April 15, 2025

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April 15, 2025

Air Astana verschiebt Einführung des Boeing 787-9: Verzögerung der Langstreckenexpansion

Die nationale Fluggesellschaft Air Astana hat bestätigt, daß sich die Einführung ihrer ersten Boeing 787-9 Dreamliner weiter verzögert. Entgegen der ursprünglichen Planungen soll das erste Flugzeug dieses Typs nun frühestens im ersten Quartal 2026 in den regulären Liniendienst gehen. Damit verschiebt sich auch der geplante Start direkter Langstreckenverbindungen in die Vereinigten Staaten. Die Boeing 787-Flotte ist ein zentrales Element der strategischen Expansion Air Astanas, da sie der Gesellschaft erstmals Nonstop-Flüge zwischen Kasachstan und Nordamerika ermöglichen würde. Bislang betreibt Air Astana ausschließlich Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge, vornehmlich vom Typ Airbus A320neo-Familie, einschließlich des A321LR. Produktionsprobleme bei Boeing und strategische Anpassungen Air Astana hatte bereits im Jahr 2022 ein Leasingabkommen mit der US-amerikanischen Air Lease Corporation über drei Boeing 787-9 abgeschlossen. Die Auslieferung war ursprünglich für Anfang 2025 vorgesehen, wurde jedoch bereits 2024 auf Ende 2025 verschoben. Nun wurde eine weitere Verzögerung bestätigt. Als Grund werden anhaltende Produktionsprobleme beim Hersteller Boeing genannt, die laut Unternehmenschef Peter Foster das gesamte Auslieferungstempo beeinflussen. Trotz der Lieferschwierigkeiten plant Air Astana, die eigene Flotte sukzessive zu erweitern. So sollen die drei Dreamliner zwischen Ende 2025 und Anfang 2027 eintreffen. Parallel dazu wird die Zahl der Airbus A321LR in der Flotte erhöht. Diese Flugzeuge mit verlängerter Reichweite bilden derzeit die Grundlage für viele Mittel- und Langstreckenverbindungen des Unternehmens. Nonstop-Flüge nach Japan starten trotzdem Obwohl die Langstreckenexpansion Richtung USA vorerst aufgeschoben ist, hält Air Astana an ihrer Strategie für den asiatisch-pazifischen Raum fest. Bereits im Sommer 2025 sollen Nonstop-Flüge zwischen Almaty und Tokio aufgenommen werden. Zum Einsatz kommt auf

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DDSG Blue Donau mit neuer Verkaufsstelle in Melk und Wiedereröffnung in Dürnstein

Die DDSG Blue Donau, Österreichs grösstes und traditionsreichstes Schifffahrtsunternehmen, erweitert ihr Serviceangebot in der Wachau. In der Stadtgemeinde Melk wurde eine neue Verkaufsstelle eröffnet, die Passagieren einen zentralen Informationspunkt und schnelleren Service bieten soll. Gleichzeitig konnte die durch das Hochwasser im September 2024 schwer beschädigte Schiffsstation in Dürnstein rechtzeitig zum Saisonbeginn wiederhergestellt werden. Die rasche Wiederinbetriebnahme der Anlegestelle in Dürnstein war durch eine enge Kooperation des Landes Niederösterreich, der DDSG Blue Donau und der Donaustationen Niederösterreich möglich. Die Schifffahrtsgesellschaft unterstützte die Reparaturmassnahmen, insbesondere bei der Verankerung des rund 20 Tonnen schweren Pontons. Dank dieser Zusammenarbeit kann die DDSG Blue Donau bereits während der Osterferien und der aktuellen Marillenblüte ihr vollständiges Fahrtenprogramm in der UNESCO-Weltkulturerberegion Wachau anbieten. Die Wachau gilt besonders im Frühling als beliebtes Reiseziel. Die MS Austria, MS Dürnstein und MS Wachau verkehren wieder mehrmals täglich ab Melk und Krems. Der neue Fahrplan ermöglicht es den Passagieren, die Region mit ihren Ortschaften individuell zu erkunden. Ab Krems starten die Schiffe täglich um 10.15, 11.00, 13.10 und 15.45 Uhr, ab Melk um 11.00, 13.50, 14.35 und 16.25 Uhr. Tickets sind bereits online erhältlich, und der Sommerfahrplan gilt vom 26. April bis zum 5. Oktober 2025. Die DDSG Blue Donau blickt auf eine lange Geschichte zurück und beförderte im vergangenen Jahr mit ihrer Flotte über 400.000 Passagiere.

