März 7, 2025

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März 7, 2025

Leav Aviation bietet Karnevalisten Sonderflüge nach Mallorca an

Die Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation setzt während der Osterferien in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz auf eine besondere Verbindung nach Mallorca. An drei Terminen im April 2025 wird die Airline Flüge vom Flughafen Köln/Bonn zur Baleareninsel anbieten. Dabei bleibt Leav Aviation einer karnevalistischen Tradition treu: Die Maschinen heben jeweils um 11:11 Uhr ab. Die Abflugzeit, die als Symbol für den Karneval gilt, erfreute sich bereits im vergangenen Jahr großer Beliebtheit. Viele Reisende aus den rheinischen Karnevalshochburgen Köln, Mainz und Düsseldorf nutzten das Angebot. Geschäftsführer Daniel Broda betonte, dass die Flugzeiten bewusst gewählt wurden, um Karnevalisten eine besondere Reiseoption zu bieten. Leav Aviation ist eine vergleichsweise junge Fluggesellschaft mit Sitz in Köln. Seit ihrer Gründung fokussiert sie sich auf den Charter- und Linienverkehr ab dem Flughafen Köln/Bonn. Die Mallorca-Flüge während der Osterferien sollen das Streckennetz der Airline erweitern und neue Zielgruppen ansprechen.

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Schwacher Jahresauftakt an deutschen Flughäfen

Im Januar 2025 verzeichneten die deutschen Flughäfen mit 12,54 Millionen Passagieren einen Rückgang gegenüber dem Vormonat Dezember um knapp 2,2 Millionen Reisende. Dies entspricht einer Erholung auf 79,1% des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Vergleich zum Januar 2019 fehlen somit noch immer 20,9% der Reisenden. Der innerdeutsche Luftverkehr verzeichnete im Januar 2025 mit 1,5 Millionen Passagieren einen Rückgang von 241.000 Reisenden gegenüber dem Vormonat Dezember. Im Vergleich zum Januar 2024 entspricht dies einem Minus von 7,5%. Gegenüber Januar 2019 fehlen noch über die Hälfte der Passagiere (-54,9%). Im Europaverkehr wurden im Januar 7,88 Millionen Passagiere gezählt. Zum Vormonat Dezember fiel das Passagieraufkommen mit -17,4% drastisch aus, was rund 1,6 Millionen Passagiere entspricht. Im Vergleich zum Januar 2024 beträgt das Wachstum dennoch 2,9%. Die Erholungsrate zu 2019 ist mit 85% rückläufig. Mit mehr als 3,13 Millionen Passagieren verzeichnete auch die Interkontinental-Nachfrage einen Rückgang im Vergleich zum Dezember um rund 302.000 Passagiere. Zum Vorjahresmonat (Januar 2024) wuchs dieses Marktsegment jedoch um 5,6%. Im Vergleich zum Januar 2019 liegt die Erholungsrate bei 97,3% der Passagiere. Luftfrachtaufkommen: Leichter Rückgang im Januar Das Cargo-Aufkommen betrug insgesamt 366.809 Tonnen. Gegenüber Januar 2024 ist das ein Rückgang von 1,6% (gegenüber Januar 2019 -3,8%). Die Einladungen erreichten im Januar 182.627 Tonnen, was einem Rückgang von 4,6% gegenüber 2024 und 5,1% gegenüber 2019 entspricht. Die Ausladungen wuchsen um 1,6% auf 184.182 Tonnen, liegen jedoch gegenüber 2019 um 2,6% zurück. Langfristige Entwicklung: Jahresbilanz 2024 Im gesamten Jahr 2024 zählten die 22 deutschen Hauptverkehrsflughäfen rund 199,5 Millionen Fluggäste. Dies entspricht einem Anstieg

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Lufthansa setzt geleaste Airbus A220-300 von Air Baltic ab München ein

