April 24, 2025

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April 24, 2025

Cathay Pacific erwartet Frachtrückgang auf US-Routen wegen neuer Zölle

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific rechnet mit einer sinkenden Nachfrage nach Luftfracht auf ihren Routen zwischen China und den Vereinigten Staaten. Als Hauptgrund nannte das Unternehmen die bevorstehenden neuen Zölle zwischen Washington und Peking, die ab Mai in Kraft treten sollen. Infolge dieser Entwicklung plant die Fluggesellschaft, ihre Frachtflugzeuge verstärkt auf anderen Strecken einzusetzen. Cathay Pacific erklärte, die anhaltende Zollsituation in Verbindung mit der Aufhebung der sogenannten De-minimis-Regelung ab Mai werde voraussichtlich zu einem Rückgang des Luftfrachtvolumens zwischen dem chinesischen Festland und den USA führen. Diese Regelung hatte bisher die Erhebung von Einfuhrzöllen auf Waren unter einem Wert von 800 US-Dollar ausgeschlossen und wurde insbesondere von chinesischen E-Commerce-Unternehmen wie Shein und Temu intensiv genutzt. Die nun erfolgende Aufhebung dieser Ausnahme bedeutet für diese Unternehmen und deren Logistikpartner erhebliche Veränderungen. Cathay Pacific hatte in den vergangenen Jahren von dem starken Wachstum des E-Commerce-Sektors in China profitiert und ein entsprechend hohes Frachtvolumen auf den transpacifischen Routen verzeichnet. Die Fluggesellschaft äußerte die Befürchtung, daß die veränderten Handelszölle nicht nur die Frachtnachfrage beeinträchtigen, sondern möglicherweise auch Auswirkungen auf die Reisenachfrage haben und zu steigenden Kosten sowie Belastungen der globalen Lieferketten führen könnten. Es wird erwartet, daß andere Fluggesellschaften mit einem bedeutenden Frachtgeschäft zwischen China und den USA ähnliche Anpassungen ihrer Kapazitäten in Erwägung ziehen könnten. Die Reaktion von Cathay Pacific, ihre Frachtkapazitäten auf anderen Strecken zu verstärken, deutet auf eine strategische Neuausrichtung hin, um die erwarteten Einbußen auf den US-Routen zu kompensieren. Welche Strecken dies konkret betrifft, wurde von der Fluggesellschaft bisher nicht detailliert bekanntgegeben.

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Swiss und Air Canada bauen Zusammenarbeit aus

Die Fluggesellschaften Swiss und Air Canada erweitern ihre bestehende Codeshare-Partnerschaft ab dem 3. Juli dieses Jahres. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtet, umfasst die Kooperation künftig sechs weitere Strecken innerhalb Kanadas, die von Halifax aus bedient werden. Zu den neuen Zielen im gemeinsamen Flugangebot zählen unter anderem Vancouver und Ottawa. Durch diese Erweiterung des Codeshare-Abkommens können Passagiere von Swiss künftig auch diese innerkanadischen Verbindungen unter einer Swiss-Flugnummer buchen, obwohl die Flüge von Air Canada durchgeführt werden. Dies ermöglicht eine bequemere Weiterreise für Passagiere, die beispielsweise aus Europa mit Swiss in Halifax ankommen und zu anderen Zielen in Kanada weiterfliegen möchten. Ebenso profitieren Air Canada-Kunden von einer größeren Auswahl an Anschlussflügen nach Europa via das Drehkreuz Halifax. Codesharing ist eine gängige Praxis in der Luftfahrtindustrie, bei der Fluggesellschaften Sitzplätze auf Flügen der Partner verkaufen und so ihr Streckennetz virtuell erweitern können. Für die Passagiere bedeutet dies oft eine größere Auswahl an Verbindungen und eine einfachere Buchung von Reiseketten. Swiss und Air Canada sind beide Mitglieder der Star Alliance, einem globalen Netzwerk von Fluggesellschaften, das eine enge Zusammenarbeit seiner Mitglieder fördert. Die schrittweise Aufnahme der neuen Codeshare-Strecken ab Juli 2025 unterstreicht das Bestreben beider Fluggesellschaften, ihre Präsenz im transatlantischen Verkehr und innerhalb Kanadas zu stärken und ihren Kunden ein noch umfassenderes Reiseangebot zu bieten.

