Juni 12, 2025

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Juni 12, 2025

„Freiluft“ bringt Kunst und Kulinarik in den Wiener Augarten

Das Sommer-Pop-up „Freiluft“ von Paul Rittenauer zieht in diesem Jahr erstmals in den nordöstlichen Wiener Augarten. Auf Initiative von Kulturmanagerin Danielle Spera, der Vorsitzenden des Kuratoriums des Augarten Ateliers, wird der Fokus verstärkt auf Kunst gelegt. Das weitläufige Areal beherbergte bis vor acht Jahren die Ausstellung der TBA21 Thyssen-Bornemisza Art Contemporary von Francesca Habsburg und wird nun erneut zu einem kulturellen Anziehungspunkt in der Bundeshauptstadt. Paul Rittenauer kündigt an, daß das „Freiluft“-Konzept zu einem ganzheitlichen Erlebnis weiterentwickelt wurde, bei dem Kunst und Kulinarik harmonisch miteinander verbunden sind. In den Sommermonaten soll Kunst aus dem Museum ins Grüne verlagert werden, wodurch ein neuer Hotspot für Genuß und Kultur entsteht. Ein vielfältiges Programm mit Lesungen, Performances, Konzerten und Verkostungen erwartet die Gäste. Im ehemaligen Gustinus-Ambrosi-Atelier wird unter dem Titel „Augartensommer“ eine Ausstellung mit Werken von zwölf Künstlern, darunter Sabine Aichhorn, Angela Andorrer und Naomi Devil, bei freiem Eintritt gezeigt. Die Schau soll eine Brücke zwischen Kulturen und Zeiten schlagen und den Augarten in seiner Vielfalt präsentieren. Ergänzend dazu schmücken acht Skulpturen, unter anderem von Elisabeth von Samsonow und Talos Kedl, die Parklandschaft. Das „Freiluft“ im Augarten, das vom 17. Juni bis 31. August 2025 geöffnet ist, bietet auch kulinarische Vielfalt mit Gastronomiepartnern wie „TENNO SUSHI“, „Ragazzi, Pinsa!“, „Nigls Gastwirtschaft“ und der „Langos Bar“. Zusätzlich gibt es sportliche Angebote wie Outdoor-Trainings mit „PY Studio“ und „Mindful Body Experience“ mit Magdalena Kim Novak, sowie Running Clubs. Verschiedene Events wie der Vintage Market Vienna (11. bis 13. Juli), die „Ö3-Silent Disco“ (23. August) und der

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Flughafen London-Stansted: Antrag auf Erhöhung der Kapazität auf 51 Millionen Fluggäste jährlich eingereicht

Der London-Stansted Airport (STN), der drittgrößte Flughafen im Großraum London, hat bei den lokalen Behörden einen Antrag eingereicht, seine jährliche Passagierkapazität in den kommenden 20 Jahren auf 51 Millionen Fluggäste zu erhöhen. Dieser Schritt, der am 9. Juni 2025 dem Uttlesford District Council übermittelt wurde, folgt einer umfassenden Konsultation mit Anwohnern und ist Teil der Strategie, die bestehende einzelne Start- und Landebahn des Flughafens optimal zu nutzen. Die geplante Kapazitätserhöhung soll ohne eine Zunahme der bereits genehmigten Flugbewegungen innerhalb der bestehenden Flughafengrenzen erreicht werden. Infrastrukturverbesserungen und wirtschaftlicher Nutzen als Argumente Der Flughafenbetreiber Manchester Airports Group (MAG), zu dem Stansted gehört, argumentiert, daß die geplante Erhöhung der Passagierzahlen mit erheblichen Infrastrukturverbesserungen einhergehen werde. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrsüberlastung an der Autobahnanschlußstelle M11 Junction 8, die für die An- und Abreise zum Flughafen von entscheidender Bedeutung ist. Zudem wird erwartet, daß die Kapazitätserhöhung zur Schaffung von zusätzlichen 4.500 Arbeitsplätzen in der Region führen wird. Sollte der Antrag genehmigt werden, seien auch Verbesserungen der lokalen Zugverbindungen vorgesehen, mit dem ambitionierten Ziel, daß die Hälfte aller Passagierreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt. Dies würde nicht nur den Reisekomfort verbessern, sondern auch die lokale Verkehrsinfrastruktur entlasten. Die Pläne für Stansted sind Teil eines umfassenderen Investitionsprogramms. Bereits im Oktober 2024 hatte der britische Premierminister Keir Starmer Investitionen in Höhe von 1,1 Milliarden Pfund Sterling in den Flughafen Stansted angekündigt. Davon sind rund 600 Millionen Pfund für eine bereits zuvor kommunizierte Terminalerweiterung vorgesehen, während weitere 500 Millionen Pfund in die Verbesserung des bestehenden Terminals