Lufthansa wird im Sommerflugplan 2025 geleaste Airbus A220-300 von Air Baltic einsetzen. Die Flugzeuge sollen vom 30. März bis zum 25. Oktober hauptsächlich ab München operieren. Wie das Luftfahrtportal „Aeroroutes“ berichtet, plant die Airline insgesamt 17 Verbindungen mit diesem Flugzeugtyp. Zu den geplanten Zielen gehören unter anderem Amsterdam, Kopenhagen und Tallinn. Die Zusammenarbeit mit Air Baltic ermöglicht Lufthansa, ihre Flotte flexibel zu erweitern und zusätzliche Kapazitäten für stark nachgefragte Strecken bereitzustellen. Die Airbus A220-300 zeichnen sich durch ihre Reichweite und Wirtschaftlichkeit aus und werden bereits von mehreren europäischen Airlines genutzt. Lufthansa setzt Leasing-Flugzeuge regelmäßig ein, um kurzfristige Kapazitätsengpässe zu überbrücken. Die Wahl des A220-300 deutet darauf hin, dass die Airline ihre Flotte weiter diversifizieren möchte. Die genaue Anzahl der geleasten Maschinen sowie weitere Strecken könnten in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.

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Bauarbeiten bei der Deutschen Bahn: Einschränkungen auf der S1 zum Hamburger Flughafen

Während der Hamburger Schulferien vom 8. bis 22. März 2025 kommt es zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr. Die Deutsche Bahn hat umfangreiche Bauarbeiten angekündigt, die unter anderem die S-Bahnlinie S1 betreffen. Besonders betroffen sind Reisende, die den Hamburger Flughafen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen möchten. Die S1, die üblicherweise eine direkte Verbindung zum Flughafen bietet, wird in diesem Zeitraum beeinträchtigt sein. Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) empfiehlt als Alternative die Nutzung der U-Bahnlinie U1 bis zur Station Ohlsdorf. Von dort bestehen Anschlussmöglichkeiten mit Bussen und Ersatzverkehren. Die Bauarbeiten sind Teil eines größeren Modernisierungsprojekts der Deutschen Bahn, das die Infrastruktur und Zuverlässigkeit des Hamburger S-Bahnnetzes verbessern soll. Fahrgäste sollten sich vor Reiseantritt über die aktuellen Verbindungen und Fahrzeiten informieren, um Verzögerungen zu vermeiden.

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Europäische Regionalflughäfen in Gefahr: Debatte um staatliche Beihilfen spitzt sich zu

Die wirtschaftliche Zukunft vieler kleiner und mittelgroßer Flughäfen in Europa steht auf dem Spiel. Die derzeit geltenden Beihilferichtlinien der Europäischen Union, die es ermöglichen, den Betrieb regionaler Flughäfen mit weniger als drei Millionen Passagieren pro Jahr finanziell zu unterstützen, sollen ab 2027 auslaufen. Dies könnte weitreichende Folgen für die Erreichbarkeit vieler Regionen sowie für die wirtschaftliche Entwicklung haben. Der europäische Flughafenverband ACI Europe hat daher in einer Stellungnahme an die Europäische Kommission gefordert, diese Subventionen weiterhin zu ermöglichen. Regionale Flughäfen sind eine wesentliche Säule der europäischen Verkehrsinfrastruktur. Sie verbinden abgelegene Gebiete mit nationalen und internationalen Wirtschaftszentren, fördern den Tourismus und ermöglichen Geschäftsreisen. Gerade in Ländern mit großen ländlichen Regionen, wie Frankreich, Spanien oder Skandinavien, sind sie oft die einzige schnelle Verbindung zur Außenwelt. Doch wirtschaftlich gesehen stehen viele dieser Flughäfen unter Druck. Die Betriebskosten eines Flughafens bleiben weitgehend konstant, unabhängig von der Anzahl der Passagiere. Während große Flughäfen von Skaleneffekten profitieren und hohe Einnahmen durch Gebühren und Einzelhandelsflächen generieren, fehlen diese Möglichkeiten kleineren Flughäfen oft. Dies führt dazu, dass viele ohne staatliche Unterstützung nicht profitabel betrieben werden können. Die Auswirkungen des Wegfalls der Betriebshilfen Sollte die EU die Subventionen für Flughäfen mit weniger als drei Millionen Passagieren pro Jahr streichen, könnte dies drastische Konsequenzen haben. Vor allem ländliche Gebiete und strukturschwache Regionen wären betroffen. Viele dieser Flughäfen sind stark auf Billigfluggesellschaften angewiesen, die jedoch unter steigenden Kosten leiden und sich zurückziehen könnten. Ein Rückgang der Flugverbindungen hätte nicht nur negative wirtschaftliche Folgen für die jeweiligen Regionen, sondern könnte auch zu

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Kai Wegner fordert Senkung von Luftverkehrsgebühren

