2024

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2024

Estland will Verkauf von Nordica und Xfly vorantreiben

Der geplante Verkauf von Nordica und Xfly wurde nun von der estnischen Regierung in die Wege geleitet. Vor wenigen Tagen wurde der entsprechende Beschluss gefasst, dass man sich von beiden ACMI-Anbietern trennen wird. Unter dem Dach der Nordic Aviation Group, die ursprünglich als Nachfolger der gescheiterten Estonian Air gegründet wurde, sind Nordica und Xfly vereint. Die beiden Firmen verfügen über jeweils getrennte AOCs und Betriebsgenehmigungen. Auf eigene Rechnung bietet man keine Flüge an, sondern ist lediglich um Auftrag anderer Airlines bzw. für Reiseveranstalter in der Luft. Nordica wurde in Deutschland aufgrund des Chaos rund um Marabu Airlines einer breiten Masse bekannt. Die Zusammenarbeit war für Nordica empfindlich teuer, denn wegen schwacher Performance hat man der Condor-Konzernschwester erhebliche Verspätungen, viele Ausfälle und insbesondere eine fragwürdige Reputation eingebrockt. Nordica ist mittlerweile nicht mehr Partner, jedoch blieben hohe Verluste. Derzeit sind einige Maschinen des Typs Airbus A320 für Bamboo Airways im Rahmen eines Wetlease-Auftrags unterwegs. Die Schwestergesellschaft Xfly fliegt mit kleinerem Fluggerät beispielsweise für das Star-Alliance-Mitglied SAS. Sowohl Nordica als auch Xfly sollen verkauft werden und zwar in separaten Prozessen. Die Regierung Estlands will sich vollständig aus dem ACMI- und Chartergeschäft zurückziehen. Dazu wurde wie folgt mitgeteilt: „Das Unternehmen bietet weder in eigenem Namen Flüge für Passagiere aus Tallinn an, noch hat es realistische Aussichten, weiterhin Flugdienste von Tallinn aus anzubieten; es erhöht nicht die Konnektivität mit Estland, und der estnische Staat hat keinen Bedarf, das Unternehmen zu besitzen. Auf der Grundlage dieser Überlegungen schlägt der Klimaminister vor, das Unternehmen zu verkaufen“. Derzeit

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Sommer 2024: Freebird nimmt Köln/Bonn-Bodrum auf

Die türkische Fluggesellschaft Freebird Airlines wird im Sommerflugplan 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Köln/Bonn und Bodrum anbieten. Diese soll am 18. Mai 2024 erstmals bedient werden. Die Maschinen des türkischen Carriers sollen auf dieser Route jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag verkehren. „Die Türkei ist bei Urlaubsreisenden weiterhin ein äußerst beliebtes Ziel, das zeigt sich bereits jetzt früh im Jahr. Und so freuen wir uns, dass wir unseren Passagieren mit den Flügen von Freebird Airlines nach Bodrum eine weitere Verbindung zu diesem Sonnenziel mit seinen wunderschönen Stränden anbieten können“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Freebird fliegt im Sommer zwischen dem 18. Mai und dem 14. September mittwochs und samstags von Köln/Bonn nach Bodrum. Danach bietet Freebird bis Mitte Oktober eine wöchentliche Verbindung aus dem Rheinland in die türkische Stadt an, immer samstags. Die Flugzeit beträgt etwa dreieinhalb Stunden. Zurück nach Köln/Bonn geht es aus Bodrum dienstags und freitags bzw. ab dem 14. September ausschließlich freitags. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320.

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Asiana kündigt letzten B747-400-Passagierflug an

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines wird im März 2024 den letzten Passagierflug mit Boeing 747-400 durchführen. Die HL7428 zählt seit dem Jahr 1999 zur Flotte des Carriers, der mit dem Mitbewerber Korean Air fusioniert werden soll. Damit fällt ein weiterer B747-Operator im Passagierbereich weg. Gänzlich verschwinden werden die Vierstrahler bei Asiana aber nicht, denn im Frachtbereich setzt man weiterhin auf die Jumbojets. Hier gibt es noch keine Pläne dieses Muster auszuflotten. Asiana Airlines kündigte an, dass der letzte B747-Passagierflug am 25. März 2024 durchgeführt werden soll. In nächsten Wochen soll die HL7428 hauptsächlich zwischen Seoul und Taipeh zum Einsatz kommen. Auf Sozialen Medien kündigt der Carrier an: „Das letzte B747-400 Passagierflugzeug in Korea. Die Queen of the Sky B747 nahm 1999 ihren Betrieb auf. Wir bereiten uns darauf vor, uns nach einem langen Flug zu verabschieden“. Derzeit bietet das Unternehmen auch um 30 Prozent vergünstige Tickets für Flüge, die mit diesem Muster durchgeführt werden, an. Damit will man Interessierten ermöglichen (nochmals) mit der „Queen of the Sky“ zu fliegen.

