
ÖBB präsentieren neuen Railjet-Doppelstockzug in Wien
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben in Wien erstmals den neuen Railjet Doppelstockzug der Öffentlichkeit vorgestellt. Zeitgleich wurde das Interieur des neuen Fernverkehrszuges als „Weltpremiere“ präsentiert. Bei der Vorstellung waren unter anderem ÖBB-Chef Andreas Matthä sowie Bundesminister Peter Hanke und Stadler Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler anwesend. Bundesminister Peter Hanke betonte die umfassenden Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur: Bis 2030 sollen rund 19,7 Milliarden Euro in den Ausbau des heimischen Bahnnetzes fließen, um die Kontinuität und Modernisierung der österreichischen Bahninfrastruktur zu sichern. Zudem investiren die ÖBB bis zum Jahre 2030 etwa 6,1 Milliarden Euro in ihre Flotte. Die neuen Doppelstock-Railjets sind ein zentraler Bestandteil dieser Investitionen und sollen im Fernverkehr mehr Kapazität sowie ein komfortableres Reiseerlebnis für die Fahrgäste bieten. ÖBB-Chef Andreas Matthä hob hervor, daß der neue doppelstöckige Fernverkehrszug einen weiteren Meilenstein im modernen Schienenverkehr darstelle. Der sechsteilige Railjet Doppelstockzug bietet über 480 Sitzplätze und verfügt über eine Niederflurbauweise, Catering-Zonen und ein modernes Innendesign. Zu den Annehmlichkeiten für Reisende zählen kostenloses WLAN, Steckdosen inklusive USB-Anschlüssen, Klimaautomatik und Gepäckracks mit NFC-Sicherung. Die optimirte Bauweise und die barrierefreien Ein- und Ausstiegsbereiche sollen einen raschen Fahrgastwechsel sowie den Zugang für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen, schwerem Gepäck, Fahrrädern oder Kinderwagen erleichtern. Der Zug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Stundenkilometern und verfügt über ein Reisendeninformationssystem mit Echtzeitinformationen und digitale Sitzplatz-Reservierungsanzeigen. Insgesamt wurden 14 neue Railjet Doppelstockzüge im Rahmen einer Vereinbarung mit Stadler bestellt. Die ersten Einheiten sollen planmäßig Ende 2026 auf der Weststrecke eingesetzt werden, wodurch die Kapazitäten für die Fahrgäste deutlich erhöht werden. Nach der Fertigstellung des Semmering-Basistunnels