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Cathay Pacific rüstet gesamte Flotte mit Wlan und Bildschirmen aus

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific gab bekannt, ihre gesamte Flotte bis August dieses Jahres mit drahtlosem Internetzugang (Wlan) sowie mit Bildschirmen für das bordeigene Inflight-Entertainment-System auszustatten. Dies bedeutet, daß Passagiere auf allen Strecken der Fluggesellschaft künftig in den Genuss dieser Annehmlichkeiten kommen werden. Die Entscheidung der in Hongkong ansässigen Fluggesellschaft unterstreicht deren Bestreben, das Reiseerlebnis für ihre Kunden weiter zu verbessern. Die durchgängige Verfügbarkeit von Wlan ermöglicht es Reisenden, auch über den Wolken in Verbindung zu bleiben, sei es für private oder geschäftliche Zwecke. Das ausgebaute Inflight-Entertainment-System mit Bildschirmen an jedem Sitzplatz bietet zudem eine größere Auswahl an Filmen, Serien, Musik und Spielen für die Unterhaltung während des Fluges. Cathay Pacific betreibt eine gemischte Flotte aus Flugzeugen der Typen Airbus A321neo, Airbus A330, Airbus A350 und Boeing 777. Die Nachrüstung der gesamten Flotte mit den neuen Technologien stellt eine bedeutende Investition dar. Für Passagiere der First und Business Class sowie für Mitglieder des Vielfliegerprogramms „Cathay Diamond“ soll der Wlan-Zugang auf allen Flügen kostenlos sein. Für Economy-Class-Reisende werden verschiedene kostenpflichtige Wlan-Pakete angeboten. Mit dieser Maßnahme positioniert sich Cathay Pacific als eine der wenigen Fluggesellschaften weltweit, die auf ihrer gesamten Flotte sowohl Wlan als auch moderne Inflight-Entertainment-Systeme anbieten. Dies könnte die Attraktivität der Airline für Geschäfts- und Urlaubsreisende gleichermaßen steigern und neue Standards im Bereich der Premium-Flugreisen setzen.

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Deutschland als logistische Drehscheibe der Nato: Bundeswehr setzt auf zivile Partner

Angesichts wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen und struktureller Defizite in der militärischen Infrastruktur intensiviert die Bundeswehr die Zusammenarbeit mit zivilen Unternehmen, um ihre Rolle als logistische Drehscheibe der Nato zu erfüllen. Die Bundeswehr hat sich an bedeutende Logistikunternehmen wie die Deutsche Bahn, Lufthansa und Rheinmetall gewandt, um im Krisenfall die Verlegung von Soldaten und militärischem Gerät an die Nato-Ostgrenze sicherzustellen. Diese Kooperationen sind Teil der umfassenderen Bemühungen Deutschlands, seiner Verpflichtung als logistische Drehscheibe innerhalb der Allianz gerecht zu werden. Nationale Sicherheitsstrategie und logistische Verpflichtungen Mit der Verabschiedung der Nationalen Sicherheitsstrategie 2023 hat sich Deutschland klar zu seiner Rolle innerhalb des nordatlantischen Bündnisses bekannt. In einem möglichen Krisenszenario soll die Bundesrepublik in der Lage sein, zehntausende alliierte Soldaten durch ihr Territorium zu führen, zu versorgen und militärisch zu unterstützen. Dies setzt eine leistungsfähige Infrastruktur voraus – und deren Mängel sind schon heute offensichtlich. Die Bundeswehr sieht sich derzeit nicht in der Lage, die gestiegenen Anforderungen allein zu bewältigen. Defizite bei Straßen, Schienenwegen und Brücken erschweren die Verlegung schwerer militärischer Ausrüstung. Vor allem in Ost-West-Richtung bestehen logistische Engpässe. Das strategische Konzept der Nato, das sogenannte „New Force Model“, sieht vor, daß innerhalb kürzester Zeit große Truppenkontingente verlegt werden können – ein Ziel, das ohne zivile Unterstützung kaum erreichbar scheint. Wachsende Abhängigkeit von privaten Dienstleistern Bereits jetzt ist die Bundeswehr bei logistischen Aufgaben außerhalb direkter Krisengebiete fast vollständig auf zivilgewerbliche Anbieter angewiesen. Das betrifft nicht nur Transporte auf Straße und Schiene, sondern auch die Bereitstellung technischer Mittel und personeller Unterstützung. Das Operative Führungskommando der Bundeswehr

