April 7, 2025

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April 7, 2025

Flughafen Wien kooperiert mit ukrainischen Airports

Der Flughafen Wien wird künftig enger mit den Flughäfen der Ukraine zusammenarbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung wurde mit der „Airport Association of Ukraine“ unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist der fachliche Austausch sowie die Unterstützung der ukrainischen Flughäfen mit technischer Ausrüstung und Spezialfahrzeugen. Damit soll die operative Infrastruktur gestärkt werden, um die Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebs nach dem Ende des Krieges vorzubereiten. Das Memorandum of Understanding wurde im Rahmen einer Delegationsreise in die Ukraine von Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG und Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV), und Petro Lypovenko, Präsident der „Airport Association of Ukraine“, unterzeichnet. Anwesend waren unter anderem Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sowie Vertreter der Industriellenvereinigung Niederösterreich. Die Kooperationsvereinbarung sieht neben dem Austausch von Know-how und möglichen Synergien auch die Identifikation gemeinsamer Marktpotenziale vor. Der Flughafen Wien ist bereits als wichtiges Drehkreuz zwischen Ost und West etabliert und engagiert sich mit seiner Beteiligung am Kosice Airport, der nur 100 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt, in der Region. Parallel dazu besuchte eine 60-köpfige Wirtschaftsdelegation der Industriellenvereinigung Niederösterreich die Ukraine. Neben Betriebsbesuchen fanden politische Gespräche mit hochrangigen Vertretern der ukrainischen Regierung statt. Zudem wurden mehrere wirtschaftliche Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Ein symbolträchtiger Programmpunkt war der Besuch des Militärflughafens Hostomel, der 2022 Schauplatz heftiger Kämpfe war.

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RSD erneut als „TOP-Reiseveranstalter“ ausgezeichnet

Der Reiseveranstalter RSD Reise Service Deutschland wurde auf der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) erneut mit dem Zertifikat „TOP-Reiseveranstalter“ ausgezeichnet. Das Unternehmen erhält die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal in Folge und unterstreicht damit seine wirtschaftliche Stabilität sowie seine touristische Leistungsfähigkeit. Die Zertifizierung erfolgte durch zwei unabhängige Prüfverfahren, bei denen sowohl wirtschaftliche als auch touristische Kriterien bewertet wurden. Die Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rinke Treuhand durchgeführt, die die Bonität des Unternehmens anhand branchenspezifischer Kriterien analysierte. Gleichzeitig bewerteten Experten der tourVERS GmbH das touristische Angebot von RSD, darunter das Preis-Leistungsverhältnis und die Beratungsqualität. TourVERS ist auf die gesetzlich vorgeschriebene Kundengeldabsicherung spezialisiert und verfügt über umfassende Marktkenntnisse im Bereich der Reiseveranstalter. RSD-Geschäftsführer Horst Zsifkovits zeigte sich erfreut über die erneute Auszeichnung und betonte die Bedeutung der Zertifizierung für das Unternehmen. Auch tourVERS-Geschäftsführer Michael Wäldle gratulierte dem Reiseveranstalter und hob hervor, dass die Verleihung des Zertifikats keine Selbstverständlichkeit sei. Das Siegel „TOP-Reiseveranstalter“ wird ausschließlich Unternehmen verliehen, die in beiden Prüfbereichen überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen.

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Staatssekretärin Zehetner-Piewald stellt Strategien für Österreichs Tourismus vor

Elisabeth Zehetner-Piewald, seit 1. April 2025 Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus, präsentierte im Tourismusausschuss ihre Pläne zur Stärkung des österreichischen Tourismus. Trotz eines Anstiegs der Nächtigungszahlen im Jahr 2024 auf rund 154 Millionen (+2,1 %) seien die Erträge in der Branche rückläufig. Zehetner-Piewald betonte die Notwendigkeit, Maßnahmen zur Fachkräftesicherung, zum Bürokratieabbau und zur Lenkung von Besucherströmen zu ergreifen, um die Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Ein zentrales Anliegen ist die Sicherstellung von ausreichend qualifizierten Fachkräften. Die Staatssekretärin verwies auf die geplante Erhöhung der Saisonkontingente für ausländische Arbeitskräfte um 898 Plätze auf insgesamt 4.287. Diese Maßnahme soll den Bedarf an Saisonarbeitskräften insbesondere in Spitzenzeiten decken. Gleichzeitig wird eine Entlastung der Betriebe durch Bürokratieabbau angestrebt, um den Unternehmen mehr Freiraum für ihre Kernaufgaben zu ermöglichen. Ein weiteres Thema ist die Besteuerung von Trinkgeldern. Die Wirtschaftskammer Salzburg fordert eine generelle Steuerfreistellung von Trinkgeldern, da diese als Anerkennung für gute Serviceleistungen gelten. Zehetner-Piewald betonte die Bedeutung von Rechtssicherheit in diesem Bereich und verwies auf laufende Bemühungen, eine praxistaugliche Lösung zu finden. Abschließend unterstrich die Staatssekretärin die Bedeutung von Großveranstaltungen für die regionale Entwicklung. Sie verwies auf die positiven Effekte der europäischen Kulturhauptstadt-Veranstaltungen in Bad Ischl, die jedoch auch Herausforderungen für die lokale Bevölkerung mit sich brachten. Zukünftig sollen solche Events so gestaltet werden, dass sie sowohl den Tourismus fördern als auch die Akzeptanz in der Bevölkerung sicherstellen.

