2024

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2024

Österreich: Bundesrat winkt Novelle des Luftfahrtgesetzes durch

Der Bundesrat hat grünes Licht für zwei Vorhaben der österreichischen Bundesregierung gegeben. Künftig sollen Flugplätze rund um die Uhr für Rettungsflüge genutzt werden können und Windräder müssen in der Nacht nicht mehr dauerhaft blinken, sondern nur noch bei Bedarf. Eine Novellierung des Luftfahrtgesetzes sieht Änderungen bei der „Hindernisbefeuerung“ von Luftfahrthindernissen vor. Windräder und andere Anlagen müssen demnach künftig nachts nur noch bei Bedarf beleuchtet werden, also etwa wenn sich ihnen ein Flugobjekt nähert. Für die Umsetzung wird die Austro Control zuständig sein. Der militärische Flugverkehr erhält weiters eine Möglichkeit der Fernschaltung zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung. Ein weiterer Aspekt der Novelle sieht vor, dass es künftig möglich ist, Zivilflugplätze auch außerhalb der Betriebszeiten für den 24-Stunden-Rettungsflugbetrieb zu nutzen. Die Novelle passierte den Bundesrat mit Stimmeneinhelligkeit. Mit der Novelle werde ein langer Wunsch der steirischen Landespolitik umgesetzt, begrüßte Christian Buchmann (ÖVP/St) die Novelle. Notarzthubschrauber seien ein wesentliches medizinisches Element für die Menschen in den Regionen, das ihnen nun auch verbessert in der Nacht zur Verfügung stehe. Das nächtliche Dauerblinken der Windräder trage nicht zur Akzeptanz der Windkraft bei, befürwortete auch Adi Gross (Grüne/V) die Änderung, nicht zuletzt angesichts des sichergestellten hohen Sicherheitsniveaus und des überschaubaren bodennahen Flugverkehrs in der Nacht.

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Heathrow: Virgin-Dreamliner touchiert A350-1000 von British Airways

Auf dem Flughafen London-Heathrow haben am 6. April 2024 eine von Virgin Airlines betriebe Boeing 787-9 und ein Airbus A350-1000 von British Airways unliebsame Bekanntschaft miteinander gemacht. Es ist bloßer Sachschaden entstanden. Der Dreamliner mit der Registrierung G-VDIA wurde am 6. April 2024 im Rahmen des so genannten Pushback-Vorgangs vom Gate zurückgeschoben. Dabei ist es zu einem Missgeschick gekommen, denn mit dem Winglet touchierte die von Virgin Airlines betriebene Boeing 787-9 das Seitenleitwerk des British-Airways-Airbus-A350-100 mit der Registrierung G-XWBC. Das zuletzt genannte Flugzeug sollte in Kürze als BA81 nach Accra fliegen. Dazu ist es wegen dem Boden-Zwischenfall zunächst nicht gekommen. Offiziellen Angaben nach haben beide Langstreckenflugzeuge Beschädigungen erlitten. Es gab aber keine Verletzten, so dass es bei bloßem Sachschaden geblieben ist. Aus Sicherheitsgründen haben die betroffenen Fluggesellschafen die beiden Maschinen, die in den Vorfall involviert waren, temporär aus dem Verkehr gezogen. Beide Airlines müssen ihre Flugzeuge umfangreich untersuchen und die Schäden beheben. Dies kann so einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Laut British Airways wurden die Passagiere von Flug BA81 mit einer Ersatzmaschine an ihren Zielort gebracht. Es wurde die G-XWBB eingesetzt, jedoch stand dieser Jet nicht sofort zur Verfügung. Die Reisenden mussten erst auf die Rückkunft nach London-Heathrow warten, so dass es eine 6,5-stündige Verspätung gegeben hat. Die britische Flugunfalluntersuchungsbehörde hat bereits angekündigt, dass ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Anzumerken ist auch, dass vorsorglich sowohl die Feuerwehr als auch der Rettungsdienst bereitgestellt wurden. Glücklicherweise wurden die Dienste der Einsatzkräfte dann nicht benötigt. In solchen Fällen ist es üblich, dass rein

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Nach 20 Jahren: Singapore Airlines feiert Comeback in Brüssel

