2024

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2024

Air Serbia least drei weitere ATR72-600

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird ihre Turbopropflotte um drei weitere Exemplare des Typs ATR72-600 erweitern. Diese bezieht man von Nordic Aviation Capital. Der Carrier hat bekanntgegeben, dass man einen entsprechenden Leasingvertrag unterzeichnet hat. Der genaue Zeitpunkt der Einflottung ist aber noch nicht offen. Gegenüber CH-Aviation.com sagte Firmenchef Jiri Marek, dass voraussichtlich Ende Jänner 2024 der Zeitplan und die Identität der Flugzeuge feststehen werden. Derzeit betreibt Air Serbia sieben ATR72-600. Unter Berücksichtigung der drei Neuzugänge wird die Teilflotte künftig aus zehn Exemplaren bestehen. Mit den zusätzlichen Flugzeugen will das Luftfahrtunternehmen weitere Regio- und Zubringerstrecken erschließen. Der serbische Carrier konnte im Vorjahr abermals deutlich mehr Passagiere befördern. Das hängt auch, aber nicht nur, mit dem Umstand zusammen, dass sich Serbien an den Sanktionen gegen Russland nicht beteiligt, zusammen. Mit Umstieg in Belgrad kann man zahlreiche Reisemöglichkeiten zwischen der Europäischen Union und der Russischen Föderation anbieten.

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Flugrettung: DRF gewinnt Ausschreibung in Sachsen-Anhalt

Die DRF Luftrettung hat das Vergabeverfahren für die Luftrettung in Sachsen-Anhalt erneut für sich entschieden. Die gemeinnützige Organisation sichert damit für weitere drei Jahre die schnelle notärztliche Versorgung der Bevölkerung aus der Luft im Land. Die Beauftragung kann im Anschluss um ein weiteres Jahr verlängert werden. Sie umfasst drei Hubschrauber, die an zwei Standorten im Land stationiert sind: Christoph 36 in Magdeburg sowie Christoph Halle und Christoph Sachsen-Anhalt in Halle. Christoph Sachsen-Anhalt ist der Intensivtransporthubschrauber des Landes, der rund um die Uhr einsatzbereit ist. „Wir freuen uns sehr über die Zuschlagserteilung und das durch das Land Sachsen-Anhalt ausgesprochene Vertrauen“, unterstreicht Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung. „Wir haben durch die Qualität unserer Arbeit und unsere über viele Jahrzehnte aufgebaute Expertise überzeugt und wir freuen uns darauf, auch künftig Hand in Hand mit unseren Partnern zur umfassenden notfallmedizinischen Versorgung der Menschen hier im Land beizutragen.“ Gleich zum Start des neuen Beauftragungszeitraums Anfang 2024 ging in Halle gestern eine hochmoderne Maschine des Typs H145 mit Fünfblattrotor in den Dienst. Sie löste die bisher als Christoph Halle eingesetzte H135 ab. Als Christoph Sachsen-Anhalt ist schon seit 2021 eine H145 mit Fünfblattrotor im Einsatz. Über die Stationen Halle und Magdeburg An der Station Halle sind die beiden Hubschrauber Christoph Sachsen-Anhalt und Christoph Halle stationiert. Christoph Sachsen-Anhalt ist rund um die Uhr einsatzbereit und Christoph Halle täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang. Die Hallenser Hubschrauber führen lebenswichtige Intensivtransporte von Patienten zwischen Kliniken sowie Notfalleinsätze, um schnellstmöglich einen Notarzt zum Patienten zu bringen, durch.

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Scherzte über Bombe bei Siko: Frau auf den Philippinen verhaftet

Es ist niemals eine gute Idee an Flughäfen Scherze bezüglich Bomben zu machen. Noch dümmer ist dann nur noch Fake-Bombendrohungen zu machen. Dies bekommt nun auch eine Passagierin, die in Laoag (Philippinen) witzelte zu spüren. Die Reisende wollte am 3. Jänner 2024 von Laoag nach Manilla fliegen. Dazu kam es aber nicht, denn bei der Sicherheitskontrolle wurde sie befragt was sich in ihrem Handgepäckstück befindet. Sie scherzte herum, dass sich darin eine Bombe befindet. Erst gemeint hat sie es nicht, aber die Beamten reagierten pflichtbewusst und lösten Alarm aus. Sicher ist sicher. Und zum Thema Sicherheit zählt dann auch, dass die deutsch-niederländische Doppelstaatsbürgerin dann auch Bekanntschaft mit Polizei und Justiz machen musste. Sie wurde von der Exekutive umgehend abgeführt und verhaftet. Derzeit befindet sie sich in Untersuchungshaft, denn erst in Kürze wird dann von einem Richter die weitere Vorgehensweise entschieden. Die Philippinen bestrafen Scherze im Zusammenhang mit Bomben, die die Sicherheit beeinträchtigen können, hart. Dazu gibt es den Präsidialerlass Nr. 1727. Dieser Stellt auch vorsätzliche falsche Äußerungen, die andeuten, dass sich explosive Materialien – beispielsweise – in einer Tasche befinden, unter Strafe. Der Frau kann – im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung – nun so einiges an Ärger drohen. Das Gericht kann eine Geldstrafe von umgerechnet 720 U.S.-Dollar, bis zu fünf Jahre Haft sowie eine Kombination daraus verhängen. Der unruly PAX darf jedenfalls die Philippinen bis auf weiteres nicht verlassen.