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WKO begrüßt strengere Regeln für Airbnb-Vermietung

Der Privatvermietung von Zimmern und Wohnungen stehen strengere Regeln bevor. Das EU-Parlament hat am Donnerstag, den 29. Feber 2024 die geplante „Verordnung über die Erhebung und den Austausch von Daten über die Vermietung von Kurzzeitunterkünften“ mehrheitlich angenommen. In der Verordnung wird ein Rahmen für den Datenaustausch zwischen Plattformen und öffentlichen Behörden festgelegt. Auch die von der Branche lang geforderte Registrierungspflicht aller, auch privater Gastgeber, die auf Plattformen ihre Unterkünfte anbieten wollen, wird verankert. „Das ist ein Meilenstein der neuen Verordnung – die Vergabe einer eindeutigen Registrierungsnummer, die zukünftig jeder/jede Kurzzeitvermieter auf Websiten angeben muss. Mittels dieser Registrierungsanforderungen wird nicht nur die Datenerhebung und Transparenz in der nicht-gewerblichen Online-Vermietung, sondern auch die Bekämpfung illegaler Angebote ermöglicht“, begrüßt Johann Spreitzhofer von der Wirtschaftskammer Österreich den Beschluss.

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Wizz-Air-Chef schlägt seine Airline als Lot-Feeder vor

Wizz-Air-Konzernchef József Varádi hat die von ihm geleitete Firmengruppe als mögliche Zubringer-Airline für das polnische Star-Alliance-Mitglied Lot ins Spiel gebracht. Gegenüber lokalen Medien empfiehlt er gar, dass sich der staatliche Carrier auf Langstreckenflüge konzentrieren solle. Varádi ist der Ansicht, dass es für Lot wesentlich günstiger wäre, wenn diese ihre Kurz- und Mittelstreckenflüge, die am Drehkreuz Warschau-Chopin als Feeder dienen, an Wizz Air auslagern würde. Lot selbst solle dann nur noch auf der Langstrecke aktiv sein. Dies würde er so machen, wenn er Geschäftsführer des polnischen Luftfahrtunternehmens wäre, denn laut Varádi würden alle „Full-Service-Carrier“ mit Kurzstreckenflügen Verluste einfliegen. Wizz Air hingegen wisse wie man damit Geld verdienen könne. Allerdings räumte Varádi auch ein, dass seine Aussage nicht bedeute, dass es mit Lot Gespräche oder gar Verhandlungen geben würde. Vielmehr würde es sich lediglich um seine ganz persönliche Meinung als Privatperson handeln. Die Äußerung des Wizz-Air-Konzernchefs hat dennoch eine kleine Brisanz, denn offensichtlich ist man auf der Suche nach Kooperationspartnern. Es ist noch gar nicht so lange her, da wollte Wizz Air von der Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern und/oder Agenturen nichts wissen. Man vertrat die Ansicht, dass nur der Direktvertrieb vorteilhaft ist. Auch Umsteigeflüge hat man nicht angeboten. Mittlerweile hat man diese Haltung aufgeweicht, denn beispielsweise mit Tui Österreich hat man einen Vertrag abgeschlossen. Dies hat zu Folge, dass der Tour Operator auch Wizz-Flugsegmente in seine Pauschalreisen integrieren kann. Innerhalb der eigenen Firmengruppe, die derzeit aus Wizz Air Hungary, Wizz Air Malta, Wizz Air UK und Wizz Air Abu Dhabi besteht, kann man

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Sommer 2024: Tap stockt Transatlantik-Routen auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Tap Air Portugal auf den Strecken Richtung Nordamerika und Brasilien die Frequenzen aufstocken. Die Zahl der Flüge von Lissabon ins brasilianische Recife wird um sechs zusätzliche Verbindungen auf dann insgesamt 13 wöchentliche Frequenzen erhöht. Fortaleza und Rio de Janeiro werden um zwei Flüge pro Woche auf insgesamt neun bzw. 12 Flüge pro Woche aufgestockt. TAP wird außerdem ihre Verbindungen zwischen Lissabon und Belém, Brasília, Natal/Maceio, Porto Alegre, Salvador und São Paulo um einen Flug pro Woche erhöhen. Im Sommer 2024 wird die Fluggesellschaft 96 Flüge pro Woche zwischen Portugal und Brasilien anbieten, 16 mehr als im vergangenen Sommer. Nach Kanada werden im Vergleich zum Sommer 2023 vier zusätzliche Flüge pro Woche nach Toronto durchgeführt; damit steigt die Gesamtzahl auf 14 Flüge pro Woche. Zudem wird die Zahl der Flüge zwischen Lissabon und Montreal von fünf auf sechs Flüge pro Woche erhöht. In den Vereinigten Staaten wird Washington jetzt täglich zweimal angeflogen, was  einer Aufstockung um vier Verbindungen pro Woche gegenüber dem Sommer 2023 entspricht. Auch das Angebot zwischen Lissabon und San Francisco wird von fünf auf sechs Flüge pro Woche erweitert. Insgesamt bietet TAP in diesem Sommer 77 Flüge pro Woche zwischen Portugal und den USA an, fünf mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, und 20 wöchentliche Flüge nach Kanada, fünf mehr als im Sommer 2023. In diesem Sommer wird TAP auch dreimal wöchentlich zwischen Lissabon und Caracas fliegen. Neu ist, dass pro Woche einer dieser Flüge auf dem Hin- oder Rückflug einen Zwischenstopp in