Am 6. April 2024 hat Singapore Airlines die Nonstopverbindung zwischen Singapur und Brüssel reaktiviert. Damit gibt es seit mehr als 20 Jahren wieder Flugverbindungen zwischen den Staaten Belgien und Singapur. Mit einer Einweihungsfeier und einem Wassersalut startete der erste Singapore Airlines (SIA)-Flug für die neue Verbindung vom Brüsseler Flughafen nach Singapur. Nach 20-jähriger Abwesenheit verbindet SIA das Herz Europas wieder mit dieser asiatischen Metropole. Mit der Aufnahme von Brüssel erhöht sich die Zahl der europäischen Gateways im SIA-Netz auf 13, was das Engagement der Fluggesellschaft widerspiegelt, die Konnektivität für ihre Kunden zu verbessern und mehr Auswahl zu bieten.   „Brüssel ist ein wichtiges wirtschaftliches und politisches Zentrum in Europa, und mit der Aufnahme dieses Dienstes wird die Liste der SIA-Destinationen um eine weitere historische und charmante Stadt erweitert. Außerdem haben unsere Kunden, die aus Europa anreisen, damit eine zusätzliche Möglichkeit, über unser Drehkreuz am Changi Airport nach Singapur und in den weiteren asiatisch-pazifischen Raum zu gelangen. SIA wird auch weiterhin sein Streckennetz überprüfen und nach Möglichkeiten suchen, unseren Kunden mehr Optionen zu bieten“, so Dai Hao Yu.

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Mit 32 Jahre aber B737-400: 4 Airways erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Mit 4 Airways geht ein weiterer Anbieter für ACMI- und Charterflüge an den Start. Das Unternehmen bekam am 27. März 2024 seitens der Zivilluftfahrtbehörde von Malta das AOC und die Betriebsgenehmigung erteilt. Zunächst will man mit Boeing 737-Classic abheben, denn auf diese Baureihe wurde seitens TM-CAD die CAMO-Lizenz ausgestellt. Das junge Luftfahrtunternehmen sitzt in Birkirkara, der größten Gemeinde der Republik Malta. Der offizielle Firmenname lautet „4 Airways Limited“. Die Eintragung ins Firmenbuch ist im November 2023 erfolgt und die luftfahrtrechtlichen Dokumente wurden laut vorliegenden Unterlagen am 27. März 2024 durch die Zivilluftfahrtbehörde der Republik Malta ausgestellt. Über einen IATA-Two-Letter-Code verfügt 4 Airways derzeit noch nicht. Der ICAO-Designator lautet DAK und das Funk-Callsign ist Duck Airways. Das erst Flugzeug, das im maltesischen Luftfahrtregister eingetragen wurde, ist die Boeing 737-400 mit der Registrierung 9H-FIT, die im Jahr 1992 an Aero USA ausgeliefert und anschließend an Air Berlin weitergereicht wurde. Das betagte Flugzeug hat eine lange Historie hinter sich, denn Air Berlin war keinesfalls der letzte Operator. Diese Boeing 737-400 war unter anderem für Air Explore, Bremenfly, Albastar und Albawings im Einsatz. Noch gibt man sich bei 4 Airways äußerst zugeknöpft wie sich die Flotte weiter entwickeln wird und für wen man Charter- und/oder ACMI-Dienstleistungen erbringen wird. Mittlerweile ist es auch in diesem Geschäftsfeld durchaus unüblich, dass man mit betagtem Fluggerät an den Start geht. Die Boeing 737-Classic-Reihe gilt gegenüber der NG-Serie bzw. der Max-Reihe als äußerst treibstoffhungrig und aufgrund des Alters durchaus auch als wartungsintensiv. Die geringen Anschaffungs- bzw. Leasingkosten können sich

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Bundesheer zeigte Alouette III-Cockpit auf Messe in Wieselburg

