2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

2024

Air Astana hat Trainingszentrum ausgebaut

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat mitgeteilt, dass man das Flight Training Center in der Hauptstadt Astana weiter ausgebaut hat. Dieses verfügt jetzt über weitere Einrichtungen, mit denen das Kabinenpersonal das richtige Verhalten in Notfallsituationen üben kann. Konkret wurden aktuell ein neuer Simulator zur Feuerbekämpfung (Real Fire Fighting Trainer, RFFT) sowie eine neue Simulationseinrichtung zur Evakuierung von Flugzeugkabinen (Cabin Emergency Evacuation Trainer, CEET) bei Maschinen vom Typ Airbus A320 eingeweiht. Der neue RFFT und CEET sind die einzigen ihrer Art in Kasachstan. Angehende und bereits aktive Piloten und Flugbegleiter können mit ihrer Hilfe das richtige Vorgehen bei verschiedensten Notfällen trainieren, etwa den Ausfall eines Piloten, Notöffnungen, das Evakuieren der Fluggäste, das Orientieren in der Kabine bei starker Rauchentwicklung oder die Brandbekämpfung.

weiterlesen »

APF holte im Vorjahr 2,5 Millionen Euro für Passagiere zurück

Im Jahr 2023 konnte die APF insgesamt 2,5 Millionen Euro an Entschädigungen, Ausgleichszahlungen und Erstattungen für Reisende in mehr als 5.200 abgeschlossenen Verfahren erwirken. Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF) setzt sich für Reisende im Bahn-, Fernbus-, Linienschiffs- und Flugverkehr ein. Im Rahmen außergerichtlicher Schlichtungsverfahren verhilft die APF Reisenden kostenlos und provisionsfrei zu ihrem Recht. „Zufriedene Fahr- und Fluggäste sind Voraussetzung für ein gut funktionierendes Verkehrssystem. Die APF unterstützt gerade dann, wenn es einmal nicht so reibungslos funktioniert. Als kompetente Schlichtungsstelle hilft sie Reisenden bei der Wahrung und Durchsetzung ihrer Rechte und bietet ihnen damit eine große Erleichterung. Ich freue mich, allen Fahr- und Fluggästen diesen für sie kostenlosen Service des Klimaschutzministeriums bereitstellen zu können“, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. Zahlenüberblick 2023 Im Jahr 2023 konnte die APF in ihren Schlichtungsverfahren insgesamt 2,5 Millionen Euro an Entschädigungen, Ausgleichszahlungen und Erstattungen für Reisende in mehr als 5.200 abgeschlossenen Verfahren erwirken. Der größte Anteil, in Höhe von 2,3 Millionen Euro, entfällt dabei auf den Flugsektor. Im Schnitt bedeutet dies für die Fahr- und Fluggäste eine Leistung von 472 Euro pro Verfahrensabschluss. „Je nach Flugentfernung stehen den Reisenden im Flugverkehr Ausgleichszahlungen bei hohen Verspätungen und Flugausfällen zu. Oftmals mussten Reisende die alternative Beförderung selbst bezahlen und wurden nicht ausreichend von den Fluglinien mit Mahlzeiten und Hotel-Übernachtungen betreut. Im Bahnbereich war die APF vermehrt mit Stornierungen falsch gebuchter Fahrscheine, ungerechtfertigten Strafzahlungen und Entschädigungsforderungen bei Leistungsminderungen im Nachtzugverkehr konfrontiert“, zieht Maria-Theresia Röhsler, Leiterin der APF, Bilanz. „Mein Dank gilt dem engagierten Team der APF. Noch

weiterlesen »

China Southern nimmt Guangzhou-Budapest auf

Die Fluggesellschaft China Southern Airlines wird ab 27. Juni 2024 ab Guangzhou viermal wöchentlich Kurs auf Budapest nehmen. Diese Route soll mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787-8 bedient werden. „Es ist uns eine große Freude, China Southern Airlines am Budapester Flughafen willkommen zu heißen und Guangzhou, eines der wichtigsten Drehkreuze Chinas, als neues und aufregendes Ziel vorzustellen“, sagt Balázs Bogáts, CCO, Budapest Airport. „Mit dieser Ankündigung stellen wir unser fünftes chinesisches Ziel für Passagierflüge vor, und wir sind zuversichtlich, dass unsere neue Partnerschaft mit China Southern Airlines zur Stärkung der Beziehungen zwischen unseren beiden Regionen beitragen wird.“ Bogáts fügt hinzu: „Diese neue Strecke wird eine Vielzahl von Weiterflugverbindungen nach Südostasien, Australien und Neuseeland eröffnen und nicht nur den Tourismus und Geschäftsverkehr erleichtern, sondern auch den wichtigen wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen Ungarn und China fördern“, so Bogáts weiter.

