2024

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2024

Swiss reaktiviert Tel-Aviv-Flüge

Die Fluggesellschaft Swiss hat am 16. April 2024 die Nonstopflüge zwischen Zürich und Tel Aviv (Ben Gurion) reaktiviert. Aus Sicherheitsgründen hat der schweizerische Carrier, wie die meisten anderen Airlines auch, aufgrund des Angriffs, den der Iran auf Israel durchgeführt hatte, diese Route temporär ausgesetzt. Zeitweise hat die Regierung von Israel verfügt gehabt, dass der Luftraum für ziviles Fluggerät temporär geschlossen bleibt. Eigenen Angaben nach konnten etwa 99 Prozent der vom Iran abgefeuerten Raketen und Drohnen abgewehrt werden. Swiss wird die Entwicklung der Sicherheitslage in der Nahost-Region weiterhin beobachten und sofern es erforderlich ist aus Sicherheitsgründen gegebenenfalls Flüge streichen bzw. Routen aussetzen.

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Nächster Streik droht: Vorstand will Zukunftsfähigkeit der AUA prüfen

Mit großer Mehrheit haben jene fliegenden AUA-Mitarbeiter, die in der Gewerkschaft Vida organisiert sind, das jüngste Angebot in den Verhandlungen um einen neuen Kollektivvertrag für Austrian Airlines abgelehnt. Nun stehen weitere Arbeitskampfmaßnahmen bevor, weshalb ein neuerlicher Streik nicht ausgeschlossen ist. Indes will sich der Vorstand der Fluggesellschaft in den nächsten Tagen „intensive Gedanken über die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“ machen. Bereits vor einigen Wochen stellte Generaldirektorin Annette Mann in Aussicht, dass die eine oder andere Strecke eingestellt bzw. an Konzernschwestern innerhalb der Lufthansa Group übergeben werden könnte. Nun scheint man dies genauer zu prüfen. In bislang 20 Verhandlungsrunden konnte in den Verhandlungen um einen neuen Kollektivvertrag für das fliegende Personal keine Einigung erzielt werden. Zahlreiche Betriebsversammlungen und ein Streik haben zwar für zahlreiche Flugausfälle und verärgerte Passagiere gesorgt, jedoch ist es dennoch zu keiner Annäherung gekommen. Günther Ofner nennt Vida-Voting „Fake-Abstimmung“ Laut Gewerkschaft Vida wären etwa 60 Prozent der Piloten und Flugbegleiter Mitglieder und hätten somit an der jüngsten Abstimmung teilnehmen können. WKO-Fachgruppenobmann Günther Ofner behauptet jedoch, dass allenfalls ein Viertel in der Vida wäre- Laut ihm soll die überwiegende Mehrheit der fliegenden AUA-Mitarbeiter nicht gewerkschaftlich organisiert sein. Er spricht öffentlich gar von einer „Fake-Abstimmung“. Jedenfalls hat Austrian Airlines etwa 3.500 fliegende Mitarbeiter. Laut Vida sollen 60 Prozent davon aufgrund ihrer Vida-Mitgliedschaft stimmberechtigt gewesen sein. Davon sollen sich 88 Prozent am Online-Voting beteiligt haben. Es hätten 90 Prozent der Teilnehmer das jüngste Angebot in den KV-Verhandlungen abgelehnt und sich für weitere Arbeitskampfmaßnahmen ausgesprochen. „Mit der letzten Kommunikation der Gewerkschaft Vida wird

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VietJetAir least Comac ARJ21

Die Billigfluggesellschaft VietJetAir beabsichtigt ihre Flotte auszubauen. Dazu hat man sich in der Volksrepublik China umgesehen und mit Comac eine Vorvereinbarung, die zur Einflottung des Maschinentyps ARJ21 führen soll, abgeschlossen. Das im Vietnam ansässige Luftfahrtunternehmen wird eine noch nicht näher bezeichnete Anzahl an Comac ARJ21 leasen. Entgegen ersten Meldungen aus dieser Region wird man diese nicht kaufen, sondern über einen chinesischen Lessor leasen. Zuvor war auch die Rede davon, dass sich VietJetAir in Verhandlungen über den Maschinentyp Comac C919 befinden könnte. Dies wäre insofern von Bedeutung, weil so VietJetAir zum ersten Operator außerhalb der Volksrepublik China werden könnte. Derzeit ist aber noch völlig offen, ob sich das vietnamesische Luftfahrtunternehmen auch für die C919 entscheiden wird. Fix ist derzeit lediglich, dass man eine noch nicht näher bezeichnete Anzahl ARJ21 leasen wird. Bei diesem Maschinentyp war die in Indonesien ansässige Transnusa Airline der erste Operator außerhalb der Volksrepublik China. Der ARJ21 basiert auf einer Lizenzfertigung der McDonnell-Douglas-MD-80-Reihe, wurde jedoch unter chinesischer Regie grundlegend weiterentwickelt. Außer geringen optischen Ähnlichkeiten hat der ARJ21 nur wenig mit der MD-80-Reihe gemeinsam. Der C919 ist ein Mittelstreckenjet, der vollständig neu in der Volksrepublik China entwickelt wurde. Während Comac innerhalb des Landes durchaus viele Bestellungen an Land ziehen konnte und zuletzt behauptet hat, dass man allein für die C919 schon über 1.000 Orders hat, ist man auf dem internationalen Markt nur wenig erfolgreich. Bislang zieren sich viele Lessoren und Airlines die in China entwickelten und produzierten Muster ARJ21 bzw. C919 zu bestellen. Insofern hat der Umstand, dass sich