Bei den Outdoor Erlebnistagen am 6. und 7. April 2024 am Messegelände Wieselburg wurden die neuesten Trends und Produkte in den Bereichen Outdoor, Camping und Sport vorgestellt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner stellte bei der Eröffnung die wichtigsten Programmpunkte der Messe vor und beantwortete Fragen rund um das Bundesheer. Neben zahlreichen Vorträgen und Workshops ist auch dieses Jahr das Bundesheer wieder vor Ort. Ein besonderes Highlight ist ein Cockpit einer Alouette III, das mit der modernsten Virtual Reality Technik ausgestattet ist. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Ich freue mich sehr, dass das Bundesheer bereits zum zweiten Mal Teil der Messe in Wieselburg ist und wir die Möglichkeit haben, die zahlreichen Facetten des Bundesheers vorzustellen. Die verschiedenen Programmpunkte bieten den Besuchern die Chance, das Bundesheer näher kennenzulernen und aktiv zu erleben. Ich wünsche allen Besuchern viel Spaß und ein spannendes Wochenende.“ Die Erlebniswelt Bundesheer bot zahlreiche Mitmachstationen bei denen Mut und Geschick unter Beweis gestellt werden können. Erstmalig können sich Besucher im Cockpit eines ausgeschiedenen Alouette III-Hubschraubers als Pilot und Copilot versuchen. In der zweiten Sitzreihe des Hubschraubers können drei weitere Gäste mithilfe von VR-Brillen spektakuläre Flugszenen von realen Einsätzen der Alouette III hautnah erleben. Mit Hilfe von VR-Brillen können verschiedene Waffengattungen virtuell kennengelernt werden. Neben zahlreichen weiteren Stationen wie einem Bag Jump oder einem Escape Room können die sportlichen Aktivitäten des Bundesheers gemeinsam mit den Heeressportlern ausprobiert werden. Die wichtigsten Tipps für das nächste Outdoor-Abenteuer und zum Thema Überleben können sich Besucher beim Jadgkommando holen.

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Tui inkludiert verstärkt Ryanair-Flüge in Pauschalreisen

Erst kürzlich haben Ryanair und Tui bekanntgegeben, dass eine offizielle Vertriebspartnerschaft abgeschlossen wurde. Nun inkludiert der Tour Operator verstärkt Flugsegmente des Lowcosters in Pauschalreisen. Betroffen sind zahlreiche Märkte. In der Vergangenheit ist Ryanair scharf gegen so genannte OTAs, die ohne Vertriebsvereinbarung Tickets des Billigfliegers verkauft haben, vorgegangen. In den letzten Monaten hat man einige offizielle Verträge, darunter auch mit dem Reisekonzern Tui abgeschlossen. Auf Basis dieses Vertrags greift nun der Tour Operator auch verstärkt auf das Flugangebot von Ryanair zurück und inkludiert derartige Flugsegmente in Pauschalreisen. Für Tui-Kunden, deren Flüge von Ryanair durchgeführt werden, gibt es ein paar Unterschiede gegenüber Direktbuchungen beim Billigflieger, sofern es sich um eine Pauschalreise handelt. Laut Mitteilung des Reisekonzerns soll es hinsichtlich der inkludierten Leistungen keinen Unterschied gegenüber Vollcharter-Flügen geben. Diesbezüglich habe man mit Ryanair einen Vertrag abgeschlossen. Zunächst wird die Pauschalreisen-Kooperation im dänischen Markt hochgefahren. Tui will den Passagieren mehr Auswahlmöglichkeiten und damit Flexibilität bieten, da die Kunden künftig nicht mehr auf die starren wöchentlichen Charterflüge angewiesen sein sollen. Noch hat Tui aber nicht die genauen Routen, auf denen man Ryanair-Flüge in Pauschalreisen inkludiert, bekanntgegeben. Im Rahmen so genannter „dynamischer Pauschalreisen“ („X-Reisen“) buchen bereits jetzt viele Reiseveranstalter auch Flugsegmente bei Billigfluggesellschaften wie Ryanair, Wizz Air, Vueling, Easyjet und bei anderen Anbietern. Allerdings gibt es nicht in jedem Fall offizielle Vertriebsvereinbarungen, denn häufig werden die Flugscheine nach Bedarf auf dem freien Markt eingekauft. Die Zusammenarbeit zwischen Tui und Ryanair folgt übrigens auf eine Kooperation mit dem Konkurrenten Wizz Air. Seit einiger Zeit werden ab Wien-Schwechat

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Flughafen Wien lädt zum fünften Airport Job Day ein

