Mai 8, 2025

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Mai 8, 2025

Polizeihubschrauber stürzt bei Ausbildungsflug in Bad Vöslau ab – Insassen unverletzt

Am Dienstag, dem 6. Mai 2025, ereignete sich am Flugplatz Bad Vöslau/Kottingbrunn in Niederösterreich ein Zwischenfall, bei dem ein Polizeihubschrauber abstürzte. Die Ausbildungsmaschine vom Typ AS350 – B1 war im Rahmen eines Übungsfluges aus geringer Höhe und bei niedriger Geschwindigkeit zu Boden gegangen. Glücklicherweise blieben der an Bord befindliche Fluglehrer und ein angehender Polizeipilot unverletzt. Der genaue Hergang des Unfalls ist derzeit Gegenstand laufender Untersuchungen. Der betroffene Hubschrauber wird von der österreichischen Flugpolizei speziell für die Pilotenausbildung eingesetzt. Trotz des Vorfalls betonte das Innenministerium, daß die Einsatzfähigkeit der Flugpolizei im gesamten Bundesgebiet nicht beeinträchtigt sei. Aktuell verfügt die Flugpolizei über 17 Hubschrauber und rund 50 Piloten. Die Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten bei der Flugpolizei dauert je nach Vorkenntnissen zwölf bis achtzehn Monate und umfasst sowohl umfangreiche theoretische Schulungen als auch mindestens 150 Flugstunden sowie den Erwerb der Nachtsichtflugberechtigung. Im weiteren Verlauf der Ausbildung folgen Spezialkurse für beispielsweise Hochgebirgseinsätze und Außenlandungen sowie eine praktische Supervision. Nach etwa zwei bis drei Jahren werden die ausgebildeten Piloten als verantwortliche Piloten am Tag und als Copiloten bei Nacht eingesetzt. Die Ausbildung wird kontinuierlich durch Zusatzmodule wie Außenlast- oder Bergeseiltransporte erweitert.

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Eurowings erweitert Sommerflugplan ab Köln/Bonn um vier neue Destinationen

Die Fluggesellschaft Eurowings baut ihr Angebot ab dem Köln Bonn Airport zur Hauptreisezeit im Sommer 2025 deutlich aus und nimmt vier neue attraktive Reiseziele in ihren Flugplan auf: Bastia auf Korsika, Porto in Portugal, Klagenfurt in Österreich und Erbil im Nordirak. Diese Erweiterung unterstreicht die wachsende Präsenz von Eurowings an dem rheinischen Flughafen, wo die Airline nun insgesamt 17 Flugzeuge stationiert hat. Reisende ab Köln/Bonn profitieren somit von einer noch größeren Auswahl an Destinationen für ihren Sommerurlaub, Familienbesuche oder Städtetrips. Bereits im April startete Eurowings die neue Verbindung nach Bastia auf der französischen Insel Korsika, die besonders bei Sonnenanbetern und Naturfreunden beliebt ist. Seit vergangenem Donnerstag wird die portugiesische Hafenstadt Porto dreimal wöchentlich angeflogen – jeweils montags, donnerstags und samstags. Porto ist bekannt für sein historisches Zentrum und den berühmten Portwein. Seit Freitag steht Klagenfurt am Wörthersee in Österreich zweimal wöchentlich im Flugplan, mit Abflügen montags und freitags. Die Verbindung nach Erbil im Nordirak, die für viele Reisende mit familiären oder verwandtschaftlichen Beziehungen von besonderer Bedeutung ist, wird seit dem heutigen Mittwoch einmal wöchentlich bedient. Zudem wird die Verbindung nach Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira, die zuletzt nur im Winterflugplan angeboten wurde, nun ebenfalls zweimal wöchentlich fortgesetzt, jeweils donnerstags und sonntags. Flughafen Köln/Bonn begrüßt Ausbau des Angebots Thilo Schmid, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, äußerte sich sehr positiv über die Erweiterung des Streckennetzes durch Eurowings: „Die Aufnahme der neuen Routen in diesem Sommerflugplan zeigt eindrücklich, wie stark und dynamisch sich unsere enge Partnerschaft mit Eurowings weiterentwickelt.

