Juni 5, 2025

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Juni 5, 2025

Bodenunfall in London: LKW beschädigt Saudia Boeing 787-9 schwer

Ein unglücklicher Zwischenfall ereignete sich am Flughafen London Heathrow, als ein Lastkraftwagen der Bodenverkehrsdienste eine geparkte Boeing 787-9 der saudischen Fluggesellschaft Saudia rammte. Der Aufprall verursachte erhebliche Schäden am Rumpf des Großraumflugzeugs im hinteren Bereich. Infolge des Unfalls mußte der geplante Rückflug der Maschine nach Saudi-Arabien annulliert werden. Die betroffene Boeing 787-9 mit dem Kennzeichen HZ-ARF war zuvor aus Jeddah, Saudi-Arabien, kommend mit dem Flug SV105 in London gelandet. Bilder, die in den sozialen Medien verbreitet wurden, dokumentieren das Ausmaß der Beschädigungen an dem Flugzeugrumpf auf drastische Weise. Heftiger Aufprall durch Metallstreben des LKW Den aufgetauchten Aufnahmen zufolge traf der LKW den hinteren Teil des Rumpfes der Boeing 787-9 mit solcher Wucht, daß die an der Oberseite des Fahrzeugs montierten Metallstreben tief in die Außenhaut des Jets eindrangen. Augenzeugenberichte deuten darauf hin, daß der LKW aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Heck des parkenden Flugzeugs kollidierte. Nach dem Vorfall waren zahlreiche Flughafenmitarbeiter, darunter auch Feuerwehrleute, am Ort des Geschehens zu sehen. Die beschädigte Boeing 787-9 war für den Rückflug SV106 nach Jeddah vorgesehen, dessen planmäßige Abflugzeit mit 17:45 Uhr angegeben war. Dieser Flug wurde von der Fluggesellschaft storniert, wie Flugverfolgungswebseiten bestätigten. Gemäß den Bestimmungen der britischen Zivilluftfahrtbehörde (CAA) sind Fluggesellschaften, einschließlich Betreibern aus Drittstaaten, die von britischen Flughäfen abfliegen, verpflichtet, Passagieren im Falle einer Flugannullierung Betreuungsleistungen wie Verpflegung, Kommunikationsmittel, Unterkunft sowie Transport zur und von der Unterkunft anzubieten – und zwar so lange, bis die Beförderung zum Zielort möglich ist, unabhängig von der Dauer der Verspätung oder der Ursache der

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Jetblue schließt Fusion mit United Airlines aus

Joanna Geraghty, die Chefin von Jetblue, hat klargestellt, dass die kürzlich bekanntgegebene Kooperation mit United Airlines nicht in einer Fusion der beiden Fluggesellschaften münden wird. Diese Aussage folgt auf die Ankündigung einer Zusammenarbeit in der vergangenen Woche, welche es Reisenden ermöglicht, Flüge über die Webseiten beider Airlines zu buchen sowie Bonusmeilen in ihren jeweiligen Vielfliegerprogrammen zu sammeln und einzulösen. Die Kooperation zwischen Jetblue und United Airlines zielt darauf ab, den Kunden ein erweitertes Streckennetz und verbesserte Vorteile durch die Integration der Buchungssysteme und Vielfliegerprogramme zu bieten. Kunden beider Fluggesellschaften sollen von einfacheren Umsteigeverbindungen und der Möglichkeit profitieren, Prämienmeilen flexibler zu nutzen. Solche Partnerschaften sind in der Luftfahrtindustrie nicht unüblich und dienen oft der Stärkung der Marktposition und der Attraktivität für die Passagiere, ohne dass eine vollständige Fusion angestrebt wird. Geraghtys Äusserung soll nun Spekulationen über eine mögliche Fusion der beiden Fluglinien beenden. Während Kooperationen dieser Art Synergien und Vorteile für die Kunden schaffen können, sind Fusionen in der Regel komplexer und ziehen oft wettbewerbsrechtliche Prüfungen nach sich. Die aktuelle Aussage der Jetblue-Chefin deutet darauf hin, dass sich die Unternehmen vorerst auf die operative Zusammenarbeit im Rahmen der angekündigten Partnerschaft konzentrieren.

