Mai 6, 2025

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Mai 6, 2025

Gesperrter Luftraum: Air India fordert finanzielle Entschädigung

Die indische Fluggesellschaft Air India hat sich an die Regierung ihres Landes gewandt und um finanzielle Kompensation für die erheblichen Verluste gebeten, die durch die anhaltende Sperrung des pakistanischen Luftraums entstanden sind. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein Schreiben der Fluggesellschaft berichtet, schätzt Air India, daß ihr jährlicher Verlust über 50 Milliarden Rupien (umgerechnet etwa 590 Millionen US-Dollar) betragen könnte, sollte die Sperrung fortgesetzt werden. Das Unternehmen fordert ein „Subventionsmodell“, das proportional zu den erlittenen Verlusten ist und so lange greifen soll, wie der pakistanische Luftraum für indische Flugzeuge gesperrt bleibt. Eine Anfrage von ch-aviation zu dieser Angelegenheit blieb bisher unbeantwortet. Nachdem Pakistan am 24. April 2025 seinen Luftraum für alle indischen Flugzeuge gesperrt hatte, sah sich Air India gezwungen, ihre Flüge nach Europa und Nordamerika umzuleiten, um das Land zu umfliegen. Diese Maßnahme führt zu erheblich längeren Flugzeiten und zwingt die Fluggesellschaft, auf ihren Verbindungen von und nach Nordamerika (mit Ausnahme von Vancouver und San Francisco, die über Pazifikrouten bedient werden) zusätzliche Zwischenlandungen zum Auftanken in Kopenhagen und Wien einzulegen. Air India betont, daß neben den zusätzlichen Treibstoffkosten auch die verlängerten Flugzeiten aufgrund des erhöhten Personalbedarfs kostspielig sind. Indische Luftfahrtbehörde lockert vorübergehend Flugdienstzeiten Um die Komplikationen teilweise auszugleichen, hat die indische Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) der staatlichen Fluggesellschaft vorübergehend gestattet, die Flugdienst- und Ruhezeiten der Piloten auf Langstreckenflügen zu verlängern. Laut einem internen Vermerk, der Reuters vorliegt, gilt diese Ausnahmeregelung zunächst für zwei Wochen bis Mitte Mai 2025. Es wird davon ausgegangen, daß dies eine Übergangsmaßnahme ist,

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Sicherheitsvorfall legt Flugbetrieb in Shannon kurzzeitig lahm

Der Flugbetrieb am Flughafen Shannon in Irland musste am Donnerstagabend vorübergehend eingestellt werden, nachdem ein weißer Lieferwagen die Flughafenumzäunung durchbrochen hatte und drei Personen in orangefarbenen Overalls auf ein Rollfeld gelaufen waren. Der Vorfall ereignete sich gegen 18:20 Uhr Ortszeit und führte zu einer umgehenden Reaktion der Flughafenpolizei und der irischen Polizei Gardaí. Der Lieferwagen blieb in einem Graben stecken und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Die Sicherheitsbehörden nahmen die drei Verdächtigen fest, die nun gemäß des irischen Strafrechtsgesetzes in Gewahrsam gehalten werden, während die Ermittlungen andauern. Der Flugbetrieb am Flughafen wurde nach etwa einer Stunde Unterbrechung um 19:30 Uhr wieder aufgenommen. Während der Sperrung kam es zu Verspätungen im Flugplan. Die genauen Hintergründe und Motive der drei Personen, die in die Sicherheitszone des Flughafens eindrangen, sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Es ist nicht bekannt, ob die Aktion einen politischen Hintergrund hatte oder auf andere Motive zurückzuführen ist. Sicherheitsverletzungen an Flughäfen können erhebliche Störungen des Flugbetriebs verursachen und ziehen in der Regel umfangreiche Ermittlungen nach sich, um die Sicherheit des Luftverkehrs zu gewährleisten.