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Perth-London: Qantas muss Tankstopps in Singapur einlegen

Der jüngst vom Iran eskalierte Konflikt mit Israel hatte auch Auswirkungen auf die Europa-Nonstopflüge, die von Qantas ab Perth angeboten werden. Diese nahmen aus Sicherheitsgründen eine längere Route. Dies hatte zur Folge, dass Qantas bei Flug QF9 bis auf weiteres einen Tankstopp in Singapur durchführen muss. Eigenen Angaben nach ist man aber in der Lage, dass QF10 im Regelfall weiterhin nonstop durchgeführt werden kann. Es handelt sich um die Nonstopflüge zwischen Perth und London-Heathrow vice versa. Für die Passagiere hat die aus Sicherheitsgründen gesetzte Maßnahme zur Folge, dass sich die Flugzeit laut Qantas um etwa vier Stunden verlängert.

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Mit Airbus A220: Animawings will auf der Linie wachsen

Die rumänische Fluggesellschaft Animawings, die derzeit nur über einen Airbus A320 verfügt, beabsichtigt in den nächsten Jahren stark zu wachsen. Bis zu 12 A220 sollen dabei als Betriebsmittel dienen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Carrier mit Hilfe der von Airbus Canada hergestellten Maschinen expandieren will. Die ersten beiden Einheiten dieses Typs sollen noch vor dem Hochsommer 2024 eingeflottet werden. Über die nächsten Jahre verteilt will Animawings bis zu 12 Exemplare übernehmen. Man will jedoch nicht ausschließlich ACMI- und Charterdienstleistungen anbieten, sondern auch verstärkt auf eigene Rechnung fliegen. Am rumänischen Luftfahrtunternehmen war eine Zeit lang das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines beteiligt. Dies hatte auch zur Folge, dass Animawings durchaus so einiges im Auftrag der Griechen geflogen ist. Zwischenzeitlich hat Aegean Airlines die Beteiligung aber aufgelöst. Alleineigentümer ist nun der rumänische Reisekonzern Memento. Das Kerngeschäft von Animawings stellt derzeit die Durchführung von Charterflügen für Tour Operators dar. Weiters fliegt man im Rahmen von Wetlease-Verträgen auch für andere Fluggesellschaften. Bedingt durch den Umstand, dass die Flotte momentan recht klein ist, hat man auf den touristischen Routen, die am Rumänien angeboten werden, auch von Dan Air betriebene Airbus A320 im Wetlease. Animawings hat bestätigt, dass man mit Hilfe der Airbus-A220-Flotte, die ab diesem Jahr aufgebaut werden soll, auch abseits der Warmwasser-Strecken ins Liniengeschäft einsteigen wird. Einen besonderen Fokus legt man dabei auch auf aufkommensstarke Routen innerhalb Rumäniens. Noch will man sich aber nicht in die Karten blicken lassen und gibt sich auf die Fragen welche Strecken man denn fliegen möchte und wann es

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Wetlease: Skyup fliegt für US-Bangla Airlines

Die ukrainische Fluggesellschaft Skyup Airlines konnte einen Wetlease-Auftrag für zwei Boeing 737 an Land ziehen. Der Carrier wird nun auch für US-Bangla Airlines mit Sitz in Bangladesch fliegen. Laut Mitteilung umfasst der Vertrag zwei Boeing 737 mit der Option auf die Ausdehnung auf weitere Maschinen. Von Dhaka aus soll Skyup im Auftrag von US-Bangla Airlines diverse Routen in der Region bedienen. Die Laufzeit der Wetleasevereinbarung ist vorläufig bis zum 31. März 2025 befristet.

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Streiks brocken Lufthansa tiefrote Zahlen ein

