2024

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2024

„Geschmuggelte“ Katze bringt Mann auf No-Fly-Liste von Turkish Airlines

Immer wieder sorgen Katzen für amüsante Vorfälle an Bord von Verkehrsflugzeugen. So geschehen auch kürzlich auf einem Turkish-Airlines-Flug von Istanbul nach Athen. Während dem Rollen in Richtung Runway bemerkten Passagiere einen freilaufenden Vierbeiner. Die Reisenden von Flug TK1843 machten die Flugbegleiter sofort auf die Samtpfote aufmerksam. Diese informierten den Kapitän und baten ihn um eine Entscheidung bezüglich der weiteren Vorgehensweise. Der Kommandant kontaktierte dann die Verkehrskontrolle und erhielt die Genehmigung wieder zum Gate zurückzukehren. Turkish Airlines hatte so einiges an Mühe herauszufinden wo die Katze eigentlich hergekommen ist. An manchen Airports gibt es durchaus bewusst freilaufende Katzen, die primär der Eindämmung von Nagetieren wie Mäusen, die für Flugzeuge schädlich sein können, dienen. Im konkreten Fall war es aber ganz anders, denn ein Passagier hatte den Vierbeiner an Bord „geschmuggelt“. Eigentlich schreibt Turkish Arlines vor, dass kleine Hunde bzw. Katzen vorab gegen Gebühr angemeldet werden müssen und sich während der Reise in einem ausbruchssicheren Behälter befinden müssen. Der Verursacher wollte sich diese Extragebühr aber sparen und versteckte seine Katze in seinem Handgepäckstück. Bei der Sicherheitskontrolle ist dies nicht aufgefallen. In diesem Zusammenhang: Die U.S.-amerikanische TSA warnt Tierbesitzer ausdrücklich davor ihre Lebewesen durch die Röntgen-Scanner für Handgepäckstücke zu „schicken“. Die Strahlung ist für die Tiere extrem schädlich. Die Sicherheitskontrolle von Hunden, Katzen und Co. erfolgt genau aus diesem Grund stets manuell. Jedenfalls hat die Angelegenheit, die sich in Istanbul ereignet hat, für den Katzenbesitzer ein unangenehmes Nachspiel: Sowohl er als auch sein Tier mussten vor dem zweiten Anlauf für den Athen-Flug aussteigen

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Aeroitalia nimmt Bergamo-Southend auf

Der britische Flughafen London-Southend erholt sich nur sehr langsam von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Nun kündigt Aeroitalia eine neue Verbindung an. Mit Wirksamkeit zum 25. März 2024 will das italienische Luftfahrtunternehmen den Airport, der sich nahe Southend-on-Sea befindet sechs Mal wöchentlich mit Bergamo verbinden. Im Regelfall sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 eingesetzt werden. Bei entsprechender Nachfrage ist eine Aufstockung vorstellbar, jedoch zeigte sich in der Vergangenheit auch, dass Aeroitalia mitunter nach wenigen Flügen wieder einstellt. So geschehen auf der Strecke Ancona-Wien.

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Erster City-Airlines-A319 trägt das Farbenkleid

Der erste für den neuen Lufthansa-Flugbetrieb City Airlines bestimmte Airbus A319 hat in einem Paintshop auf dem Flughafen Münster/Osnabrück sein neues Farbenkleid bekommen. Dieses ist weitgehend ident mit der üblichen Kranich-Livery, jedoch mit dem Zusatz „City“. Der Mittelstreckenjet trägt die Registrierung D-ABGH und ist 16,4 Jahre alt. Ursprünglich wurde das Flugzeug im Jahr 2007 an Air Berlin ausgeliefert. Vor der Einflottung bei City Airlines war dieser Airbus A319 auch für Belair und Eurowings in der Luft. Es handelt sich um das erste und derzeit einzige Flugzeug, das die Livery „Lufthansa City“ trägt. City Airlines ist eine Neugründung des Lufthansa-Konzerns, die sich vom Konzept her an der bestehenden Konzernschwester Lufthansa Cityline orientiert. Anfangs wurde der Carrier umgangssprachlich als Cityline 2.0 tituliert, was auch darauf zurückzuführen ist, dass Konzernchef Carsten Spohr selbst von einem Klon sprach. Das Kerngeschäft werden Zubringerflüge für die Muttergesellschaft sein. Zunächst geht City Airlines mit einer Flotte, die aus gebrauchten Airbus A319 besteht, an den Start. Später wird man Neuanschaffungen des Typs Airbus A220 erhalten und damit nach Swiss der zweite Operator dieses Typs in der Kranich-Firmengruppe werden. Das Projekt ist Gewerkschaften durchaus ein Dorn im Auge, weil unterstellt wird, dass bestehende Tarifverträge umgangen werden sollen. City Airlines verfügt bereits seit einigen Monaten über AOC und Betriebsgenehmigung, ausgestellt vom deutschen Luftfahrtbundesamt. Kommerziell war man bislang noch nicht in der Luft. Derzeit wird die Flotte vorbereitet. Auch befindet man sich auf der Suche nach Personal. City Airlines soll dann im Sommerflugplan 2024 aktiv werden und sukzessive expandieren.