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Airlineratings.com zeichnet Wizz Air aus

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat es im aktuellen Sicherheitsranking von „Airlineratings.com“ unter die Top 5 in der Kategorie „World Top 5 Safest Low Cost Airline“ geschafft. Die Auszeichnung würdigt Fluggesellschaften mit einer Flotte von mehr als 50 Flugzeugen, die eine hervorragende Sicherheitskultur und niedrige Unfallraten aufweisen. Bei der Bewertung berücksichtigt AirlineRatings.com eine Vielzahl von Faktoren, darunter schwere Zwischenfälle, tödliche Unfälle in jüngster Zeit, Audits von Luftfahrtbehörden und Branchenverbänden, Rentabilität, branchenführende Sicherheitsinitiativen, die Bewertung der Pilotenausbildung durch Experten und das Flottenalter.

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Während Jet2-Flug: Passagier verstirbt auf einer Toilette

Der von Jet2 betriebene Airbus A321 mit der Registrierung G-SUNB musste am 2. Jänner 2024 eine außerplanmäßige Zwischenlandung einlegen, da während dem Flug ein Passagier auf einer der Toiletten verstorben ist. Mitreisende erklärten gegenüber der Zeitung „The Mirror“, dass sie sich an die Kabinenbesatzung gewandt haben, da das betroffene WC außerordentlich lang besetzt gewesen sein soll. Da auf Rufe niemand reagierte, entschieden die Flugbegleiter die Tür zu öffnen. Sofort wurden Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet, jedoch waren diese vergebens, denn der männliche Fluggast soll bereits tot gewesen sein. Die Ursache ist noch völlig unbekannt. Unter der Flugnummer LS918 befand sich die G-SUNB auf dem Weg von Teneriffa-Süd nach Manchester. Nach Bekanntwerden des tragischen Zwischenfalls informierte der Kapitän die Flugsicherung. Es wurde dann entschieden, dass eine außerplanmäßige Landung auf dem Flughafen Cork eingelegt wird. Von dort aus wurden die Reisenden dann mit einem anderen Flugzeug nach Manchester weiterbefördert. Dadurch ist eine Ankunftsverspätung von fünf Stunden entstanden. „Der Flug LS918 von Teneriffa nach Manchester wurde am Dienstag, den 2. Januar 2024, zum Flughafen Cork umgeleitet, da ein Passagier medizinische Hilfe benötigte. Bedauerlicherweise können wir bestätigen, dass der Kunde leider verstorben ist, trotz der Bemühungen unserer hochqualifizierten Crew, die sofort nach Bekanntwerden eingegriffen hat. Dies war eine äußerst schwierige Situation für unsere Crew, und wir möchten ihnen für ihre Bemühungen danken. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Kunden in dieser sehr schwierigen Zeit“, so Jet2 in einem Statement.

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Jahreszahlen: Amsterdam konnte zweistellig zulegen

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 rund 61,7 Millionen Passagiere. Zwar konnte man gegenüber 2022 um 18 Prozent zulegen, jedoch lag man noch immer um 14 Prozent unter der Marke von 2019. Laut Schiphol Airport waren 39,1 Millionen Reisende so genannte Point-to-Point-Passagiere. Die restlichen Fluggäste waren Umsteiger. Im Bereich der Fracht verschlechterte sich das umgeschlagene Volumen um 4,8 Prozent auf 1,37 Millionen Tonnen. Durchgeführt wurden 14.969 Cargo-Flüge und damit um 12,9 Prozent weniger als in der Vorperiode.