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) fordert eine deutliche Senkung der Luftverkehrsteuer und der Sicherheitsgebühren in Deutschland. Auf der internationalen Tourismusmesse ITB in Berlin kritisierte er die derzeitige Kostenstruktur an deutschen Flughäfen als nicht wettbewerbsfähig. Er sprach von einer „verfehlten Flughafenpolitik“ der vergangenen Jahre und forderte eine stärkere Berücksichtigung des Luftverkehrs in wirtschaftspolitischen Entscheidungen. Wegner betonte, dass Deutschland im internationalen Vergleich erheblich höhere Abgaben für die Luftfahrtbranche erhebt. Dadurch gerate der Standort in eine wirtschaftliche Schieflage, während sich andere europäische Länder nach der Corona-Krise schneller erholt hätten. Als Reaktion darauf habe Berlin bereits eine Bundesratsinitiative eingebracht, um die Gebühren auf europäisches Niveau zu senken. Er zeigte sich zuversichtlich, dass CDU, CSU und SPD in den kommenden Koalitionsverhandlungen eine gemeinsame Lösung finden könnten. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) unterstützt Wegners Forderung und verweist darauf, dass die Belastungen für Airlines und Flughäfen im internationalen Vergleich zu hoch seien. Auch Vertreter der Luftfahrtbranche hatten in der Vergangenheit mehrfach darauf hingewiesen, dass die hohen Gebühren die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen beeinträchtigen. Die Debatte über die Zukunft des Luftverkehrs in Deutschland dürfte somit an Fahrt gewinnen.

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Flughäfen in Österreich verzeichnen starke Passagierzuwächse – Klagenfurt jedoch mit Rückgang

Die österreichische Luftfahrtbranche hat sich im Jahr 2024 weiterhin auf Wachstumskurs befunden. Auf den sechs großen Flughäfen des Landes wurden insgesamt 35,5 Millionen Fluggäste abgefertigt, was einen Anstieg von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Laut den neuesten Zahlen von Statistik Austria entspricht dies dem zweithöchsten Passagieraufkommen in der Geschichte der österreichischen Flughäfen. Der Anstieg ist jedoch nicht gleichmäßig auf alle Flughäfen verteilt: Während insbesondere die Flughäfen Wien, Salzburg und Graz deutliche Zuwächse verzeichnen konnten, musste der Flughafen Klagenfurt einen Rückgang in der Zahl der Fluggäste hinnehmen. Die österreichische Luftfahrtbranche zeigt sich auch 2024 weiterhin robust. Die 35,5 Millionen Fluggäste, die im vergangenen Jahr auf den Flughäfen des Landes abgefertigt wurden, stellen einen neuen Meilenstein dar. Der Anstieg von 7 Prozent bedeutet eine deutliche Erhöhung gegenüber 2023 und befindet sich nur knapp unter dem Allzeithoch von 2019, als 36,5 Millionen Passagiere abgefertigt wurden. Tobias Thomas, Generaldirektor von Statistik Austria, spricht von einem „Höhenflug“ der Branche, der sich auch in den Zahlen zur Luftfracht widerspiegelt. Diese verzeichnete mit einem Plus von 18 Prozent einen neuen Rekordwert von 257.850 Tonnen, was die hohe Nachfrage und das wirtschaftliche Wachstum im internationalen Luftverkehr unterstreicht. Besonders der Flughafen Wien profitiert von diesem Anstieg. Mit 31,7 Millionen Fluggästen im Jahr 2024 erzielte der Flughafen die höchste Zahl an Passagieren seit Beginn der Aufzeichnungen. Das entspricht einem Zuwachs von 7,4 Prozent im Vergleich zu 2023. Auch der Flughafen Salzburg konnte einen Anstieg von 10,7 Prozent verzeichnen und erreichte 1,8 Millionen beförderte Passagiere. Der Flughafen Graz erlebte

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Volocopter setzt gesamte Belegschaft frei – Zukunft ungewiss

