März 11, 2025

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März 11, 2025

KLM ermöglicht Gepäckortung mit Apple AirTag

Die niederländische Fluggesellschaft KLM bietet ihren Passagieren ab sofort eine neue Möglichkeit, verlorenes oder verspätetes Gepäck schneller wiederzufinden. Mit der Funktion „Share Item Location“ können Kunden den Standort ihres AirTags oder eines anderen „Find My“-Netzwerkzubehörs sicher mit dem KLM-Kundenservice teilen. Dies soll die Gepäckermittlung beschleunigen und den Prozess zur Wiedervereinigung mit verlorenem Gepäck erleichtern. Laut KLM fügt sich die Integration dieser Funktion nahtlos in das Ziel des Unternehmens ein, die Reiseerfahrung der Passagiere stetig zu verbessern. Barry ter Voert, Chief Experience Officer bei KLM, erklärte, dass jeder verlorene Koffer einer zu viel sei. Die Nutzung der neuen Technologie könne nicht nur die Kundenzufriedenheit steigern, sondern auch die Kosten für Gepäckermittlungen senken und den Arbeitsaufwand der Servicemitarbeiter verringern. Die Standortfreigabe erfolgt über die „Wo ist?“-App von Apple und kann jederzeit vom Kunden beendet werden. Spätestens sieben Tage nach Aktivierung endet sie automatisch. Die Datenübermittlung ist durchgehend verschlüsselt, sodass Dritte keinen Zugriff auf die Standortinformationen haben. Voraussetzung für die Nutzung ist ein Apple-Gerät mit iOS 18.2, iPadOS 18.2 oder macOS 15.2 oder neuer.

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S7 Airlines stoppt Bau einer Komponentenfabrik in Sankt Petersburg

S7 Airlines, eine der führenden privaten Fluggesellschaften Russlands, hat ihr Vorhaben, eine Komponentenfabrik in Sankt Petersburg zu errichten, auf Eis gelegt. Dieses Projekt war Teil der Bemühungen, ausländische Komponenten zu ersetzen und den Betrieb westlicher Flugzeuge in Russland aufrechtzuerhalten. Die Entscheidung, das Projekt zu stoppen, wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich die russische Luftfahrtindustrie seit der Verhängung westlicher Sanktionen gegenübersieht. Im Februar 2024 genehmigte S7 Airlines offiziell den Bau einer Fabrik in Sankt Petersburg mit einer geplanten Investition von rund 7,5 Milliarden Rubel (etwa 83,3 Millionen US-Dollar). Die Fertigstellung war für 2027 vorgesehen, und die Anlage sollte etwa 300 Arbeitsplätze schaffen. Geplant war die Produktion von Turbinenschaufeln für Strahltriebwerke, um die Abhängigkeit von westlichen Lieferanten zu reduzieren. Dieses Vorhaben sollte eine ähnliche Einrichtung von S7 Technics in Nowosibirsk ergänzen, die seit Oktober 2024 in Betrieb ist und Turbinenschaufeln für die Triebwerke westlicher Flugzeuge repariert. Gründe für das Einfrieren des Projekts Die genauen Gründe für das Einfrieren des Projekts sind nicht öffentlich bekannt. Es wird spekuliert, dass sowohl technische als auch finanzielle Herausforderungen eine Rolle spielen könnten. Zudem gibt es Überlegungen, dass die Erwartung einer möglichen Aufhebung der US-Sanktionen unter der Trump-Regierung Einfluss auf die Entscheidung gehabt haben könnte. Anfang März 2025 gab es Anzeichen für eine veränderte Russland-Politik der USA und Forderungen seitens Russlands, die luftfahrtbezogenen Sanktionen aufzuheben. Auswirkungen der Sanktionen auf die russische Luftfahrt Seit der russischen Invasion in die Ukraine im Jahr 2022 haben westliche Länder Sanktionen verhängt, die den Export von Flugzeugen und Ersatzteilen nach

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Smartlynx Airlines setzt künftig ausschließlich auf Airbus A320 und A321

