboten haben soll. Diese dürften den Wettbewerbshütern aber nicht weit genug gehen. Die EU-Kommission ist derzeit mit zwei Phase-II-Verfahren in der Luftfahrtbranche beschäftigt: Einerseits will die International Airlines Group die spanische Fluggesellschaft Air Europa übernehmen und andererseits beabsichtigt Lufthansa zunächst mit einer Minderheitsbeteiligung bei Ita Airways einzusteigen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist die vollständige Übernahme des italienischen Carriers geplant. In der Vergangenheit machte die EU-Kommission bei Übernahmen von Fluggesellschaften eher lasche Auflagen, die sich im weiteren Verlauf der Geschehnisse als untauglich und unwirksam erwiesen haben. Ein Paradebeispiel hierfür ist der Kauf von Austrian Airlines – samt staatlicher Mitgift der damaligen österreichischen Regierung – durch Lufthansa. Auf einigen Routen, besonders im Österreich-Deutschland-Verkehr, sollten Start- und Landerechte an Mitbewerber abgegeben werden. In den meisten Fällen haben diese sich nach kurzer Zeit wieder zurückgezogen, so dass die Lufthansa Group eine regelrecht marktbeherrschende Stellung hat. Die Folge daraus: Die Ticketpreise sind im Vergleich mit Routen, auf denen es einen funktionierenden Wettbewerb gibt, hoch. Weil eben Auflagen und Zugeständnisse, die in der Vergangenheit bei Airline-Übernahmen gemacht wurden, keine dauerhafte Wirkung hatten und für Konsumenten Nachteile in Form höherer Ticketpreise und mitunter auch geringerer Frequenzen eingetreten sind, prüft die EU-Kommission die Fälle IAG/Air Europa und Lufthansa/Ita Airways besonders genau. Momentan sieht es ganz danach aus als wäre die International Airlines Group dazu bereit weit mehr Zugeständnisse zu machen als die Lufthansa Group. Dies ist aber nur eine Momentaufnahme, da

weiterlesen »

Tipp: Cherry Blossom Business- und Kulturevent am Flughafen Wien

Am Freitag, den 3. Mai 2024, findet am Flughafen Wien das Cherry Blossom Business- und Kulturevent statt. Damit bringt der Airport japanischen Flair an den Standort. Mit dabei sind der japanische Botschafter in Wien Ryuta Mizuuchi, der Präsident der Japanischen Gesellschaft in Österreich Katsuhiko Kawabata, sowie weitere namhafte Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und Organisationen mit Bezug zu Japan. Interessante Fachdiskussionen und ein umfangreiches Kulturprogramm bringen den Veranstaltungsgästen die Wirtschaft, Kultur und Tradition Japans näher. Präsentiert wird dabei auch die aktuellsten Neuigkeiten rund um den Österreich-Pavillon der EXPO 2025, die in Osaka stattfinden wird. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung online unter www.viennaairport.com/cherry-blossom möglich. Das Cherry Blossom Business Event am Flughafen Wien bietet japanischen und österreichischen Unternehmen eine Plattform, wirtschaftliche Themen der Gegenwart und Zukunft zu diskutieren und Netzwerke zu knüpfen. Das kulturelle Rahmenprogramm, wie kostenlose Workshops, startet um 13:15 Uhr parallel zu den wirtschaftlich angelehnten Podiumsdiskussionen und ermöglicht den Besucherinnen und Besucher Einblicke in die japanische Kultur.

weiterlesen »