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Lufthansa ringt mit roten Zahlen – „Turnaround“-Programm soll Wende bringen

Die Deutsche Lufthansa AG befindet sich weiterhin in einer wirtschaftlich angespannten Lage und kämpft mit erheblichen Verlusten. Trotz erster zarter Anzeichen einer Besserung durch das eingeleitete Fitness-Programm „Turnaround“ musste die größte deutsche Fluggesellschaft im ersten Quartal des laufenden Jahres erneut einen hohen Betriebsverlust von 553 Millionen Euro im Kerngeschäft Lufthansa Airlines hinnehmen. Dies geht aus einer aktuellen Mitteilung des Unternehmens hervor. Parallel dazu vermeldet der niederländische Konkurrent KLM, der mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert ist, Fortschritte durch eigene Sparmaßnahmen. Das von Lufthansa initiierte Programm „Turnaround“ zielt darauf ab, durch eine Kombination aus Kostensenkungen und Umsatzsteigerungen die finanzielle Leistungsfähigkeit des Konzerns nachhaltig zu verbessern. Die volle Wirkung dieses Maßnahmenpakets wird allerdings erst für das Jahr 2028 erwartet, in dem sich „Turnaround“ in einem Ergebnisplus von 2,5 Milliarden Euro niederschlagen soll. Bereits für das Jahr 2026 rechnet Lufthansa mit einem Beitrag von immerhin 1,5 Milliarden Euro zum Betriebsergebnis aus diesem Programm. Erste Erfolge bei operationeller Stabilität sichtbar Obwohl die finanziellen Auswirkungen noch auf sich warten lassen, erkennt Lufthansa bereits erste positive Entwicklungen im operativen Geschäft. „Erste Erfolge zeigen sich bei der operationellen Stabilität mit verbesserter Pünktlichkeit und Regelmäßigkeit“, hieß es in der vergangenen Woche aus der Frankfurter Konzernzentrale. Diese Verbesserung der operativen Abläufe ist ein wichtiger Schritt, um das Vertrauen der Passagiere zurückzugewinnen und die Effizienz des Flugbetriebs zu steigern. Der aktuelle Betriebsverlust von 553 Millionen Euro im ersten Quartal 2025 stellt zwar eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal dar, in dem Lufthansa Airlines noch tiefer in den roten Zahlen steckte. Allerdings ist zu

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Ryanair verzeichnet Passagierwachstum und höhere Auslastung im April 2025

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im April 2025 insgesamt 18,3 Millionen Passagiere befördert. Dies bedeutet einen Zuwachs von sechs Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres, wie das Unternehmen bekanntgab. Gleichzeitig konnte Ryanair die Auslastung ihrer Flugzeuge, den sogenannten Loadfactor, um einen Prozentpunkt auf 93 Prozent steigern. Dieser Wert gibt an, wie viele der verfügbaren Sitzplätze im Durchschnitt besetzt waren. Die Zunahme der Passagierzahl und die verbesserte Auslastung deuten auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Flugreisen und die Attraktivität des Streckennetzes von Ryanair hin. Der Loadfactor von 93 Prozent unterstreicht die Effizienz des Unternehmens bei der Füllung seiner Flugzeuge. Diese Zahlen folgen auf eine Phase, in der sich der europäische Luftverkehr insgesamt von den Auswirkungen der Pandemie weiter erholt und viele Fluggesellschaften ein starkes Passagierwachstum verzeichnen. Ryanair, bekannt für sein umfangreiches Netz an Kurzstreckenverbindungen und aggressive Preispolitik, scheint weiterhin von dieser Entwicklung zu profitieren. Die Steigerung der Passagierzahl um sechs Prozent im April deutet auf eine erfolgreiche Strategie hin, Passagiere anzuziehen und die Kapazitäten gut auszulasten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Passagierzahlen und die Auslastung in den kommenden Monaten entwickeln werden, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Hauptreisezeit im Sommer.