Die lettische Fluggesellschaft Smartlynx Airlines stellt ihren Betrieb auf einen einzigen Flugzeugtyp um. Künftig wird die Airline ausschließlich Maschinen der Airbus-A320-Familie nutzen. Die Umstellung erfolgt schrittweise und soll bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein, wie das Unternehmen mitteilte. Smartlynx Airlines ist als ACMI-Dienstleister (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) tätig und vermietet Flugzeuge samt Besatzung an andere Airlines. Die Entscheidung, nur noch Airbus A320 und A321 einzusetzen, soll den Flugbetrieb effizienter gestalten. Durch die Vereinheitlichung der Flotte entfallen aufwendige Schulungen für verschiedene Flugzeugtypen, und Wartungsprozesse können optimiert werden. Mit der Neuausrichtung folgt Smartlynx dem Beispiel anderer Airlines, die auf eine homogene Flotte setzen, um Kosten zu senken und die Flexibilität im operativen Geschäft zu erhöhen. Die lettische Gesellschaft betreibt derzeit mehr als 50 Flugzeuge und ist hauptsächlich in Europa aktiv, bedient aber auch Strecken in anderen Regionen.

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Tragisches Ende eines JetBlue-Piloten: Vom Haftbefehl zur tödlichen Konfrontation

Der 33-jährige JetBlue-Pilot Jeremy Gudorf, wohnhaft in Ohio, wurde am 20. Februar 2025 am Logan International Airport in Boston verhaftet. Kurz vor dem Abflug nach Paris wurde festgestellt, daß ein Haftbefehl aus North Carolina wegen des Verdachts auf sexuelle Ausbeutung eines Minderjährigen gegen ihn vorlag. Diese Information wurde während einer routinemäßigen Überprüfung der Passagierliste durch den US-Zoll und Grenzschutz entdeckt. Die Ermittlungen gegen Gudorf begannen im Oktober 2024, als das Huntersville Police Department einen Hinweis vom Nationalen Zentrum für vermißte und ausgebeutete Kinder erhielt. Nach einer umfangreichen Untersuchung wurde ein Durchsuchungsbefehl für Google erwirkt, der zur Identifizierung der Quelle der gemeldeten Bilder führte. Zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Verbrechens lebte Gudorf in Huntersville, North Carolina, war jedoch vor seiner Identifizierung als Verdächtiger in einen anderen Bundesstaat umgezogen. Bei seiner Verhaftung in Boston wurde Gudorf als Flüchtiger aus der Justiz angeklagt. Vor Gericht plädierte die Staatsanwaltschaft dafür, ihn ohne Kaution festzuhalten und seinen Paß einzuziehen, da er ein kommerzieller Pilot sei, der Haftbefehl aus North Carolina stamme und er in Ohio lebe. Die Verteidigung argumentierte jedoch, daß Gudorf die finanziellen Mittel habe, um nach North Carolina zu reisen, und versicherte, daß er dies tun werde. Der Richter setzte eine Kaution von 10.000 Dollar fest und forderte Gudorf auf, sich bis zum 25. Februar 2025 in North Carolina zu melden. Am 7. März 2025, als Beamte der Massachusetts State Police Violent Fugitive Apprehension Section Gudorf in einem Fahrzeug am Wonderland MBTA-Bahnhof in Revere, Massachusetts, aufspürten, nahm die Tragödie ihren Lauf. Als die Beamten

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United Airlines rüstet Regionalflotte mit Starlink-Internet aus

United Airlines beginnt mit der Ausstattung seiner Regionalflugzeuge mit dem Satelliteninternetdienst Starlink. Das erste Flugzeug wurde bereits umgerüstet, und ab Mai 2025 sollen monatlich über 40 weitere Maschinen folgen. Bis Ende 2025 plant die Fluggesellschaft, alle zweiklassigen Regionalflugzeuge mit dem System auszustatten. Das Starlink-Internet, entwickelt von SpaceX, ermöglicht Passagieren eine deutlich schnellere Internetverbindung als bisherige Bordnetze. Die neue Technik verspricht Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 250 Megabit pro Sekunde und soll für MileagePlus-Kunden kostenlos verfügbar sein. Die Installation des Systems ist nach Angaben der Airline einfacher und schneller als herkömmliche Bordinternetlösungen. Zudem reduziert das geringere Gewicht des Equipments den Treibstoffverbrauch. United Airlines hebt hervor, dass die Einführung von Starlink nicht nur die Passagiererfahrung verbessert, sondern auch betriebliche Vorteile mit sich bringt. Durch die vereinfachte Wartung und schnellere Installation könne die Airline ihre Maschinen effizienter einsetzen. Bis Ende 2024 sollen bereits über 300 Flugzeuge mit dem neuen System ausgestattet sein.

