August 5, 2025

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August 5, 2025

Lufthansa Cargo erweitert Kooperation mit ITA Airways auf Asien-Strecken

Lufthansa Cargo und ITA Airways bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Ab dem 1. September 2025 werden die Frachtkapazitäten der ITA-Flüge von Delhi, Tokio-Haneda und Bangkok nach Rom-Fiumicino unter dem Lufthansa Cargo AWB-Präfix vermarktet. Dieser Schritt folgt auf den erfolgreichen Start der Kooperation im Juni dieses Jahres, bei der bereits die Kapazitäten auf Südamerika-Strecken integriert wurden. Anand Kulkarni, Head of Global Markets bei Lufthansa Cargo, betonte, daß durch die neuen Routen zusätzliche Kapazitäten von Asien nach Europa angeboten werden können. Die Aufnahme von Rom als neues Drehkreuz ist eine wichtige Ergänzung im globalen Netzwerk der Lufthansa Group, das durch die Akquisition von ITA Airways als fünfte Netz-Airline der Gruppe erweitert wurde. Die sukzessive Erweiterung der Partnerschaft auf alle interkontinentalen und kontinentalen Strecken von ITA Airways soll das globale Angebot an Beiladekapazitäten von Lufthansa Cargo um beinahe 20 Prozent erhöhen. Die Strategie, die Frachtkapazitäten von ITA Airways zu nutzen, stärkt nicht nur die Marktposition der Lufthansa Group, sondern bietet Frachtkunden auch ein dichteres Netzwerk für den Transport von Gütern. Die Partnerschaft ermöglicht schnellere und zuverlässigere Verbindungen, insbesondere in Südeuropa. Die volle Integration von ITA Airways in die Lufthansa Group schreitet damit weiter voran und soll nach Erhalt der behördlichen Zustimmungen auf das gesamte Streckennetz ausgeweitet werden. Die Zusammenarbeit mit ITA Airways, die seit Mai 2025 auch in Südamerika-Strecken umgesetzt wird, demonstriert die Bestrebungen der Lufthansa Group, ihre Präsenz in wichtigen Regionen zu verstärken und neue Frachtkorridore zu erschließen. Rom wird dadurch zum sechsten und südlichsten Drehkreuz der Lufthansa Group, was die strategische

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Strategische Weichenstellung in Altenrhein: Flughafen bereitet sich auf mögliches Ende staatlicher Flugsicherung vor

Die Zukunft des Flugplatzes Altenrhein an der Schweizer Grenze steht vor einer ungewissen, aber entscheidenden Phase. Der Schweizer Bundesrat plant, ab dem Jahr 2027 die finanzielle Unterstützung für die Flugsicherung regionaler Flughäfen einzustellen. Dies hätte direkte Auswirkungen auf den Flugplatz Altenrhein, der derzeit von diesen Subventionen profitiert. Als Reaktion auf diese drohende Veränderung hat der Flugplatz nun beschlossen, noch in diesem Jahr eine Ausschreibung für die Flugsicherung zu starten. Dies soll sicherstellen, daß man auf alle möglichen Szenarien vorbereitet ist. Während die parlamentarische Debatte in der Schweiz noch aussteht, bereiten sich die Verantwortlichen in Altenrhein auf die Herausforderungen vor, die eine eigenständige Finanzierung der Flugsicherungsdienste mit sich bringen würde. Sparpläne der Regierung: Die Schweiz als Auslöser für strategische Neuorientierung Die Diskussion um die Zukunft der Flugsicherung an den Schweizer Regionalflughäfen ist Teil einer umfassenderen Sparoffensive der eidgenössischen Regierung. Der Bundesrat, die oberste Exekutivbehörde der Schweiz, hat vorgeschlagen, ab dem Jahre 2027 die staatlichen Förderungen für die Flugsicherungsdienste an Regionalflughäfen einzustellen. Diese Förderung stellt für Flugplätze wie Altenrhein eine erhebliche finanzielle Entlastung dar. Die drohende Streichung dieser Mittel, die jährlich einen Betrag zwischen 3,5 und 5 Millionen Schweizer Franken ausmachen, zwingt die betroffenen Flugplätze, sich nach alternativen Finanzierungswegen umzusehen. Die sogenannte Vernehmlassungs-Frist, in der verschiedene Akteure, darunter der Flugplatz Altenrhein, aber auch politische Institutionen, ihre Stellungnahmen zu den Sparplänen abgeben konnten, ist bereits Anfang Mai abgelaufen. Derzeit werden diese Stellungnahmen von einer bundesrätlichen Kommission geprüft. Diese Kommission soll noch vor dem Sommer eine Empfehlung an den Bundesrat abgeben. Die endgültige Entscheidung

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Flughafen Linz am Scheideweg: Strategische Neuausrichtung soll die Zukunft sichern

