August 5, 2025

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August 5, 2025

Thomas Weimann neuer Chef für Flugplanung bei Corendon Airlines

Die türkisch-niederländische Fluggesellschaft Corendon Airlines hat Thomas Weimann mit sofortiger Wirkung zum neuen Head of Network Planning & Scheduling ernannt. In seiner neuen Rolle ist Weimann für die langfristige Strategie des Streckennetzes und die Flugplanung verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Streckenführung und die Flugpläne zu optimieren, um die Flottenauslastung, die Rentabilität und die saisonale Nachfrage zu verbessern. Er ist zudem für das Slot-Management der Airline zuständig. Der CEO von Corendon Airlines, Yildiray Karaer, zeigte sich erfreut über die Neubesetzung. Er lobte Weimanns internationales Fachwissen und seine Erfolge in der Netzwerkplanung. Karaer geht davon aus, daß Weimanns Erfahrung einen wichtigen Beitrag zum Wachstum der Fluggesellschaft leisten wird. Mit der Einstellung Weimanns unterstreicht Corendon Airlines die Ambition, seine Präsenz und Effizienz in den europäischen Märkten auszubauen. Weimann bringt über zehn Jahre Berufserfahrung in der Luftfahrtbranche mit. Er war zuletzt als Leiter für das Revenue Management im Kurz- und Mittelstreckensegment bei der spanischen Fluggesellschaft Iberia in Madrid tätig. Zuvor leitete er bei Iberia Express die Abteilung für Netzwerkplanung, Flugplanung und Slot-Management. Auch bei der LATAM Airlines Group in Santiago de Chile und São Paulo konnte er internationale Erfahrung sammeln. Der studierte Ökonom hat zudem während seiner Studienzeit Aufenthalte in Peking und Paris absolviert. Corendon Airlines, die als Ferienfluggesellschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent ist, fliegt von 26 Flughäfen aus zahlreiche Urlaubsziele an, darunter in der Türkei, Griechenland, Spanien und Ägypten. Die Airline arbeitet eng mit Reisebüros und Reiseveranstaltern zusammen und expandiert auch in andere Märkte wie Polen und das

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IATA-Daten: Weltweite Passagiernachfrage wächst langsamer

Die International Air Transport Association (IATA) hat die Zahlen zur weltweiten Passagiernachfrage für Juni 2025 veröffentlicht. Demnach stieg die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (RPK), um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Wachstum fiel jedoch langsamer aus als in den Vormonaten. Die Gesamtkapazität der Airlines wuchs um 3,4 Prozent, was dazu führte, daß die weltweite Auslastung der Flugzeuge auf 84,5 Prozent sank, ein Rückgang von 0,6 Prozentpunkten gegenüber Juni 2024. Willie Walsh, der Generaldirektor der IATA, führte die verlangsamte Nachfrage auf die Auswirkungen militärischer Konflikte im Nahen Osten zurück. Die Region verzeichnete im Juni einen Rückgang der Nachfrage von 0,2 Prozent, wobei der internationale Verkehr um 0,4 Prozent abnahm. Besonders betroffen waren die Flugrouten in Richtung Nordamerika und Europa. Im Gegensatz dazu zeigte sich in anderen Regionen eine robustere Nachfrage. So verzeichnete der asiatisch-pazifische Raum einen Nachfrageanstieg von 5,0 Prozent, während Lateinamerika mit 7,9 Prozent das stärkste Wachstum verzeichnete. Bei der Betrachtung der einzelnen Märkte zeigte sich ein gemischtes Bild. Im internationalen Flugverkehr stieg die Nachfrage um 3,2 Prozent, doch auch hier sank die Auslastung in allen Regionen, da das Kapazitätswachstum stärker war. Im Inlandsverkehr gab es einen Nachfragezuwachs von 1,6 Prozent. Besonders starkes Wachstum verzeichnete der Inlandsmarkt in Brasilien mit 14,7 Prozent, während der US-Inlandsmarkt nach vier Monaten erstmals wieder ein leichtes Wachstum von 0,1 Prozent aufwies. Der Rückgang der Auslastung in Afrika von 0,6 Prozentpunkten auf 74,6 Prozent könnte, so die IATA, auf einen verschärften Wettbewerb durch europäische und nahöstliche Fluggesellschaften zurückzuführen sein. Trotz der verlangsamten Wachstumsdynamik und

