Juni 12, 2025

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Juni 12, 2025

Weniger Gepäckfehler im globalen Luftverkehr trotz Rekordpassagierzahlen

Im Jahr 2024 hat sich die Anzahl der falsch gehandhabten Gepäckstücke im weltweiten Luftverkehr reduziert, obwohl die Passagierzahlen auf Rekordniveau gestiegen sind. Laut dem jüngst veröffentlichten SITA Baggage IT Insights 2025 sank die globale Fehlerrate bei Gepäck auf 6,3 pro 1.000 Passagiere, ein Rückgang von 6,9 im Vorjahr und eine Verbesserung um 67 Prozent seit 2007. Dies geht aus einem Bericht des Luftfahrttechnologieanbieters SITA hervor. Europa zeigte eine bemerkenswerte Verbesserung: Die Fehlerrate sank auf 12,3 Gepäckstücke pro 1.000 Passagiere, eine Reduzierung um 26 Prozent im Vergleich zu 2007 und eine deutliche Erholung von 15,7 im Jahr 2022. Auch andere Regionen verzeichneten Fortschritte: Nordamerika verbesserte sich um 4,5 Prozent auf 5,5 pro 1.000 Passagiere, und Südamerika reduzierte seine Fehlerrate um fast 15 Prozent auf ebenfalls 5,5 pro 1.000 Passagiere. Die Region Asien-Pazifik behielt mit 3,1 pro 1.000 Passagiere die weltweit niedrigste Fehlerrate bei. Die besten Leistungen zeigten der Nahe Osten und Afrika mit 6,02 pro 1.000 Passagiere, wenngleich dies ein leichter Anstieg gegenüber 4,5 im Jahr 2023 ist. Trotz der Verbesserungen verursachte die Gepäckfehlbehandlung im Jahr 2024 geschätzte Kosten von 5 Milliarden US-Dollar. Ein Großteil der Probleme betrifft weiterhin verspätetes Gepäck (74 Prozent), gefolgt von beschädigtem oder gestohlenem Gepäck (18 Prozent) und verlorenem Gepäck (8 Prozent). Transferfehler bleiben die Hauptursache mit 41 Prozent. Die Branche reagiert mit verstärkten Investitionen in Technologien wie Echtzeit-Tracking, KI-gestützte Analysen und Selbstbedienungslösungen. Im Jahr 2024 hatten 42 Prozent der Passagiere Zugang zu Echtzeit-Gepäckinformationen. Flughäfen und Fluggesellschaften setzen zunehmend auf automatisierte Gepäckabgabe, und bis 2027 planen 65

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Flugzeugabsturz in Westindien: Air India Boeing 787 verunglückt kurz nach dem Start in Ahmedabad

Am Donnerstagmorgen hat sich am Flughafen der westindischen Stadt Ahmedabad ein schwerer Flugunfall ereignet. Ein Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 787 „Dreamliner“ der nationalen Fluggesellschaft Air India, welches den Flug AI171 nach London durchführen sollte, stürzte kurz nach dem Start ab. Indische Fernsehsender berichteten umgehend über das tragische Ereignis. Unmittelbar nach dem Absturz stiegen dicke, schwarze Rauchschwaden nahe dem Flughafen in den Himmel auf, und Aufnahmen zeigten brennende Wrackteile an der Unglücksstelle. Angaben zu möglichen Todesopfern lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht vor, doch wird die Anzahl der Insassen auf mehr als einhundert, teilweise sogar auf bis zu 200 Menschen beziffert. Rettungsteams waren schnell vor Ort, um die Bergungs- und Hilfsmaßnahmen einzuleiten, wobei erste Bilder die Evakuierung von Personen auf Tragen in Krankenwagen zeigten. Der tragische Vorfall: Eine Chronologie der Ereignisse am Flughafen Ahmedabad Der Flughafen Ahmedabad, offiziell Sardar Vallabhbhai Patel International Airport (AMD), ist ein bedeutendes Luftverkehrsdrehkreuz im westindischen Bundesstaat Gujarat. Von hier aus werden zahlreiche Inlands- und Auslandsflüge abgewickelt, darunter auch Langstreckenverbindungen nach Europa und Nordamerika. Der verunglückte Flug AI171 war planmäßig auf dem Weg nach London, wobei die genaue Bestimmung, ob Heathrow oder Gatwick, in den ersten Meldungen unklar blieb. Das Unglück ereignete sich in einer der kritischsten Phasen eines Fluges: unmittelbar nach dem Abheben. Kurz nachdem die Boeing 787 von der Startbahn abgehoben hatte und an Höhe gewann, kam es aus bisher unbekannten Gründen zu dem Absturz. Der Aufprall erfolgte in unmittelbarer Nähe des Flughafengeländes, was die schnelle Reaktion der am Flughafen stationierten Notdienste ermöglichte. Die