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Tarifstreit bei Tuifly eskaliert – Verdi kündigt Warnstreiks an

Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Fluggesellschaft Tuifly für die Bereiche Boden und Technik sind nach Angaben von Verdi gescheitert. Die Gewerkschaft wirft der Arbeitgeberseite vor, konstruktive Angebote verweigert und bereits gemachte Vorschläge sogar verschlechtert zu haben. Als Reaktion darauf hat Verdi die Vorbereitung von Warnstreiks angekündigt. Von den möglichen Arbeitsniederlegungen wären rund 320 Beschäftigte betroffen, insbesondere im Bereich der Flugzeugtechnik. Obwohl Tuifly am Check-in und im Ramp-Service keine eigenen Angestellten beschäftigt, sind in der Technik Mitarbeiter des Unternehmens tätig. Verdi will in Kürze bekanntgeben, an welchen Flughäfen die Warnstreiks stattfinden sollen. Es wird berichtet, daß Tuifly weiterhin Gesprächsbereitschaft signalisiert und zu weiteren Verhandlungen mit der Gewerkschaft bereit sei, um eine Eskalation des Konflikts abzuwenden. Ein Scheitern der Verhandlungen und die angekündigten Warnstreiks könnten erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb von Tuifly haben, insbesondere im Hinblick auf Wartung und technische Überprüfung der Flugzeuge. Reisende müssten möglicherweise mit Verspätungen oder Ausfällen rechnen, abhängig davon, an welchen Standorten die Streiks stattfinden werden. Verdi begründet die Eskalation mit der mangelnden Kompromissbereitschaft der Arbeitgeberseite und dem Ziel, faire Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu erreichen.

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Twin City Liner feiert neuen Fahrgastrekord und blickt auf erfolgreiche Saison

Der 2. Mai 2025 markiert einen neuen Höhepunkt in der Geschichte des Twin City Liners, dem Schnellkatamaran, der Wien und Bratislava auf der Donau verbindet. An diesem Tag nutzten unglaubliche 1.270 Personen das Angebot, was das höchste Tagesergebnis seit der Inbetriebnahme im Jahr 2006 darstellt. Die Central Donau, ein Gemeinschaftsunternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, freut sich als Schiffseignerin und Betreiberin über diesen erneuten Erfolg, der die anhaltende Beliebtheit der Verbindung unterstreicht. Der jüngste Fahrgastrekord fiel auf einen Fenstertag, an dem besonders viele Menschen das sonnige Wetter für einen Ausflug mit dem Schnellkatamaran nach Bratislava oder Wien nutzten. Vor allem während der wärmeren Monate erfreuen sich die Fahrten mit dem Twin City Liner großer Beliebtheit, da sie eine schnelle und komfortable Reisemöglichkeit zwischen den beiden Hauptstädten bieten und gleichzeitig eine reizvolle Perspektive auf die Donau und die umliegende Landschaft eröffnen. Kurt Gollowitzer, Geschäftsführer der Wien Holding, zeigte sich erfreut über die Entwicklung: „Weit über zwei Millionen Passagiere waren seit dem Start des Erfolgsprojekts im Jahr 2006 bereits mit dem Twin City Liner auf der Donau unterwegs. Im Jahr 2024 konnten wir 165.000 Gäste an Bord begrüßen und letzten Freitag haben wir mit 1.270 Passagieren einen neuen Tagesrekord aufgestellt, das entspricht einer Auslastung von knapp 97 Prozent.“ Dieser hohe Wert verdeutlicht die Attraktivität und die effiziente Nutzung der Kapazitäten des Schnellkatamarans. Auch Reinhard Karl, Generaldirektor-Stellvertreter und Kommerzkunden-Vorstand der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, äußerte sich stolz über den neuerlichen Rekord: „1.270 begeisterte Passagiere an einem einzigen Tag zeigen einmal mehr, wie sehr

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Deutsches Flug-Startup Flyv kündigt Buchungsstart und erste Strecken an

Das neue deutsche Flug-Startup Flyv steht kurz vor dem Betriebsbeginn. Wie Gründer Tomislav Lang auf einer Online-Veranstaltung bekanntgab, sollen Passagiere ab dem 15. Mai 2025 Tickets für die ersten Flugverbindungen buchen können. Flyv hat sich zum Ziel gesetzt, den regionalen Luftverkehr in Deutschland neu zu beleben und will seine Flugpläne künftig mittels künstlicher Intelligenz flexibel an die Nachfrage anpassen. Zum Start wird Flyv jedoch zunächst ein konventionelles Streckennetz anbieten. Geplant sind Direktflüge zwischen Friedrichshafen und Saarbrücken, Braunschweig, Rostock-Laage, Strausberg bei Berlin und Hof sowie eine Verbindung von Hof nach Sylt. Laut der Präsentation lägen für diese Routen bereits mehrere tausend Buchungsanfragen vor. Lang betonte, daß dem Netzwerk des Startups grundsätzlich keine Grenzen gesetzt seien und listete weitere regionale Flughäfen in Deutschland als potentielle zukünftige Ziele auf. Eine Mindestbuchungsanforderung soll es nicht geben. Für die ersten Flüge wird Flyv eine Tecnam P2012 einsetzen, die sich derzeit noch in der finalen Vorbereitung befindet, aber flugbereit sei. Das Bordprodukt werde mit einem „Sitzabstand wie in der Business Class zu Preisen wie in der Economy Class“ beworben. Perspektivisch plant Flyv den Einsatz des Elektro-/Verbrenner-Hybridflugzeugs EL9 Ultra Short von Electra, das neun Passagieren Platz bieten soll. Ziel des Unternehmens sei es, lange Reisezeiten mit Auto oder Bahn zu verkürzen und die Konnektivität zu verbessern. Noch vor dem eigentlichen Start in Deutschland plant Flyv bereits die internationale Expansion, zunächst mit dem Aufbau eines regionalen Netzwerks in Großbritannien, gefolgt von den USA ab 2027.