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Boeing und die Gewerkschaft IAM: Neues Vertragsangebot soll Streik in St. Louis abwenden

Die Spannungen zwischen dem Luftfahrtgiganten Boeing und seiner Belegschaft in St. Louis haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Nach der überwältigenden Ablehnung eines ersten Vertragsangebots hat das Unternehmen eine modifizierte Offerte vorgelegt, die einen möglichen Streik in letzter Minute abwenden soll. Die 3.200 Mitarbeiter, die in der Verteidigungssparte von Boeing in St. Louis Kampfflugzeuge herstellen, haben am 3. August 2025 über das revidierte Angebot abgestimmt. Das neue Angebot beinhaltet wesentliche Zugeständnisse von Boeing, insbesondere in den Bereichen Arbeitszeitgestaltung und Altersvorsorge, die auf die Kritik der Gewerkschaft reagieren. Die Eskalation: Vom abgelehnten Angebot zum Streikaufruf Die Verhandlungen zwischen Boeing und der Gewerkschaft IAM, Distrikt 837, die 3.200 Facharbeiter in der Rüstungsfabrik in St. Louis vertritt, dauern bereits seit Längerem an. Der bisherige Tarifvertrag war Ende Juli ausgelaufen, und die Belegschaft hatte am 27. Juli 2025 ein erstes Vertragsangebot des Unternehmens mit großer Mehrheit abgelehnt. Die Gewerkschaft begründete die Ablehnung damit, daß das Angebot „den Prioritäten und Opfern der qualifizierten IAM-Gewerkschaftsmitarbeiter nicht gerecht wurde“. Die Arbeiter stellten die Herstellung von Kampfflugzeugen wie der F-15 Eagle und der F/A-18 Super Hornet sicher, zwei wichtige Modelle für die US-Luftwaffe und internationale Kunden. Die Ablehnung des Vertrages war ein klares Signal der Belegschaft, daß sie zu weitreichenden Maßnahmen bereit ist, um ihre Forderungen durchzusetzen. Als direkte Konsequenz aus der Ablehnung kündigte die Gewerkschaft an, daß bei einer erneuten Ablehnung des revidierten Angebots ein Streik in der Nacht zum 4. August 2025 beginnen würde. Ein solcher Streik hätte erhebliche Auswirkungen auf die Produktion der US-Kampfflugzeuge in der

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München Airport Center veranstaltet „Ninja Champions Series“

Am München Airport Center (MAC) findet im August ein großes sportliches Event statt: die „Ninja Days“. Den Auftakt bildet am 23. August 2025 die „Ninja Champions Series“, ein professioneller Wettkampf, der auf der bekannten TV-Show „Ninja Warrior“ basiert. In einem überdachten, fast 50 Meter langen und mehr als sieben Meter hohen Parcours treten rund 50 Profi-Athleten aus 16 Nationen in einem K.O.-Turnier gegeneinander an. Das Parcours-Design stammt von den bekannten Athleten David Eilenstein und Chris Harmat. Zum internationalen Teilnehmerfeld gehören Größen wie Olivia Vivian aus Australien, Abby Clark aus den USA und Clément Gravier aus Frankreich. Der Wettbewerb wird von Oliver Edelmann und Marco Laufenberg moderiert, die beide aus der TV-Show „Ninja Warrior Germany“ bekannt sind. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos, jedoch ist eine vorherige Online-Reservierung von Tickets erforderlich. Nach dem Profi-Wettkampf wird der Parcours ab dem 25. August bis zum 7. September 2025 auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besucher ab acht Jahren und einer Mindestgröße von 140 Zentimetern können dann unter professioneller Anleitung ihre Fähigkeiten testen. Für jüngere Teilnehmer steht ein separater Parcours zur Verfügung. Der Eintritt für die Mitmach-Aktion kostet 5 Euro für Kinder bis 15 Jahre und 9 Euro für ältere Teilnehmer. Die Veranstaltung bietet somit sowohl professionellen Sport als auch die Möglichkeit für jedermann, sich an den Hindernissen zu versuchen. Das MAC, die größte überdachte Freifläche Europas, wird während der „Ninja Days“ in eine Sportarena verwandelt. Die Wahl dieses ungewöhnlichen Veranstaltungsortes unterstreicht das Bestreben des Flughafens München, sich als vielseitiges Zentrum für Unterhaltung und

