2024

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2024

Reederei Silversea Cruises mit neuem Geschäftsführer

Bei der Reederei Silversea Cruises, die dem Royal-Caribbean-Konzern angehört, ist es zu einem Führungswechsel gekommen. Die bisherige Geschäftsführerin Barbara Muckermann hat das Unternehmen verlassen. Ihr folgt Bert Hernandez, der zuvor für Royal Caribbean International tätig war, nach. Zuletzt diente er der Schwester-Reederei als Vice President International. Muckermann verlässt Silversea Cruises laut Medienmitteilung auf eigenen Wunsch, um sich anderen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Sie stand erst seit Jänner des Vorjahres an der Spitze der Reederei mit Sitz in Monaco.

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Olympische Spiele: Frankreich führt temporäre Passkontrollen ein

In diesem Jahr werden in Frankreich die Olympischen und Paralympischen Spiele über die Bühne gehen. Aus diesem Grund führt die Regierung per 1. Mai 2024 bis vorläufig 31. Oktober 2024 temporäre Grenzkontrollen im Schengen-Raum ein. Betroffen sind sämtliche Landgrenzen zu Deutschland, Belgien, Luxemburg, Italien, Schweiz und Spanien. Generell soll an allen See- und Luftgrenzübertrittsstellen stichprobenartig kontrolliert werden. Das bedeutet für Flugpassagiere konkret, dass diese damit rechnen müssen, dass diese zwischen 1. Mai 2024 und 31. Oktober 2024 nach der Landung auf einem französischen Airport von der Polizei zum Vorweisen ihres Personalausweises oder Reisepasses aufgefordert werden können. Es ist damit zu rechnen, dass es mitunter zu Wartezeiten kommen könnte.

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Gatwick: Delta-Crew schießt versehentlich B767-Notrutsche

Am Montag, den 15. April 2024 ist es auf dem Flughafen London-Gatwick zu einem Notrutschen-Zwischenfall bei einer von Delta Air Lines betriebenen Boeing 767-300 gekommen. Das Langstreckenflugzeug, das die Registrierung N198DN trägt, sollte eigentlich nur eine Zwischenlandung in Gatwick absolvieren. Allerdings wurde versehentlich eine Notrutsche „geschossen“. Diese traf ein Catering-Fahrzeug, das neben der Maschine wartete. Abgesehen von den Kosten für den Ersatz der Rutsche ist kein nennenswerter Schaden entstanden. Delta Air Lines hatte aber ein kleines, aber feines Problem: Man brauchte so einiges an Zeit, um die „geschossene“ Notrutsche ersetzen zu können. Dies brockte Flug DL63 eine Verspätung von etwa drei Stunden ein.

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Norse Atlantic will Air-Europa-Dreamliner zurück

Zuletzt musste Norse Atlantic Airways für das Jahr 2023 Passagier- und Finanzzahlen präsentieren, die nicht gerade rosig waren. Dennoch gibt man sich zuversichtlich, dass man im Sommerflugplan 2025 mit 15 Boeing 787 in der Luft sein wird. Das bedeutet konkret, dass man jene fünf B787, die momentan an Air Europa untervermietet sind, in den eigenen Flugbetrieb bringen will. Derzeit hat man zehn Dreamliner im Einsatz. Fünf Einheiten, die man geleast hat, hat man an den spanischen Carrier dry weitergereicht. Mit Air Europa habe man vereinbart, dass die Flugzeuge gestaffelt zurückgegeben werden. Den Sommer 2024 plant Norse Atlantic Airways bereits mit 12 Boeing 787.

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Air France-KLM liebäugelt weiterhin mit Tap-Kauf

Derzeit liegt der geplante Verkauf von Tap Air Portugal – zumindest vorläufig – auf Eis. Demnächst soll ein neuer Privatisierungsanlauf unternommen werden. Air France-KLM betont abermals, dass man weiterhin Interesse hat. Lufthansa, die IAG und Air France-KLM gelten als Top-Interessenten für den Kauf der portugiesischen Fluggesellschaft. Die zuletzt genannte Firmengruppe betonte zuletzt gegenüber der Agentur EFE, dass man weiterhin interessiert ist und gespannt auf die nächsten Schritte der Regierung wartet. Es wird damit gerechnet, dass in den nächsten Wochen oder Monaten eine erneute Ausschreibung erfolgen könnte.

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Quartalszahlen: AUA steckt tief in der Verlustzone