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Kopenhagen: SAS nimmt Flüge nach Sarajevo auf

Die Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines plant einen begrenzten Flugbetrieb auf der Strecke Kopenhagen-Sarajevo. Insgesamt sind acht Hin- und Rückflüge geplant. Die Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines plant, in begrenztem Umfang Flüge auf der Strecke Kopenhagen-Sarajevo aufzunehmen. Der Start soll am 3. Juli erfolgen, die Flüge sollen bis zum 21. August durchgeführt werden, berichtet das Portal Ex-Yu Aviation News. In diesem Zeitraum soll ein wöchentlicher Flug angeboten werden, insgesamt acht Hin- und Rückflüge.

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IAG: Vueling und Iberia bekommen neue Geschäftsführer

Innerhalb des spanischen Zweigs der International Airlines Group kommt es personellen Änderungen an den Spitzen von Iberia und Vueling. Marco Sansavini, bislang Geschäftsführer von Vueling, wird mit April 2024 die Leitung von Iberia übernehmen. Er folgt auf Fernando Candela, der das Oneworld-Mitglied seit Mai 2023 ad-interim geleitet hat. Bei Vueling wird künftig Carolina Martinoli als Geschäftsführerin fungieren. Fernando Candela wird weiterhin Geschäftsführer der Langstrecken-Billigmarke Level bleiben.

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Winter: Flydubai stockt Bergamo-Flüge auf

Auch in der Wintersaison plant die Fluggesellschaft Flydubai, die Strecke Dubai-Mailand Bergamo auszubauen. In der Weihnachtszeit sollen zehn wöchentliche Flüge angeboten werden. Die Fluggesellschaft Flydubai plant, die Strecke zwischen Dubai und Mailand Bergamo auch in der Wintersaison auszubauen. Konkret plant die Fluggesellschaft, die derzeit sieben wöchentlichen Flüge auf zehn wöchentliche Flüge zu erhöhen. Die Erweiterung soll in der Zeit vom 17. Dezember bis zum 9. Jänner realisiert werden, wie das Portal Aero Routes mitteilt. Die Flüge sollen mit einer Boeing 737 Max 8 durchgeführt werden.

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Condor stellt neue Kurz- und Mittelstreckenkabine vor

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Frühjahr 2024 mit der Modernisierung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte beginnen. Der erste A320neo wird die Farbe „Passion“ tragen und soll im April 2024 übernommen werden. Nun stellt man die Kabine vor. „Nach dem Austausch der gesamten Langstreckenflotte wird Condor ihren Modernisierungskurs fortsetzen und ab Frühjahr ihre gesamte Kurz- und Mittelstreckenflotte erneuern“, sagt Christian Schmitt, COO und Accountable Manager Condor. „Innerhalb der nächsten vier Jahre wird so nicht nur eine deutlich jüngere und effizientere Flotte mit attraktiven Neuerungen geschaffen, sondern auch eine Vereinheitlichung des Designs und Bordprodukts. Gäste genießen künftig auch auf der Kurzstrecke Connectivity an Bord, deutlich mehr Stauraum in den Gepäckfächern und mit ausgewählten Features mehr Komfort an ihrem Platz.“   Auch über den Wolken in Verbindung bleiben: Gästen aller Reiseklassen steht das Internet- und Entertainment Portal „FlyConnect“ künftig auf allen Flügen der neuen Flugzeuge zur Verfügung. Im FlyConnect-Portal können Passagiere verschiedene Datenpakete erwerben sowie das neueste Unterhaltungsprogramm mit Blockbustern, Klassikern, Kinderfilmen und Dokumentationen oder ein umfangreiches Musik- und Zeitschriftenangebot auf ihrem persönlichen Endgerät streamen. Um das Entertainment komfortabel genießen zu können, befindet sich künftig an jedem Sitz eine Halterung für das mobile Endgerät. Die Kabine ist mit komfortablen Sitzen der Firma Recaro ausgestattet, die mehr Annehmlichkeiten und Komfort als bisher auf der Kurz- und Mittelstrecke bieten. In der Business Class erwartet Gäste der Recaro BL3710 mit mehr Sitzabstand, einer längeren Armlehne und der großzügig neigbaren Rückenlehne. Die Economy Class ist mit dem SL3710-Sitz der Firma Recaro ausgestattet. Neben der Halterung für das mobile Endgerät

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