Januar 10, 2025

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Januar 10, 2025

Münchner Flughafen verzeichnet starkes Passagierwachstum

Trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise meldet der Münchner Flughafen für das Jahr 2024 deutliche Zuwächse bei Passagier- und Flugzahlen. Insgesamt nutzten 41,6 Millionen Reisende den zweitgrößten Flughafen Deutschlands, was einem Anstieg von viereinhalb Millionen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Anzahl der Starts und Landungen stieg um acht Prozent auf mehr als 327.000 Flugbewegungen. Besonders der internationale Flugverkehr trug maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Wie der Flughafenbetreiber FMG mitteilte, legten Flüge innerhalb Europas und zu Mittelmeerzielen um 12 Prozent zu, während der Langstreckenverkehr sogar ein Plus von 17 Prozent verzeichnete. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung des Münchner Flughafens als internationales Drehkreuz und wichtigen Standort für Wirtschaft und Mobilität. Flughafenchef Jost Lammers erklärte in diesem Zusammenhang, dass die Zahlen die große Nachfrage nach Flugreisen widerspiegeln und die Bedeutung des Standorts für Bayern und darüber hinaus bestätigen. Experten führen das Wachstum auf die nachlassenden Auswirkungen der Corona-Pandemie zurück, die das Interesse an Fernreisen und internationalen Zielen wiederbelebt hat. Laut Konjunkturumfragen des Ifo-Instituts gehören Reisebüros und Veranstalter zu den wenigen Branchen mit optimistischen Zukunftsaussichten.

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Debatte um Nachtruhe-Initiative: Regierungsrat spricht sich gegen Einschränkungen am Flughafen Zürich aus

Die «Nachtruhe-Initiative», welche die Verkürzung der Betriebszeiten am Flughafen Zürich fordert, stößt auf deutliche Ablehnung seitens des Zürcher Regierungsrates. In einer klaren Stellungnahme betonte dieser, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen gegen Bundesrecht verstießen und gravierende Auswirkungen auf die internationale Anbindung der Schweiz hätten. Der Flughafen Zürich, ein zentraler Knotenpunkt des Schweizer Luftverkehrs, steht damit erneut im Mittelpunkt einer kontroversen Diskussion. Die «Nachtruhe-Initiative» zielt darauf ab, den Flugbetrieb am Flughafen Zürich bereits um 23:00 Uhr zu beenden. Aktuell ist der Flughafen gemäß Bundesreglement bis 23:30 Uhr für den Zivilluftverkehr geöffnet, wobei die letzte halbe Stunde für den bewilligungsfreien Verspätungsabbau reserviert ist. Eine Verkürzung der Betriebszeiten würde somit eine Reduktion der Zeitfenster für verspätete Starts und Landungen bedeuten, was insbesondere für Interkontinentalflüge weitreichende Folgen hätte. Ablehnung durch den Regierungsrat Der Regierungsrat des Kantons Zürich machte deutlich, daß die Initiative nicht umsetzbar sei, da sie gegen das Bundesrecht verstoße. Dieses regelt die Betriebszeiten des Flughafens abschließend und erlaubt keine weiteren Einschränkungen. Darüber hinaus unterstrich der Regierungsrat, daß die aktuellen Betriebszeiten essenziell für die internationale Anbindung der Schweiz seien. Rund 200 Direktverbindungen ab Zürich garantieren die Verbindung zu wichtigen Wirtschaftszentren weltweit – ein entscheidender Faktor für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Bedeutung der Betriebszeiten für den Luftverkehr Der Flughafen Zürich fungiert nicht nur als lokaler Verkehrsknotenpunkt, sondern auch als internationales Drehkreuz. Insbesondere die späten Abendstunden sind entscheidend, um die komplexen Abläufe des Drehkreuzbetriebes aufrechtzuerhalten. Eine Verkürzung der Betriebszeiten würde nicht nur Interkontinentalverbindungen betreffen, sondern auch Kurz- und Mittelstreckenflüge beeinträchtigen. Dies könnte die Attraktivität des Flughafens Zürich als

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Vorfall in Brüssel: Bugfahrwerk einer Boeing 737-700 bricht nach Landung ein