Das erste Quartal des laufenden Jahres 2024 war für die Lufthansa Group finanziell so ganz und gar nicht erfolgreich. Im Vorjahreszeitraum wies man ein negatives Adjusted-Ebit in der Höhe vo 273 Millionen Euro aus und nun verschlechterte sich dieser Wert auf -849 Millionen Euro. Als Ursache hierfür sieht man diverse Streiks, die unter anderem in Deutschland und Österreich über die Bühne gegangen sind. In der Bundesrepublik Deutschland gab es im ersten Quartal des Jahres 2024 viele Arbeitsniederlegungen, die Auswirkungen auf den Flugbetrieb von Lufthansa hatten. Wiederholt trat das eigene Bodenpersonal in den Streik, bei Discover Airlines gab es Pilotenstreiks und sowohl beim Kranich als auch bei der Tochter Cityline legten die Flugbegleiter die Arbeit nieder. Dazu kamen häufige Aufrufe zur Arbeitsniederlegung, die das an Airports tätige Sicherheitspersonal und andere Berufsgruppen betroffen haben. Außerhalb Deutschlands ist man mit Brussels Airlines in Belgien und mit Austrian Airlines in Österreich in Tarifstreitigkeiten. Auch beim Ferienflieger Edelweiss Air brodelt es momentan. Generell könnten die häufigen Streiks unter anderem bei Lufthansa und Austrian Airlines Auswirkungen auf das Buchungsverhalten von Passagieren gehabt haben. Soweit möglich scheinen Fluggäste vermehrt auf andere Anbieter auszuweichen, da die durchaus nicht unberechtigte Sorge besteht, dass der Flug dann wegen einem Streik nicht durchgeführt werden könnte. Da auch die Bahn immer wieder bestreikt wurde, scheinen auch viele Reisepläne generell über den Haufen geworfen worden zu sein. Lufthansa beziffert den angeblichen Schaden, der durch Streiks im ersten Quartal 2024 entstanden sein soll, mit etwa 350 Millionen Euro. Der Adjusted Free Cashflow des Konzerns

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Mit A320neo: Brussels Airlines nimmt Kurs auf Fuerteventura

Im Winterflugplan 2024/25 wird die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines auch zwischen Brüssel und Fuerteventura fliegen. Der Carrier beabsichtigt diese Route ab 27. Oktober 2024 zu bedienen. Als Fluggerät sollen im Regelfall Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo zum Einsatz kommen. Vorerst will Brussels Airlines einmal wöchentlich zwischen der belgischen Hauptstadt und der Kanaren-Insel (vice versa) fliegen.

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USA: Pilotengewerkschaft warnt vor problematischen Trends in der Wartung

In den letzten Monaten ist es bei U.S.-amerikanischen Fluggesellschaften außergewöhnlich häufig zu Zwischenfällen, die zum Glück glimpflich verlaufen sind, jedoch potentiell gefährlich waren, gekommen. Die FAA hat United Airlines bereits unter verstärkte Aufsicht gestellt und nun warnt eine Pilotengewerkschaft. Die Allied Pilots Association vertritt hauptsächlich Flugzeugführer, die für den American-Airlines-Konzern fliegen. In einem Memorandum warnt die Gewerkschaft davor, dass es im Bereich der Wartung bei U.S.-amerikanischen Fluggesellschaften zu „problematischen Trends“ gekommen wäre. Man bezieht sich dabei weder auf United Airlines, noch auf American Airlines oder ein anderes Luftfahrtunternehmen, denn nach Ansicht der Arbeitnehmervertreter soll es sich um eine generelle Problematik in der U.S.-amerikanischen Luftfahrt handeln. Alles muss immer schneller gehen und punktuell steht zu wenig Personal zur Verfügung. Dies würde zu Flüchtigkeitsfehlern führen. Als Beispiel hierfür nennt die Allied Pilots Association, dass Techniker immer wieder ihre Werkzeuge in den Flugzeugen vergessen würden. Während dies zum Beispiel auf einem Pilotensitz absolut kein Problem wäre, sieht es beispielsweise bei einem vergessenen Hammer in einem Radkasten ganz anders aus. Dies könnte einen schwerwiegenden Unfall auslösen. Problem sind nicht die Techniker, sondern die Arbeitsbedingungen Die Gewerkschaft macht aber den Mechanikern selbst gar keinen Vorwurf, denn diese müssen immer mehr Flugzeuge in kurzer Zeit in Stand setzen und die Belegschaften scheinen recht dünn aufgestellt zu sein. Es wäre menschlich, dass man mal was liegen lässt oder vergisst, aber die eigentliche Problematik liege im System: Eigentlich sollte vor dem so genannten Release nochmals alles kontrolliert werden und würde man dies gewissenhaft machen, finde man auch vergessene

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Flughafenfreunde Wien führten Flureinigung durch

Der Verein Flughafenfreunde Wien hat am 13. April 2024 wieder die alljährliche Flurreinigung rund um den Wiener Airport durchgeführt. Dabei hat man in mehreren Gruppen aufgeteilt so einige Säcke an Müll eingesammelt und entsorgt. Neben den klassischen Fundstücken wie Dosen, Plastikflaschen, Zigarettenstummel, etc wurden auch einige Kuriositäten gefunden, zB ein Headrestcover von Braathens. Neben dem guten Zweck für die Umwelt war es auch ein lustiger und erfolgreicher Vormittag für so manchen Spotter und auch der Nachwuchs hatte seinen Spaß. Nach abschließenden Gruppenfotos gab es vom Verein noch Getränke zum Ausklang. Die Müllsäcke und Handschuhe wurden vom Abfallwirtschaftsverband Schwechat kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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