Juni 5, 2025

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Juni 5, 2025

Solides Wachstum im griechischen Tourismus zu Jahresbeginn

Der griechische Tourismussektor verzeichnete in den ersten vier Monaten des Jahres 2025 ein deutliches Wachstum. Laut Daten des Forschungsinstituts INSETE des griechischen Tourismusverbandes SETE stiegen die internationalen Flugankünfte im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent, wobei allein im April ein noch stärkerer Anstieg von 8,4 Prozent registriert wurde. Zwischen Januar und April 2025 erreichten 3,2 Millionen internationale Reisende Griechenland per Flugzeug, was einem Zuwachs von 197.000 gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2024 entspricht. Der April erwies sich als besonders starker Monat mit 1,6 Millionen registrierten Ankünften. Unter den Flughäfen verzeichnete Athen mit 1,9 Millionen Ankünften den grössten Anteil, ein Plus von 5,7 Prozent. Thessaloniki folgte mit 628.000 Ankünften und einem Zuwachs von 10 Prozent. Auf Kreta legte der Flughafen Heraklion um 15,8 Prozent auf 268.000 Ankünfte zu, während Chania einen leichten Rückgang von 2 Prozent auf 79.000 verzeichnete. Einige traditionell beliebte Inseln wie Mykonos und Santorin verzeichneten jedoch geringere Besucherzahlen. Mykonos empfing 10.000 internationale Gäste (minus 9 Prozent), während Santorin einen stärkeren Rückgang auf 23.000 Ankünfte (minus 30,4 Prozent) hinnehmen musste. Dieser Rückgang auf Santorin könnte mit seismischen Aktivitäten in der Region zusammenhängen. Insgesamt stiegen die Einnahmen aus dem Tourismus im ersten Quartal 2025 um 4,4 Prozent auf 1,073 Milliarden Euro. Während die Einnahmen aus Deutschland und Frankreich sanken, stiegen sie aus Italien und Grossbritannien deutlich an. Auch Kurzzeitvermietungen setzten ihren Wachstumstrend fort.

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Qatar Airways Cargo, IAG Cargo und MASkargo planen gemeinsames Frachtgeschäft

Die Frachtsparten von Qatar Airways, der International Airlines Group (IAG Cargo) und MAB Kargo (MASkargo) haben auf der Fachmesse Air Cargo Europe in München ihre Pläne für ein gemeinsames globales Frachtgeschäft bekräftigt. Die im April 2025 erstmals angekündigte Partnerschaft strebt nun, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden, einen offiziellen Start zum Ende des Jahres 2025 an. Ziel der Kooperation ist es, Kunden im globalen Luftfrachtmarkt erweiterte Routenoptionen, erhöhte operative Flexibilität und eine verbesserte Konnektivität zu bieten. Das gemeinsame Vorhaben verspricht eine optimierte Routenführung und grössere Kapazitäten, welche die Regionen Asien-Pazifik, den Nahen Osten, Afrika, den indischen Subkontinent, Europa und Amerika verbinden sollen. Durch die Partnerschaft sollen neue Verbindungen entstehen, die bisher nicht über eine einzige Buchung zugänglich waren, und somit neue globale Handelsmöglichkeiten erschliessen. In der Anfangsphase liegt der Fokus auf wichtigen Frachtmärkten, wobei eine Ausweitung auf weitere Länder in späteren Phasen nach erfolgten Genehmigungen vorgesehen ist. Die drei beteiligten Fluggesellschaften werden ihre Systeme, Prozesse und Angebote schrittweise angleichen, um einen reibungslosen Übergang für ihre Kunden zu gewährleisten. Zukünftig sollen optimierte Produkte, Dienstleistungen, verbesserte digitale Lösungen sowie ein gemeinsames Avios-Treueprogramm Teil des Angebots sein. Zudem wollen die Partner ihre Fracht- und Frachtraumkapazitäten in ihren jeweiligen Netzwerken optimieren und die Koordination bei der Bodenabfertigung und beim Lkw-Transport verbessern. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit werden die drei Unternehmen separate Vereinbarungen mit dem Welternährungsprogramm (WFP) treffen. Wie auf der Air Cargo Europe bekannt gegeben wurde, werden sie gemeinsam 1000 Tonnen kostenlose Frachtkapazität zur Verfügung stellen, um das WFP bei der Verteilung von Nahrungsmitteln und Hilfsgütern