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Dortmund Airport eröffnet neue Direktverbindung nach Warschau

Der Dortmund Airport hat am vergangenen Sonntag den offiziellen Startschuß für seine neue Direktverbindung zum Chopin-Flughafen in Warschau gegeben. Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air bietet die Strecke fünfmal pro Woche an – montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags. Diese neue Flugverbindung soll Städtereisenden und Geschäftsreisenden eine direkte Anbindung an Polens größte und bevölkerungsreichste Stadt ermöglichen. Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales am Dortmund Airport, zeigte sich erfreut über die Erweiterung des Streckennetzes. Er betonte, daß Warschau eine wertvolle Ergänzung des Flugplans darstelle und sowohl den touristischen Austausch als auch die wirtschaftliche Vernetzung zwischen Deutschland und Polen fördere. Warschau gewinnt durch seine dynamische Entwicklung zunehmend an Bedeutung für Geschäftsreisende, und die neue Direktverbindung soll den Zugang zu diesem florierenden Wirtschaftsstandort erleichtern. Salvatore Gabriele Imperiale, Corporate Communications Manager bei Wizz Air, unterstrich ebenfalls die Wichtigkeit der neuen Route für Tourismus und Geschäftsreiseverkehr zwischen den beiden sich schnell entwickelnden Städten. Warschau bietet neben seiner wirtschaftlichen Bedeutung auch zahlreiche kulturelle Highlights, darunter das Königsschloß, den Łazienki-Park, den Kulturpalast und die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt. Zahlreiche Museen wie das Museum des Warschauer Aufstands oder das Fryderyk-Chopin-Museum sind ebenfalls Anziehungspunkte. Trotz seines Hauptstadtflairs punktet Warschau mit vergleichsweise günstigen Preisen für Unterkünfte, Gastronomie und Freizeitangebote. Mit über 21 Millionen Fluggästen im Jahr 2024 ist der Flughafen Warschau-Chopin der passagierstärkste Flughafen Polens und ein wichtiges internationales Drehkreuz. Warschau ist nach Kattowitz und Danzig die dritte und östlichste polnische Destination, die ab Dortmund bedient wird. Im Herbst 2025 folgt mit der Wiederaufnahme der Strecke nach Olsztyn-Mazury

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Finnair kehrt nach elfjähriger Abwesenheit nach Kanada zurück

Die finnische Nationalfluggesellschaft Finnair wird ab dem 4. Mai 2026 wieder Direktflüge nach Kanada anbieten und damit eine elfjährige Unterbrechung dieser Route beenden. Das Unternehmen bestätigte am 11. Juni 2025 die Wiederaufnahme des Flugdienstes zum Toronto Pearson International Airport (YYZ), einem bedeutenden Drehkreuz in Nordamerika. Diese Entscheidung unterstreicht die Strategie von Finnair, ihr nordamerikanisches Streckennetz zu erweitern und die Konnektivität zwischen Europa und Kanada zu stärken. Die neue Verbindung wird mit Großraumflugzeugen des Typs Airbus A330-300 bedient und zielt darauf ab, die wachsende Nachfrage nach transatlantischen Reisen zu befriedigen. Die neue Verbindung und ihre operativen Details Die neuen Direktflüge von Helsinki zum Toronto Pearson International Airport werden dreimal wöchentlich angeboten. Abflüge aus Helsinki sind für Montage, Mittwoche und Sonntage vorgesehen. Die Flugzeit für die fast 9-stündige Verbindung über den Atlantik wird voraussichtlich von Helsinki um 16:50 Uhr Ortszeit starten und um 18:35 Uhr Ortszeit in Toronto ankommen. Die Rückflüge nach Finnland treten dann noch am selben Abend ihre Reise an. Diese Flugzeiten sind darauf ausgelegt, sowohl für europäische Reisende optimale Anschlüsse in Helsinki zu bieten als auch für nordamerikanische Kunden eine bequeme Ankunft am Nachmittag zu ermöglichen, um von dort aus weitere Reisen in andere Teile Kanadas fortzusetzen. Die Wahl des Airbus A330-300 für diese Route ist strategisch, da dieser Flugzeugtyp eine gute Balance zwischen Reichweite, Kapazität und Wirtschaftlichkeit für transatlantische Verbindungen bietet und bereits einen festen Platz in der Langstreckenflotte von Finnair hat. Finnair hatte zuletzt im Sommer 2015 Direktflüge nach Toronto angeboten, bevor die Route eingestellt wurde. Die