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Antonov An-124: Kanada unternimmt weitere rechtliche Schritte zur Beschlagnahme

Die kanadische Regierung hat ihre rechtlichen Bemühungen intensiviert, um die vollständige Verfügungsgewalt über ein russisches Antonov An-124 Frachtflugzeug zu erlangen, das seit Februar 2022 am Toronto Pearson International Airport (YYZ) festsitzt. Das Flugzeug, betrieben von der Volga-Dnepr Airlines, strandete in Kanada kurz nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Ein Sprecher von Global Affairs Canada teilte dem lokalen Nachrichtenportal INsauga mit, daß der Generalstaatsanwalt von Kanada am 18. März 2025 beim Obersten Gerichtshof von Ontario ein Einziehungsverfahren eingeleitet hat. „Eine Person oder Einrichtung mit einem Interesse oder einem Recht an dem beschlagnahmten Eigentum hat die Möglichkeit, Beweise vorzulegen und an administrativen und Gerichtsverfahren teilzunehmen“, erklärte der namentlich nicht genannte Beamte in einer Stellungnahme. Wertvolles Frachtflugzeug seit drei Jahren in Toronto Das betroffene Flugzeug mit der Registrierungsnummer RA-82078 gehört der Volga-Dnepr Airlines, einer russischen Frachtfluggesellschaft und Tochtergesellschaft der Volga-Dnepr Gruppe. Die Antonov An-124-100 Ruslan ist mit einer Hebekapazität von 150 Tonnen eines der größten Frachtflugzeuge der Welt. Ihre Fähigkeit, übergroße und schwere Lasten zu transportieren, macht sie zu einem wertvollen strategischen Gut für die kommerzielle und militärische Logistik. Zum Zeitpunkt des russischen Einmarsches in die Ukraine am 24. Februar 2022 lieferte die Maschine gerade eine Ladung von COVID-19-Testkits von China nach Kanada. Drei Tage später, während das Flugzeug noch seine Fracht in Toronto entlud, schloß Kanada seinen Luftraum für russische Fluggesellschaften, wodurch die An-124 faktisch gestrandet war. Im Juni 2023 ordnete Kanada die formelle Beschlagnahme des Flugzeugs im Rahmen seiner Sanktionen als Reaktion auf Rußlands Handlungen in der Ukraine

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TAP Air Portugal veranstaltet zweite Ausgabe des Bordfilmfestivals „Altitude Film Fest“

Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe kündigt die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal die zweite Auflage ihres innovativen „Altitude Film Fest“ an. Dieses On-Board-Filmfestival zelebriert die Welt des Kinos in rund 9.000 Metern Höhe und dient gleichzeitig der Förderung Portugals, seiner Kultur und Traditionen. Filmemacher sind aufgerufen, bis zum 31. Mai 2025 kurze Spiel- oder Dokumentarfilme einzureichen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn US-Dollar. Das „Altitude Film Fest“ bietet aufstrebenden internationalen Filmemachern eine Plattform, ihre Werke einem breiten Publikum zu präsentieren. Gesucht werden Kurzfilme mit einer maximalen Länge von 30 Minuten, die entweder teilweise in Portugal gedreht wurden oder sich inhaltlich mit der portugiesischen Kultur auseinandersetzen. Zugelassen sind Produktionen, die zwischen dem 1. März 2024 und dem 30. April 2025 entstanden sind. Eine von TAP ernannte Kommission wird eine Vorauswahl der eingereichten Filme treffen, die anschließend einer unabhängigen Jury aus Fachleuten der Filmindustrie zur endgültigen Bewertung vorgelegt werden. Die Finalisten werden bis zum 28. Juli 2025 benachrichtigt. Ein besonderes Merkmal des „Altitude Film Fest“ ist die Einbindung der Fluggäste. Im Oktober 2025 haben Passagiere auf Langstreckenflügen von TAP Air Portugal die Möglichkeit, die zehn Finalistenfilme über das Bordunterhaltungssystem anzusehen und für ihren Favoriten abzustimmen. Die endgültige Auswahl der Gewinner ergibt sich aus einer Gewichtung des Juryvotums (40 Prozent) und der Publikumsabstimmung an Bord (60 Prozent). Die Gewinner des Festivals werden am Weltkinotag, dem 5. November 2025, im Rahmen einer Preisverleihung in Lissabon bekanntgegeben. Die besten Spiel- und Dokumentarfilme werden jeweils mit einem Reisestipendium in Höhe von 1.500 Euro

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