Der insolvente Flugtaxi-Hersteller Volocopter aus Bruchsal hat sämtliche Mitarbeiter freigestellt. Dies bestätigte eine Unternehmenssprecherin nach einer internen Mitarbeiterversammlung. Betroffen sind rund 450 Angestellte. Die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens hatten sich zuletzt verschärft, während die Verhandlungen mit potenziellen Investoren noch nicht abgeschlossen sind. Das Amtsgericht Karlsruhe hatte am Samstag das Insolvenzverfahren eröffnet. Ursprünglich hatte Insolvenzverwalter Tobias Wahl angekündigt, bis Ende Februar ein Sanierungskonzept auszuarbeiten und mit möglichen Geldgebern umzusetzen. Ob es eine Zukunft für Volocopter gibt, bleibt jedoch unklar. Die Fortführung des Geschäftsbetriebs hängt entscheidend von einer erfolgreichen Investorensuche ab. Ein zentrales Problem des Unternehmens bleibt die fehlende Musterzulassung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), die für einen regulären Passagierbetrieb erforderlich wäre. Volocopter hatte sich das Ziel gesetzt, mit seinen senkrecht startenden und landenden, vollelektrischen Fluggeräten eine neue Mobilitätsform in urbanen Zentren zu etablieren. Der wirtschaftliche Druck sowie die regulatorischen Hürden stellen das Unternehmen jedoch vor große Herausforderungen.

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Neubau des Flughafen-Terminals in Salzburg verzögert sich aufgrund ungelöster Umweltproblematik

Der Flughafen Salzburg, ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt in Westösterreich, steht vor einer unerwarteten Verzögerung beim geplanten Neubau seines Terminals. Ein zentraler Grund für die Verzögerung liegt in einer Umweltproblematik, die bisher nicht endgültig gelöst werden konnte. Es geht um mit Löschschaum belasteten Boden, der sich in der Nähe des Flughafens befindet. Ein rechtlicher Rahmen zur Bewältigung dieser Problematik fehlt bislang, was die Fortschritte bei den Bauarbeiten erheblich bremst. Zurzeit wird der Flughafen, der insbesondere in den Wintermonaten durch den steigenden Charterverkehr starke Passagierzahlen verzeichnet, von einem Gebäudekomplex aus den 1960er Jahren betrieben. Obwohl die technische Ausstattung und Infrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik sind, stößt der Flughafen zunehmend an seine physischen Grenzen. Dies betrifft vor allem die räumlichen Kapazitäten des alten Terminals, das ursprünglich nicht für die heutigen Anforderungen eines modernen Flughafens konzipiert wurde. Technische Grenzen im alten Gebäude Am vergangenen Wochenende erlebte der Flughafen Salzburg einen Ansturm von rund 27.000 Passagieren, die abgefertigt wurden. Die Zahl verdeutlicht das hohe Verkehrsaufkommen, das der Flughafen in der Wintersaison bewältigen muss. Doch der Andrang wird in einem Terminal abgewickelt, das nicht nur an seine räumlichen Kapazitätsgrenzen stößt, sondern auch mit strukturellen Herausforderungen zu kämpfen hat. „Unterirdisch geht uns der Platz aus“, so Alexander Klaus, Sprecher des Flughafens, in einem Interview. Dies bedeutet, dass die Infrastruktur des alten Gebäudes zunehmend nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Flughafen gerecht werden kann. Die Technik des Flughafens ist zwar auf dem neuesten Stand, doch die physischen Gegebenheiten, wie der begrenzte Platz im Terminal und die

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LOT Polish Airlines prüft neue Basis in Chişinău

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines erwägt die Eröffnung einer operativen Basis in der moldauischen Hauptstadt Chişinău. Dies geht aus Gesprächen zwischen Vertretern der Airline und moldauischen Regierungsvertretern hervor. Ziel der möglichen Expansion ist die Verbesserung der Luftverbindungen zwischen Moldawien und Polen sowie eine Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Im Rahmen der Sondierungen besuchten Vertreter von LOT kürzlich den Flughafen Mărculeşti, um das Potenzial für Passagier- und Frachtflüge zu prüfen. Moldawien bemüht sich verstärkt um eine Diversifizierung seiner internationalen Flugrouten, um sowohl die Anbindung an europäische Märkte zu verbessern als auch Investitionen in den Luftfahrtsektor anzukurbeln. Offizielle Stellen in Chişinău betonten die Bedeutung erweiterter Mobilitätsangebote für Bürger und Unternehmen. Eine mögliche neue Basis von LOT würde den moldauischen Luftverkehrsmarkt stärken und die wirtschaftliche Kooperation zwischen beiden Ländern weiter vertiefen. Weitere Entwicklungen in dieser Angelegenheit werden in den kommenden Monaten erwartet.

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