2024

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2024

Iberia führt ersten kommerziellen Flug mit Airbus A321XLR durch

Am 6. November 2024 erreichte die spanische Fluggesellschaft Iberia einen Meilenstein, indem sie als erste Fluggesellschaft den neuen Airbus A321XLR auf einem kommerziellen Flug einsetzte. Das fabrikneue Flugzeug, registriert als EC-OIL, startete vom internationalen Flughafen Madrid-Barajas (MAD) und landete etwa zwei Stunden später am Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG). Diese Premiere markiert den Auftakt für Iberias Einsatz dieses Flugzeugs auf transatlantischen Strecken und birgt Potenzial, den Langstreckenmarkt nachhaltig zu verändern. Der Airbus A321XLR ist für seine außergewöhnliche Reichweite bekannt und gilt als Hoffnungsträger für sogenannte „dünne“ Langstreckenrouten, die eine geringere Nachfrage aufweisen und auf denen traditionelle Großraumflugzeuge oft unrentabel wären. Mit einer Reichweite von bis zu 8.700 Kilometern kann der A321XLR nonstop Städte auf beiden Seiten des Atlantiks verbinden, was insbesondere für die Strategie von Iberia von großer Bedeutung ist, direkte Verbindungen zwischen sekundären Städten zu fördern. Das Flugzeug, das am 30. Oktober 2024 von Airbus in Hamburg ausgeliefert wurde, bietet 182 Sitzplätze, darunter 14 in der Business Class. Iberia plant, den A321XLR in der Anfangsphase auf Einweisungsflügen nach Paris und London einzusetzen, um die Besatzungen mit den spezifischen Anforderungen dieses Modells vertraut zu machen, bevor es Anfang 2025 auf transatlantischen Strecken, wie etwa nach Boston, in den regulären Betrieb übergeht. Die Entscheidung, Iberia das erste Modell des A321XLR zu überlassen, war nicht ursprünglich geplant. Eigentlich sollte die libanesische Middle Eastern Airlines (MEA) als Erstkunde auftreten. Aufgrund interner Herausforderungen bei der irischen Airline Aer Lingus, die ebenfalls zur International Airlines Group (IAG) gehört, fiel die Wahl schließlich auf Iberia. Die

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Frankfurt modernisiert Passagierkontrollen mit neuen Scannern

Der Flughafen Frankfurt setzt auf modernisierte Sicherheitskontrollen: In Zusammenarbeit mit Rohde & Schwarz wird der Flughafenbetreiber Fraport über 100 neue Körperscanner des Modells R&S QPS201 installieren, um Passagierkontrollen schneller und effizienter zu gestalten. Diese Scanner arbeiten mit Millimeterwellen-Technologie und Künstlicher Intelligenz und sollen laut Fraport eine präzisere Erkennung sicherstellen, während Fehlalarme minimiert werden. Der Einsatz dieser Technologie bedeutet, dass Passagiere zukünftig weniger oft zusätzliche Sicherheitskontrollen durchlaufen müssen, da potenzielle Gefahrenbereiche präzise auf einem Avatar angezeigt werden können. In einem ergänzenden Pilotprojekt wird derzeit der R&S QPS Walk2000 getestet, ein Walk-Through-Scanner, bei dem Passagiere ohne Anhalten durch die Kontrolle gehen können. Dieser weltweit erste Scanner dieser Art könnte zukünftig das Ausziehen von Jacken und das Herausnehmen von Gegenständen aus Taschen überflüssig machen und so den Prozess weiter beschleunigen. Der Test läuft im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens und ist auf sechs Monate ausgelegt. Fraport hatte 2023 die Zuständigkeit für die Sicherheitskontrollen vom Bundesministerium des Innern übernommen und investiert im Rahmen dessen umfassend in die Optimierung der Passagierabfertigung. Die neuen Scanner, die bereits bei der Europäischen Zivilluftfahrtkonferenz zugelassen sind, sollen den Kontrollprozess für die jährlich über 50 Millionen Passagiere am größten deutschen Flughafen verbessern.

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Nachhaltige Mobilität im Tourismus: Schlüssel zu einer klimafreundlichen Zukunft?

Der Tourismus hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der größten Wirtschaftszweige weltweit entwickelt. Doch mit dieser Expansion sind auch Herausforderungen verbunden – insbesondere in Zeiten des Klimawandels. Am 5. November 2024 versammelten sich in Zell am See rund 150 Expertinnen und Experten zum 11. Tourismus-Mobilitätstag, um über die Chancen und Herausforderungen von nachhaltiger Mobilität im Tourismussektor zu diskutieren. Organisiert wurde das Event vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft sowie dem Klimaschutzministerium, die die Bedeutung der Themen Klimaschutz und nachhaltige Mobilität für den Tourismus der Zukunft unterstrichen. Tourismus und Klimawandel: Eine problematische Beziehung Tourismus ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein großer Emittent von Treibhausgasen. Die touristische Mobilität, insbesondere durch Reisen mit dem Auto, Flugzeug oder Bus, trägt maßgeblich zu den CO₂-Emissionen bei. Gleichzeitig sind viele Tourismusregionen besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Zunehmend häufige Extremwetterereignisse wie Dürren, Überschwemmungen oder Sturmfluten stellen sowohl die Natur als auch die touristische Infrastruktur vor große Herausforderungen. In ihrer Eröffnungsrede betonte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler die Dringlichkeit, den Tourismus nachhaltiger zu gestalten: „Der Tourismussektor als einer der größten heimischen Wirtschaftszweige muss sich den Herausforderungen des Klimawandels stellen. Einerseits sind Tourismusdestinationen immer stärker von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen, andererseits ist gerade die touristische Mobilität der Treiber der Gesamtemissionen eines jeden Urlaubs.“ Gewessler verweist auf den Paradigmenwechsel, der notwendig ist, um die negativen Auswirkungen des massenhaften Reisens zu reduzieren. Klimafreundliche Mobilität als Lösung Ein zentrales Thema der Veranstaltung war die Frage, wie nachhaltige Mobilitätslösungen den Tourismus der Zukunft gestalten können. Der Ansatz,