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WestJet Cargo erweitert Karibik-Netzwerk nach Sunwing-Integration

WestJet Cargo hat die Erweiterung seines Frachtnetzwerks bekanntgegeben, nachdem Sunwing Airlines erfolgreich in die WestJet Group integriert wurde. Die Aufnahme von 18 Boeing 737-Flugzeugen von Sunwing in die WestJet-Flotte bringt erweiterte Frachtkapazitäten und eröffnet neue Möglichkeiten für Frachtdienste, insbesondere zu wichtigen Zielen in der Karibik. Durch diese Erweiterung bietet WestJet Cargo zusätzliche Kapazitäten nach Holguin (HOG), Santa Clara (SNU) und Varadero (VRA) auf Kuba an, mit bis zu 2,5 Tonnen zusätzlichem Frachtraum pro Flug. Julius Mooney, Director of Commercial Cargo bei WestJet, begrüßt diese Kapazitätserweiterung, die sowohl den Umschlag von Beiladefracht in Ostkanada als auch die Passagieranbindung durch WestJet Airlines verbessern soll. Die neue Expansion baut auf dem bereits bestehenden wöchentlichen Dienst von WestJet zwischen Toronto und Havanna auf, der 2023 eingeführt wurde. Nun umfaßt das Angebot einen täglichen Service zwischen Toronto (YYZ) und Varadero, einen viermal wöchentlichen Service zwischen Toronto und Santa Clara sowie einen dreimal wöchentlichen Service zwischen Toronto und Holguin. Des Weiteren wird ein täglicher Frachtdienst zwischen Montreal (YUL) und Varadero sowie ein viermal wöchentlicher Dienst zwischen Montreal und Holguin eingeführt. Mooney hob die Bedeutung Kanadas als Kubas viertgrößten Handelspartner hervor und kündigte weitere Expansionen zu zusätzlichen Frachtzielen in den kommenden Monaten an. Ergänzend zur Kapazitätserweiterung werden die täglichen Verbindungen zwischen Toronto und Cancun (CUN), Montego Bay (MBJ) und Punta Cana (PUJ) ausgebaut, während die Verbindungen zwischen Toronto und Puerto Plata (POP) auf dreimal wöchentlich und zwischen Toronto und Liberia (LIR) auf zweimal wöchentlich erhöht werden.

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Waldviertelbahn lockt im Juni 2025 mit besonderen Themenfahrten

