Februar 10, 2025

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Februar 10, 2025

Reizgas-Vorfall am Flughafen Berlin-Brandenburg: 14 Verletzte bei Sicherheitskontrolle

Ein Zwischenfall an der Sicherheitskontrolle des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) hat am Samstagabend für Aufsehen gesorgt. Eine Passagierin hatte ein als Feuerzeug getarntes Reizgas-Spray im Handgepäck mitgeführt. Beim Kontrollvorgang trat das Gas aus und führte zu gesundheitlichen Beschwerden bei mehreren Personen. Insgesamt 14 Menschen klagten über Kopfschmerzen und tränende Augen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden wurde das getarnte Reizgas-Spray von den Sicherheitskräften bei der Kontrolle entdeckt. Als sie das verbotene Objekt konfiszieren wollten, setzte sich das Gas unkontrolliert frei. Sofort breitete sich der stechende Reizstoff in der Umgebung aus, woraufhin mehrere Personen über Beschwerden klagten. Der Vorfall führte zu einem vorübergehenden Stillstand an der betroffenen Sicherheitskontrolle. Die Flughafenfeuerwehr und Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert, um sich um die Betroffenen zu kümmern. Drei Personen mussten sich einer sofortigen Augenreinigung unterziehen, während sich die anderen nach kurzer Zeit wieder erholten. Eine Einweisung ins Krankenhaus war laut Angaben der Einsatzkräfte nicht erforderlich. Ermittlungen gegen die Passagierin Die Polizei hat Ermittlungen gegen die Passagierin eingeleitet. Noch ist unklar, ob sie das Reizgas wissentlich oder versehentlich mitführte. Der Besitz von Reizgas-Sprays ist in Deutschland zwar nicht grundsätzlich verboten, doch für den Transport in Flugzeugen gelten strenge Vorschriften. Laut den internationalen Sicherheitsbestimmungen der International Air Transport Association (iata) ist das Mitführen von Reizgas in Flugzeugen untersagt, da es im Falle eines Austritts zu ernsten gesundheitlichen Folgen für Passagiere und Crew führen kann. Ob die Frau mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen hat, hängt von den weiteren Ermittlungen ab. Die Behörden prüfen unter anderem, ob sie sich möglicherweise wegen fahrlässiger

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Fly Dubai eröffnet modernes Ausbildungszentrum für Piloten in Dubai

Die Fluggesellschaft Fly Dubai steht kurz der Inbetriebnahme ihres neuen Trainingszentrums. Die Einrichtung stellt einen bedeutenden Schritt in der Expansionsstrategie der Airline dar und unterstreicht die Bedeutung professioneller Pilotenausbildung für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Das neue Ausbildungszentrum, das sich auf dem Campus von Fly Dubai in Dubai befindet, erstreckt sich über eine Fläche von 38.000 Quadratfuß und wurde mit einer erheblichen Investition errichtet. Es beherbergt derzeit zwei Full-Flight-Simulatoren (FFS) für Flugzeuge der Boeing-737-Familie, wobei zwei weitere Simulatoren bis Ende 2026 installiert werden sollen. Diese hochentwickelten Trainingssysteme ermöglichen es den Piloten, verschiedene Flugbedingungen und Szenarien in einer sicheren Umgebung zu erproben. Nach Angaben der Fluggesellschaft ist das neue Zentrum darauf ausgelegt, jährlich über 43.000 Trainingsstunden zu absolvieren. Die gesteigerte Flexibilität bei der Pilotenausbildung sowie der sofortige Zugang zu den Simulatoren sollen dazu beitragen, den wachsenden Bedarf an qualifizierten Piloten sowohl für Fly Dubai als auch für andere Fluggesellschaften zu decken. „Die erhöhte Flexibilität in den Trainingsplänen und der sofortige Zugriff auf die Simulatoren werden nicht nur die Ausbildungsqualität von Fly Dubai steigern, sondern langfristig auch anderen Airlines zur Verfügung stehen“, erklärte das Unternehmen in einer Stellungnahme. Investition in die Zukunft der Luftfahrt Neben den Flugsimulatoren bietet das Zentrum eine Vielzahl weiterer Ausbildungseinrichtungen, darunter Briefing- und Debriefing-Räume, Klassenzimmer sowie computergestützte Trainingsräume. Die modulare Bauweise der Anlage ermöglicht eine zukünftige Erweiterung, um sich an die sich stetig ändernden Anforderungen der Luftfahrtbranche anzupassen. Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Vorsitzender von Fly Dubai, betonte die strategische Bedeutung des neuen Zentrums: „Ich