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Malta hat Europas unpünktlichste Flüge

Im vergangenen Jahr wurde es an europäischen Flughäfen für so manche Passagiere ungemütlich: Der anhaltende Personalmangel, Streiks sowie Schnee und Glatteis haben auch 2023 den Flugverkehr massiv beeinträchtigt. Insgesamt starteten europaweit 31,3 Prozent der Passagiere verspätet oder gar nicht. Die Verspätungs- und Ausfallquote erreichte im Juli 2023 mit 39,1 Prozent ihren Höchstwert. Auf dieses Ergebnis kommt AirHelp, eine Organisation für Fluggastrechte, in einer Analyse der Flugdaten von 2023. Deutschland landet in Europa auf Platz vier der Länder mit den meisten Flugproblemen, verbessert sich aber etwas im diesjährigen Vergleich. 45,5 Millionen Reisende waren in Großbritannien von Flugproblemen betroffen Wer vergangenes Jahr von Großbritannien aus gereist ist, musste starke Nerven beweisen. Wie auch 2022 belegt das Vereinigte Königreich den ersten Platz in der Untersuchung. Rund 45,5 Millionen Passagiere (34,6 Prozent) waren dort von Flugverspätungen und Ausfällen betroffen. Auf dem zweiten Platz liegt die Türkei mit einer höheren Quote, aber weitaus weniger verspäteten Fluggästen: Hier lag die Zahl bei fast 33 Millionen Passagieren (38,1 Prozent). In Frankreich waren knapp 32,3 Millionen Reisende von Störungen betroffen (35,4 Prozent), womit das Land den dritten Platz belegt, wenn man die absoluten Zahlen betrachtet. Mit Blick auf die höchste Quote führt Malta das Rennen der unpünktlichsten Länder an: Satte 39,3 Prozent der Reisenden hatten hier Schwierigkeiten mit ihren Abflügen. Aber nicht nur Verspätungen, auch Flugausfälle waren hier kein Einzelfall – 1,17 Prozent der Reisenden konnten 2023 ihren Flug nicht antreten. Der Inselstaat im Mittelmeer liegt im Ranking somit vor Serbien (38,1 Prozent) und der Türkei (38,1 Prozent)

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Turkish Airlines lässt fünf Boeing 737-Max-9 am Boden

Das Luftfahrtunternehmen Turkish Airlines hat mitgeteilt, dass man jene fünf Boeing 737-Max-9, die in der identen Konfiguration wie jenes Exemplar, das bei Alaska Airlines von einem Zwischenfall betroffen war, vorsorglich temporär aus dem Verkehr zieht. „Nach dem Vorfall mit der Boeing 737-Max-9 von Alaska Airlines wurden als Ergebnis der vorläufigen Untersuchung der Behörden fünf Boeing 737-Max-9 der Turkish Airlines-Flotte vorsorglich zur Überprüfung angefordert“, so ein Sprecher des größten Luftfahrtunternehmens der Türkei. „Bis die technische Überprüfung des Vorfalls abgeschlossen ist und die von den Behörden geforderten Maßnahmen ergriffen sind, hat Turkish Airlines beschlossen, fünf Boeing 737-Max-9 ihrer Flotte aus dem Betrieb am Flughafen zurückzuziehen, auf dem sie zuerst landen werden. Die Flugsicherheit hat für uns oberste Priorität“.

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Boeing 737-Max-9: EASA übernimmt U.S.-amerikanische EAD

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA hat zwischenzeitlich auf die Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung des U.S.-amerikanischen Pedants FAA bezüglich der Boeing 737-Max-9 reagiert. Man stellt aber klar, dass im EU-Gebiet keine Maschine in der Konfiguration, die beim Alaska-Airlines-Zwischenfall betroffen war, zugelassen ist. Dennoch hat die EASA die Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA übernommen. In der spezifischen Konfiguration, die von dem EAD abgedeckt wird, wird ein Mittelkabinenausstieg durch eine Steckplatte ersetzt. Diese Konfiguration wird in der Regel von Fluggesellschaften eingesetzt, die weniger dicht besetzte Flugzeuge (mit geringerer Passagierkapazität) fliegen, bei denen dieser zusätzliche Ausgang nicht erforderlich ist, um die Sicherheitsanforderungen für die Evakuierung zu erfüllen. Auf dem AOC von Corendon Dutch Airlines sind zwei Boeing 737-Max-9 mit dem betroffenen Panel registriert. Weiters verfügt Turkish Arlines über fünf Exemplare, jedoch unterliegt der türkische Carrier nicht der Aufsicht der EASA, sondern jener der türkischen Zivilluftfahrtbehörde. Das Star-Alliance-Mitglied hat zwischenzeitlich mitgeteilt, dass man die betroffenen Jets vorsorglich am Boden lässt.

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Salzburg: Eurowings stockt Kos und Palma de Mallorca auf

Im Sommerflugplan 2024 wird die Billigfluggesellschaft Eurowings zwei Ferienziele ab Salzburg häufiger bedienen. Es handelt sich um die Destinationen Palma de Mallorca und Kos. Bislang hatte Eurowings die griechische Insel einmal pro Woche im Portfolio. Mit Wirksamkeit zum 18. Mai 2024 stockt der Carrier auf zwei wöchentliche Umläufe auf. Palma de Mallorca hat man ab 3. Mai 2024 neunmal wöchentlich im Angebot. Somit wird diese Strecke um zwei Rotationen pro Woche erweitert.

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