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FAA reagiert: Temporäres Grounding für Boeing 737-Max-9

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat verfügt, dass sämtliche Boeing 737-Max-9, die von lokalen Carriern betrieben werden oder im Luftraum der USA fliegen, außerordentlich inspiziert werden müssen. Konkret bedeutet das ein temporäres Flugverbot. Laut FAA sind von dieser Lufttüchtigkeitsanweisung weltweit etwa 171 Boeing 737-Max-9 betroffen. „Die FAA verlangt eine sofortige Inspektion bestimmter Boeing 737 MAX 9, bevor sie wieder in den Flugbetrieb aufgenommen werden können“, so FAA-Administrator Mike Whitaker. „Die Sicherheit wird weiterhin unsere Entscheidungsfindung bestimmen, während wir die Untersuchung des NTSB zu Alaska Airlines Flug 1282 unterstützen“. Die Behörde hat eine so genannte Emergency Airworthiness Directive herausgegeben. Diese verpflichtet Betreiber von Boeing 737-Max-9 Inspektionen vor dem nächsten Abflug durchzuführen. Werden die in der Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung festgelegten Schritte und Zyklen nicht durchgeführt, so gilt für das Muster Flugverbot. Die erforderlichen Inspektionen werden etwa vier bis acht Stunden pro Flugzeug in Anspruch nehmen. Die FAA reagiert damit außergewöhnlich schnell auf den jüngsten Boeing 737-Max-Vorfall. Eine von Alaska Airlines betriebe Maschine dieses Typs hat während dem Steigflug aus noch ungeklärter Ursache ein komplettes Notausgangspanel verloren. Aufgrund vorliegender Fotos und Videos scheint der zumindest nicht unbegründete Verdacht zu bestehen, dass ein weiterer Qualitätsmangel ans Licht gekommen sein könnte. Im Gegensatz zu den fatalen Abstürzten der von Lion Air und Ethiopian Airlines betriebenen Boeing 737-Max-8 ist der jüngste Vorfall glimpflich verlaufen. Den Piloten ist die Notlandung erfolgreich gelungen und alle Passagiere und Crewmitglieder konnten die B737-Max-9 verlassen. Die FAA stand zum Zeitpunkt der beiden Totalverluste im Kreuzfeuer der Kritik, da man nicht schnell genug reagierte. Letztlich

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Alaska Airlines: Boeing 737-Max-9 verliert im Steigflug eine Notausgangstür

Die Boeing 737-Max-9 mit der Registrierung N704AL hat während dem Steigflug von Alaska-Airlines-Flug 1282 ein gesamtes Panel einer Notausgangstür verloren. Die Crew brach auf einer Höhe von 15.000 Fuß das Aufsteigen ab und führte erfolgreich eine Notlandung durch. Die Ursache des Vorfalls ist noch unklar. Alaska Airlines hat jedoch entschieden, dass man vorsichtshalber sämtliche Boeing 737-Max-9 aus dem Liniendienst entfernt. Die 65 Exemplare sollen bis auf weiteres am Boden bleiben. Am Bord der N704AL haben sich zum Zeitpunkt des Vorfalls 171 Passagiere befunden. Der Flug sollte von Portland nach Ontario führen. Aus ungeklärter Ursache löste sich eines der Panels, in dem eine Notausgangstür montiert ist. Augenzeugen sprechen davon, dass es einen lauten Knall gegeben habe. Es handelt sich um jenen zusätzlichen Notausgang, der bei der dichten Kabinenkonfiguration, die Alaska Airlines verwendet, seitens der FAA vorgeschrieben ist. Fotos und Videos, die aufgenommen und auf sozialen Medien geteilt wurden zeigen den Schaden. Rein optisch besteht keine Vermutung, dass Sprengstoff im Spiel gewesen sein könnte, jedoch laufen die Unfalluntersuchungen der NTSB, so dass darüber noch keine Gewissheit besteht. Das betroffene Flugzeug des Typs Boeing 737-Max-9 wurde erst Ende Oktober 2023 ab Werk an Alaska Airlines übergeben. Aufgrund der Vorgeschichte dieser Baureihe ist zumindest nicht ausschließbar, dass es sich um einen weiteren Qualitätsmangel handeln könnte. Genau aus diesem Grund führt der Carrier nun vorsorglich Inspektionen an allen anderen Einheiten, die man in der Flotte hat, durch. Dies hat zur Folge, dass Alaska Airlines temporär auf die Dienste der B737-Max-9 verzichtet.