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Wiedereinführung der Passagierabflugsteuer in Bosnien und Herzegowina ab 2025

Das Ministerium für Kommunikation und Verkehr von Bosnien und Herzegowina hat beschlossen, ab dem 1. April 2025 die Passagierabflugsteuer auf allen Verkehrsflughäfen des Landes wieder einzuführen. Die Steuer von 1,5 Euro pro abfliegendem Passagier, die an die Direktion für Zivilluftfahrt (BHDCA) gezahlt wird, war zuvor ausgesetzt worden, um die Luftverkehrsverbindungen zu stärken. Gleichzeitig wird der Anteil der Flughäfen an den Einnahmen von 3 % auf 30 % erhöht, um Billigfluggesellschaften zu halten.

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Lufthansa ändert Sitzplatzreservierungen bei Pauschalreisen

Der Lufthansa-Konzern hat ein neues Verfahren für Sitzplatzreservierungen bei Pauschalreisen eingeführt. Kunden von Reiseveranstaltern können nun direkt nach ihrer Buchung auf der Lufthansa-Website Sitzplatzreservierungen, sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig, sowie zusätzliches Gepäck über eine Travel ID buchen. Bisher war für kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen der Buchungscode der Airline erforderlich, dieser entfällt nun. Die neue Regelung gilt für Pauschalreisen von zahlreichen Reiseanbietern, darunter TUI, Dertour und Lufthansa Holidays.

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Türkei verzeichnet Rekordzahlen bei internationalen Gästen

Die Türkei hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 einen neuen Rekord bei den internationalen Besucherzahlen erzielt. Insgesamt kamen 49,2 Millionen Gäste, was einen Anstieg von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Ziele Istanbul und Antalya sind besonders beliebt, wobei Istanbul mit über 14 Millionen und Antalya mit mehr als 13,3 Millionen Gästen führend sind. Besonders hervorzuheben ist das starke Wachstum des chinesischen Marktes mit einem Anstieg von 84 Prozent. Aufgrund dieses Erfolgs hat das Fremdenverkehrsamt die Jahresprognose auf 61 Millionen Gäste erhöht.

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Haftbefehl gegen ehemaligen Dana-Air-Geschäftsführer

Ein nigerianisches Gericht hat einen Haftbefehl gegen Jacky Ramesh Hathiramani, den ehemaligen Geschäftsführer der stillgelegten Dana Air, erlassen. Hathiramani war mehrfach nicht vor Gericht erschienen, um auf Vorwürfe der Finanzkriminalität in Höhe von 1,37 Milliarden NGN (ca. 825.000 USD) zu reagieren. Der Fall betrifft angeblichen Betrug und missbräuchliche Finanztransaktionen im Zeitraum 2014 bis 2018. Die nigerianische Zivilluftfahrtbehörde hat derweil bestätigt, dass Dana Airs Betriebserlaubnis bis 2027 gültig bleibt, obwohl die Fluggesellschaft 2023 ihren Betrieb einstellte.

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TUI fly Netherlands stellt letzte Boeing 767 in den Ruhestand

TUI fly Netherlands hat am 3. November 2024 ihre letzte Boeing 767-300ER aus dem Betrieb genommen. Das Flugzeug, eine fast 25 Jahre alte Maschine mit der Kennung PH-OYJ, absolvierte seinen letzten Passagierflug auf einer Rundreise von Amsterdam über Fuerteventura nach Lanzarote. Nach der Ausmusterung wurde es nach Istanbul überführt, um dort in ein Frachtflugzeug umgebaut zu werden. Mit diesem Abschied endet der Betrieb der Boeing 767 innerhalb der TUI Gruppe. Die Fluggesellschaft wird ihre Flotte nun mit modernen B787-8 fortführen.

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Indigo verlängert Wet-Lease-Vereinbarungen mit Smartlynx

Die indische Fluggesellschaft Indigo hat von der Zivilluftfahrtbehörde DGCA die Genehmigung für die Verlängerung von Wet-Lease-Vereinbarungen für elf Airbus A320 mit der lettischen Fluggesellschaft Smartlynx erhalten. Indigo least derzeit insgesamt 16 A320-Maschinen von Smartlynx. Wet-Lease-Vereinbarungen erlauben es Fluggesellschaften, Flugzeuge mitsamt Besatzung und Wartung zu leasen, was zur Flexibilisierung der Flottenkapazitäten beiträgt. Über die Transaktion berichtete zunächst CH-Aviation.com.

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Lufthansa Cargo intensiviert Zusammenarbeit in China

Lufthansa Cargo stärkt seine Position auf dem chinesischen Markt durch strategische Partnerschaften mit der Shanghai Airport Authority, Air China Cargo und China Postal Express & Logistics. Eine kürzlich unterzeichnete Absichtserklärung mit der Shanghai Airport Authority soll die Zusammenarbeit in Bereichen wie betrieblicher Effizienz und innovativen Lösungen vertiefen. Ziel ist es, den Flughafen Shanghai Pudong als führendes Drehkreuz im asiatisch-pazifischen Raum weiterzuentwickeln. Die Stadtregierung von Shanghai unterstützt diese Initiativen und fördert eine engere Kooperation zwischen Lufthansa Cargo und lokalen Unternehmen, insbesondere im grenzüberschreitenden E-Commerce.

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