
Reizgas-Vorfall am Flughafen Berlin-Brandenburg: 14 Verletzte bei Sicherheitskontrolle
Ein Zwischenfall an der Sicherheitskontrolle des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) hat am Samstagabend für Aufsehen gesorgt. Eine Passagierin hatte ein als Feuerzeug getarntes Reizgas-Spray im Handgepäck mitgeführt. Beim Kontrollvorgang trat das Gas aus und führte zu gesundheitlichen Beschwerden bei mehreren Personen. Insgesamt 14 Menschen klagten über Kopfschmerzen und tränende Augen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden wurde das getarnte Reizgas-Spray von den Sicherheitskräften bei der Kontrolle entdeckt. Als sie das verbotene Objekt konfiszieren wollten, setzte sich das Gas unkontrolliert frei. Sofort breitete sich der stechende Reizstoff in der Umgebung aus, woraufhin mehrere Personen über Beschwerden klagten. Der Vorfall führte zu einem vorübergehenden Stillstand an der betroffenen Sicherheitskontrolle. Die Flughafenfeuerwehr und Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert, um sich um die Betroffenen zu kümmern. Drei Personen mussten sich einer sofortigen Augenreinigung unterziehen, während sich die anderen nach kurzer Zeit wieder erholten. Eine Einweisung ins Krankenhaus war laut Angaben der Einsatzkräfte nicht erforderlich. Ermittlungen gegen die Passagierin Die Polizei hat Ermittlungen gegen die Passagierin eingeleitet. Noch ist unklar, ob sie das Reizgas wissentlich oder versehentlich mitführte. Der Besitz von Reizgas-Sprays ist in Deutschland zwar nicht grundsätzlich verboten, doch für den Transport in Flugzeugen gelten strenge Vorschriften. Laut den internationalen Sicherheitsbestimmungen der International Air Transport Association (iata) ist das Mitführen von Reizgas in Flugzeugen untersagt, da es im Falle eines Austritts zu ernsten gesundheitlichen Folgen für Passagiere und Crew führen kann. Ob die Frau mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen hat, hängt von den weiteren Ermittlungen ab. Die Behörden prüfen unter anderem, ob sie sich möglicherweise wegen fahrlässiger








