Januar 23, 2025

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Januar 23, 2025

Notfallumleitung: Jet2-Flug LS135 muss nach Treibstoffanzeige-Anomalie in London-Stansted landen

Ein Jet2-Flug von Glasgow nach Rom wurde am 20. Januar 2025 zu einer unerwarteten Notlandung auf dem Flughafen London-Stansted gezwungen, nachdem die Flugbesatzung eine Anomalie bei der Treibstoffanzeige festgestellt hatte. Der Vorfall ereignete sich an Bord eines Flugzeugs des Typs Boeing 737-800 mit der Registrierung G-JZBV, das eine Stunde nach dem Start um 07:07 Uhr zur Umkehr gezwungen war. Trotz der ungeplanten Umleitung konnte die Maschine sicher landen, und alle Passagiere blieben unverletzt. Das Flugzeug war planmäßig vom internationalen Flughafen Glasgow gestartet und hatte Kurs in Richtung Süden über Großbritannien genommen, bevor es über den Ärmelkanal und Paris flog. Bei einer Flughöhe von 37.000 Fuß bemerkte die Crew eine Abweichung in der Treibstoffanzeige. Laut den Standard Operating Procedures (SOPs) der Fluggesellschaft entschied sich die Besatzung, keine Risiken einzugehen und eine Umleitung einzuleiten. Die Wahl des Flughafens London-Stansted als Zielort erfolgte aufgrund der dort vorhandenen technischen Infrastruktur und Betriebsbasis von Jet2. Das Flugzeug landete sicher um 09:02 Uhr auf der Landebahn 22. Die Passagiere wurden nach der Landung sicher aus dem Flugzeug geleitet. Untersuchung und weitere Maßnahmen Techniker und Rettungskräfte begannen unmittelbar nach der Landung mit der Untersuchung des Flugzeugs, wobei ein Treibstoffleck zunächst als mögliche Ursache in Betracht gezogen wurde. Allerdings stellte sich nach eingehender Überprüfung heraus, daß kein Leck vorlag. Es bleibt offen, ob ein Sensorfehler oder eine andere technische Anomalie für die falsche Treibstoffanzeige verantwortlich war. Die Passagiere wurden auf ein Ersatzflugzeug, ebenfalls eine Boeing 737-800, umgebucht und konnten mit einer Verspätung von rund drei Stunden nach Rom

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Wachsende Erwartungen an In-Flight-Konnektivität: Passagiere priorisieren Wi-Fi

Laut einer neuen Umfrage von Viasat zeigt sich, dass Passagiere immer mehr Wert auf die Verfügbarkeit von Wi-Fi während des Fluges legen. Die jährliche „Passenger Experience Survey“ (PAX 2024) ergab, dass 62 % der Reisenden eine stabile Internetverbindung für Unterhaltung wichtiger finden als andere Aktivitäten wie Schlafen (60 %) oder Trinken (57 %). Diese Entwicklung verdeutlicht, dass die Konnektivität mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil des Flugerlebnisses geworden ist. Die Umfrage, an der mehr als 11.000 Teilnehmer weltweit teilnahmen, unterstreicht, dass Wi-Fi nicht mehr als Luxus betrachtet wird, sondern als unverzichtbarer Bestandteil der Reise. Insbesondere auf längeren Flügen sind 83 % der Passagiere der Ansicht, dass Wi-Fi kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollte. Für kürzere Flüge liegt dieser Wert bei 64 %. Zudem geben 75 % der Befragten an, dass sie bei einer Fluggesellschaft mit hochwertigem In-Flight-Wi-Fi eher erneut buchen würden. Die Forschung verdeutlicht einen klaren Wandel in den Erwartungen der Passagiere: Die Möglichkeit, während des Fluges online zu bleiben – sei es für Unterhaltung, Kommunikation oder Produktivität – hat sich als entscheidender Faktor für eine positive Reiseerfahrung etabliert. Zudem zeigen die Umfrageergebnisse ein wachsendes Interesse an den zukünftigen Möglichkeiten der Nutzung von Künstlicher Intelligenz zur Verbesserung des Flugerlebnisses.