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Flugchaos in Newark: Technikpannen und Bauarbeiten legen Flugbetrieb lahm – Hoffnung auf Besserung in Sicht

Der Flugbetrieb am Newark Liberty International Airport, einem der verkehrsreichsten Drehkreuze an der Ostküste der Vereinigten Staaten, sah sich in den vergangenen Wochen erheblichen Einschränkungen ausgesetzt. Eine Kombination aus technischen Problemen in der Flugsicherung und notwendigen Bauarbeiten an einer der Start- und Landebahnen führte zu spürbaren Behinderungen und Verspätungen, was insbesondere die Fluggesellschaft United Airlines, den Hauptnutzer des Airports, hart traf. Nun gibt es jedoch Anzeichen für eine baldige Entspannung: Die US-amerikanische Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA kündigte an, die Beschränkungen in Newark bereits in der kommenden Woche lockern zu wollen. Innerhalb weniger Wochen kam es gleich zweimal zu kritischen Ausfällen der Kommunikationssysteme zwischen den Piloten im An- und Abflugbereich von Newark und der Flugsicherung. Diese Technikpannen, bei denen der Funkkontakt für jeweils etwa 90 Sekunden unterbrochen war, sorgten für erhebliche Verunsicherung und trugen maßgeblich zu den operationellen Schwierigkeiten bei. Zusätzlich zu diesen unerwarteten technischen Problemen belasteten geplante Bauarbeiten an einer der Start- und Landebahnen die Kapazität des Flughafens ohnehin. Da somit eine wichtige Piste nicht zur Verfügung stand, erhöhte sich der Arbeitsdruck auf die Fluglotsen zusätzlich. Um die Sicherheit unter diesen erschwerten Bedingungen zu gewährleisten, sah sich die FAA im Mai gezwungen, den Flugverkehr in Newark vorsorglich zu begrenzen. Die Anzahl der erlaubten Starts und Landungen wurde auf jeweils 28 pro Stunde festgesetzt. United Airlines leidet unter Kapazitätsbeschränkungen – Schnelle Besserung erwartet Für United Airlines, die mehr als zwei Drittel aller Flugbewegungen in Newark verantworten, bedeuteten diese Beschränkungen erhebliche Einschnitte. Die Fluggesellschaft sah sich gezwungen, Flugfrequenzen aus ihrem Programm zu nehmen, was

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Ryanair kritisiert wieder mal starres Nachtflugverbot in Berlin

Die Fluggesellschaft Ryanair hat erneut das ihrer Ansicht nach unangemessen strenge Nachtflugverbot am Berliner Flughafen BER kritisiert. Anlass war eine Verspätung des Fluges FR1142 von Berlin nach Lissabon am Montagabend. Die Flugsicherung hatte dem Flug den Start verweigert, da dieser weniger als 15 Minuten nach Beginn des Nachtflugverbots hätte erfolgen sollen. Die Verzögerung des Abflugs war durch einen Passagier mit störendem Verhalten verursacht worden, was zu einer kurzzeitigen, aber unvermeidlichen Verspätung führte. Ryanair betonte, dass dieser Vorfall ausserhalb ihrer Kontrolle lag. Trotz dieser aussergewöhnlichen Umstände habe die zuständige Luftfahrtbehörde (LuBB) keine geringfügige Ausnahmegenehmigung vom Nachtflugverbot erteilt, wodurch das Flugzeug über Nacht am Boden bleiben musste und den Passagieren erhebliche Unannehmlichkeiten entstanden seien. Ryanair fordert die LuBB wiederholt auf, bei geringfügigen Verspätungen, insbesondere wenn diese auf unvorhersehbare Ereignisse zurückzuführen sind, flexibler zu agieren. Marcel Pouchain Meyer, Kommunikationschef von Ryanair DACH, äusserte sein Unverständnis darüber, dass die Passagiere aufgrund einer kurzen, unverschuldeten Verspätung zur Übernachtung gezwungen wurden, während eine geringe Verlängerung des Nachtflugverbots dies hätte verhindern können. Ryanair appelliert an die Verantwortlichen, eine pragmatische Lösung zu finden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Berlin nicht weiter zu beeinträchtigen.