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Abkühlung auf der Grand Tour of Switzerland: Spektakuläre Badeplätze entlang der Route

Die Grand Tour of Switzerland, bekannt für ihre kulturellen Höhepunkte und Panoramastraßen, bietet auch eine Vielzahl an attraktiven Bademöglichkeiten. Entlang der rund 1600 Kilometer langen Reiseroute finden sich versteckte Naturidyllen, urbane Flußbäder und erfrischende Bergseen, die sich ideal für eine Pause eignen. Zu den besonders empfehlenswerten Badestellen zählt der türkisfarbene Caumasee in Graubünden, nahe dem Abschnitt Chur-Flims, der mit seiner malerischen Umgebung aus Tannen und einer kleinen Insel zum Verweilen einlädt. Im Tessin lockt das Maggiatal mit seinen natürlichen Felsenbecken und glasklaren Flüssen, beispielsweise bei Ponte Brolla oder Cevio, zu einem Bad inmitten wildromantischer Natur. Der Neuenburgersee im Jura & Drei-Seen-Land begeistert mit warmem Wasser, flachen Ufern und langen Sandstränden, ideal für Familien und Wassersportler in Orten wie Yvonand oder Estavayer-le-Lac. Der fjordartige Walensee in St. Gallen besticht durch sein klares Wasser und die dramatische Lage vor der Bergkette Churfirsten. Hier bieten sich Badeplätze in Walenstadt oder das autofreie Quinten an. Am Genfersee im Waadtland und Genf finden sich urbane Bademöglichkeiten wie die „Bains des Pâquis“ in Genf, aber auch Naturplätze bei Montreux. Oberhalb von Kandersteg im Berner Oberland liegt der Oeschinensee, ein Gletschersee von atemberaubender Blaufärbung, der zum UNESCO-Welterbe gehört und nach einer leichten Wanderung erreicht werden kann. Ein einzigartiges Erlebnis ist das Rheinschwimmen in Basel, dem nördlichsten Punkt der Grand Tour, wo sich Besucher im Sommer mit dem „Wickelfisch“ im Fluß treiben lassen können.

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Jetstar Asia stellt Betrieb ein: Singapurer Billigflieger kämpft mit hohen Kosten und starkem Wettbewerb

Jetstar Asia Airways, die in Singapur ansässige Billigfluggesellschaft, wird ihren Betrieb zum 31. Juli 2025 vollständig einstellen. Diese Entscheidung wurde von den Anteilseignern, Westbrook Investments und der Qantas Group, getroffen, die ihr Gemeinschaftsunternehmen angesichts steigender Lieferantenkosten, hoher Flughafengebühren und eines sich verschärfenden Wettbewerbs in der Region auflösen. Die Einstellung des Flugbetriebs von Jetstar Asia markiert einen weiteren Fall, in dem eine regionale Fluggesellschaft den Druck des Marktes nicht standhalten kann, und wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen im asiatisch-pazifischen Luftverkehrssektor. Die Gründe der Einstellung: Finanzielle Belastung und mangelnde Rentabilität Die Qantas Group, Mehrheitseigner von Jetstar Asia, bestätigte in einer Börsenmitteilung, daß Jetstar Asia den Betrieb bis Ende Juli schrittweise reduzieren und dann vollständig einstellen wird. Die Entscheidung zur Auflösung des Joint Ventures wurde primär mit der mangelnden Rentabilität begründet. Die Qantas Group führte aus, daß Jetstar Asia trotz „außergewöhnlichem Kundenservice und operativer Zuverlässigkeit“ keine vergleichbaren Renditen wie die stärker performenden Kernmärkte innerhalb der Qantas Group erzielen konnte. Für das laufende Geschäftsjahr wurde erwartet, daß die Fluggesellschaft vor der Schließungsentscheidung einen zugrundeliegenden Verlust von 35 Millionen Australischen Dollar (rund 22,8 Millionen US-Dollar) vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnen würde. Diese finanzielle Belastung war offenbar nicht länger tragbar. Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig. Steigende Kosten für Zulieferer, die die gesamte Luftfahrtindustrie betreffen, belasten insbesondere Billigfluggesellschaften, deren Geschäftsmodell auf knappen Margen basiert. Hinzu kommen hohe Flughafengebühren in Singapur, einem der größten und modernsten Luftverkehrsdrehkreuze Asiens, die die Betriebskosten weiter in die Höhe treiben. Ein weiterer entscheidender Faktor ist der intensivierte Wettbewerb