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Südkorea: Regierung plant umfassende Sicherheitsverbesserungen auf Flughäfen

Das tragische Unglück eines Jeju Air-Fluges am internationalen Flughafen Muan Ende Dezember 2024 hat weitreichende Konsequenzen für die Luftfahrtinfrastruktur Südkoreas. Nachdem eine Boeing 737-800 bei einer Notlandung in eine Betonstruktur stürzte und dabei 179 Menschen ihr Leben verloren, kündigte das südkoreanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Flugsicherheit an. Die Untersuchung des Unglücks ergab, daß Vogelschläge in beiden Triebwerken der Maschine eine erhebliche Rolle spielten. Vogelfedern und Blut, die in den beschädigten Triebwerken gefunden wurden, bestätigten diesen Befund. Der Zwischenfall wurde jedoch durch eine weitere Gefahr verschärft: die starre Betonstruktur, welche die Antenne des Instrumentenlandesystems (ILS) stützte. Die Maschine prallte bei der Notlandung gegen diese Struktur, was die Katastrophe verschlimmerte. Sofortige Reaktion: Entfernen gefährlicher Strukturen Das Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr hat angekündigt, die bestehende Betonstruktur der Landehilfe am Flughafen Muan vollständig zu entfernen und durch eine zerbrechliche Konstruktion zu ersetzen. Ziel dieser Maßnahme ist es, das Risiko von schweren Schäden an Flugzeugen bei ähnlichen Vorfällen zu minimieren. Darüber hinaus identifizierte das Ministerium ähnliche Sicherheitsrisiken an neun Stellen auf sieben weiteren Flughäfen des Landes. Diese Flughäfen, darunter Gwangju, Yeosu und Pohang Gyeongju, verfügen über Betonfundamente oder Hügel, die potenziell gefährlich sind, wenn Flugzeuge von der Landebahn abweichen. Auch am internationalen Flughafen Gimhae, der die Hafenstadt Busan bedient, und am Flughafen Sacheon wurden herausragende Betonfundamente festgestellt. Maßnahmen zur Verlängerung von Landebahnen Zusätzlich zu den strukturellen Anpassungen plant Südkorea, die Start- und Landebahnen an sieben Flughäfen zu verlängern, die nicht den empfohlenen Sicherheitsstandards entsprechen. Derzeit sind

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Michelin-Sterne für zwei Restaurants am Wolfgangsee: Region rückt kulinarisch in den Fokus

Am 21. Januar 2025 wurden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Hangar 7 in Salzburg die renommierten MICHELIN-Sterne verliehen. Zwei Restaurants am Wolfgangsee erhielten dabei jeweils einen Stern: das Atelier Fischer in St. Gilgen, geführt von Stefan Fischer, und das Gourmetrestaurant Paula in St. Wolfgang unter der Leitung von Sebastian Leutgeb. Mit dieser Auszeichnung avanciert der Wolfgangsee zum einzigen Sterne-Hotspot im Salzkammergut und unterstreicht die hohe Qualität der regionalen Gastronomie. Die Rückkehr des „Guide MICHELIN“ als flächendeckender Restaurantführer für Österreich hat die kulinarische Szene des Wolfgangsees weiter aufgewertet. Die Sterne für das Atelier Fischer und das Restaurant Paula zeigen nicht nur die internationale Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Küchen, sondern auch, wie Kulinarik zunehmend zu einem zentralen Reisemotiv im Tourismus wird. Der Wolfgangsee gewinnt damit an Bedeutung als Genussregion und zieht immer mehr kulinarisch interessierte Gäste an. Stefan Fischer, der bereits mit drei Hauben im Gault&Millau ausgezeichnet wurde, verbindet in seinem Restaurant eine raffinierte Mischung aus traditioneller österreichischer Küche und modernen, künstlerischen Akzenten. Seine Kreationen, serviert auf handgefertigtem Geschirr, bieten ein einzigartiges Erlebnis für die Gäste. Sebastian Leutgeb hingegen, erst 28 Jahre alt, hat mit seinem Restaurant Paula in nur zwei Jahren einen großen Erfolg erzielt. Nach Erfahrungen in renommierten Häusern wie dem Hotel Adlon in Berlin und Schloss Fuschl kehrte er an den Wolfgangsee zurück, um seine kulinarische Vision zu verwirklichen. Der kulinarische Höhepunkt des Jahres 2025 wird das mundART Festival sein, das vom 25. April bis zum 4. Mai am Wolfgangsee stattfindet und die Vielfalt der Region in den Mittelpunkt