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Österreichs Flughäfen verzeichnen leichtes Passagierwachstum im ersten Quartal 2025

Die sechs österreichischen Verkehrsflughäfen konnten im ersten Quartal des Jahres 2025 insgesamt rund 7,3 Millionen Passagiere begrüßen. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders erfreulich entwickelte sich die Luftfracht, die um beachtliche 6,2 Prozent auf 89.851 Tonnen anstieg. Diese positive Entwicklung wird von der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) als Zeichen für die anhaltend hohe Nachfrage nach Flugreisen gewertet, wobei regionale Unterschiede in der Passagierentwicklung zu beobachten sind. Ein wesentlicher Faktor für das Quartalsergebnis ist die Verlagerung der reisestarken Osterfeiertage in den April, was im Vorjahresquartal noch nicht der Fall war. Regionale Unterschiede in der Passagierentwicklung Die detaillierte Betrachtung der einzelnen Flughäfen zeigt ein heterogenes Bild. Während der Flughafen Wien als größter österreichischer Airport mit einem Passagierplus von 1,8 Prozent auf über sechs Millionen Fluggäste weiterhin eine zentrale Rolle spielt, verzeichneten andere regionale Flughäfen teils deutlichere Veränderungen. Besonders stark präsentierten sich die Flughäfen Klagenfurt und Linz mit Zuwachsraten von 25,1 Prozent beziehungsweise 31,0 Prozent. Diese Zuwächse deuten auf eine positive Entwicklung des regionalen Flugverkehrs hin. Demgegenüber mußten die Flughäfen Graz und Salzburg Rückgänge im Passagieraufkommen hinnehmen. In Graz sank die Zahl der Flugreisenden um 8,2 Prozent, was maßgeblich auf den Wegfall der wichtigen Amsterdam-Verbindung zurückzuführen ist. Auch der Flughafen Salzburg verzeichnete einen Rückgang von 5,0 Prozent, der mit dem Ausbleiben von Flügen der Fluggesellschaft Wizz Air in Verbindung gebracht wird. Der Flughafen Innsbruck konnte mit einem leichten Plus von 1,2 Prozent ein moderates Wachstum erzielen.    Passagiere 1-3/2025 Passagiere 1-3/2024 Δ in % GRZ 137.331

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Tui Airways erweitert Angebot in Cardiff mit neuem Flugzeug und Routen

Die Fluggesellschaft Tui Airways plant, im Sommer 2026 ein viertes Flugzeug dauerhaft am Flughafen Cardiff zu stationieren. Diese Maßnahme ermöglicht die Einführung neuer Flugverbindungen nach Hurghada (Ägypten), mit Erstflug am 2. Mai 2026, und nach Faro (Portugal), mit Beginn am 21. Mai 2026. Zudem wird die bisher als Winterroute angebotene Verbindung nach Fuerteventura in den Sommerflugplan übernommen. Die Erweiterung des Flugangebots umfasst auch eine Erhöhung der Flugfrequenzen zu bereits etablierten Zielen ab Cardiff. So sollen künftig mehr Flüge nach Antalya, Teneriffa, Gran Canaria, Palma und Enfidha angeboten werden. Durch diese Kapazitätsausweitung wird Tui Airways zusätzlich 48.000 Urlaubspakete ab Cardiff anbieten können, was das wachsende Vertrauen des Unternehmens in den walisischen Markt widerspiegelt. Die Stationierung eines weiteren Flugzeugs in Cardiff unterstreicht die Bedeutung des regionalen Flughafens für Tui Airways. Die neuen Routen und die erhöhten Frequenzen bieten Reisenden in Wales eine größere Auswahl an Urlaubszielen und flexiblere Reisemöglichkeiten. Es wird erwartet, dass diese Angebotsausweitung sowohl bei den lokalen Reisenden als auch für den Tourismus in der Region positive Auswirkungen haben wird.

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