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Sommerurlaub in Österreich: Hohe Erreichbarkeit von Arbeitnehmern trotz Erholung

Mehr als drei Viertel der in Österreich lebenden Menschen planen laut einer aktuellen willhaben-Umfrage einen Sommerurlaub, wobei europäische Länder (67,4 Prozent) und Österreich selbst (39,2 Prozent) die beliebtesten Destinationen sind. Eine nicht unerhebliche Zahl (15,7 Prozent) verbringt den Urlaub auch zuhause. Die Umfrage, an der rund 1.500 Nutzer teilnahmen, beleuchtete jedoch auch das Thema Erreichbarkeit im Urlaub, das eine überraschend hohe Präsenz zeigt. Fast die Hälfte der Befragten gibt an, im Urlaub für ihren Vorgesetzten erreichbar zu sein: 12,1 Prozent „jederzeit“ und 34,6 Prozent „in dringenden Fällen“. Noch bereitwilliger zeigen sich Arbeitnehmer gegenüber Kollegen, hier sind insgesamt 59,5 Prozent der Befragten grundsätzlich erreichbar. Besonders betroffen von dieser ständigen Erreichbarkeit sind Männer und Berufstätige aus den Branchen Medien & Werbung, Rechts-, Steuer- & Unternehmensberatung sowie Bauwesen. Auch in den Bundesländern Vorarlberg, Niederösterreich und Oberösterreich sowie bei Personen in leitenden Funktionen ist die Verfügbarkeit überdurchschnittlich hoch. Obwohl das Urlaubsgesetz eine Erholung der Arbeitnehmer vorsieht und Erreichbarkeit – abgesehen von Rufbereitschaft – nicht vorschreibt, fühlen sich 14,2 Prozent der Befragten stillschweigend und 3,4 Prozent ausdrücklich zu ständiger Verfügbarkeit gedrängt. Trotz der hohen Erreichbarkeit im Urlaub bezweifeln die meisten Befragten, daß dies ihrer Karriere förderlich sei: Nur 6,5 Prozent haben persönliche Vorteile erlebt und 16,2 Prozent glauben, daß es ihr Standing im Unternehmen verbessert. Überraschend ist, daß rund 40 Prozent der Umfrageteilnehmer freiwillig dem Job nachgehen, ohne kontaktiert zu werden. Dies umfaßt das passive Verfolgen von Themen (22,1 Prozent), das Lesen von E-Mails (21,4 Prozent), das Beantworten von E-Mails (12,1 Prozent) und das aktive

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Marokko forciert Luftfahrt-Expansion: Royal Air Maroc plant umfangreiche Flottenbestellungen

Die nationale Fluggesellschaft Marokkos, Royal Air Maroc (RAM), steht offenbar kurz vor einer tiefgreifenden Flottenerweiterung, die den Kauf zahlreicher Flugzeuge sowohl beim US-amerikanischen Hersteller Boeing als auch beim europäischen Konkurrenten Airbus umfassen könnte. Diese bevorstehenden Akquisitionen sind ein zentraler Baustein in den ambitionierten Plänen des nordafrikanischen Königreichs, sich als führendes Luftfahrtdrehkreuz an der Westflanke Afrikas zu etablieren. Die Dringlichkeit der Neubeschaffung wird durch einen prognostizierten starken Anstieg der Nachfrage im Reiseverkehr und die strategischen Vorbereitungen Marokkos für die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft im Jahre 2030 verstärkt, die das Land gemeinsam mit Spanien und Portugal veranstalten wird. Strategische Neuausrichtung: Eine Flotte für die Zukunft Die Bestrebungen Marokkos, seine Position im globalen Luftverkehr zu festigen, sind nicht neu, erhalten jedoch durch die jüngsten Entwicklungen eine erhöhte Dynamik. Die marokkanische Regierung hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Infrastruktur des Landes zu modernisieren und das Königreich als attraktives Ziel für Handel, Investitionen und Tourismus zu präsentieren. Eine leistungsfähige und moderne Fluggesellschaft ist hierbei ein unerläßlicher Pfeiler. Der aktuell diskutierte Umfang der Bestellungen bei Boeing und Airbus unterstreicht die Ernsthaftigkeit dieser Ambitionen. Wie die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ am Mittwoch unter Berufung auf gut informierte Kreise berichtete, plant Royal Air Maroc, für ihre Langstreckenflotte etwa zwei Dutzend Boeing 787 Dreamliner zu ordern. Dieses Muster ist bereits ein integraler Bestandteil der Langstreckenflotte der RAM und hat sich auf Routen nach Nordamerika, in den Mittleren Osten und andere afrikanische Destinationen bewährt. Die Boeing 787 ist für ihre Reichweite und Kapazität auf diesen Verbindungen geschätzt. Ergänzend dazu