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Israir erhält vorläufige Genehmigung für Flüge in die USA

Das US-Verkehrsministerium hat der israelischen Fluggesellschaft Israir eine vorläufige Genehmigung für die Aufnahme von Flugverbindungen in die Vereinigten Staaten erteilt. Diese befristete Genehmigung ist für einen Zeitraum von zwei Jahren gültig. Israir zeigte sich optimistisch, die endgültige Genehmigung bis Juni dieses Jahres zu erhalten. Die Fluggesellschaft plant, die Strecke zwischen Tel Aviv und New York zu bedienen und hierfür Flugzeuge des Typs Airbus A330 einzusetzen. Mit diesem Schritt erweitert Israir ihr Streckennetz über Europa und den Nahen Osten hinaus und erschließt einen bedeutenden transatlantischen Markt. Die Aufnahme von Direktflügen zwischen Israel und der Ostküste der Vereinigten Staaten wird sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen neue Reisemöglichkeiten bieten. Bisher wurde die Direktflugverbindung zwischen Israel und den Vereinigten Staaten hauptsächlich von der israelischen Fluggesellschaft El Al und verschiedenen US-amerikanischen Fluggesellschaften bedient. Die Genehmigung für Israir könnte somit zu einem verstärkten Wettbewerb auf dieser wichtigen Route führen und möglicherweise auch Auswirkungen auf die Flugpreise haben. Es bleibt abzuwarten, ob Israir plant, weitere Ziele in den Vereinigten Staaten in Zukunft anzusteuern. Die Ankündigung von Israirs Plänen kommt in einer Zeit, in der die Nachfrage nach internationalen Flugreisen stetig wächst. Die neue Verbindung zwischen Tel Aviv und New York könnte auch die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten weiter stärken.

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Wiener Tagungsindustrie erzielt Rekordwerte

Die Wiener Tagungsindustrie hat im Jahr 2024 mit 6.619 Kongressen und Firmentagungen die besten Ergebnisse ihrer Geschichte erzielt. Dies gab der WienTourismus bekannt. Die Veranstaltungen generierten eine Rekord-Wertschöpfung von 1,32 Milliarden Euro für Österreich und trugen mit 365 Millionen Euro zu den Steuereinnahmen bei. Zudem sicherten sie 23.500 Ganzjahresarbeitsplätze. Besonders erfreulich entwickelte sich die Aufenthaltsdauer der Tagungsgäste, die mit durchschnittlich drei Nächten deutlich über dem Durchschnitt anderer Wien-Besucher lag. Internationale Kongresse erwiesen sich dabei als besonders bedeutend, da sie den Großteil der Wertschöpfung und der Steuereinnahmen generierten. Wien konnte seine Position als führender Standort für medizinische Kongresse weiter festigen, wobei Veranstaltungen aus diesem Bereich den größten Anteil der Kongressnächtigungen ausmachten. Auch der Bereich der Firmentagungen zeigte eine starke Dynamik mit einem deutlichen Zuwachs an Veranstaltungen und Nächtigungen. Wien etabliert sich zunehmend als Standort für Kongresse im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Internationale Rankings bestätigen die Attraktivität Wiens als Tagungsdestination. Um diese Position weiter zu stärken, investiert die Stadt in neue Infrastrukturprojekte wie die Wien Holding Arena und plant die Gründung eines Wiener Event Boards zur besseren Vermarktung als Veranstaltungsort.

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Luftverkehr in Deutschland: Zwischen Stagnation und struktureller Herausforderung