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Großbritannien erwägt Rückkehr zur atomaren Abschreckung aus der Luft

Knapp drei Jahrzehnte nach der Aufgabe plant das Vereinigte Königreich offenbar die Wiederbelebung seiner nuklearen Abschreckung aus der Luft. Laut einem Bericht der „Sunday Times“ soll die neue britische strategische Überprüfung, deren Vorstellung für den 2. Juni 2025 geplant ist, Pläne zum Erwerb von Lockheed Martin F-35A Tarnkappenjägern und zur Aufnahme von taktischen B61-Atomwaffen umfassen. Dieser Schritt würde die wahrscheinliche Teilnahme Großbritanniens an den nuklearen Teilhabeabkommen der NATO bedeuten. Während die Royal Air Force bereits die Kurzstart- und Senkrechtlande-Variante (STOVL) F-35B von ihren Flugzeugträgern aus betreibt, ist nur die F-35A mit der B61-Bombe kompatibel. Die F-35A, eine einmotorige Mehrzweckkampfflugzeugvariante, wurde speziell für konventionelle Starts und Landungen auf Flugplätzen entwickelt und unterscheidet sich in einigen technischen Details von der F-35B. Das Vorhaben, sollte es bestätigt werden, würde eine signifikante Änderung der britischen Nuklearstrategie darstellen. Seit der Ausmusterung der taktischen Atomwaffe WE.177 und der Außerdienststellung von Flugzeugen wie der Blackburn Buccaneer und dem Tornado GR1/1A in den 1990er Jahren verließ sich Großbritannien ausschließlich auf eine seegestützte Abschreckung. Die gegenwärtige nukleare Streitmacht besteht aus vier U-Booten der Vanguard-Klasse, die mit in den USA hergestellten interkontinentalen ballistischen Raketen vom Typ Trident D5 bewaffnet sind. Der britische Verteidigungsminister John Healey deutete in Äußerungen gegenüber der „Times“ eine mögliche Kursänderung an und erklärte, daß „die Welt definitiv gefährlicher wird“ und daß „nukleare Risiken steigen“. Er betonte, daß Großbritannien zum ersten Mal seit einer Generation mit „ernsthaft zunehmenden Risiken staatlicher Konflikte“ konfrontiert sei. Rückkehr zur RAF Lakenheath? Obwohl Großbritannien offiziell kein Teilnehmer an den nuklearen Teilhabeabkommen der

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Riyadh Air und Air France-KLM planen strategische Partnerschaft

Die neue saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air und die europäische Airline-Gruppe Air France-KLM haben eine Absichtserklärung zur Gründung einer strategischen Partnerschaft unterzeichnet. Ziel dieser Kooperation ist die Erschliessung neuer Flugziele in Westeuropa, Nord- und Südamerika, dem Nahen Osten, Asien sowie innerhalb Saudi-Arabiens für beide Unternehmensgruppen. Die geplante Zusammenarbeit soll es den Fluggesellschaften ermöglichen, ihr jeweiliges Streckennetz signifikant zu erweitern und ihren Kunden somit ein grösseres Angebot an Destinationen und Reisemöglichkeiten zu bieten. Riyadh Air, die erst im März 2023 gegründet wurde und ihren Betrieb voraussichtlich Anfang 2025 aufnehmen wird, beabsichtigt, bis zum Jahr 2030 mehr als 100 Destinationen weltweit anzufliegen. Air France-KLM verfügt bereits über ein umfangreiches Netzwerk mit über 300 Zielen in zahlreichen Ländern. Die Absichtserklärung wurde im Rahmen der 81. Jahrestagung der International Air Transport Association (IATA) geschlossen. Neben der Erweiterung des Streckennetzes soll die Partnerschaft auch Möglichkeiten in den Bereichen Wartung, Reparatur und Überholung (MRO), digitale Transformation und Frachtdienste umfassen. Die Kooperation steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

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Ryanair plant massive Kapazitätserhöhung in Deutschland – Knüpft dies aber an politische Reformen