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Deutsche unter der Lupe: Wie die Wirtschaftslage das Reiseverhalten verändert

Die gegenwärtige wirtschaftliche Großwetterlage in Deutschland hinterläßt deutliche Spuren im Reiseverhalten der Bürger. Eine aktuelle Erhebung des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW), durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Yougov, offenbart eine wachsende Sensibilität für die Kosten des Urlaubs. Fast ein Drittel der Befragten plant, im laufenden Jahr entweder seltener oder für eine kürzere Dauer zu verreisen. Diese Entwicklung spiegelt die allgemeine Unsicherheit wider, die viele Haushalte angesichts steigender Preise und einer verlangsamten Konjunktur empfinden. Die Umfrage, für die über 2.000 Bundesbürger im Zeitraum vom 19. bis zum 21. Mai befragt wurden, liefert detaillierte Einblicke in die veränderten Urlaubspläne. So gaben 20 Prozent der Teilnehmer an, ihre Anzahl an Urlaubsreisen reduzieren zu wollen. Dies könnte sich beispielsweise darin äußern, daß der geplante zweite Urlaub im Herbst gestrichen wird oder die traditionelle jährliche Flugreise durch einen kürzeren Aufenthalt im Inland ersetzt wird. Weitere elf Prozent der Befragten beabsichtigen, ihre Urlaube zu verkürzen. Anstelle der üblichen zweiwöchigen Sommerferien am Mittelmeer könnte nun beispielsweise nur eine zehntägige Reise oder ein verlängertes Wochenende in einer näher gelegenen Region in Betracht gezogen werden. Unsicherheit und Kostenbewußtsein prägen die Urlaubsplanung Die Beweggründe für diese Zurückhaltung sind vielfältig. Neben den offensichtlichen finanziellen Aspekten spielt auch die allgemeine politische Lage in den favorisierten Urlaubszielen eine Rolle. 45 Prozent der Befragten gaben an, daß politische Instabilität oder Konflikte in bestimmten Destinationen ihr aktuelles Buchungs- und Reiseverhalten im In- und Ausland beeinflussen. Dies könnte sich beispielsweise in einer Abkehr von traditionell beliebten, aber derzeit politisch unruhigen Regionen hin zu als sicherer wahrgenommenen Zielen äußern.

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Wiederaufnahme der Nonstopflugverbindung Dortmund – Craiova

Der Dortmund Airport hat am Montag, den 2. Juni 2025 die Wiederaufnahme der Nonstopflugverbindung zum Craiova International Airport in Rumänien gefeiert. Ein Airbus in der charakteristischen Farbe der Fluggesellschaft startete planmäßig um 8:45 Uhr in Richtung der südrumänischen Stadt. Diese Verbindung erweitert das Angebot an osteuropäischen Zielen ab Dortmund. Die Fluggesellschaft Wizz Air bedient die Strecke Dortmund-Craiova ab sofort wieder dreimal wöchentlich, jeweils montags, mittwochs und freitags. Die Flugzeit beträgt etwa zweieinhalb Stunden. Der Dortmunder Flughafen hebt damit seine Position als einer der wenigen deutschen Airports hervor, der diese Nonstopverbindung anbietet. Craiova, gelegen in der Nähe des Dreiländerecks Serbien-Bulgarien und südwestlich von Bukarest, ist eine Universitätsstadt mit historischem Kern, modernen Elementen und kulturellen Einrichtungen. Neben ihrer Geschichte und Architektur bietet Craiova auch Grünflächen wie den Nicolae Romanescu Park und den Botanischen Garten. Besonders zur Weihnachtszeit zieht der städtische Weihnachtsmarkt viele Besucher an. Die wiederaufgenommene Flugverbindung soll sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen die Anreise in die Region erleichtern und die kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen stärken.