weiterlesen »

Aeropers bricht GAV-Verhandlungen mit Edelweiss ab

Die Verhandlungen um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für die Piloten der Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air wurden laut einer Mitteilung der Gewerkschaft Aeropers ohne Ergebnis abgebrochen. Seit Anfang dieses Jahres verhandeln die Swiss-Konzernschwester und die Arbeitnehmervertreter über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für die Edelweiss-Piloten. Ein Gesamtarbeitsvertrag ist das schweizerische Pedant zum österreichischen Kollektivvertrag bzw. zum deutschen Tarifvertrag. Die Gewerkschaft will für das Cockpitpersonal insbesondere höhere Löhne und verbesserte Arbeitsbedingungen erreichen. Das momentane Vertragswerk läuft am 30. Juni 2024 aus, so dass laut Aeropers per 1. Juli 2024 der vertragslose Zustand droht, sofern es nicht zuvor zu einer Einigung kommen sollte. Derzeit scheinen die Fronten aber durchaus verhärtet zu sein. Einer der Hintergründe ist auch, dass der so genannte GAV-2019 mit Zustimmung von etwa 90 Prozent der Mitglieder durch die Gewerkschaft gekündigt wurde. „Wir sind enttäuscht, dass die Geschäftsleitung der Edelweiss auf sämtliche Vorschläge von Aeropers mit Vorbedingungen reagiert“, sagt Clemens Kopetz, Präsident des Pilotenverbands Aeropers.“Ohne Vorbedingungen verweigert die Edelweiss-Geschäftsleitung Gespräche. Wir haben ihr deshalb gestern Abend mitgeteilt, dass wir die Verhandlungen abbrechen“. In den nächsten Tagen will der Vorstand der Gewerkschaft über die weitere Vorgehensweise entscheiden und dann entsprechend informieren wie es weitergehen wird.„Der aktuelle GAV ist inzwischen fünf Jahre alt und muss an die gesellschaftliche Realität angepasst werden. Es ist Zeit für eine bessere Planbarkeit des Soziallebens und für finanzielle Perspektiven“, sagt Janos Fazekas, Vorstandsmitglied der Aeropers. Unter Hinweis auf Zugeständnisse, die man während der Corona-Pandemie gemacht hat, fordert man nun höhere Löhne. Dabei verweist man auch darauf, dass Edelweiss mit einer Ebit-Marge

weiterlesen »

März 2024: Icelandair mit höherem Absatz

Im März 2024 verzeichnete Icelandair einen bemerkenswerten Anstieg des Passagieraufkommens mit einem Anstieg der verkauften Passagierkilometer (RPK) um 25 % im Vergleich zum März 2023 und einer Kapazitätssteigerung von 22 %. Bogi Nils Bogason, Präsident und CEO von Icelandair, hob die robusten Verkehrszahlen des Unternehmens hervor, die zum Teil auf einen Anstieg des Verkehrsaufkommens zu Ostern zurückzuführen sind. Vor allem die Zahl der Fluggäste, die auf dem Luftweg befördert wurden, stieg um 50 %, was die Flexibilität des Streckennetzes von Icelandair bei der Reaktion auf die sich ändernde Nachfragedynamik verdeutlicht. Trotz einer Kapazitätserhöhung um 22 % konnte die Fluggesellschaft ihre gute Pünktlichkeit und hohe Auslastung beibehalten, was ein Beweis für das Engagement und die Leistung ihrer Mitarbeiter sein soll. Von den Passagieren reisten 39 % nach Island, 19 % aus Island, 34 % waren Umsteigepassagiere und 8 % reisten innerhalb Islands. Die Fluggesellschaft erreichte eine beeindruckende Auslastung von 83,1 % und zeigte eine starke Pünktlichkeit von 88,5 %, was einer Steigerung von 4,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht.