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Österreichisches Bundesheer präsentiert sich auf dem Donauinselfest 2025

Das Österreichische Bundesheer beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Donauinselfest, das vom 20. bis 22. Juni 2025 unter dem Motto „Deine Insel. Echte Momente.“ bei freiem Eintritt stattfindet. Die Bundesheer Action & Activity Insel wird an allen drei Festivaltagen von 12:00 bis 19:00 Uhr geöffnet sein und soll Sport- und Technikbegeisterte anziehen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hob die Bedeutung der Motivation der Mitarbeiter hervor, denen zahlreiche zukunftsorientierte Aus- und Weiterbildungen offenstehen. Jörg Neumayer, Landesparteisekretär der SPÖ Wien, betonte, daß das Bundesheer mit seinem Programm, welches Teamgeist und Gemeinschaft erlebbar mache, zum Geist des Miteinanders auf der Insel beitrage. Besucher können Adrenalin und Action bei einer aufblasbaren Hindernisbahn, einem Military Fitness Parcours oder einem ZORBs-Parcours erleben. Spektakuläre Höhepunkte sind die bis zu zehn Meter hohen Bagjump-Türme, die „Hänge-Challenge“ sowie die kraftintensive LKW-Zugs-Challenge, bei denen Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamgeist gefragt sind. Technikbegeisterte können im mobilen Cyber-Escape-Room spielerisch in die Welt der Cyber-Sicherheit eintauchen oder in Flugsimulatoren virtuellen Höhenflüge erleben. Vor Ort besteht zudem die Möglichkeit, sich über die Pilotenausbildung und weitere Karrieremöglichkeiten beim Bundesheer zu informieren. Das Bundesheer ist auch Teil der „Wiener Städtische Versicherung / Sicheres Wien Insel“, wo es gemeinsam mit anderen Hilfs- und Einsatzorganisationen Katastrophenschutz und zivile sowie militärische Zusammenarbeit präsentiert. Musikalisch untermalt wird das Programm durch Auftritte der Combo der Militärmusik Kärnten und der Rockband Camouflash des oberösterreichischen Bundesheeres.

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IndiGo plant Großbestellung von ATR 72-600 Turboprops: Ausbau des Regionalnetzes in Indien erwartet

Die indische Fluggesellschaft IndiGo steht offenbar kurz vor einer bedeutenden Bestellung von bis zu 50 ATR 72-600 Turboprop-Flugzeugen. Die Bestätigung dieses Geschäfts wird auf der bevorstehenden Paris Air Show erwartet, wie die „Business Standard“ unter Berufung auf informierte Kreise berichtet. Diese mögliche Akquisition unterstreicht IndiGos fortgesetzte Strategie, das regionale Streckennetz in Indien auszubauen und die Konnektivität innerhalb des Subkontinents zu verbessern. Die indische Luftfahrt erlebt derzeit ein starkes Wachstum, und regionale Flugzeuge spielen dabei eine entscheidende Rolle. Quellen, die mit den Verhandlungen vertraut sind, gehen davon aus, daß IndiGo eine feste Bestellung von 30 bis 50 ATR 72-600 Maschinen plazieren könnte. Sollte die Vereinbarung finalisiert werden, könnte ihr Wert zwischen 450 und 750 Millionen US-Dollar liegen. Bereits im vergangenen Jahr war bekannt geworden, daß IndiGo Gespräche mit drei führenden Flugzeugherstellern über eine potenzielle Bestellung von bis zu 100 Regionalflugzeugen führte. Schon damals galt der französisch-italienische Hersteller ATR als Favorit, da das Unternehmen bereits eine etablierte Geschäftsbeziehung mit IndiGo unterhält. IndiGo betreibt laut ch-aviation-Daten derzeit eine aktive Flotte von 46 ATR 72-600 Flugzeugen auf ihren Regionalrouten. Diese Turboprops sind für den Einsatz auf kürzeren Strecken und Flughäfen mit begrenzter Infrastruktur konzipiert und eignen sich hervorragend für die Erschließung neuer Destinationen in den weniger dicht besiedelten Gebieten Indiens. Die Erweiterung der ATR-Flotte würde es IndiGo ermöglichen, ihre Präsenz im schnell wachsenden indischen Binnenmarkt weiter zu festigen und noch mehr Städte miteinander zu verbinden. Dies ist entscheidend, um die zunehmende Nachfrage nach Flugreisen in Indien zu bedienen und die nationale Konnektivität zu verbessern.

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