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Finnair plant mögliche Stellenkürzungen für Piloten

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat angekündigt, Verhandlungen mit ihren Piloten über mögliche Stellenstreichungen aufzunehmen. Hintergrund sind anhaltende Streiks der finnischen Transportpilotenvereinigung (SLL), die sich für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen einsetzt. Sollte die Arbeitsniederlegung zu Änderungen in den Kooperationsverträgen der Airline führen, könnten bis zu 90 der rund 1.000 Finnair-Piloten vorübergehend oder dauerhaft von Personaleinsparungen betroffen sein. Der Tarifkonflikt zwischen Finnair und der Pilotengewerkschaft dauert bereits seit Herbst 2024 an. In dieser Zeit hat die SLL ihre Streikmaßnahmen ausgeweitet, zuletzt auch durch das Verbot von Bereitschaftsdiensten für Flüge, die von Partnerfluggesellschaften durchgeführt werden. Dies betrifft nicht nur die eigentlichen Einsätze, sondern auch die Flüge, mit denen Piloten zu ihren Einsätzen transportiert werden. Da diese Einschränkungen den operativen Betrieb von Finnair erheblich beeinträchtigen, sieht sich die Fluggesellschaft gezwungen, über neue Optionen für ihre Kooperationsverträge nachzudenken – einschließlich einer möglichen Beendigung dieser Vereinbarungen. Eine solche Maßnahme hätte direkte Auswirkungen auf das Arbeitsaufkommen der Piloten und könnte Personalkürzungen unausweichlich machen. Kaisa Aalto-Luoto, Chief People Officer von Finnair, äußerte ihr Bedauern über die angespannte Situation: „Es ist traurig, daß die langanhaltenden Arbeitskampfmaßnahmen der Pilotengewerkschaft uns in eine Lage gebracht haben, in der wir über Stellenkürzungen sprechen müssen.“ Sie betonte, daß Finnair in seiner über 100-jährigen Geschichte noch nie aus rein operativen Gründen Pilotenkapazitäten reduzieren mußte – nicht einmal nach der Schließung des russischen Luftraums, die das Geschäftsmodell der Airline erheblich beeinträchtigte. Streitpunkt: verpflichtende Stand-by-Dienste für Piloten Ein zentraler Punkt des Tarifstreits ist die Einführung von verpflichtenden Stand-by-Schichten für Piloten. Während Finnair dies als eine gängige

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EasyJet-Flug muss wegen medizinischem Notfall des Kapitäns in Athen notlanden

Ein EasyJet-Flug von Hurghada nach Manchester musste am 8. Februar 2025 außerplanmäßig in Athen landen, nachdem der Kapitän während des Fluges gesundheitliche Probleme bekam. Der Erste Offizier übernahm umgehend die Kontrolle über das Flugzeug und leitete die sichere Landung auf dem Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos ein. Der Vorfall ereignete sich an Bord von EasyJet-Flug U2-2252, einer Airbus A320-200N-Maschine mit der Registrierung G-UZEE. Etwa zwei Stunden nach dem Start aus dem ägyptischen Badeort Hurghada befand sich das Flugzeug auf einer Flughöhe von 36.000 Fuß (FL360), als sich die Situation zuspitzte. Laut Passagierberichten eilte das Kabinenpersonal plötzlich nach vorne und forderte dringend medizinische Hilfe an Bord an. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Maschine rund 110 nautische Meilen süd-südöstlich von Athen. Nachdem der Zustand des Kapitäns bewertet wurde, entschied der Erste Offizier, den Flug zum nächstgelegenen geeigneten Flughafen umzuleiten. Etwa eine Stunde später setzte die Maschine sicher auf der Landebahn 03L des Athener Flughafens auf. Einsatzkräfte warten auf dem Rollfeld Nach der Landung standen bereits Rettungskräfte bereit. Feuerwehr, Polizei und Sanitäter eilten zum Flugzeug, um den Kapitän medizinisch zu versorgen. Sein aktueller Gesundheitszustand wurde von der Fluggesellschaft nicht näher erläutert. Ein Sprecher von EasyJet bestätigte den Vorfall und betonte, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen wurden, um die Auswirkungen für die Passagiere zu minimieren. „Der Flug wurde nach Athen umgeleitet, da der Kapitän medizinische Hilfe benötigte. Der Erste Offizier übernahm die Landung, und das Flugzeug wurde von Sanitätern in Empfang genommen.“ Verspätung und Betreuung der Passagiere Da die planmäßige Weiterreise nach Manchester nicht sofort