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Erneute Unannehmlichkeiten für Rollstuhlfahrer bei American Airlines-Flug

Einem Passagier der Fluggesellschaft American Airlines wurde kürzlich auf einem Flug von Hawaii nach Phoenix, Arizona, erhebliche Unannehmlichkeiten bereitet, als sein für seine Mobilität unerlässlicher Rollstuhl nicht am Zielflughafen ankam. Dieser Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen Reisende mit Behinderungen im Luftverkehr trotz zahlreicher Bemühungen der Branche immer noch konfrontiert sind. Der Fall ereignete sich nur kurze Zeit, nachdem die gleiche Fluggesellschaft vom US-Verkehrsministerium wegen wiederholter Verstöße gegen die Rechte von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden war. Sam Shivers, ein Einwohner von Tucson, Arizona, der von der Brust abwärts gelähmt ist, befand sich am 26. März auf dem Rückweg von einer Reise nach Hawaii. Nach seiner Landung am Phoenix Sky Harbor International Airport musste er jedoch feststellen, dass sein Rollstuhl nicht mit dem Flugzeug transportiert worden war. Für Shivers, der auf seinen Rollstuhl angewiesen ist, um sich fortzubewegen, war diese Situation nach eigenen Angaben erschütternd. Ohne seinen Rollstuhl sei es, als hätte er keine Beine und könne sich nicht bewegen. Er beschrieb sein Gefühl in diesem Moment als fast unerträglich und fragte sich verzweifelt, was er tun solle, da er nicht laufen könne. Shivers gab an, seinen Rollstuhl vor dem Boarding in Hawaii am Flugsteig aufgegeben und darauf vertraut zu haben, dass dieser mit ihm nach Hause gelangen würde. Die Mitarbeiter der Fluggesellschaft am Flughafen in Phoenix seien zwar hilfsbereit und verständnisvoll gewesen, hätten aber in der Situation kaum weiterhelfen können. American Airlines bot Shivers und seiner Frau eine Hotelunterkunft an,

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HWWI-Studie belegt: Flughafen Hamburg bleibt wichtiger Wirtschaftsfaktor

Eine aktuelle Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) unterstreicht die bedeutende Rolle des Hamburger Flughafens „Helmut Schmidt“ für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt der Metropolregion Hamburg. Laut der Untersuchung generieren der Flughafen und die dort ansässigen Unternehmen eine Bruttowertschöpfung von über einer halben Milliarde Euro und sichern mehr als 11.000 Arbeitsplätze in der Region. Damit erweist sich der Flughafen trotz der jüngsten globalen Herausforderungen weiterhin als ein zentraler Wirtschaftsmotor. Die Studie im Auftrag des Hamburg Airport analysierte die direkten, indirekten und induzierten wirtschaftlichen Effekte des Flughafens im Jahr 2023. Dabei wurde festgestellt, dass die Flughafengesellschaft direkt eine Wertschöpfung von 207,6 Millionen Euro erbrachte und durch weitere wirtschaftliche Verflechtungen zusätzliche 194,6 Millionen Euro in der Region generierte. Die am Flughafen tätigen externen Unternehmen trugen mit einer direkten Wertschöpfung von 114,1 Millionen Euro und indirekten Effekten von 146 Millionen Euro ebenfalls maßgeblich zur regionalen Wirtschaftsleistung bei. Insgesamt beläuft sich die durch den Flughafen generierte Bruttowertschöpfung somit auf 662,3 Millionen Euro. Die Untersuchung beleuchtet auch die signifikanten Auswirkungen des Flughafens auf den Arbeitsmarkt. Im Jahr 2023 waren direkt 1.742 Personen am Hamburg Airport beschäftigt, und weitere 1.733 Arbeitsplätze in der Region wurden durch die wirtschaftlichen Verflechtungen gesichert. Die Konzessionäre am Flughafen beschäftigten 4.507 Mitarbeiter direkt und trugen zur Sicherung von weiteren 3.686 Arbeitsplätzen in der Metropolregion bei. Darüber hinaus wurde die Bedeutung des Flughafens für den Tourismus hervorgehoben. Rund 1,6 Millionen Flugreisende mit Ziel Hamburg gaben im Jahr 2023 etwa 436 Millionen Euro in der Stadt aus, was insbesondere der Hotellerie, Gastronomie, dem Einzelhandel