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Virgin Atlantic kehrt nach Kanada zurück: Tägliche Flüge zwischen London und Toronto

Nach über einem Jahrzehnt der Abwesenheit hat Virgin Atlantic am 30. März 2025 den Flugbetrieb nach Kanada wieder aufgenommen. Mit der neuen täglichen Direktverbindung zwischen dem Londoner Flughafen Heathrow und dem Toronto Pearson International Airport stärkt die Fluggesellschaft ihre Präsenz in Nordamerika und bietet Reisenden erweiterte Optionen für Transatlantikflüge. Der Erstflug mit der Flugnummer VS 147 startete um 18:02 Uhr Ortszeit in London und landete planmäßig um 20:42 Uhr Ortszeit in Toronto. An Bord befand sich Sir Richard Branson, Gründer und Präsident von Virgin Atlantic, der persönlich die Bedeutung dieses Ereignisses unterstrich. In einer Erklärung äußerte Branson seine Freude über die Rückkehr nach Toronto und betonte die Energie und den Geist der Stadt. Details zur neuen Flugverbindung Die Strecke wird mit einer Boeing 787-9 bedient, die insgesamt 258 Passagieren Platz bietet: 31 Sitze in der Upper Class, 35 in der Premium Economy und 192 in der Economy Class. Virgin Atlantic rechnet damit, jährlich über 165.000 Passagiere auf dieser Route zu befördern. Parallel zur Aufnahme der Toronto-Flüge hat Virgin Atlantic eine erweiterte Codeshare-Vereinbarung mit der kanadischen Fluggesellschaft WestJet bekannt gegeben. Diese Partnerschaft ermöglicht es Passagieren, nahtlose Verbindungen von Toronto zu 13 weiteren kanadischen Städten wie Calgary, Edmonton, Vancouver, Winnipeg und Ottawa zu buchen. Durch die gemeinsame Nutzung von Terminal 3 am Toronto Pearson International Airport wird ein reibungsloser Übergang zwischen den Flügen gewährleistet. Juha Jarvinen, Chief Commercial Officer von Virgin Atlantic, betonte, dass diese Zusammenarbeit die Bedeutung des kanadischen Marktes unterstreicht und den Kunden erweiterte Reisemöglichkeiten bietet. Verbindungen nach Indien und

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Hallstatt erhält neue Standseilbahn zur Kapazitätserhöhung

In Hallstatt wurde am 3. April die neue Standseilbahn vorgestellt, ein Gemeinschaftsprojekt der Salzwelten, Hasenauer.Architekten und der Doppelmayr Gruppe. Die neue Seilbahn soll die Kapazität von 24 auf 60 Personen pro Fahrt erhöhen, um dem steigenden Tourismusaufkommen gerecht zu werden. Die bestehende Bahn bleibt bis zum 31. August in Betrieb, bevor die Bauarbeiten beginnen. Die Doppelmayr Gruppe, vertreten durch Garaventa und Carvatech, ist für die technische Umsetzung zuständig. Die Kabinen, deren Design an Salzkristalle angelehnt ist, verfügen über eine Niveauregulierung für barrierefreien Zugang. Hasenauer.Architekten gestaltete die Talstation, die sich harmonisch in die UNESCO-Welterbelandschaft einfügt und einen Flagship Store der Salzwelten beherbergt. Die Bergstation wird mit einer Aussichtsterrasse und Gastronomieangeboten ausgestattet. Die neue Seilbahn soll Hallstatt eine zukunftsfähige Lösung für den Tourismus bieten und ein einzigartiges Erlebnis für Besucher schaffen. Die Bauarbeiten werden bis Juni 2026 andauern, die Salzwelten Hallstatt bleiben bis dahin geschlossen.