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Flughafen Wien: ÖBB treiben Planungen für Flughafenspange voran

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) setzen die Planungen für die Flughafenspange, eine neue Hochleistungs-Bahnstrecke, wie geplant fort. Das rund 26 Kilometer lange Infrastrukturprojekt soll das Nordburgenland sowie den Osten Niederösterreichs effizient mit dem Flughafen Wien-Schwechat und dem Wiener Stadtzentrum verbinden. Mit einer veranschlagten Investitionssumme von knapp 1,9 Milliarden Euro gehört das Vorhaben zu den bedeutendsten Bahnprojekten Österreichs. Derzeit befinden sich die Planungen in der Phase der Behördenverfahren, wozu auch die Umweltverträglichkeitsprüfung zählt. Wie ÖBB-Generaldirektor Andreas Matthä bestätigt, sei es in dieser Phase besonders wichtig, in den Dialog mit betroffenen Anrainern und Bürgerinitiativen zu treten. Die Trassenführung soll so gestaltet werden, dass die Interessen der Bevölkerung bestmöglich berücksichtigt werden. Verbesserte Anbindung für Gemeinden und neuer Regionalbahnhof Neben einer optimierten Verbindung zwischen dem Flughafen Wien-Schwechat und dem bestehenden Bahnnetz profitieren auch mehrere Gemeinden entlang der neuen Trasse von einer besseren Anbindung. Besonders für Klein-Neusiedl, Schwadorf und Enzersdorf an der Fischa bringt die Flughafenspange erstmals eine leistungsfähige Bahninfrastruktur. Geplant ist, dass die Strecke nach dem Flughafentunnel nach Süden abzweigt, östlich des Flughafens verläuft und schließlich bei Enzersdorf an der Fischa in einem Tunnel die Bahnstrecke Fischamend–Mannersdorf sowie die Fischa unterquert. In diesem Bereich wird ein neuer Regionalbahnhof in Tieflage entstehen, der Pendlern aus der Region schnellere Verbindungen ermöglichen soll. Nach diesem Abschnitt führt die Strecke weiter in südöstlicher Richtung, kreuzt westlich von Sarasdorf die Ostbahn und verläuft anschließend entlang dieser bis Bruck an der Leitha. Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h – Bauzeit von sieben Jahren geplant Die Flughafenspange ist für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu

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Lufthansa Technik Component Services erweitert Standort in Tulsa

Lufthansa Technik Component Services (LTCS), eine hundertprozentige US-Tochtergesellschaft der Lufthansa Technik AG, hat mit der Erweiterung ihres Werks am Tulsa International Airport begonnen. Der Spatenstich markiert den Beginn einer millionenschweren Investition, die das Unternehmen als führenden Anbieter von Überholungs-, Wartungs- und Reparaturdienstleistungen für Flugzeugkomponenten in Amerika stärken soll. Durch die Erweiterung wird die Gesamtfläche des Werks um 2.300 auf über 13.000 Quadratmeter vergrößert. Die Fertigstellung des neuen Gebäudes ist für Ende 2025 geplant und wird sowohl die Verwaltung als auch eine modernisierte Avionik-Werkstatt beherbergen. Zudem werden die bestehenden Hangars renoviert, um zusätzliche Werkstattflächen zu schaffen und die Produktionskapazität zu erhöhen. Insgesamt entstehen 90 neue Arbeitsstationen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. LTCS plant, sein Dienstleistungsportfolio um die Reparatur von Integrated Drive Generators (IDG) zu erweitern. Diese Komponenten wandeln die Drehzahl der Triebwerke in eine konstante Generatordrehzahl um und versorgen das Flugzeug mit Strom. Bereits kürzlich führte LTCS Reparaturservices für Air Data Inertial Reference Units (ADIRUs) ein, die wichtige Informationen über Geschwindigkeit, Flughöhe und Position des Flugzeugs liefern. Thomas Illner, Geschäftsführer und Leiter der Region Americas bei LTCS, betonte, dass die Erweiterung die Kapazitäten und das Serviceangebot erhöht, um Fluggesellschaften in Amerika besser zu unterstützen und die Position als strategischer Partner in der Region auszubauen. Michael Scheferhoff, scheidender Co-Geschäftsführer und Leiter der Operations Americas bei LTCS, ergänzte, dass der Ausbau zusätzlichen Raum für den Betrieb schafft und den Weg für weiteres Wachstum ebnet, einschließlich der Einstellung neuer Mitarbeiter. Oklahomas Vizegouverneur Matt Pinnell hob die Bedeutung der Expansion für die Luft-