Der irische Billigflugriese Ryanair schielt mit neuem Optimismus auf den deutschen Luftverkehrsmarkt. Angesichts der veränderten politischen Landschaft in Berlin hat die Airline der aktuellen Bundesregierung einen detaillierten „Wachstumsplan“ unterbreitet, der eine fulminante Wiederaufstockung ihrer Flugkapazitäten in Deutschland vorsieht. Dieses ambitionierte Vorhaben ist jedoch an die Bedingung geknüpft, daß die Politik substanzielle Reformen im Bereich der Luftverkehrsabgaben und -gebühren umsetzt. Erst kürzlich hatte Ryanair eine Kehrtwende in ihrer Deutschland-Strategie vollzogen und für den Sommerflugplan 2025 drastische Einschnitte angekündigt. Die Streichung von 1,8 Millionen Sitzplätzen und die Aufgabe von 22 Flugstrecken, darunter die kompletten Netzwerke an den Flughäfen Dortmund, Leipzig und Dresden, sowie eine signifikante Reduzierung des Angebots in Hamburg um 60 Prozent, hatten für Aufsehen gesorgt. Als Hauptursache für diese Schrumpfung nannte die Airline die ihrer Ansicht nach zu hohen Standortkosten in Deutschland, die den wirtschaftlichen Betrieb unattraktiv machten. Nun scheint sich das Blatt gewendet zu haben. Obwohl die von Ryanair kritisierten Kostenstrukturen weiterhin bestehen, signalisiert die Fluggesellschaft mit ihrem vorgelegten Wachstumsplan eine Neubewertung des deutschen Marktes. Offenbar sieht man in der Politik der neuen Bundesregierung Potential für Veränderungen, die ein profitables Wachstum in Deutschland wieder ermöglichen könnten. Verdopplung des Verkehrs in Aussicht – Bei Erfüllung der Forderungen „Wir haben der Bundesregierung einen Wachstumsplan geschickt“, verkündete Ryanair-Chef Eddie Wilson in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wir machen ein Angebot, wir wollen unseren Verkehr in Deutschland verdoppeln.“ Dieses ambitionierte Ziel untermauert Ryanair mit konkreten Zahlen und Zusagen: Die Rede ist von der Einrichtung von vier neuen Flugzeugbasen in Deutschland und

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Icelandair und Air India vereinbaren Codeshare-Abkommen

Die Fluggesellschaften Icelandair und Air India haben eine neue Codeshare-Partnerschaft geschlossen, um die Reiseverbindungen zwischen Indien und Island sowie zu weiteren Zielen in Europa und Indien zu erweitern. Die Vereinbarung wurde am Rande der 81. Jahrestagung der International Air Transport Association (IATA) in Neu Delhi offiziell besiegelt. Durch diese Kooperation können beide Fluggesellschaften ihren Passagieren flexiblere und nahtlosere Reiseerlebnisse anbieten. Dies umfasst optimierte Anschlusszeiten, einheitliche Gepäckbestimmungen und koordinierte Dienstleistungen über bedeutende europäische Drehkreuze. Konkret wird Air India ihren Flugcode ‘AI’ auf von Icelandair betriebenen Flügen zwischen Reykjavik (KEF) und wichtigen europäischen Städten wie London Heathrow, London Gatwick, Frankfurt, Paris, Amsterdam, Kopenhagen, Mailand und Zürich platzieren. Dies erleichtert es Passagieren von Air India, Island über zentrale europäische Knotenpunkte zu erreichen. Im Gegenzug wird Icelandair ihren Flugcode ‘FI’ zu von Air India durchgeführten Flügen zwischen Delhi und Amsterdam, Paris, Kopenhagen, Frankfurt, London Heathrow sowie zwischen Mumbai und Frankfurt und London Heathrow hinzufügen. Dadurch erhalten Passagiere von Icelandair bequeme Weiterreisemöglichkeiten zu wichtigen Städten in Indien. Die Codeshare-Flüge bedürfen noch der Zustimmung der Aufsichtsbehörden und sollen schrittweise über die Webseiten und Vertriebskanäle beider Fluglinien buchbar sein.

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