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Sicherheitsanweisung für Boeing 787: FAA schlägt Software-Update vor

Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde (Federal Aviation Administration, FAA) hat einen Entwurf für eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive, AD) veröffentlicht, die bestimmte Modelle der Boeing 787 betrifft. Anlass hierfür sind Berichte über ungewollte Änderungen der UKW-Funkfrequenzen (VHF) im Tuning Control Panel (TCP) ohne Zutun der Flugbesatzung. Diese unbeabsichtigten Frequenzwechsel könnten dazu führen, daß wichtige Kommunikationsanweisungen der Flugsicherung überhört werden, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Hintergrund der Anweisung Mehrere Vorfälle haben gezeigt, daß es bei den Modellen Boeing 787-8, 787-9 und 787-10 zu automatischen Wechseln zwischen aktiven und Standby-Frequenzen im TCP kommt, ohne daß die Besatzung dies veranlaßt hat. Solche ungewollten Frequenzänderungen könnten dazu führen, daß Anweisungen der Flugsicherung, wie geänderte Freigaben oder Flugpfadänderungen, nicht empfangen werden. Dies erhöht das Risiko von Vorfällen wie Kollisionen oder unerlaubten Landebahnüberquerungen. Die FAA schlägt vor, daß Betreiber der betroffenen Boeing 787-Modelle das Betriebssoftware des Tuning Control Panels auf die Version mit der Teilenummer COL43–0025–0004 oder eine spätere aktualisieren. Diese Aktualisierung soll die ungewollten Frequenzwechsel verhindern und die Kommunikationssicherheit zwischen Flugzeugbesatzung und Flugsicherung gewährleisten. Zusätzlich ist eine Überprüfung der Softwarekonfiguration vorgesehen, um sicherzustellen, daß die korrekte Softwareversion installiert wurde. Boeing stellt diese Softwareaktualisierung den Betreibern ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Betroffene Flugzeuge und Umsetzungsfrist Die vorgeschlagene Anweisung betrifft insgesamt 157 in den USA registrierte Boeing 787-Flugzeuge. Drei dieser Flugzeuge haben die Aktualisierung bereits während der Produktion erhalten und sind daher von der Anweisung ausgenommen. Die FAA setzt eine Frist für die Umsetzung der Maßnahmen, die mit dem Inkrafttreten der endgültigen Anweisung beginnt. Die FAA schätzt die Kosten

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TEDxKlagenfurt hebt ab: Konferenz im Flughafen-Hangar

Am 28. Juni 2025 wird TEDxKlagenfurt erstmals in einem ungewöhnlichen Rahmen stattfinden: Ein Hangar des Flughafens Klagenfurt dient als Veranstaltungsort für die Ideenkonferenz. Das diesjährige Motto „UP – Unique Perspectives“ spiegelt die besondere Wahl der Location wider, die laut den Organisatoren neue Perspektiven und unkonventionelle Denkansätze fördern soll. Die Konferenz unter der Leitung von Kuratorin Eithne Knappitsch präsentiert eine Auswahl an Vortragenden, die das Thema „UP“ auf verschiedene Weisen interpretieren. Zu den bereits angekündigten Rednern zählen Gottfried Prinz, Transformationscoach und CEO, Farayi Chipungu, Professorin an der Harvard University, und Manon Dave, Musikproduzent. Die weiteren Redner werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben. TEDxKlagenfurt, das 2013 ins Leben gerufen wurde, hat sich zu einem Ereignis entwickelt, das Teilnehmer aus der gesamten Alpe-Adria-Region anzieht. Die Vorträge werden wie üblich auf Englisch gehalten, und es werden rund 500 Gäste erwartet. Der Ticketverkauf beginnt am 2. April 2025.

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VietJet nimmt Comac ARJ21 ins Wetlease

In einem Schritt zur Erweiterung ihres regionalen Streckennetzes plant Vietnams führende Billigfluglinie VietJet, als erste vietnamesische Fluggesellschaft chinesische Regionalflugzeuge des Typs COMAC ARJ21-700, auch als C909 bekannt, auf Inlandsverbindungen einzusetzen. Der planmäßige Beginn dieser Flüge ist auf Mitte April 2025 angesetzt. Besonders hervorzuheben ist, daß VietJet damit die Lücke schließt, welche durch den Rückzug von Bamboo Airways aus dem Flugverkehr zur Insel Con Dao entstanden ist – einem wichtigen Ziel für Tourismus wie auch Verwaltung. Der COMAC C909 wird voraussichtlich auf zwei zentralen Routen eingesetzt: von Hanoi (HAN) nach Con Dao sowie von Ho-Chi-Minh-Stadt (SGN) zur Insel. Laut internen Planungen sollen ab dem 15. April 2025 jeweils vier Hin- und Rückflüge täglich auf beiden Routen durchgeführt werden. Diese Entwicklung ist nicht nur luftverkehrstechnisch bedeutsam, sondern auch geopolitisch bemerkenswert, da es sich um den erstmaligen regulären Einsatz eines chinesisch produzierten Verkehrsflugzeugs im vietnamesischen Luftraum handelt. Die Flugverbindungen zur Insel Con Dao sind strategisch bedeutsam. Die Region, die bis dato fast ausschließlich durch die Dienste von Bamboo Airways bedient wurde, wäre im Falle anhaltender Flugausfälle auf den Seeweg angewiesen gewesen. Die rund 230 Kilometer lange Überfahrt mit der Fähre dauert jedoch oft mehr als sechs Stunden – ein gravierender Nachteil insbesondere für Geschäftsreisende und Notfalltransporte. Technisches Profil der eingesetzten Flugzeuge VietJet least die eingesetzten Maschinen zunächst über ein sogenanntes Wet-Lease-Verfahren von der chinesischen Chengdu Airlines. Zwei Maschinen des Typs COMAC ARJ21-700 sind vorgesehen: eine mit der Registrierung B-652G, welche 2,8 Jahre alt ist, sowie eine jüngere Einheit mit der Kennung B-656E. Beide

