2024

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2024

Estland will Nordica so schnell wie möglich verkaufen

Das estnische Verkehrsministerium will noch im Laufe des Jänners 2024 entscheiden an wen man die finanziell schwer angeschlagene Fluggesellschaft Nordica verkaufen wird. Laut einem Bericht des ERR soll man mit insgesamt sieben europäischen Unternehmen in Verhandlungen stehen. Derzeit sieht es ganz danach aus, dass die staatliche Nordic Aviation Group zerschlagen werden könnte. Der konzerninterne Leasinggeber Transpordi Varahaldus soll nämlich nicht verkauft werden. Auch behält man sich vor, dass das ACMI- und Charterunternehmen Xfly separat den Besitzer wechseln könnte. Interessenten können sowohl Nordica und Xfly als auch Nordica oder Xfly erwerben. Schon seit längerer Zeit ist klar, dass sich die estnische Regierung aus dem Betrieb von ACMI- und Charterfluggesellschaften zurückziehen will. Das Debakel rund um die Kooperation zwischen Nordica und Xfly, die zwischenzeitlich aufgelöst wurde, hat die Exit-Bemühungen der Staatsführung lediglich beschleunigt. Sollten die Gespräche mit potentiellen Käufern zu keinem Vertragsabschluss führen, so droht Nordica die Schließung. Das Verkehrsministerium stellte klar, dass man kein zusätzliches Steuergeld aufwenden wird, um das Luftfahrtunternehmen in der Luft zu halten. Bei Xfly ist die Situation insofern anders, denn diese Firma arbeitet zumindest kostendeckend. Für Interessenten könnte Xfly interessanter, aber auch teurer als Nordica sein. Im September 2023 gab der Rechnungshof Estlands bekannt, dass die Luftfahrtaktivitäten der staatlichen Nordic Aviation Group nicht gerade zielführend sein sollen. Man legte der Regierung nahe, dass diese sich von Nordica, Xfly und Transpordi trennen solle. Zusätzlich wurde eine Sonderprüfung bei Nordica aufgenommen, denn es soll untersucht werden wie es dazu kommen konnte, dass im Jahr 2023 die Verluste regelrecht explodiert

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Lufthansa sichert sich Slots in London-Stansted

Immer wieder liebäugelt Lufthansa mit Nostopflügen zwischen München und London-Stansted. Den drittgrößten Airport des Vereinigten Königreichs bedient man bislang lediglich im Rahmen von Sonderflügen. Vom britischen Koordinator hat man für den Sommerflugplan 2024 die entsprechenden Slots zugeteilt bekommen. Der Carrier hat nun die Möglichkeit rund zehn wöchentliche Rotationen durchzuführen. Ob Lufthansa die Route tatsächlich aufnimmt, ist noch offen. Der Stansted-Airport wird hauptsächlich von Billigfliegern angesteuert. Allerdings gibt es auch Langstreckenflüge, denn beispielsweise nutzt auch Emirates diesen Flughafen.

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Tarom ersetzt Airbus A318 durch Boeing 737-Max-8

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom ist einer der letzten europäischen Betreiber des ohnehin seltenen Maschinentyps Airbus A318. Dem Muster geht es auch bei dieser Airline an den Kragen. Als Ersatz werden Boeing 737-Max-8 eingeflottet. Der Airbus A318 ist das kleinste Mitglied der Airbus-A320-Familie. Im Gegensatz zu A319/A320/A321 war der „Babybus“ aber so ganz und gar kein kommerzieller Erfolg. Zwischen 2001 und 2013 wurden lediglich 80 Exemplare gebaut. Mittlerweile haben in Europa nur noch Tarom und Air France einige wenige in ihren Flotten. Weiters ist dieser Maschinentyp als VIP- und Regierungsflugzeug durchaus gefragt. Bei Air France weiß man schon länger, dass die Flugzeuge des Typs Airbus A318 ein Ablaufdatum haben. Sukzessive werden als Ersatz A220 eingeflottet. Tarom hingegen war bis vor wenigen Tagen recht schweigsam, wenn es um die vier verblieben A318 gegangen sind. Operativ im Einsatz sind ohnehin nur zwei Exemplare, denn die anderen beiden sind schon länger abgestellt. Der Vorstand der rumänischen Fluggesellschaft hat bekanntgegeben, dass man eine Absichtserklärung, die zur Einflottung von zwei Boeing 737-Max-8 führen soll, unterschrieben hat. Im August 2025 will man das erste Exemplar übernehmen und Zug-um-Zug die letzten verbliebenen A318 aus der Flotte entfernen. Dies ist in gewisser Weise auch überraschend, denn im Jahr 2018 hat Tarom insgesamt fünf Boeing 737-Max-8 direkt beim Hersteller bestellt. Die Auslieferungen wurden auf das Jahr 2026 verschoben, denn eigentlich hätte man diese längst übernehmen müssen. Jene zwei B737-Max-8, die im kommenden Jahr eingeflottet werden, sind Leasingflugzeuge.