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Großstreik an deutschen Flughäfen: Tausende Flüge gestrichen, Hunderttausende betroffen

Ein massiver Warnstreik der Gewerkschaft Verdi hat am Montag, dem 10. März 2025, den Flugverkehr in Deutschland nahezu zum Erliegen gebracht. Insgesamt 13 Flughäfen, darunter die größten Drehkreuze des Landes, waren von den Arbeitsniederlegungen betroffen, was zu erheblichen Beeinträchtigungen für Passagiere und Fluggesellschaften führte. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu diesem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen, um in den laufenden Tarifverhandlungen mit Bund und Kommunen sowie im Bereich der Luftsicherheit den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen. Die Forderungen umfassen eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro mehr pro Monat, sowie höhere Zuschläge für belastende Tätigkeiten. Zudem werden drei zusätzliche freie Tage gefordert, um der hohen Arbeitsbelastung entgegenzuwirken. Im Bereich der Luftsicherheit strebt Verdi Verbesserungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie 30 Tage Urlaub an. Auswirkungen auf den Flugverkehr Der Flughafenverband ADV schätzte, dass durch den Streik knapp 3.500 Flüge ausfielen und rund 560.000 Passagiere betroffen waren. An den meisten der 13 betroffenen Flughäfen waren keine Abflüge möglich, und auch zahlreiche Ankünfte wurden gestrichen. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt wurden von den geplanten 1.116 Flügen bereits rund 1.050 gestrichen. Der Betreiber Fraport teilte mit, dass am Streiktag kein Passagierflugzeug Frankfurt verlassen werde. Allerdings fanden sogenannte Leerflüge ohne Passagiere statt, um sicherzustellen, dass die Flugzeuge am folgenden Tag dort sind, wo sie laut Flugplan benötigt werden. Auch am Dienstag nach dem Streiktag wurde mit Beeinträchtigungen und einem angespannten Flugbetrieb gerechnet, einschließlich möglicher Verspätungen oder vereinzelter Flugstreichungen. Reaktionen der Flughäfen und Fluggesellschaften Die betroffenen Flughäfen und Airlines informierten auf ihren Websites über den

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Debatte um staatliche Unterstützung für Regionalflughäfen in Europa

Die europäische Vereinigung der Flughäfen, ACI Europe, fordert die Verlängerung der Betriebskostenhilfen für kleinere Regionalflughäfen in Europa über das Jahr 2027 hinaus. In einer Stellungnahme an die Europäische Kommission betonte die Organisation die Notwendigkeit, diese finanzielle Unterstützung aufrechtzuerhalten, um die Luftverkehrsanbindung vieler Regionen zu sichern. Ohne staatliche Hilfen könnten zahlreiche kleinere Flughäfen wirtschaftlich nicht überleben. Regionalflughäfen stehen aufgrund hoher Fixkosten und geringer Skaleneffekte oft vor finanziellen Herausforderungen. Die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie sowie regulatorische Veränderungen im Luftfahrtsektor haben diese Probleme zusätzlich verschärft. Besonders betroffen sind Flughäfen mit einem Passagieraufkommen unter drei Millionen pro Jahr, die laut geltenden EU-Richtlinien staatliche Beihilfen zur Deckung ihrer Betriebskosten erhalten können. ACI Europe schlägt vor, die Grenze für diese Hilfen auf Flughäfen mit weniger als einer Million Passagieren zu senken, anstatt die Unterstützung auslaufen zu lassen. Ohne finanzielle Hilfe droht vielen dieser Flughäfen die Schließung, was erhebliche wirtschaftliche und soziale Folgen hätte. Besonders strukturschwache Regionen, die auf eine funktionierende Luftverkehrsanbindung angewiesen sind, würden darunter leiden. Eine Studie zeigt, dass eine Erhöhung der Luftverkehrsanbindung um zehn Prozent das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf um 0,5 Prozent steigern kann. Die Europäische Kommission steht somit vor der Entscheidung, ob sie die wirtschaftliche Bedeutung kleinerer Flughäfen weiterhin anerkennt oder ob ein schrittweiser Rückzug der Subventionen in Kauf genommen wird.

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