Die Waldviertelbahn bietet im Juni 2025 ein vielfältiges Ausflugsprogramm mit drei speziellen Themenfahrten an. Ziel ist es, sowohl Einheimischen als auch Gästen attraktive Freizeitmöglichkeiten zu eröffnen und das Waldviertel auf Schiene zu erkunden. Dies teilte Verkehrslandesrat Udo Landbauer mit. Den Auftakt bildet am 14. Juni eine Fahrt mit der Diesel-Nostalgiegarnitur ab Gmünd um 13 Uhr. Unterwegs nach Groß Gerungs sorgt der Zauberer „Magic Leo“ für Unterhaltung bei den Fahrgästen mit Zaubertricks und Luftballonfiguren. In Groß Gerungs erwartet die Besucher ein Kinderprogramm, bevor es um 16:15 Uhr zurück nach Gmünd geht. Am 15. Juni dampft der „Dorfwirtexpress“ ab Gmünd (Abfahrt 10 Uhr) nach Schönau bei Litschau. Dort erwartet die Gäste ein Frühschoppen mit regionaler Kulinarik und Musik. Die Rückfahrt ist um 13:04 Uhr oder 16:04 Uhr möglich. Der kulinarische „Mohnnudelzug“ startet am 22. Juni um 10 Uhr ebenfalls in Gmünd und fährt nach Litschau, wo im Gasthof Kaufmann Mohnnudeln serviert werden. Rückfahrten sind um 13 Uhr und 16 Uhr vorgesehen. Die Waldviertelbahn verkehrt zwischen Gmünd, Groß Gerungs und Litschau und ist in der Saison 2025 bis zum 26. Oktober in Betrieb. Die NÖVOG-Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl betonten, daß der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel attraktiv gestaltet werden soll. Dazu gehören ermäßigte Tarife für Klima-Ticket-Besitzer, Kombitickets, kostenlose Fahrradmitnahme und gut getaktete Anschlußverbindungen. Die Niederösterreich-CARD wird bei einigen Fahrten anerkannt.

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Deutscher Luftverkehr fordert finanzielle Erleichterungen

Die deutsche Luftverkehrsbranche sieht sich weiterhin mit erheblichen strukturellen Herausforderungen konfrontiert und richtet daher einen dringlichen Appell an die neue Bundesregierung, bestehend aus Union und SPD. Joachim Lang, der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), äußerte in Nürnberg die Erwartung, daß politische Maßnahmen ergriffen werden, um den Standort Deutschland im internationalen Vergleich wieder attraktiver zu gestalten. Insbesondere im europäischen Kontext hinkt der deutsche Luftverkehr dem Erholungsniveau anderer Länder hinterher. Die Branche fordert daher substanzielle finanzielle Entlastungen, um die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen und einer weiteren Abwanderung von Kapazitäten entgegenzuwirken. Kernforderungen des BDL: Abschaffung der Luftverkehrssteuer und Kostensenkungen Im Zentrum der Forderungen des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft an die Bundesregierung steht die vollständige Abschaffung der Luftverkehrssteuer. Diese Steuer, die im Jahre 2011 eingeführt wurde, belastet jeden Abflug von einem deutschen Flughafen mit einem zusätzlichen Entgelt, dessen Höhe von der Entfernung des Zielortes abhängt. Ursprünglich als Beitrag zur Konsolidierung des Staatshaushaltes und zur Finanzierung anderer politischer Ziele gedacht, wird sie von der Luftverkehrsbranche seit langem als wettbewerbsverzerrendes Element kritisiert. Alternativ zur vollständigen Abschaffung fordert der BDL eine deutliche Reduzierung dieser Steuerlast. Darüber hinaus verlangt der Verband geringere Kosten für Luftsicherheit und Flugsicherung, da diese Gebühren in Deutschland im europäischen Vergleich als überdurchschnittlich hoch angesehen werden. Die Luftsicherheitskosten werden beispielsweise durch behördliche Auflagen und die Finanzierung des Sicherheitspersonals bestimmt, während die Flugsicherungsgebühren von der Deutschen Flugsicherung (DFS) für die Dienstleistungen im deutschen Luftraum erhoben werden. Eine Senkung dieser Posten würde die Betriebskosten der Fluggesellschaften an deutschen Standorten spürbar reduzieren und diese wieder attraktiver machen.