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Ab Mannheim und Friedrichshafen: MHS Aviation bedient Elba-Charter

Unter der Marke Rhein-Neckar Air wird MHS Aviation im Sommerflugplan 2024 im Auftrag von Reiseveranstaltern ab Mannheim und Friedrichshafen Kurs auf Marina di Campo nehmen. Ab dem Bodensee-Airport gab es über Jahrzehnte hinweg Nonstopflüge auf die Inseln Elba. Diese wurden zunächst von Rheintalflug und später von Intersky durchgeführt. Das Comeback wird daher am Flughafen Friedrichshafen begrüßt. Von Mannheim und Friedrichshafen aus soll im Zeitraum von 17. Mai bis 4. Oktober 2024 jeweils am Verkehrstag Freitag geflogen werden. Als Fluggerät kommen Turbopropflugzeuge des Typs Dornier 328 zum Einsatz. Rhein-Neckar-Air ist eine reine Vertriebsmarke. Der operative Carrier ist MHS Aviation.

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ITA Airways fliegt sechsmal pro Woche nach Toronto

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways will im Mai die Strecke zwischen Rom Fiumicino und Toronto aufnehmen. Toronto soll sechsmal wöchentlich angeflogen werden. Die Fluggesellschaft ITA Airways wird im Mai die Strecke Rom Fiumicino-Toronto aufnehmen. Konkret plant die italienische Fluggesellschaft ab dem 10. Mai sechs wöchentliche Flüge nach Toronto. Vom 1. Juni bis zum 30. September soll die Strecke täglich bedient werden. Die Flüge sollen mit Airbus A330-200 und A330-900neo durchgeführt werden, berichtet das Portal Aero Routes.

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LOT Polish Airlines fliegt früher nach Sarajevo

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines plant, ihren Flugdienst auf der Strecke Warschau-Sarajevo früher aufzunehmen und länger aufrechtzuerhalten. Geplant sind fünf wöchentliche Flüge. Die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines wird ihren Flugplan ändern. Wie die Airline mitteilte, wird die Strecke zwei Wochen früher als geplant aufgenommen. Konkret soll Sarajevo erstmals ab dem 16. März angeflogen werden, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. Die polnische Fluggesellschaft plant fünf wöchentliche Flüge nach Sarajevo. Die Verbindung soll bis zum 28. November aufrechterhalten werden.

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Sommer 2024: SAS verbindet Oslo mit Tivat

Die Fluggesellschaft SAS plant, im Sommer Flüge zwischen Oslo und Tivat aufzunehmen. Die Fluggesellschaft plant einen wöchentlichen Flug. Die Fluggesellschaft SAS plant, im Sommer Flüge zwischen Oslo und Tivat aufzunehmen. Die Airline will am 27. Juni mit einem wöchentlichen Flug starten, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. SAS will die Strecke Oslo-Tivat bis zum 8. August bedienen.

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Ryanair fliegt von Thessaloniki und Sarajevo

Die Billigfluggesellschaft Ryanair will im kommenden Sommer die Strecke zwischen Thessaloniki und Sarajevo eröffnen. Geplant sind zwei wöchentliche Flüge. Der Billigflieger Ryanair plant eine neue Verbindung nach Sarajevo. Die Fluggesellschaft will Flüge zwischen Thessaloniki und Sarajevo aufnehmen, berichtet das Portal Ex-Yu Aviation News. Der Carrier will die Strecke vom 3. Juli bis zum 28. August anbieten, zweimal wöchentlich soll geflogen werden.

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Salzburg: SAS bedient Kopenhagen auch im Sommer 2024

Die Fluggesellschaft SAS wird im Sommerflugplan 2024 einmal wöchentlich zwischen Kopenhagen und Salzburg fliegen. Bislang wurde diese Route nur saisonal während der Wintermonate angeboten. Der Carrier teilte mit, dass man „erstmals“ auch in der warmen Jahreszeit von der dänischen Hauptstadt aus Kurs auf die Mozartstadt nehmen wird. Die Durchführung der Flüge soll jeweils am Verkehrstag Samstag erfolgen.

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Flughafen Bozen: Gostner und Haselsteiner wollen Signa loswerden

Noch ist der insolvente Signa-Konzern sowohl am Flughafen Bozen als auch an der Regionalfluggesellschaft Skyalps beteiligt. Das soll sich ändern, denn Josef Gostner und Hans-Peter Haselsteiner wollen den Minderheitsanteil von Signa übernehmen. Offiziellen Angaben nach handelt es sich um 24 Prozent, die der insolvente Konzern am Flughafen Bozen hält. Die Mehrheit befindet sich ohnehin in den Händen von Gostner und Haselsteiner. Gemeinsam wollen diese den gescheiterten Signa-Konzern von Rene Benko ablösen. Damit soll der Airport gesichert werden. In weiterer Folge bedeutet dies auch eine Absicherung der Skyalps. Das Hinausdrängen der Signa soll über eine Kapitalerhöhung bewerkstelligt werden. Die Mehrheitseigentümer gehen davon aus, dass sich der insolvente Signa-Konzern daran nicht beteiligen kann.

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