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Rauch im Flugzeug: Überhitzter Akku-Lader zwingt Southwest-Jet zur Zwischenlandung

Ein Flug der amerikanischen Fluggesellschaft Southwest Airlines von Baltimore nach Tampa, Florida, mußte außerplanmäßig in Myrtle Beach, South Carolina, landen, nachdem ein Akku-Ladegerät eines Passagiers überhitzte und Rauch entwickelte. Wie das Portal „The Aviation Herald“ berichtete, handelte es sich bei dem betroffenen Flugzeug um eine Boeing 737-700 mit der Registrierung N7713A, Flugnummer WN-1844. Das Flugzeug befand sich in Reiseflughöhe FL400, etwa 80 Seemeilen südöstlich von Myrtle Beach, als sich der Vorfall ereignete. Nach weiteren etwa 20 Minuten Flugzeit landete die Maschine sicher auf der Landebahn 36 des Flughafens Myrtle Beach. Nach einer Wartezeit von viereinhalb Stunden setzte ein Ersatzflugzeug, eine Boeing 737 MAX 8 mit der Kennung N8947Q, die Reise nach Tampa fort. Das ursprüngliche Flugzeug war 16 Stunden nach der Landung in Myrtle Beach wieder einsatzbereit. Häufung von Zwischenfällen mit Lithium-Ionen-Batterien Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Beinahe-Katastrophen und tatsächlichen Bränden, die durch Lithium-Ionen-Batterien in Flugzeugen verursacht wurden. Wie bereits berichtet, hat Southwest Airlines ihre Richtlinien geändert und verlangt nun, daß Passagiere ihre Powerbanks und tragbaren Ladegeräte während des Fluges sichtbar aufbewahren und benutzen müssen. Ziel dieser Maßnahme ist es, im Falle einer Fehlfunktion schneller Hilfe leisten zu können. Von den neun von der Federal Aviation Administration (FAA) in diesem Jahr dokumentierten Zwischenfällen mit Lithiumbatterien wurde nur einer durch einen Akku-Pack verursacht. Dennoch waren Akku-Packs in den vergangenen 20 Jahren für die überwiegende Mehrheit der dokumentierten Ereignisse verantwortlich. Die neue Regelung von Southwest verbietet nun auch die Nutzung tragbarer Ladegeräte, wenn diese in Taschen oder Gepäckfächern

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Stauprognose für das Pfingstwochenende erwartet Verkehrsbehinderungen

Verkehrsexperten des ARBÖ warnen vor erheblichen Verkehrsbehinderungen am kommenden Pfingstwochenende. Hauptursache ist der gleichzeitige Beginn der Pfingstferien in Teilen Deutschlands, ein zusätzlicher Feiertag in Österreich sowie mehrere Grossveranstaltungen. Dies führt voraussichtlich zu langen Wartezeiten auf zahlreichen Autobahnen und Zufahrtsstrassen. Die erste Reisewelle wird bereits am Freitagnachmittag erwartet, gefolgt von einer weiteren am Samstagvormittag, die bis in die Abendstunden andauern dürfte. Auch für den Pfingstmontag wird mit starkem Rückreiseverkehr gerechnet. Betroffen sind laut ARBÖ insbesondere die Westautobahn (A1) im Raum Salzburg und vor dem Walserberg, die Südautobahn (A2) in den Grossräumen Graz und Wien sowie vor dem Grenzübergang Arnoldstein und die Ostautobahn (A4) vor Nickelsdorf. Ebenfalls mit Staus ist auf der Mühlkreisautobahn (A7) bei Linz, der Pyhrnautobahn (A9) vor dem Gleinalmtunnel und dem Grenzübergang Spielfeld, der Tauernautobahn (A10) vor Baustellen, der Karawankenautobahn (A11) vor dem Karawankentunnel, der Inntalautobahn (A12) vor Kiefersfelden, der Brennerautobahn (A13) vor Schönberg und am Brennerpass, der Südosttangente (A23) in Wien sowie der Fernpassstrasse (B179) zu rechnen. Zusätzlich zum Reiseverkehr führt die „Salzburger Dult“ vom 7. bis 15. Juni zu Verkehrsbehinderungen rund um das Messezentrum Salzburg. Auch das Dolomitenradrennen am Sonntag in Lienz und Umgebung wird Einschränkungen auf der Drautalstrasse (B100), der Plöckenpass Strasse (B110) und der Gailtalstrasse (B111) verursachen. In Wien sorgen Konzerte von Billie Eilish am Freitag und Tate McRae am Sonntag in der Stadthalle für erhöhtes Verkehrsaufkommen in den umliegenden Stadtteilen. Der ARBÖ rät, wenn möglich auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