weiterlesen »

Frankfurt-Hahn feiert 25-jährige Ryanair-Präsenz

Kaum ein deutscher Airport wird so stark mit der Präsenz des Billigfliegers Ryanair verbunden wie Frankfurt-Hahn. Das ist kein Zufall, denn es handelte sich um die erste Basis, die in Deutschland errichtet wurde. Mittlerweile ist die irische Firmengruppe seit 25 Jahren auf diesem Flughafen aktiv. Einst war „der Hahn“ ein militärisch genutzter Flughafen. Nach der Umwandlung in einen zivilen Airport war die Nachfrage zunächst äußerst gering. Im Jahr 1999 führte Ryanair den ersten Flug von London-Stansted nach Hahn durch. Man verpasste diesem Flughafen aus Marketinggründen den Namen „Frankfurt-Hahn“, obwohl sich der Airport nicht unbedingt in der Nähe von Frankfurt am Main befindet. Dagegen zogen einige Anbieter vor Gericht, jedoch konnte sich der Name „Frankfurt-Hahn“ durchsetzen. Der neue Betreiber hat das „Frankfurt“ übrigens aus dem Firmenlogo gestrichen und bezeichnet den Flughafen als „Hahn Airport“. „25 Jahre Ryanair am Hahn, das bedeutet 25 Jahre lang attraktive Ryanair-Flugangebote ab Hahn und dass zahlreiche Menschen sowohl aus der Region als auch überregional günstig zu beliebten Urlaubszielen und Städtemetropolen reisen können. Ryanair ist für uns ein treuer und verlässlicher Partner, die Airline ist und bleibt ein starker Kunde am Triwo Hahn Airport. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte mit Ryanair“, so Rüdiger Franke, Geschäftsführer des Flughafens Hahn. Derzeit sind am Hahn drei Boeing 737, die von der Ryanair-Tochter Malta Air betrieben werden, stationiert. Im Sommerflugplan 2024 bietet man etwa 200 Flüge pro Woche an und rechnet mit etwa einer Million Passagiere. Seit dem Jahr 1999 hat die Ryanair Group eigenen Angaben

weiterlesen »

Behördlich untersagt: United darf zwei Langstreckenverbindungen nicht aufnehmen

Aufgrund eines laufenden Audits wurde dem Star-Alliance-Mitglied United Airlines die Aufnahme zweiter internationaler Routen vorläufig untersagt. Diese Maßnahme wurde von der U.S.-amerikanischen Zivilluftfahrtbehörde FAA verfügt. Dies hat zur Folge, dass United Airlines im Sommerflugplan 2024 die geplante Nonstopverbindung zwischen New York (Newark) und Faro nicht anbieten kann. Die Route wurde aufgrund der Untersagung abgesagt. Auch darf man nicht im Rahmen der Fünften Freiheit bestehende Tokio-Narita-Strecken bis Cebu verlängern. Das betroffene Luftfahrtunternehmen hat abgekündigt, dass der Starttermin auf den 27. Oktober 2024 verschoben wurde. Dies ist natürlich nur dann umsetzbar, wenn bis dahin grünes Licht von der FAA erteilt wird.

weiterlesen »