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Gewalttätiger Vorfall auf Frontier Airlines-Flug: Passagier schlägt Fenster ein – FBI ermittelt

Ein beunruhigender Vorfall ereignete sich auf einem Flug von Frontier Airlines von Denver nach Houston Intercontinental, als ein Passagier in einem Moment der Wut ein Fenster des Flugzeugs beschädigte. Der Zwischenfall, der die Besatzung und Passagiere in Alarmbereitschaft versetzte, führte zu einer landesweiten Berichterstattung und war erneut ein Vorfall, der das Problem der zunehmenden Unregelmäßigkeiten im Passagierverhalten in den Vordergrund rückte. Der Vorfall begann während des Fluges von Denver nach Houston, als ein männlicher Passagier sich über eine vermeintliche Unstimmigkeit bezüglich seines Sitzplatzes ärgerte. Der Passagier, dessen Identität aus rechtlichen Gründen noch nicht veröffentlicht wurde, begann, sich zunehmend aggressiv zu verhalten. Laut Zeugenberichten eskalierte die Situation, als der Mann begann, den Fensterausschnitt mit Faustschlägen zu bearbeiten und schließlich mit den Füßen gegen das Fenster zu treten. Inmitten der gewaltsamen Auseinandersetzung gelang es dem Mann, das innere Fenster des Flugzeugs zu beschädigen. Der Vorfall ereignete sich an einem Punkt des Flugs, als das Flugzeug in ruhigem Luftverkehr war. Dennoch war die Aggression des Passagiers stark genug, um den besagten Schaden zu verursachen. Glücklicherweise blieb das äußere Fenster intakt, sodass die strukturelle Integrität des Flugzeugs nicht gefährdet war. Die Besatzung reagierte schnell auf die Eskalation der Situation und versuchte, die Sicherheit zu gewährleisten. Schnelle Reaktion der Passagiere und Crew In einem äußerst ungewöhnlichen und äußerst besorgniserregenden Vorfall griffen mehrere Passagiere ein, um den gewalttätigen Mann zu überwältigen. Sie fixierten den Angreifer, indem sie improvisierte Hilfsmittel wie Zip-Bänder und eine Schuhbänder benutzten. Durch diese zügige Aktion konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden,

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Carol Borg wird neue Finanzchefin bei Amadeus

Das Technologieunternehmen Amadeus hat Carol Borg zur neuen Chief Financial Officer (CFO) ernannt. Sie wird ihr Amt am 5. Mai 2025 antreten und direkt an den Präsidenten und CEO von Amadeus, Luis Maroto, berichten. Borg bringt eine dreißigjährige internationale Erfahrung im Finanzwesen mit und war zuletzt Group CFO beim britischen Verteidigungs- und Sicherheitsunternehmen QinetiQ Group PLC. In ihrer Karriere hatte Borg leitende Finanzpositionen in verschiedenen Branchen inne, darunter Energie, Verteidigung und Technologie. Vor ihrer Tätigkeit bei QinetiQ war sie CFO bei Lightsource bp, einem Unternehmen für großflächige Solarprojekte. Zudem arbeitete sie fast zehn Jahre in leitenden Funktionen beim dänischen Windkraftunternehmen Vestas. Dort verantwortete sie unter anderem die strategische Planung, Risikobewertung und Finanzsteuerung für mehrere Regionen. Luis Maroto, Präsident und CEO von Amadeus, betonte Borgs Erfahrung in der Transformation technologiegetriebener Unternehmen. Sie werde mit ihrer strategischen Führungskraft und ihrem umfassenden Wissen im Finanzmanagement eine wertvolle Bereicherung für Amadeus sein. Borg selbst erklärte, sie freue sich auf die neue Herausforderung und darauf, zur Weiterentwicklung des Unternehmens beizutragen. Die gebürtige Australierin hat bereits in Spanien, Großbritannien, Dänemark und Australien gearbeitet. In ihrer neuen Funktion wird sie in Madrid tätig sein und als Mitglied des Executive Committees an der finanziellen und strategischen Ausrichtung von Amadeus mitwirken.