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Wo Übernachten und Essen günstiger oder teurer sind als in Deutschland

Das Statistische Bundesamt hat einen aufschlußreichen Vergleich der Preise für Hotel- und Gaststättendienstleistungen in verschiedenen europäischen Urlaubsländern veröffentlicht. Die Analyse zeigt deutliche Preisunterschiede im Vergleich zu Deutschland. Während Urlauber in einigen süd- und osteuropäischen Ländern deutlich weniger für Restaurantbesuche und Hotelübernachtungen ausgeben müssen, sind diese Dienstleistungen in anderen, insbesondere nordeuropäischen Ländern sowie in der Schweiz, merklich teurer. Die amtlichen Zahlen bestätigen, was viele Reisende aus eigener Erfahrung kennen: Die Urlaubskasse wird je nach Destination unterschiedlich stark beansprucht. Wer primär auf die Kosten für Unterkunft und Verpflegung achtet, findet in Albanien und Nordmazedonien die günstigsten Bedingungen. Dort liegen die Preise für Hotel- und Gaststättendienstleistungen um beachtliche 52 beziehungsweise 51 Prozent unter dem deutschen Niveau. Auch Bulgarien lockt mit ähnlicher Preisgünstigkeit (-51 Prozent). Preiswerte Klassiker und teurer Norden Unter den klassischen Urlaubsländern erweisen sich Portugal mit einem Preisabschlag von 35 Prozent und die Türkei mit 31 Prozent als vergleichsweise preiswert. Spanien bietet sich mit einer Ersparnis von 25 Prozent ebenfalls als attraktives Ziel für kostenbewußte Reisende an. Diese Länder sind nicht nur für ihre kulturellen und landschaftlichen Reize bekannt, sondern nun auch amtlich als Destinationen mit einem günstigeren Preisniveau für touristische Dienstleistungen ausgewiesen. Anders sieht die Situation in den nordeuropäischen Ländern aus. Hier müssen Urlauber tiefer in die Tasche greifen, insbesondere in Island, wo die Preise für Übernachtungen und Restaurantbesuche um satte 49 Prozent über dem deutschen Durchschnitt liegen. Auch Dänemark (+28 Prozent) und Norwegen (+25 Prozent) präsentieren sich als eher kostspielige Reiseziele. Schweden bildet mit einem Preisaufschlag von lediglich 8 Prozent

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Schmuggelversuch am Flughafen Mumbai: Giftnattern und Schildkröten entdeckt

Indische Zollbeamte haben am internationalen Flughafen von Mumbai einen Reisenden aus Thailand festgenommen, nachdem in seinem aufgegebenen Gepäck fast 50 giftige Schlangen und fünf unrechtmässig gehaltene Schildkröten entdeckt wurden. Der Fund der lebenden Reptilien, die in Plastikeimern im Koffer des Passagiers versteckt waren, sorgte bei den Behörden für Aufsehen. Bei den geschmuggelten Tieren handelte es sich um 44 Indonesische Grubenottern (Trimeresurus albolabris), drei gehörnte Vipern mit Spinnenschwanz (Pseudocerastes urarachnoides) und fünf Asiatische Blattschildkröten (Cyclemys dentata). Alle diese Arten fallen unter die Bestimmungen des CITES-Anhangs II, welcher den internationalen Handel mit gefährdeten Arten regelt. Die Indonesische Grubenotter ist bekannt für ihr starkes Gift, während die gehörnte Viper mit Spinnenschwanz durch ihren ungewöhnlichen Schwanz auffällt, der zur Anlockung von Beutetieren dient. Die Asiatische Blattschildkröte ist eine in Südostasien verbreitete Süsswasserschildkröte. Der indische Staatsbürger, dessen Name nicht veröffentlicht wurde, wurde nach seiner Ankunft in Gewahrsam genommen. Die Tiere wurden umgehend beschlagnahmt. Die Zollbehörden veröffentlichten Bilder der sichergestellten Reptilien, die das Ausmass des Schmuggels verdeutlichen. Der Vorfall wirft Fragen nach den Motiven des Schmuggels und den möglichen weiteren Verwendungszwecken der Tiere auf. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.

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