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Mädchen erobern Männerdomäne am Dortmunder Flughafen

Der Dortmunder Flughafen öffnete im Rahmen des bundesweiten Girls‘ Day seine Tore für 14 Schülerinnen, um ihnen Einblicke in die Arbeit der Flughafenfeuerwehr zu ermöglichen. Ziel war es, Mädchen für Berufe zu begeistern, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Die Teilnehmerinnen im Alter von 13 bis 15 Jahren erhielten die Gelegenheit, den Arbeitsalltag der Feuerwehr hautnah zu erleben. Der Aktionstag umfasste eine Führung über das Flughafengelände, bei der die Mädchen die brandschutztechnischen Abläufe im Terminal und das Vorfeld mit Start- und Landebahn kennenlernten. Ein besonderes Highlight war die praktische Übung mit den Wasserwerfern des Flugfeldlöschfahrzeugs „Panther“. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber betonte die Bedeutung solcher Berufsorientierungsmaßnahmen und sieht in Vielfalt und Gleichberechtigung einen wichtigen Beitrag zur Arbeitswelt. Der Girls‘ Day ist eine Initiative, die darauf abzielt, junge Frauen für Berufe zu interessieren, die traditionell von Männern dominiert werden. Die Veranstaltung am Dortmunder Flughafen bot den Schülerinnen eine seltene Gelegenheit, sich in einem spannenden und anspruchsvollen Arbeitsumfeld zu orientieren. Der Flughafen plant die Fortsetzung solcher Veranstaltungen.

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Ryanair rechnet mit 150 Boeing 737-Max-10 bis 2033

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair verfolgt weiterhin ambitionierte Wachstumspläne und plant die massive Erweiterung ihrer Flotte um bis zu 300 Maschinen des Typs Boeing 737-Max-10. Trotz der derzeit bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der Zertifizierung und Lieferung dieses Modells hält das Unternehmen an seinem Kurs fest. Die Einführung der neuen Flugzeuge wird als zentraler Bestandteil der langfristigen Strategie zur Steigerung der Passagierzahlen und zur Kostensenkung betrachtet. Im Frühjahr 2023 hatte Ryanair einen umfangreichen Vertrag mit Boeing abgeschlossen. Dieser umfasst eine feste Bestellung über 150 Flugzeuge des Typs Boeing 737-Max-10, mit einer Option auf weitere 150 Maschinen. Die Auslieferung der ersten Flugzeuge ist ab dem Jahr 2027 geplant und soll schrittweise bis zum Jahr 2033 erfolgen. Die Vereinbarung gilt als eine der größten in der Unternehmensgeschichte von Ryanair. Mit einer Kapazität von bis zu 230 Sitzplätzen bietet die Max-10 deutlich mehr Passagierplätze als ihre Vorgängermodelle, was sich positiv auf die Betriebskosten pro Sitz und auf die Rentabilität stark frequentierter Strecken auswirken dürfte. Lieferverzögerungen und alternative Vereinbarungen Die geplanten Auslieferungen stehen jedoch unter dem Vorbehalt der ausstehenden Zertifizierung durch die US-Luftfahrtbehörde FAA. Ursprünglich sollte diese bereits 2024 erfolgen. Sollte die Zulassung nicht bis Ende 2025 erteilt werden, hat Boeing der Fluggesellschaft zugesichert, als Ausgleich eine entsprechende Anzahl an Boeing 737-Max-8-200 bereitzustellen. Diese Flexibilität sichert Ryanair die notwendige Handlungsfähigkeit in einer Phase, in der der Bedarf an zusätzlichen Flugzeugen – insbesondere im Vorfeld der Sommersaison – deutlich steigt. Bereits für die Hauptreisezeit 2025 rechnet Ryanair mit einer Lücke von rund 30 Maschinen. Produktionsprobleme bei Boeing Ein

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