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Spanische Luftwaffe verstärkt Langstreckenfähigkeit mit erstem Airbus A330 MRTT

Die spanische Luftwaffe hat am 11. April 2025 im Airbus-Werk in Getafe bei Madrid feierlich ihren ersten Airbus A330 MRTT (Multi-Role Tanker Transport) in Empfang genommen. Dieses Flugzeug ist das erste von insgesamt drei bestellten Maschinen dieses Typs, mit denen Spanien seine Fähigkeiten für Langstreckeneinsätze signifikant ausbauen will. Die Beschaffung dieser Mehrzweckflugzeuge schließt eine Fähigkeitslücke, die durch die Ausmusterung der betagten Boeing 707 Tankflugzeugflotte im Jahr 2016 entstanden war. Obwohl einige der spanischen Airbus A400M Transportflugzeuge mit einer sogenannten Schlauch- und Trommeleinheit (Hose and Drum Unit, HDU) ausgestattet sind und somit in der Lage, andere Flugzeuge während des Fluges zu betanken, war die spanische Luftwaffe bei vielen ihrer Langstreckenmissionen bisher auf die Unterstützung ihrer europäischen Verbündeten angewiesen. Ein Beispiel hierfür ist die Teilnahme spanischer Kampfflugzeuge an der Übung „Pacific Skies 2024“ im indopazifischen Raum, bei der die Betankung durch französische und deutsche A330 MRTT erfolgte. Bemerkenswert ist, dass es sich bei den drei spanischen A330 MRTT nicht um fabrikneue Flugzeugzellen handelt. Alle drei Maschinen wurden zuvor von der spanischen Fluggesellschaft Iberia als Passagierflugzeuge betrieben. Seit ihrer Überführung in militärischen Besitz im Jahr 2021 wurden sie bereits für den Transport von Personal und Fracht eingesetzt. Die Umrüstung der Flugzeuge auf die Fähigkeit zur Luftbetankung wird von Airbus im Werk Getafe durchgeführt. Die Auslieferung der zweiten A330 MRTT wird für das laufende Jahr 2025 erwartet, während die dritte Einheit voraussichtlich im Jahr 2026 zur Flotte der spanischen Luftwaffe stossen wird. Alle drei A330 MRTT werden auf dem Luftwaffenstützpunkt Torrejón de Ardoz nahe

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Corendon Airlines feiert 20-jähriges Jubiläum mit Aktionen an Bord

Die Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines begeht am kommenden Samstag ihr 20-jähriges Bestehen mit besonderen Überraschungen für ihre Passagiere. Anlässlich des Jubiläums sind für den 12. April 2025 auf etwa 80 Flügen ab 32 europäischen Flughäfen, darunter zwölf in Deutschland und Österreich sowie in Ägypten, Feierlichkeiten in der Luft geplant. Damit werden tausende Reisende Teil der Jubiläumsaktionen während ihres Fluges sein. Wie das Unternehmen mitteilte, blickt Corendon Airlines auf eine zwei Jahrzehnte umfassende Erfolgsgeschichte zurück. Der erste Flug der Gesellschaft fand am 12. April 2005 vom Flughafen Eindhoven in den Niederlanden zum damals neuen Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen statt. Seither hat sich Corendon Airlines im europäischen Ferienflugverkehr etabliert und verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum. Mittlerweile transportiert die Fluglinie jährlich rund zehn Millionen Passagiere und bedient über 50 Flughäfen weltweit. Von mehr als 20 Abflugorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus werden populäre Urlaubsziele im Mittelmeerraum, wie die Türkei, Spanien, Griechenland und Ägypten, sowie die Kanarischen Inseln angeflogen. Die Flotte von Corendon Airlines besteht aktuell aus 31 modernen Flugzeugen der Typen Boeing 737-800 und Boeing 737 MAX 8. Der CEO von Corendon Airlines, Yildiray Karaer, bedankte sich bei den Mitarbeitern für deren Engagement und den Passagieren für ihr Vertrauen und äusserte die Vorfreude auf weitere gemeinsame Jahre.