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Israel vor Gründung neuer Fluggesellschaft: TUS IL

Die israelische Luftfahrtlandschaft steht vor einer bedeutenden Erweiterung: Das Verkehrsministerium des Landes hat grünes Licht für die Gründung einer neuen Fluggesellschaft gegeben, hinter der der Reiseveranstalter Kavey Hofsha steht. Dieser Schritt verspricht, das Flugangebot von und nach Israel zu diversifizieren und neue Verbindungen zu etablieren. Die geplante Airline, die vorläufig den Namen „TUS IL“ tragen soll, wird auf der Basis der bereits bestehenden zypriotischen Fluggesellschaft TUS Airways operieren und soll ab Anfang 2026 den Betrieb aufnehmen. Kavey Hofsha, ein führender Akteur im israelischen Reisegeschäft, ist Eigentum der Unternehmer Ami Cohen und Arnon Englender und betreibt auch die Marke „Holiday Lines“. Die Eigentümer von Kavey Hofsha kontrollieren bereits zwei Fluggesellschaften in der Europäischen Union: Blue Bird Airways in Griechenland und TUS Airways auf Zypern. Letztere soll die Grundlage für die neue israelische Airline bilden. Obwohl die genaue Struktur der Vereinbarung noch nicht vollständig bekannt ist, deutet vieles darauf hin, daß TUS Airways eine Lizenz erhalten wird, um unter israelischer Registrierung zu operieren. Dies würde es TUS IL ermöglichen, Dienste zwischen Israel und Drittländern anzubieten, was über die bisherigen Rechte einer EU-Fluggesellschaft hinausgeht. TUS Airways wird ihren normalen Betrieb fortsetzen, doch die Erlangung der israelischen Registrierung eröffnet neue Marktsegmente. Nach Angaben israelischer Medienberichte plant TUS IL, den Betrieb mit einer Flotte von vier Airbus A320-Flugzeugen aufzunehmen. Die primären Ziele werden verschiedene europäische Städte sein, die vom internationalen Flughafen Tel Aviv Ben Gurion (TLV) aus angeflogen werden. In einer späteren Phase der Netzerweiterung werden auch Ziele in der Golfregion in Betracht gezogen, was

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Erhöhte Gebühren für Reisedokumente in Österreich ab Juli 2025

In Österreich treten mit dem 1. Juli 2025 deutliche Gebührenerhöhungen für amtliche Dokumente wie Reisepässe, Personalausweise und Führerscheine in Kraft. Der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) rät daher allen Bürgern, die für ihre bevorstehenden Urlaubsreisen noch neue Reisedokumente benötigen, ihre Anträge möglichst noch im Juni zu stellen, um Kosten zu sparen. Yvette Polasek, Reiseexpertin des ÖAMTC, weist darauf hin, daß die Gebührenerhöhungen zum Teil erheblich sind. So steigt die Gebühr für einen neuen Reisepaß von 75,90 Euro auf 112 Euro. Ein Personalausweis wird künftig 91 Euro statt bisher 61,50 Euro kosten, und für einen Führerschein fallen zukünftig 90 Euro anstelle von 60,50 Euro an. Der Mobilitätsclub empfiehlt daher dringend, rechtzeitig zu prüfen, ob eine Erneuerung notwendig ist. Ausschlaggebend für die alten Gebühren ist der Zeitpunkt der Antragstellung, nicht der Ausstellungszeitpunkt. Dadurch können pro Dokument bis zu 36 Euro gespart werden. Ein weiterer Hinweis der ÖAMTC-Expertin ist, daß Anträge für Reisepässe und Führerscheine, sofern noch Termine verfügbar sind, im gesamten Bundesgebiet gestellt werden können. Dies bedeutet, daß man nicht zwingend die wohnsitznächste Behörde aufsuchen muß, was insbesondere in Ballungsräumen mit langen Wartezeiten eine Erleichterung darstellen kann. Es wird geraten, sich frühzeitig über freie Termine zu informieren.

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