Der Flughafen Wien-Schwechat veranstaltet am 18. April 2024 einen offenen Bewerbertag, der diesmal die Schwerpunkte Bau, IT und Technik hat. Beim fünften „Airport Job Day“ am 18. April 2024 am Flughafen Wien dreht sich alles rund um Jobs in den Bereichen IT, Technik und Bau: Berufseinsteiger, Quereinsteiger und Spezialisten können sich über offene Stellen informieren, erste Gespräche mit dem Recruiting und Beschäftigten am Airport führen und im Optimalfall gleich einen Termin für ein weiterführendes Gespräch vereinbaren. Beim „Airport Job Day“ am 18. April 2024 im Vienna Airport Conference & Innovation Center erhalten Interessierte viele Informationen und Einblicke in die Tätigkeiten in den Bereichen IT, Technik und Bau aus erster Hand von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus den jeweiligen Fachbereichen. In mehreren Sessions präsentieren die verschiedenen Abteilungen fachspezifische Themen wie Software-Entwicklung für den Flughafenbetrieb, Digitalisierung in der Instandhaltung, sowie die Rolle der Bauabteilung des Flughafens in der AirportCity. Außerdem gibt es die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Bei Interesse können vor Ort erste Gespräche mit dem Recruiting-Team der Flughafen-Personalabteilung geführt werden. Die Veranstaltung dauert von 16.00 bis 19.00 Uhr, der Eintritt ist kostenlos. Auf der Website https://karriere.viennaairport.com/airport-job-day-it-technik-bau können sich Interessierte schon vorab anmelden und zwischen den Fachbereichen IT, Technik oder Bau wählen. Wer sich gleich registriert, kann beim Airport Job Day entweder kostenlos parken oder mit dem City Airport Train anreisen.

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Ab 29. Mai 2024: Hainan Airlines kehrt nach Wien zurück

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines wird ab 29. Mai 2024 den Flughafen Wien-Schwechat wieder mit Shenzhen verbinden. Die Route pausiert seit Feber 2020, denn aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Bedienung bis auf weiteres eingestellt. Ab 29. Mai 2024 wird Hainan Airlines wieder zweimal wöchentlich ab Shenzhen Kurs auf Wien-Schwechat nehmen. Laut Mitteilung des österreichischen Airports soll diese Strecke wieder ganzjährig bedient werden. Zuletzt hatte das chinesische Luftfahrtunternehmen die Route, die nun zur Wiederaufnahme angekündigt ist, im Feber 2020 im Programm. Mit Beginn der Corona-Pandemie setzte Hainan Airlines diese Flugverbindung temporär aus. Vergleichsweise spät hat das Luftfahrtunternehmen nun die Reaktivierung angekündigt. Vorerst sollen zwei Umläufe pro Woche bedient werden. Je nachdem wie sich die Nachfrage entwickelt, ist zu einem späteren Zeitpunkt eine Aufstockung möglich. „Mit Hainan Airlines kommt eine der wichtigsten Airlines aus China zurück nach Wien. Nach vier Jahren Pause besteht damit wieder die Möglichkeit direkt in die Millionenmetropole Shenzhen abzuheben. Der Ferne Osten ist ein bedeutender Markt für den Flughafen Wien und die Rückkehr von Hainan Airlines ein erfreuliches Zeichen für das Wiedererstarken von Tourismus und Wirtschaft in Österreich und China. Wir freuen uns sehr, an die gute Zusammenarbeit mit Hainan Airlines anknüpfen zu können“, erklärt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Hainan Airlines fliegt ab 29. Mai 2024 zweimal wöchentlich (Mi, Sa) zwischen Wien und Shenzhen. Der Abflug in Shenzhen findet um 02:05 Uhr statt, mit Ankunft in Wien um 07:55 Uhr. Der Rückflug aus Wien startet um 11:05 Uhr mit Ankunft um 04:00 Uhr am Folgetag

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Internationaler Bootsführerschein gilt nicht in allen Staaten