Der innerdeutsche Luftverkehr hat sich auch Jahre nach der Corona-Pandemie noch nicht vollständig erholt. Während internationale und touristische Strecken teils sogar über das Vorkrisenniveau hinausgewachsen sind, bleibt der Binnenmarkt zurück. Strukturelle Probleme, hohe staatliche Abgaben und ein schwindendes Flugangebot belasten den Standort Deutschland. Mehr als fünf Jahre nach dem Beginn der Pandemie steckt der innerdeutsche Luftverkehr weiter in der Krise. Zwar erholen sich internationale Flugverbindungen, insbesondere in touristische Zielgebiete, dynamisch, doch das Angebot auf innerdeutschen Strecken stagniert. Besonders gravierend ist der Rückgang bei dezentralen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Diese haben laut dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) lediglich rund 20 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019 erreicht. Während Linienflüge über die großen Drehkreuze Frankfurt und München wieder in größerem Umfang angeboten werden, sind Direktverbindungen zwischen kleineren deutschen Städten nahezu verschwunden. Diese Entwicklung hat spürbare Folgen für die Erreichbarkeit vieler Regionen und erschwert insbesondere den Geschäftsreiseverkehr, wie Unternehmen zunehmend beklagen. Wettbewerbsnachteil durch staatliche Abgaben Ein zentrales Hemmnis sieht die Branche in der Belastung durch staatlich verursachte Kosten. Die Luftverkehrsteuer, die Sicherheitsgebühren sowie die Gebühren für die Flugsicherung zählen in Deutschland zu den höchsten in Europa. Dies verringere nicht nur die Attraktivität des innerdeutschen Flugverkehrs, sondern auch die des Standortes Deutschland insgesamt. Nach Einschätzung des BDL sind die durch staatliche Eingriffe verursachten Zusatzkosten im Jahr 2025 erneut um 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Airlines sehen sich dadurch gezwungen, ihre Angebote zu reduzieren oder gänzlich aufzugeben. Der wirtschaftliche Druck trifft dabei vor allem kostensensitive Low-Cost-Carrier. Rückzug internationaler Fluggesellschaften Die Konsequenzen dieser Rahmenbedingungen sind bereits deutlich sichtbar. So hat

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Emirates weitet Programm für autistische Reisende aus

Die Fluggesellschaft Emirates baut ihr Engagement für barrierefreies Reisen weiter aus und rollt ihr erfolgreiches „Travel Rehearsal“-Programm für Kinder mit Autismus nun weltweit in 17 Städten aus. Dieses Programm, bei dem Kinder in einer Übung den Ablauf einer Flugreise am Flughafen simulieren, wurde im vergangenen Jahr in Dubai initiiert und soll nun autistischen Passagieren einen stressfreieren Zugang zum Reisen ermöglichen. Emirates hat als weltweit erste Fluggesellschaft die Auszeichnung „Autism Certified Airline™“ erhalten. Im Zuge dessen wurden bereits über 30.000 Mitarbeitende des Unternehmens speziell im Umgang mit Reisenden mit Autismus geschult. Die Schulung umfasst das Verständnis des Autismus-Spektrums, den Abbau von Vorurteilen und die Sensibilisierung für die besonderen Bedürfnisse dieser Passagiere. Die Auszeichnung wurde von der International Board of Credentialing and Continuing Education Standards (IBCCES) verliehen, einer führenden Organisation im Bereich Autismus-Schulungen. Das „Travel Rehearsal“-Programm wurde in Dubai in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Zentren für Kinder mit Autismus entwickelt. Es ermöglicht den Kindern, sich in einer realitätsnahen Umgebung mit den verschiedenen Abläufen am Flughafen vertraut zu machen, vom Check-in über die Sicherheitskontrolle bis zum Boarding. Erfahrungen von Eltern, Lehrkräften und Therapeuten zeigten durchweg positive Auswirkungen auf das Reiseerlebnis der Kinder. Neben den bereits genannten Städten sollen monatlich weitere Standorte in das Programm aufgenommen werden. Die Teilnahme erfolgt derzeit auf Einladung in Kooperation mit entsprechenden Einrichtungen. Um das Bewusstsein für Neurodiversität weiter zu fördern, nutzte Emirates im April auch sein Bordunterhaltungssystem „ice“, um Millionen von Passagieren durch Filme, Podcasts und Dokumentationen das Thema näherzubringen. Zudem arbeitet die Fluggesellschaft eng mit verschiedenen

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Lufthansa Gruppe führt vereinfachte Online-Zahlungsmethode ein