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Rechtsstreit zwischen Ryanair und italienischer Luftfahrtbehörde eskaliert

Ein heftiger Streit zwischen der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair und der italienischen Zivilluftfahrtbehörde ENAC ist in einen handfesten Rechtsstreit gemündet. Wie die italienische Tageszeitung Corriere della Sera berichtete, hat Ryanair unter der Führung ihres streitbaren Geschäftsführers Michael O’Leary eine Verleumdungsklage in Höhe von einer Million Euro gegen die von Pierluigi Di Palma geleitete ENAC eingereicht. Zuvor hatte bereits die ENAC selbst Klage gegen O’Leary und Ryanair wegen angeblicher Verleumdung eingereicht und einen Schadenersatz von 160.000 Euro gefordert. Die juristische Auseinandersetzung ist die Eskalation eines Konflikts, der seinen Ursprung in den stark gestiegenen Flugticketpreisen in Italien im Sommer 2023 hat. Der Disput entzündete sich, als bekannt wurde, dass die Flugpreise in Italien während der Hauptreisezeit des Sommers 2023 um nahezu 50 Prozent in die Höhe geschnellt waren, obwohl die Treibstoffkosten im gleichen Zeitraum um etwa 45 Prozent gesunken waren. Diese Preisentwicklung rief die italienische Preisaufsichtsbehörde auf den Plan, die daraufhin die grossen Fluggesellschaften zu einer Stellungnahme aufforderte. Im August 2023 reagierte die italienische Regierung schliesslich mit einem Dekret, das Preisobergrenzen für Flugstrecken von und nach den Inseln Sizilien und Sardinien festlegte. Ryanair-Chef Michael O’Leary reagierte äusserst verärgert auf diesen staatlichen Eingriff in die Preisgestaltung. Er bezeichnete das Dekret öffentlich als „Unsinn“ und die Verantwortlichen der ENAC als „Clowns“. Zudem argumentierte er, dass die Preisbegrenzung gegen geltendes EU-Recht verstosse und letztlich nicht durchsetzbar sei. O’Leary betonte damals, dass europäische Regeln vorschrieben, dass die Preise durch den Markt bestimmt würden und staatliche Interventionen unzulässig seien. Nachdem eine aussergerichtliche Einigung scheiterte, reichten die ENAC und

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Erhöhtes Passagieraufkommen am Flughafen Zürich über Ostern erwartet

Der Flughafen Zürich rechnet über das bevorstehende Osterwochenende und die anschliessenden Frühlingsferien mit einem signifikanten Anstieg des Passagieraufkommens. Täglich werden durchschnittlich etwa 100’000 Reisende erwartet. Zu den populärsten Destinationen zählen London, Palma de Mallorca, Amsterdam, Rom und Dubai. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, empfiehlt der Flughafen den Passagieren eine sorgfältige Reisevorbereitung. Dazu gehört die Nutzung des Online-Check-ins oder, falls verfügbar, des Vorabend-Check-ins. Fluggäste sollten sich zudem auf den Webseiten ihrer jeweiligen Fluggesellschaft über die geltenden Bestimmungen informieren. Für bestimmte Fluglinien steht die Möglichkeit der Selbstaufgabe des Gepäcks an sogenannten Self-Bag-Drop-Automaten zur Verfügung. Ebenso können Gepäcketiketten an Automaten im Check-in-Bereich selbst ausgedruckt werden. Reisende werden ausserdem gebeten, sich vorab über die Bestimmungen für Hand- und Reisegepäck zu informieren, insbesondere hinsichtlich verbotener Gegenstände und spezieller Regelungen für Akkus und E-Zigaretten. Generell wird eine Reise mit leichtem Handgepäck angeraten. Der Flughafen Zürich bietet auf seiner Webseite eine Funktion zur Ermittlung der empfohlenen Ankunftszeit unter Berücksichtigung des Check-in-Status und des Gepäcks. Auch für Personen, die die Feiertage in der Region verbringen, bietet der Flughafen Zürich diverse Attraktionen. Seit der Umstellung auf die Sommerzeit ist die Zuschauerterrasse B wieder täglich geöffnet, und an Wochenenden sowie Feiertagen ist auch die Zuschauerterrasse im Dock E per Shuttlebus erreichbar. Von Karfreitag bis Ostermontag werden öffentliche Rundfahrten und Führungen angeboten. Am Ostersonntag und Ostermontag verteilt der Osterhase gemeinsam mit dem Flughafenmaskottchen Süssigkeiten auf der Zuschauerterrasse B. Zudem präsentiert die Confiserie Sprüngli ihr Ostersortiment in einem Pop-up-Store im Airport Shopping. Die Restaurants Sablier und AIR bieten am Ostersonntag

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