Skyup fliegt mit drei Boeing 737 für Wizz Air

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat seit 1. April 2024 drei von Skyup betriebene Boeing 737 im Wetlease. Die Maschinen sind in Bukarest und Warschau-Chopin stationiert und bedienen im Auftrag des pinkfarbenen Lowcosters zahlreiche Routen. „Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit SkyUp bekannt zu geben. Ihr Engagement für operative Exzellenz und ihr Engagement für die Aufrechterhaltung hoher Sicherheits- und Professionalitätsstandards Sicherheit und Professionalität stimmen perfekt mit unseren Werten überein, wie unsere bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit bewiesen hat. In diesem Sommer streben wir neue Höhen an, indem wir mit SkyUp zusammenarbeiten, um Passagieren einen außergewöhnlichen Service zu bieten“, so Mauro Peneda, Head of Operations Control Center bei Wizz Air. Laut Mitteilung von Skyup ist der Wetlease-Vertrag, der drei Maschinen umfasst, vorerst bis zum 31. März 2025 befristet. Zwei Boeing 737 fliegen ab Bukarest-Otopeni für Wizz Air und eine ab Warschau-Chopin. Dieser ACMI-Auftrag, der an den ukrainischen Luftfahrtkonzern, der mit Skyup MT auch über einen EU-Ableger verfügt, steht auch vor dem Hintergrund, dass Wizz Air stark von den Problemen rund um jene Pratt&Whitney-Triebwerke, die bei der A320neo-Reihe verwendet werden, betroffen ist. Das Einmieten von Flugzeugen samt Besatzungen soll die Folgen zumindest ein wenig abmildern. „Die Entwicklung von Transporten im Rahmen von ACMI-Verträgen ist derzeit ein zentraler Bestandteil unserer Entwicklungsstrategie. Die Unterzeichnung des Vertrags mit Wizz Air ist ein ist für uns eine wichtige Etappe, da wir bereits über positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dieser Fluggesellschaft haben. Dies bestätigt einmal mehr, dass SkyUp ein zuverlässiger Partner für Partner für die europäischen Marktführer

weiterlesen »

Köln/Bonn: Eurowings sagt Santiago de Compostela ab

Die ab 4. Mai 2024 geplante Nonstopverbindung zwischen Köln/Bonn und Santiago de Compostela wurde seitens Eurowings abgesagt. Ursprünglich plante die Lufthansa-Tochter ab diesem Datum zweimal wöchentlich auf der Route zu fliegen. Allerdings hat sich der Carrier dazu entschlossen, dass die Aufnahme abgesagt wird und somit wird man im Sommer 2024 nicht zwischen Köln/Bonn und Santiago de Compostela fliegen. Betroffene Fluggäste wären bereits seitens des Carriers informiert worden.

weiterlesen »

Günther Ofner: „Gewerkschafter und AUA-Betriebsräte sägen am eigenen Ast“

Wiens Flughafendirektor Günther Ofner meldet sich in seiner Funktion als Luftfahrt-Fachgruppenobmann der WKO neuerlich in Sachen der ins Stocken geratenen Austrian-Airlines-KV-Verhandlungen zu Wort. Er appelliert öffentlich, dass die Gewerkschaft Vida und der Betriebsrat Bord das jüngste Angebot annehmen sollen. Zwar spricht Ofner in seiner Funktion als Wirtschaftskammer-Funktionär, jedoch ist er hauptberuflich Vorstand der Flughafen Wien AG, deren größter Kunde Austrian Airlines ist. Als Airport-Chef wäre er zu Neutralität verpflichtet, jedoch gilt dies scheinbar in der WKO-Funktion nicht. Die KV-Verhandlungen darf Austrian Airlines aus rechtlichen Gründen nicht direkt mit der Gewerkschaft Vida führen, sondern muss sich eben von der Wirtschaftskammer vertreten lassen. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Verhandlungsrunde Nummer 20 ohne Ergebnis abgebrochen worden ist. Die Gewerkschafter wollen ab Anfang dieser Woche ihre Mitglieder über den aktuellen Stand der Dinge sowie mögliche weitere Arbeitskampfmaßnahmen abstimmen lassen. Es ist noch nicht absehbar wann das Ergebnis vorliegen wird und welche Schritte Betriebsrat Bord und Vida dann setzen werden. Allerdings scheint es sich die Arbeitgeberseite auch nützlich zu machen, dass das fliegende Personal nicht unbedingt geschlossen hinter den Arbeitnehmervertretern zu stehen scheint. Dies zeigt beispielsweise auch, dass bei den jüngsten Betriebsversammlungen viele Flugbegleiter und Piloten erst gar nicht teilgenommen haben. Auch konnte die AUA zuletzt trotz der BV immerhin 80 Flüge durchführen. Unter vorgehaltener Hand behaupten einige Austrian-Airlines-Mitarbeiter, dass entsprechender Druck auf Mitarbeiter mit befristeten Verträgen ausübt worden sein soll. Angeblich könne die Teilnahme dazu führen, dass der Arbeitsvertrag nicht verlängert werden würde. Derartige „Drohungen“ sollen jedoch nur mündlich ausgesprochen worden

weiterlesen »