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Nach 196 Jahren: DDSG feiert Premiere der „Ungarischen Nacht“

Kaum zu glauben, aber in der 196-jährigen Geschichte der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft gab es bis Ende Juli 2025 noch nie eine Themenfahrt „Ungarische Nacht“. Die DDSG Blue Danube, eines der Nachfolgeunternehmen der legendären DDSG, wagte sich am 25. Juli 2025 über die Premiere und erstmals stand eine Ausfahrt der MS Admiral Tegetthoff ganz im Zeichen der Küche des österreichischen Nachbarlandes. Dass die Geschichte der DDSG, die in den 1990er-Jahren auf Betreiben der damaligen Regierung zerschlagen und in Scheibchen verkauft wurde, auch von Ungarn geprägt ist, liegt auf der Hand. Immerhin bildeten Österreich und sein heutiges Nachbarland bis zur Auflösung der k.u.k-Monarchie den Staat Österreich-Ungarn. In den damaligen „Ländern der Heiligen Ungarischen Krone“ befanden sich die wichtigste Werft und ein bedeutendes Kohlerevier der DDSG. Selbst im Passagierverkehr war das Schiff über einen sehr langen Zeitraum das Verkehrsmittel der Wahl, wenn man von Wien nach Budapest (oder umgekehrt) kommen wollte, denn es war schlichtweg schneller als die Bahn, die Kutschen oder Automobile. Mittlerweile gibt es keine Linienschiffe mehr zwischen den beiden Hauptstädten, da diese gegenüber dem Straßen- und Eisenbahnverkehr schlichtweg schon allein aus Zeitgründen nicht mehr konkurrenzfähig sind. Nachfolger einer Traditionsreederei Der Erste Weltkrieg führte dazu, dass unter anderem „Die Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder“ (Österreich) und die „Länder der Heiligen Ungarischen Krone“ (Ungarn“ getrennte Wege gegangen sind. Die DDSG konnte eine Lösung finden, um weiterhin Zugang zum unternehmenseigenen Kohlerevier sowie der wichtigen Werft zu haben. Man arrangierte sich mit Ungarns Diktator Admiral Miklós Horthy. Nachdem sich auch Österreich unter Engelbert Dollfuß und seinem

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Aethos Hotels eröffnet erstes Haus auf Mallorca

Die Lifestyle- und Hospitality-Marke Aethos hat ihr erstes Hotel in Spanien auf Mallorca eröffnet. Mit diesem neuen Standort treibt die Marke ihre internationale Expansion voran. Das Hotelprojekt wurde im Rahmen eines sogenannten Club Deals durch die Investmentgesellschaften Limestone Capital AG und Soravia realisiert. Die Partner bestätigen damit ihre gemeinsame Strategie, in hochwertige Lifestyle- und Hospitality-Projekte zu investieren, die auf eine Verbindung von architektonischer Qualität, Design und Servicekultur setzen. Das Aethos Mallorca verfügt über 61 individuell gestaltete Zimmer und Suiten. Die Inneneinrichtung ist von der mallorquinischen Natur inspiriert und verwendet natürliche Materialien wie Stein und Holz. Das Konzept des Hotels wird durch ein Restaurant mit regionaler Küche, eine Rooftop Bar, einen Pool Club mit Infinity-Pool sowie einen großzügigen Spa-Bereich ergänzt. Zudem bietet das Haus direkten Zugang zum Meer. Mit der Eröffnung auf Mallorca beginnt für die Marke Aethos eine neue Expansionsphase. Wie die Unternehmensgruppe mitteilte, sind für 2025 bereits weitere Standorte in London und Madrid geplant. Mit den neuen Häusern soll das Netzwerk an Lifestyle-Hotels gezielt erweitert werden. Aethos Mallorca steht für ein Konzept, das regionale Verankerung mit dezenter Eleganz verbindet und Natur und Luxus zusammenführt. Die Eröffnung des Hotels in einer etablierten Urlaubsregion wie Mallorca unterstreicht die Strategie der Marke, sich in Schlüsselmärkten zu positionieren. Der Hotelmarkt auf der Baleareninsel ist hart umkämpft, aber der Trend zu Individualreisen und personalisierten Erlebnissen bietet Nischen für Nischenanbieter. Die Investitionen in neue Standorte in London und Madrid zeigen,