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PSO-Subventionen: Skyalps nimmt vier Strecken ab Mostar auf

Die zuständige Regionalregierung hat für die Aufnahme von ausgewählten Strecken ab dem bosnischen Flughafen Mostar Subventionen ausgeschrieben. Am Tender hat auch Skyalps teilgenommen und den Zuschlag bekommen. Laut Flughafen Mostar ist vorgesehen, dass der Südtiroler Regio-Carrier Flüge nach Verona, Rom, Bari und München aufnehmen wird. Diese sollen mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 bedient werden. Dem Vernehmen nach war das Interesse an den PSO-Subventionen gering, denn lediglich Skyalps soll sich für die besagten Routen beworben haben. Der Airport Mostar erklärte unter anderem, dass man erfreut ist, dass Skyalps alle Bedingungen der Ausschreibung erfüllt „und ein sehr attraktives Angebot für die Aufnahme dieser Strecken abgegeben hat“. In den nächsten Tagen soll der Flugplan verkündet werden. Kurz darauf will man mit dem Verkauf von Flugscheinen beginnen. Derzeit ist noch nicht bekannt wann der Erstflug durchgeführt werden soll, jedoch soll es noch in diesem Jahr soweit sein. Skyalps könnte möglicherweise auch bald in Österreich ab Wien und Linz aktiv werden. In Deutschland schwebt dem Carrier vor Bozen und Friedrichshafen mit Frankfurt am Main zu verbinden. Weder Lufthansa noch Austrian Airlines wollten eine Zusammenarbeit, die von Firmenchef Josef Gostner in einem Interview angekündigt wurde, bestätigen.

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Southwind Airlines fliegt nach Helsinki

Die Fluggesellschaft Southwind Airlines plant, im Sommer 2024 Flüge nach Helsinki aufzunehmen. Helsinki wird von Antalya aus angeflogen. Die Fluggesellschaft Southwind Airlines wird im Sommer 2024 Flüge zwischen Antalya und Helsinki aufnehmen. Die Fluggesellschaft will die Strecke vom 22. April 2024 bis zum 21. September bedienen, wie das Portal Aero Routes mitteilte.

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Red Wings fliegt nach Tel Aviv

Die Fluggesellschaft Red Wings verkündete ab Ende Jänner den Flugbetrieb zwischen Moskau und Tel Aviv wiederaufzunehmen. Die Fluggesellschaft plant fünf wöchentliche Flüge. Die Fluggesellschaft Red Wings wird Ende Jänner den Flugbetrieb zwischen Moskau und Tel Aviv wiederaufzunehmen. Die Airline plant fünf wöchentliche Flüge, wie das Portal Aero Routes.

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Emirates erhöht Flüge nach Seoul

Die Fluggesellschaft Emirates hat eine Erhöhung der Flugfrequenzen auf der Strecke Dubai-Seoul Incheon angekündigt. Die Frequenzen auf dieser Strecke werden ab dem 19. Februar erhöht. Die Fluggesellschaft Emirates hat angekündigt, die Flugfrequenz zwischen Dubai und Seoul Incheon zu erhöhen. Wie das Portal Aero Routes berichtet, will die Airline die Zahl der wöchentlichen Flüge auf zehn erhöhen. Die Fluggesellschaft will die Frequenz ab dem 19. Februar erhöhen.

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ANA-Billigflieger Air Japan startet im Feber 2024

Die Billigfluggesellschaft Air Japan wird am 9. Feber 2024 die ersten planmäßigen Linienflüge durchführen. Dazu hat man den Ticketverkauf für die Routen von Tokio (Narita) nach Bangkok und Seoul eröffnet. Die Konzernmutter ANA stellt Air Japan als völlig neue Airline mit Start-up-Feeling dar. Das Unternehmen an sich hat zwar eine Art Relaunch bekommen und tritt nun mit eigenständiger Identität auf, jedoch ist es keine Neugründung. Seit etwa 20 Jahren ist man auf diversen Strecken im Auftrag von ANA im Einsatz. Künftig soll Air Japan als Billigflieger im Markt positioniert werden. Damit will ANA besonders Zipair, dem Lowcoster des Konkurrenten JAL, etwas entgegensetzen. Auch spürt man die Konkurrenz durch ausländische Billigflieger wie Scoot. Der Relaunch der Marke Air Japan führt auch dazu, dass der bisherige ACMI-Anbieter wieder unter eigener Identität auf dem Markt aktiv sein wird. Zunächst sollen Lowcost-Flüge von Japan in Richtung Asien und Ozeanien angeboten werden. Die Kurzstrecken sollen von der Konzernschwester Peach Aviation bedient werden. Air Japan soll zunächst eine reine Boeing 787-8-Flotte betreieben. Diese werden über die Konzernmutter All Nippon Airways bezogen.

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