Bei Austrian Airlines scheinen die von den Arbeitnehmervertretern organisierten Betriebsversammlungen und Streiks finanzielle Auswirkungen zu zeigen. Das Unternehmen schrieb im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Verlust vor Steuern und Zinsen in der Höhe von 122 Millionen Euro. Laut Erklärung der Lufthansa-Tochter liege man damit um 70 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das erste Quartal des Jahres 2023 schloss die AUA mit einem Fehlbetrag von 73 Millionen Euro ab. Eigenen Angaben nach hat man nun das zweitschlechteste Q1-Ergebnis in der Firmengeschichte eingeflogen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass das erste Quartal traditionell äußerst schwach ist und es Austrian Airlines in der Vergangenheit nur selten gelungen ist in den ersten drei Monaten eines Jahres profitabel zu fliegen. Der stark angestiegene Verlust wird seitens der AUA-Geschäftsleitung auf wiederkehrende Betriebsversammlungen und Streiks zurückgeführt. Die Streichungen sollen Kosten in der Höhe von 26 Millionen Euro verursacht haben. Weiters sollen die Buchungszahlen stark eingebrochen sein. Dies beziffert man mit Kosten von etwa zehn Millionen Euro. Für das zweite Quartal 2024 ist man wenig optimistisch, denn Austrian Airlines muss einräumen, dass viele potentielle Kunden bei anderen Anbietern buchen. Man ist der Ansicht, dass die vielen Flugausfälle, die aufgrund von Streiks und Betriebsversammlungen entstanden sind, Passagiere davon abhalten bei der AUA zu buchen. Die bislang angepeilte Gewinnmarge von fünf Prozent werde man nicht mehr erreichen können, so das Unternehmen.

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Verein will striktes Nachflugverbot in Zürich durchsetzen

Ein Verein hat beim Kanton Zürich eine Volksinitiative eingereicht, die erreichen soll, dass am größten Airport der Schweiz keinerlei Flugbewegungen nach 23 Uhr 00 mehr zulässig sein sollen. Der Zürcher Airport unterliegt einem Nachtflugverbot, jedoch gibt es zwischen 23 Uhr 00 und 23 Uhr 30 eine Kulanzfrist, während der ohne Sondergenehmigung gestartet und gelandet werden kann. Erst danach sind behördliche Ausnahmebewilligungen notwendig. Dagegen will der Verein „Fair in Air“ vorgehen und hat hierfür zumindest 6.000 Unterschriften gesammelt. Die so genannte Volksinitiative wurde am Montag, den 15. April 2024 beim Kanton Zürich eingereicht, der diese nun behandeln muss.

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Mobbingvorwürfe: Gewerkschaft droht mit Streik am Flughafen Charleroi

Die belgische Gewerkschaft droht dem Flughafen Charleroi mit kurzfristigen Streiks. In der Ankündigung wird vorgeworfen, dass es Missstände im Zusammenhang mit Mobbingvorwürfen geben soll. Weiters kritisiert man, dass die Geschäftsleitung unzureichend mit den Arbeitnehmervertretern kommunizieren würde. Die nun offiziell eingereichte Streikankündigung gilt bis vorläufig 30. April 2024. Noch ist nicht entschieden, ob es tatsächlich zu einem Aufruf zur Arbeitsniederlegung kommen wird, denn die Gewerkschaft betont, dass man weiterhin auf den Verhandlungsweg setzt.

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Lot kündigt Tirana-Warschau (Chopin) an

Die polnische Fluggesellschaft Lot bindet künftig die albanische Hauptstadt Tirana an das Drehkreuz Warschau-Chopin an. Die neue Route soll am 16. Juni 2024 aufgenommen werden und vorläufig bis 29. September 2024 betrieben werden. Die Chopin-Flüge haben laut Lot keinen Einfluss auf die Verbindung zwischen Tirana und Radom, denn diese werten weiterhin angeboten. Unternehmensangaben nach sollen sich die Reisemöglichkeiten zwischen Albanien und Polen verbessern.

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Jin Air will mit Spiegeln in Overhead-Bins Geld sparen

Der südkoreanische Billigflieger Jin Air hat die Overhead-Bins seiner 22 Maschinen der Typen Boeing 737-800/-900 mit Spiegeln ausgerüstet. Diese sollen nicht dazu dienen, dass sich die Passagiere während dem Flug besser stylen können, sondern man erhofft sich, dass das Verstauen von Handgepäck beschleunigt werden kann. Der Carrier hat im Vorjahr die Wartungskosten der Flotte ausgewertet und dabei festgestellt, dass man außergewöhnlich viel Geld für die Erneuerung von Sitzbezügen und generell für die Instandsetzung der Sessel ausgibt. Diesem Umstand ist man genauer auf den Grund gegangen und ist zum Schluss gekommen, dass die Ursache dafür ist, dass viele Reisende meinen, dass kein Platz in den Overhead-Bins ist und ihr Handgepäckstück auf den Sitzen abstellen. Diese Praxis ist laut Jin Air hinsichtlich der Flugsicherheit bedenklich und dem sagt man den Kampf an. Die angebrachten Spiegel sollen den Fluggästen erleichtern, dass diese erkennen, dass beispielsweise im gegenüberliegenden Gepäckfach noch ausreichend Stauraum zur Verfügung steht. Doch auch für die Flugbegleiter soll es Vorteile haben, denn der Carrier hofft, dass so problematische Gegenstände, die besser unter dem Vordersitz verstaut werden sollten, bei den Durchgängen schneller erkannt werden können. Zunächst wurden die 22 Maschinen der Boeing 737-Reihe mit Overhead-Bin-Spiegeln ausgerüstet. Dabei soll es aber nicht bleiben, denn auch vier B777 werden entsprechend nachgerüstet werden. Diesbezüglich wurde im November 2023 die Firma Komy mit den entsprechenden Arbeiten beauftragt. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch die beiden Boeing 737-Max-8 nachgerüstet werden.

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