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Auf Kollegen im Urlaub gewartet: KM Malta Airlines in der Kritik nach Pilotenvorfall

Ein Vorfall an Bord eines Fluges der KM Malta Airlines von Rom nach Malta im späten April hat eine interne Untersuchung ausgelöst und die Diskussion über die Verhaltensrichtlinien der Fluggesellschaft neu entfacht. Ein Flug, der vom Flughafen Fiumicino nach Malta zurückkehren sollte, wurde um fast eine Stunde verspätet, um einem Piloten, der sich mit seiner Familie im Urlaub befand, die pünktliche Anreise zum Flughafen zu ermöglichen. Der Vorfall, der sich am Morgen der Beerdigung von Papst Franziskus ereignete, hat zu disziplinarischen Maßnahmen gegen die beteiligten Piloten geführt und wirft ein Schlaglicht auf die Balance zwischen den Interessen der Mitarbeiter, den Richtlinien des Unternehmens und der Einhaltung des Flugplans. Ein ungewöhnlicher Vorfall: Der verspätete Start in Rom Die Geschehnisse ereigneten sich Ende April, am Tag der Beerdigung von Papst Franziskus im Vatikan. Ein Flug der KM Malta Airlines sollte nach der Beförderung von Regierungsvertretern, darunter der Präsident und der Premierminister Maltas, von Rom nach Malta zurückkehren. Der planmäßige Abflug war für 9.50 Uhr Ortszeit angesetzt. Doch kurz vor dem geplanten Start wurde der kommandierende Pilot des Fluges von einem anderen Piloten, George Frank Mizzi, kontaktiert. Mizzi, der früher der Chef der Pilotenvereinigung war, befand sich zu diesem Zeitpunkt mit seiner Familie im Urlaub in Rom. Er bat den Piloten, den Abflug zu verzögern, um ihm und seiner Familie Zeit zu geben, den Flughafen zu erreichen. Die Bitte wurde erfüllt. Infolgedessen hob der Flug erst um 10.36 Uhr ab, 46 Minuten hinter dem Zeitplan, und landete schließlich 45 Minuten verspätet in Malta.

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Ryanair kritisiert Bundesregierung wegen Luftverkehrssteuer

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die deutsche Bundesregierung scharf kritisiert, weil sie im Bundeshaushalt 2026 keine Senkung der Luftverkehrssteuer vorgesehen hat. Die Airline bemängelt, daß Deutschland mit einem Verkehrsaufkommen von nur 87 Prozent des Vorkrisenniveaus im Vergleich zu anderen europäischen Märkten zurückbleibe. Die deutsche Regierung habe eine wichtige Chance vertan, den in ihren Augen rückläufigen Luftverkehrsmarkt zu beleben und Tourismus sowie Arbeitsplätze zu fördern. Ryanair argumentiert, daß die deutsche Luftverkehrssteuer, die im Mai 2024 erneut erhöht wurde, zu den höchsten in Europa zähle und Deutschland im globalen Wettbewerb benachteilige. Als Beispiel für eine gegensätzliche Politik nennt die Fluggesellschaft Länder wie Schweden, Ungarn und Regionen in Italien, die ihre vergleichbaren Steuern abgeschafft hätten, um das Wachstum zu stimulieren. Laut Dara Brady, dem CMO von Ryanair, sei die Situation des deutschen Luftverkehrsmarktes kritisch und bedrohe Tourismus, Arbeitsplätze und die Anbindung Deutschlands. Die Airline fordert die Bundesregierung auf, dringend eine Luftverkehrsstrategie zu entwickeln, die nicht nur die Luftverkehrssteuer abschafft, sondern auch die Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren senkt. Würde die Steuer abgeschafft, plant Ryanair nach eigenen Angaben, sofort 3 Milliarden US-Dollar in Deutschland zu investieren, 1.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen und das Passagieraufkommen auf 34 Millionen jährlich zu verdoppeln. Ohne diese Maßnahmen droht Ryanair, Flugpläne in Deutschland zu reduzieren und Kapazitäten auf wachstumsstärkere EU-Märkte zu verlagern. Die Luftverkehrssteuer, die 2011 in Deutschland eingeführt wurde, war in der Vergangenheit bereits mehrfach Gegenstand von Debatten. Befürworter sehen in ihr eine Einnahmequelle für den Staat, während Kritiker die negativen Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen und Fluggesellschaften betonen.