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Go First wird liquidiert: Indische Fluggesellschaft scheitert an Schuldenlast und fehlenden Rettungsmaßnahmen

Die Insolvenz der indischen Fluggesellschaft Go First, einst eine vielversprechende Marke im Budgetflugsegment, hat nun ihren endgültigen Abschluss gefunden. Das National Company Law Tribunal (NCLT) des Landes entschied am 20. Januar 2025, daß das Unternehmen liquidiert wird, nachdem alle Versuche einer Wiederbelebung fehlgeschlagen sind. Dieser Schritt markiert das Ende eines Unternehmens, das in den letzten Jahren mit massiven Schulden und operativen Herausforderungen zu kämpfen hatte. Das NCLT folgte in seiner Entscheidung der Empfehlung des Gläubigerausschusses, der in seiner 37. Sitzung am 23. Juli 2024 einstimmig die Liquidation von Go First beschlossen hatte. Die Fluggesellschaft, die zur Wadia-Gruppe gehört, hat Schulden in Höhe von rund 110 Milliarden indischen Rupien (ca. 1,27 Milliarden US-Dollar). Diese Summe verteilt sich auf mehrere Gläubigergruppen, darunter Banken, Leasinggesellschaften, Reisebüros und die indische Regierung. Zu den Hauptschuldnern gehören vier Kreditgeber, denen 65,22 Milliarden Rupien (755 Millionen US-Dollar) geschuldet werden, sowie Leasinggeber, an die Go First 20 Milliarden Rupien (231,5 Millionen US-Dollar) zu zahlen hat. Auch Rückerstattungen an Kunden in Höhe von 5 Milliarden Rupien (57,9 Millionen US-Dollar) und 12,92 Milliarden Rupien (149,5 Millionen US-Dollar) an staatliche Pandemiekredite bleiben unbeglichen. Diese Schuldenlast war für die Fluggesellschaft nicht tragbar, insbesondere angesichts der Tatsache, daß sie 100 Prozent ihrer Flotte geleast hatte und somit keine eigenen Flugzeuge besaß. Gescheiterte Rettungsversuche und rechtliche Hürden Go First stellte den Flugbetrieb im Mai 2023 ein, nachdem die finanzielle Schieflage unüberwindbar geworden war. Ein Urteil des Obersten Gerichts in Delhi verschärfte die Situation weiter, als es anordnete, daß die Flugzeuge der Fluggesellschaft abgemeldet und

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Eurowings startet neue Direktverbindung nach Porto ab Köln/Bonn

Ab dem 1. Mai 2025 erweitert Eurowings ihr Streckenangebot am Flughafen Köln/Bonn mit einer neuen Direktverbindung nach Porto. Die beliebte Hafenstadt im Norden Portugals wird drei Mal pro Woche angeflogen – immer montags, donnerstags und samstags. Die Strecke nach Porto ist die fünfte neue Verbindung, die die Airline im kommenden Sommerflugplan aufnimmt. Zuvor hatte Eurowings bereits Flüge nach Bastia (Korsika), Erbil, Funchal (Madeira) und Klagenfurt angekündigt. Porto, bekannt für seinen Portwein und die malerische Altstadt, zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Portugal. Das historische Zentrum der Stadt, das 1996 in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde, lockt mit engen Gassen, barocken Kirchen und dem markanten Torre dos Clérigos. Die neuen Flüge von Eurowings bieten Reisenden nun eine komfortable Möglichkeit, diese Sehenswürdigkeiten zu entdecken. „Mit der Aufnahme der neuen Routen wird das Streckenangebot von Eurowings im kommenden Frühjahr und Sommer an unserem Flughafen noch abwechslungsreicher“, freut sich Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Porto ist aufgrund seiner kulturellen Highlights und einzigartigen Atmosphäre eine attraktive Ergänzung unseres Flugangebots.“ Die Flüge nach Porto starten jeweils um 18:55 Uhr montags, um 19:10 Uhr donnerstags und um 18:40 Uhr samstags in Köln/Bonn, die Rückflüge erfolgen zu ähnlichen Zeiten.

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