Am Flughafen Brüssel kam es am 8. Januar 2025 zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall. Eine Boeing 737-700 der Fluggesellschaft TUI, die als Flug TUI 1012 aus Málaga gelandet war, erlitt nach dem Andocken an Gate A59 einen Defekt am Bugfahrwerk. Kurz nachdem die Passagiere ausgestiegen waren, brach das Bugfahrwerk zusammen, wodurch der vordere Teil des Flugzeugs auf den Boden sank. Die Maschine mit der Registrierung OO-JAR blieb mit der Cockpitsektion auf der Nase liegen. Glücklicherweise gab es nach ersten Berichten keine Verletzten, da sich zum Zeitpunkt des Vorfalls weder Passagiere noch Crewmitglieder an Bord befanden. Der Vorfall sorgte dennoch für eine vorübergehende Sperrung des betroffenen Gates und führte zu Verzögerungen im Betriebsablauf des Flughafens. Die genauen Ursachen des Defekts werden derzeit untersucht. Experten prüfen mögliche technische Mängel sowie Wartungsprotokolle der betroffenen Maschine. TUI und die belgischen Luftfahrtbehörden arbeiten eng zusammen, um den Vorfall aufzuklären. Die Boeing 737-700 ist ein weit verbreitetes Flugzeugmodell, das normalerweise als zuverlässig gilt.

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Embraer steigert Flugzeugauslieferungen im Jahr 2024 um 14 Prozent

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat zum Jahresbeginn 2025 seine Auslieferungsergebnisse für das Jahr 2024 bekannt gegeben. Demnach stiegen die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent. Insgesamt wurden 206 Flugzeuge ausgeliefert, was einen Anstieg von 25 Maschinen im Vergleich zu den 181 Auslieferungen im Jahr 2023 bedeutet. Besonders bemerkenswert ist, dass die Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen in diesem Jahr die Privatjets übertrafen, was den anhaltend starken Nachfrageauftrieb im Bereich der kommerziellen Luftfahrt unterstreicht. Embraer, bekannt für seine Produktion sowohl von Verkehrsflugzeugen als auch von Privatjets, konnte in beiden Kategorien ein Wachstum verzeichnen. Die Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen stiegen um 14 Prozent auf insgesamt 73 Maschinen, verglichen mit 64 Auslieferungen im Jahr 2023. Die Auslieferungen von Privatjets legten um 13 Prozent zu und erreichten 130 Maschinen – eine Steigerung von 15 Flugzeugen im Vergleich zum Vorjahr, als noch 115 Privatjets ausgeliefert wurden. Der Anstieg der Auslieferungen im Jahr 2024 markiert ein positives Wachstum für Embraer, insbesondere nachdem das Unternehmen im Vorjahr seine Prognosen vorsichtiger angelegt hatte. Anfang 2024 hatte Embraer eine Zielvorgabe von 72 bis 80 Verkehrsflugzeugen sowie zwischen 125 und 135 Privatjets für das Jahr 2024 ausgegeben. Doch im Laufe des Jahres wurde diese Prognose nach unten korrigiert, und das Unternehmen setzte nun auf eine Lieferung von etwa 70 bis 73 Verkehrsflugzeugen und weiterhin 125 bis 135 Privatjets. Dass Embraer trotz dieser vorsichtigen Prognosen seine Auslieferungszahlen übertreffen konnte, zeigt die Stärke und Flexibilität des Unternehmens im globalen Wettbewerb. Erfolgreiche Auslieferungen der E190-E2 Ein besonders positives Signal für Embraer kam von den

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Lufthansa steigt bei ITA Airways ein – Jörg Eberhart wird neuer Chef

Der Lufthansa-Konzern hat den Einstieg bei der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways offiziell vollzogen. Am 13. Jänner 2025 übernimmt Lufthansa zunächst 41 Prozent der Anteile durch eine Kapitalerhöhung. Dies gab Konzernchef Carsten Spohr bekannt. Für die Anteile fließen 325 Millionen Euro direkt an ITA. Langfristig ist eine vollständige Übernahme bis zum Jahr 2033 vorgesehen, die insgesamt 829 Millionen Euro kosten soll, einschließlich einer leistungsabhängigen „Earn Out“-Prämie. Ein neuer Verwaltungsrat wird ebenfalls eingesetzt. Italien stellt drei Mitglieder, Lufthansa zwei. Zum neuen Vorstandsvorsitzenden von ITA Airways wurde Jörg Eberhart ernannt. Der erfahrene Manager leitete zuvor die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti und kennt den Markt bestens. Mit der Übernahme stärkt Lufthansa seine Position in Südeuropa und sichert sich die Kontrolle über einen weiteren strategisch wichtigen Flugmarkt. Der italienische Staat bleibt zunächst weiterhin Anteilseigner von ITA Airways, möglicherweise über das Jahr 2030 hinaus. Der Übernahmeplan von Lufthansa sieht vor, dass der Konzern seine Beteiligung schrittweise auf 90 Prozent ausbaut, bevor er die Fluggesellschaft vollständig integriert. Die Übernahme erfolgte nach intensiven Verhandlungen und der Zustimmung der Europäischen Union. Mit diesem Schritt setzt Lufthansa ihre Expansionsstrategie fort und knüpft an ihre bisherigen Beteiligungen an internationalen Airlines an.

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