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Flughafen Lugano vor ungewisser Zukunft: Suche nach privaten Investoren trifft auf Sparmaßnahmen des Bundes

Einst galt der Flughafen Lugano als ein pulsierendes Drehkreuz im Tessin, von dem bis zu 32 Linienflüge starteten. Nach einem Konkurs und einer längeren Phase der Unsicherheit steht der Flugplatz nun erneut am Scheideweg. Die Verantwortlichen in der Stadt Lugano träumen von einer Rückkehr zu alter Größe und suchen nach privaten Investoren, die mit mindestens 30 Millionen Franken die dringend benötigte Sanierung finanzieren sollen. Doch diese ambitionierten Pläne könnten durch eine unerwartete Entwicklung aus Bern zunichte gemacht werden: Der Schweizer Bundesrat plant, die finanziellen Förderungen für Regionalflughäfen einzustellen. Dies würde den Flugplatz Lugano um einen beträchtlichen Teil seiner Einnahmen bringen und die Suche nach privaten Investoren erheblich erschweren. Ein Flugplatz im Dornröschenschlaf: Die aktuelle Lage in Lugano Wer heute den Flughafen Lugano betritt, findet eine funktionstüchtige, aber ungenutzte Infrastruktur vor. Check-in-Schalter, Gepäckaufgabe und Zollkontrolle sind vorhanden, werden aber nicht genutzt, da es keine Linienflüge mehr gibt. Flughafendirektor Davide Pedrioli führt mit einer Mischung aus Stolz und Wehmut durch die Anlagen. Er betont, daß alles funktionieren würde, aber die notwendigen Passagiere fehlen. Nach dem Konkurs der früheren Betreibergesellschaft und dem Wegfall der Linienflüge, wie sie einst von Swissair Express und später von Darwin Airline, d. h. Adria Airways Switzerland, durchgeführt wurden, dient der Flughafen heute hauptsächlich der Privatfliegerei und Geschäftsleuten. Rund 10.000 Menschen nutzen den Flugplatz pro Jahr, vor allem aus dem Tessin und Italien, um geschäftlich in das europäische Ausland zu reisen. Trotz der aktuellen Stagnation gibt man in Lugano die Hoffnung nicht auf. Der Flugplatz wird als ein wichtiger

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Großglockner Hochalpenstraße feiert 90-jähriges Bestehen

Die Großglockner Hochalpenstraße feierte am 3. August 2025 ihren 90. Geburtstag. Das monumentale Straßenbauprojekt, das am 3. August 1935 feierlich eröffnet wurde, gilt als Symbol für den österreichischen Pioniergeist und die Verbindung von Technik, Natur und Tourismus in den Alpen. Die Straße, die über die majestätische Kulisse der Glocknergruppe und der Hohen Tauern führt, verbindet erstmals den Norden und Süden Österreichs und schuf in den wirtschaftlich schwierigen 1930er Jahren 3.000 Arbeitsplätze. Das visionäre Projekt wurde maßgeblich vom Kärntner Landesbeamten Ing. Franz Wallack und dem Salzburger Landeshauptmann Franz Rehrl vorangetrieben. Seine Eröffnung, an der auch Bundespräsident Wilhelm Miklas teilnahm, fand internationale Beachtung. Die Großglockner Hochalpenstraße ist heute nicht nur eine der spektakulärsten Panoramastraßen Europas, sondern auch das flächenmäßig größte Denkmal der Republik, da sie im Juli 2015 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Im Laufe der Jahre wurde die Straße, die durch den Nationalpark Hohe Tauern führt, als Besucherattraktion weiterentwickelt. Zahlreiche Ausstellungen entlang der Strecke informieren über die Geschichte der Straße sowie die Geologie und Biologie der alpinen Region. Die Großglockner Hochalpenstraße dient zudem als verläßlicher Arbeitgeber und Auftraggeber für die Regionen um den Großglockner. Anläßlich des doppelten Jubiläums — 90 Jahre Eröffnung und 10 Jahre Denkmalschutz — erscheint eine Broschüre, die die bewegte Geschichte der Straße beleuchtet. Sie erzählt von den dramatischen Baujahren, der Bedeutung der Straße als Tourismusmotor und enthält historische Fotos sowie eine detaillierte Zeitleiste.

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