Die Lufthansa Gruppe wird ab Oktober 2025 in Kooperation mit Visa die neue Online-Zahlungsoption „Click to Pay“ auf ihren Buchungsportalen integrieren. Diese Neuerung betrifft die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines und zielt darauf ab, den Buchungsvorgang für die Kunden zu vereinfachen und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen. „Click to Pay“ ermöglicht es Reisenden, ihre Online-Flugbuchungen künftig lediglich durch die Angabe ihrer E-Mail-Adresse abzuschließen. Die wiederholte Eingabe von Kredit- oder Debitkartendaten entfällt dabei vollständig. Voraussetzung für die Nutzung ist eine einmalige Registrierung der gewünschten Zahlungskarte bei Zahlungsnetzwerken wie Visa oder direkt bei der ausgebenden Bank. Nach dieser Erstanmeldung erkennt das System den Nutzer auf den Buchungsplattformen der Lufthansa Gruppe sowie in anderen teilnehmenden Online-Shops anhand der hinterlegten E-Mail-Adresse. Auch bei erstmaligen Käufen oder als Gast soll diese Funktion zur Verfügung stehen. Die eigentliche Bezahlung erfolgt durch Auswahl der hinterlegten Karte und Bestätigung des Kaufs, wobei gegebenenfalls eine Freigabe durch die Bank, beispielsweise über eine Banking-App, erforderlich sein kann. Die neue Zahlungsmethode wird unabhängig vom jeweiligen Kartenanbieter allen Kunden der Lufthansa Gruppe offenstehen. Der Airline-Konzern betont, mit dieser Einführung eines der ersten Luftfahrtunternehmen zu sein, das „Click to Pay“ anbieten wird. Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Gruppe, unterstreicht das kontinuierliche Bestreben des Unternehmens, die Serviceleistungen für seine Kunden zu verbessern und ihnen einen innovativen Rundumservice während der gesamten Reise zu bieten. Albrecht Kiel, Zentraleuropa-Chef bei Visa, hebt die Einfachheit und Sicherheit der neuen Zahlungsmethode hervor, die dem Komfort des kontaktlosen Bezahlens ähnele. Ein wesentlicher Vorteil von „Click

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Flyadeal erweitert Langstreckenflotte: Airbus-A330neo-Bestellung als strategischer Meilenstein

Die Saudia Group, Muttergesellschaft der nationalen Fluglinie Saudi-Arabiens, hat einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung ihres internationalen Streckennetzes unternommen. Ihre Low-Cost-Tochtergesellschaft Flyadeal hat zehn neue Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A330neo fest bestellt und sich Optionen auf zehn weitere Maschinen gesichert. Die Auslieferung der ersten Flugzeuge wird für das Jahr 2027 erwartet und soll bis 2029 abgeschlossen sein. Dieser Vertragsabschluß markiert nicht nur den Eintritt von Flyadeal in den Langstreckenmarkt, sondern steht auch sinnbildlich für das wirtschaftliche Expansionsstreben Saudi-Arabiens im Zuge der „Vision 2030“. Ziel dieser staatlichen Initiative ist es, das Königreich zu einem globalen Drehkreuz für Tourismus, Handel und Luftfahrt zu machen. Bislang operierte Flyadeal vorwiegend auf Inlands- und Kurzstrecken im Mittleren Osten. Die Einführung der A330neo in ihre Flotte bedeutet eine erhebliche Erweiterung ihrer operativen Reichweite. Mit Platz für über 400 Passagiere in Hochdichte-Bestuhlung und Reichweiten von über 13.000 Kilometern eröffnet das neue Modell der Fluggesellschaft gänzlich neue Möglichkeiten. Laut Angaben der Saudia Group ist die Erweiterung der Flotte mit Großraumflugzeugen Teil eines umfassenden Plans, bis 2030 die Flottenstärke von Flyadeal auf 100 Flugzeuge zu erhöhen. Derzeit besteht ihre Flotte fast ausschließlich aus schmalrumpfigen Flugzeugen der Airbus-A320-Familie. Ausrichtung auf neue Märkte in Asien und Afrika Mit der A330neo plant Flyadeal, vorrangig Langstreckenverbindungen nach Süd- und Südostasien sowie nach Nord- und Zentralafrika aufzunehmen. Die hohe Nachfrage nach Verbindungen in Länder wie Indonesien, Pakistan, Indien, die Philippinen und Ägypten macht diese Routen besonders attraktiv für den saudi-arabischen Markt. Die Entscheidung für die A330neo dürfte daher nicht nur auf technologische Effizienzgründe zurückzuführen sein,

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