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Norwegian prüft Ausbau des Flugangebots ab Billund nach Ryanairs Flugstreichungen

Die Entscheidung von Ryanair, ab April alle Flüge von und nach Billund Airport einzustellen, hat eine Reihe von Auswirkungen auf den dänischen Flughafen und die regionale Luftverkehrssituation. Norwegian Airlines, die zweitgrößte Fluggesellschaft Dänemarks, prüft nun, ob sie ihr Flugangebot aus Billund erweitern kann, um die weggefallenen Verbindungen zu kompensieren. Diese Überlegungen stellen eine Reaktion auf die Veränderungen im Flugmarkt dar und könnten neue Chancen für die dänische Luftfahrtindustrie bieten. Ryanair, eine der größten Billigfluggesellschaften Europas, hat bekannt gegeben, dass sie ab April ihre Flüge von und nach Billund Airport einstellen wird. Die irische Fluggesellschaft hatte in den letzten Jahren eine bedeutende Präsenz auf dem dänischen Flughafen, was zu einer intensiven Konkurrenzsituation und einer breiten Auswahl an günstigen Flugverbindungen geführt hatte. Doch nun müssen Reisende, die Ryanairs Verbindungen aus und nach Billund genutzt haben, nach Alternativen suchen. Der plötzliche Rückzug hinterlässt eine Lücke, die sowohl für den Flughafen als auch für andere Fluggesellschaften wie Norwegian von Bedeutung ist. Billund Airport ist nach Kopenhagen der zweitgrößte Flughafen in Dänemark und hat eine wichtige Rolle im internationalen Reiseverkehr des Landes. Die Schließung der Ryanair-Verbindungen könnte daher zu einem spürbaren Rückgang der Passagierzahlen führen, was nicht nur den Flughafenbetreiber, sondern auch die Wirtschaft in der Region betreffen könnte. Norwegian als potenzieller Anbieter neuer Verbindungen Die dänische Fluggesellschaft Norwegian steht nun vor der Herausforderung, dieses Loch zu füllen. Communications Managerin Sara Neergaard bestätigte in einer Stellungnahme, dass Norwegian prüft, ob sie ihr Sommerflugprogramm erweitern kann, um den Verlust der Ryanair-Verbindungen ab Billund zu kompensieren. Dabei

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Slowakei intensiviert Tourismuswerbung in Skandinavien

Die Slowakei verstärkt ihre Bemühungen zur Förderung des Tourismus in Nordeuropa. Am 16. Januar 2025 eröffnete Slovakia Travel, die nationale Organisation zur Tourismusförderung, offiziell eine Vertretung für die nordischen Länder in Helsinki. Damit soll die Slowakei gezielt als Reiseziel in Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark beworben werden. Die feierliche Eröffnung fand unmittelbar vor Beginn der skandinavischen Tourismusmesse Matka 2025 statt, auf der sich Reiseveranstalter aus aller Welt präsentieren. Die nordischen Länder sind neben der Tschechischen Republik, Ungarn, Polen und Israel ein weiteres Zielgebiet für die slowakische Tourismuswerbung. Laut der Leiterin von Slovakia Travel, Ivana Vala Magátová, soll die Präsenz in Skandinavien dazu beitragen, die Beziehungen zwischen der Slowakei und Nordeuropa zu stärken und das Land als attraktives Urlaubsziel bekannter zu machen. Skandinavische Besucher reisen überwiegend in den Sommermonaten an, mit einem Schwerpunkt auf die Region Bratislava, wo sie im Durchschnitt zwei Nächte verbringen. Der slowakische Botschafter in Finnland, Dušan Krištofík, begrüßte die Eröffnung der neuen Vertretung und betonte die wachsenden Verbindungen zwischen beiden Regionen. Durch die verstärkten Werbemaßnahmen erhofft sich Slovakia Travel eine steigende Zahl an Touristen aus Skandinavien. Die Organisation plant, ihre Werbeaktivitäten mit gezielten Kampagnen und Kooperationen mit Reiseveranstaltern weiter auszubauen.

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