Die Resolution Nr. 40 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) über die Ausstellung Internationaler Zertifikate für Führer von Vergnügungsbooten wurde konzipiert, um die grenzüberschreitende Anerkennung dieser Zertifikate zu vereinfachen und zu standardisieren. Trotz dieser internationalen Bemühungen stehen österreichische Segler und Bootsführer vor Herausforderungen, da die Anerkennung solcher Zertifikate nicht einheitlich ist. Insbesondere in beliebten Urlaubsdestinationen wie Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland sowie in Albanien, Montenegro, Polen, Schweden und Dänemark wird die unter dieser Resolution ausgestellte ICC-Bescheinigung nicht automatisch akzeptiert. Eingeschränkte Berechtigung: Selbst wenn ein Zertifikat grundsätzlich anerkannt wird, können bestimmte Einschränkungen bestehen, wie z.B. eine Begrenzung der Entfernung von der Küste, für die das Zertifikat gültig ist. Zusätzliche Prüfungen oder Zertifikate erforderlich: In manchen Fällen erkennen Länder zwar den Grundumfang eines Zertifikats an, fordern jedoch zusätzliche lokale Prüfungen oder Nachweise für spezielle Segelberechtigungen, wie z.B. Nachtfahrten oder das Führen bestimmter Bootstypen. Diese Diskrepanz zwischen der internationalen und den lokalen Vorschriften einzelner Staaten bedeutet für österreichische Urlauber, dass sie sich eingehend mit den Anforderungen des Ziellandes auseinandersetzen müssen, um sicher und gesetzeskonform zu navigieren. Das Label „international“ auf einem Bootsführerschein garantiert somit nicht die weltweite Anerkennung oder Berechtigung zur Führung eines Vergnügungsbootes in allen Gewässern. Österreichische Segler und Bootsführer, die planen, ihre Fähigkeiten in internationalen Gewässern (Ausland) einzusetzen, müssen eine sorgfältige Planung und Vorbereitung treffen. Dies kann oft die Erlangung zusätzlicher lokaler Zertifikate oder Genehmigungen erfordern, um den spezifischen Anforderungen eines jeden Landes gerecht zu werden. Die Situation unterstreicht die Notwendigkeit einer flexiblen und gut informierten Herangehensweise beim Segeln und

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Tschechien: Langstrecken-Nachfrage stark angestiegen

Der tschechische Reisekonzern Student Agency Travel, dem unter anderem der Fernbus- und Eisenbahnbetreiber Regiojet angehört, ortet derzeit eine verstärkte Nachfrage im Bereich von Tickets für Langstreckenflüge. Seit Beginn des Jahres 2024 konnte man eigenen Angaben nach um sieben Prozent mehr Flugscheine vermitteln. Dabei sollen sich etwa 45 Prozent der Kunden für Langstreckenflüge entschieden haben. 40 Prozent entfallen auf Destinationen in Europa und 15 Prozent auf Ziele im Nahen Osten, so Student Agency. Die Interessen der Reisenden scheinen im Umbruch zu sein, denn nicht auf allen Routen kann das Unternehmen Zuwächse erzielen. Zu Rückgängen ist es bei der Vermittlung von Flugscheinen in nachstehende Staaten gekommen: Thailand (-7 %), Indonesien (-2 %), Mexiko (-36 %), Mauritius (-23 %), Südafrika (-18 %), Kenia (-7 %), Tansania (-49 %) und Singapur (-30 %). Hoch im Kurs scheinen bei tschechischen Passagieren nachstehende Ziele zu verzeichnen: USA (+28 %), Vietnam (+35 %), Sri Lanka (+70 %), Japan (+29 %), die Malediven (+28 %), Kanada (+28 %), Nepal (+155 %), Australien (+14 %), Oman (+40 %) und Costa Rica (+27 %). Laut Student Agency soll auch die Nachfrage in Richtung der Volksrepublik China wieder gestiegen sein. Der Reisekonzern konnte auch Veränderungen hinsichtlich dem Zeitpunkt der Ticketbuchungen feststellen: Bis zu 27 % der Reisenden kaufen ihre Tickets mehr als drei Monate im Voraus, fast 35 % zwischen einem und zwei Monaten vor der geplanten Abreise und 17 % innerhalb eines Monats vor der Abreise. Interessant ist auch, dass 20 % der Reisenden ihre Flugtickets erst kurzfristig vor der

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