Die Zukunft des Flughafens Linz steht vor einer entscheidenden Wende. Nach fünf Jahren mit anhaltenden Verlusten und weitgehend aufgebrauchten Rücklagen haben die Eigentümer, die Stadt Linz und das Land Oberösterreich, einen Gesellschafterzuschuss in Höhe von acht Millionen Euro beschlossen. Diese finanzielle Unterstützung, die die Liquidität des Flughafens sichern soll, ist an einen umfassenden Strategieprozeß geknüpft, dessen Ergebnisse im September vorliegen und dem Aufsichtsrat präsentiert werden. Die jüngsten Entwicklungen, darunter die stark gesunkenen Passagierzahlen im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie und eine auf acht Prozent gefallene Eigenkapitalquote, unterstreichen die Dringlichkeit, die strategische Ausrichtung des Flughafens an die veränderten Marktbedingungen anzupassen. Während der Frachtbereich als wichtiger Lichtblick gilt, sucht der Flughafen nach neuen Wegen, um sich aus der Verlustzone zu befreien. Fünf Jahre in der Verlustzone: Die wirtschaftliche Schieflage des Flughafens Die wirtschaftliche Situation des Flughafens Linz, der sich zu gleichen Teilen im Besitz der Stadt Linz und des Landes Oberösterreich befindet, hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Bis zum Jahre 2019, also vor dem Ausbruch der Coronapandemie, konnte der Flughafen noch eine positive Bilanz vorweisen. Seither jedoch schreibt der Airport Verluste und mußte seine Rücklagen weitgehend aufbrauchen. Die Eigenkapitalquote, die noch bis 2023 im hohen zweistelligen Bereich lag, ist nun auf kritische acht Prozent gesunken. Vizebürgermeisterin Tina Blöchl (SPÖ) bezifferte das finanzielle Delta auf 3,6 Millionen Euro, was die Dringlichkeit der Lage verdeutlichte. Einer der Hauptgründe für die finanzielle Schieflage ist der starke Einbruch der Passagierzahlen. Während im Jahre 2019 noch 436.018 Fluggäste den Flughafen nutzten, sank diese

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Hotel Stefanie in Wien ernennt Wolfgang Gumhalter zum neuen Küchenchef

Das traditionsreiche Hotel Stefanie, Wiens ältester Hotelbetrieb, hat Wolfgang Gumhalter zum neuen Küchenchef seines gleichnamigen Restaurants ernannt. Gumhalter, der seit 2010 für die Schick Hotels Gruppe tätig ist, übernimmt die Leitung eines 18-köpfigen Teams. Er soll das kulinarische Angebot des im Jahre 1600 gegründeten Hauses in die Zukunft führen. Sein langjähriger Wegbegleiter Dennis Nikolic wird ihm als Souschef zur Seite stehen. Peter Buocz, der General Manager des Hotels, zeigte sich stolz über die Ernennung. Er lobte Gumhalters Qualitätsanspruch und betonte, daß die Beförderung langjähriger Mitarbeiter ein wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie sei. Das neue Führungsteam unter Gumhalter und Nikolic solle die kulinarische Tradition des Hauses mit innovativen Akzenten verbinden und interne Prozesse optimieren. Gumhalter selbst äußerte seine Vorfreude, das Restaurant mit einer Mischung aus authentischer Wiener Küche und frischer Inspiration zu leiten und die Wiener zu Stammgästen zu machen. Das Restaurant „Stefanie“ ist bekannt für seine klassische Wiener Küche, die Gumhalter nun zeitgemäß neu interpretiert. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte „Altwiener Schmankerlreise“, ein Sieben-Gänge-Menü, das die Geschichte Wiens auf kulinarische Weise erzählt. Gumhalter möchte dabei auch auf moderne Ernährungsgewohnheiten und Unverträglichkeiten eingehen, etwa durch vegetarische Varianten der Gerichte. Das Restaurant bietet neben à la carte-Gerichten auch einen Sonntagsbrunch und ein Mittagsbuffet an. Gumhalter begann seine Laufbahn in der Schick Hotels Gruppe als Jungkoch im Schwesterhotel Erzherzog Rainer und wechselte 2010 ins Hotel Stefanie, wo er in verschiedenen Positionen tätig war, zuletzt als Souschef. Sein Souschef Dennis Nikolic ist seit 2017 im Hotel und arbeitete bereits seit mehreren Jahren eng mit

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Swing Kitchen leitet Sanierungsverfahren ein

Die österreichische Gastronomiekette Swing Kitchen hat für Teile ihrer Gesellschaften in Österreich ein Sanierungsverfahren eingeleitet. Die Restrukturierung des Unternehmens, das sich auf pflanzenbasierte Gerichte spezialisiert hat, soll eine wirtschaftliche Stabilisierung ermöglichen. Wie bekannt wurde, sind die Muttergesellschaft Schillinger Vegan Holding GmbH sowie eine Wiener Filiale von der Insolvenz betroffen. Die Gesamtverbindlichkeiten der Holding belaufen sich auf 4,3 Millionen Euro, während die Filiale in Wien Mitte mit rund 1,9 Millionen Euro Schulden kämpft. Die neue Geschäftsführung unter Albrecht Eltz hat als Reaktion auf die finanziellen Schwierigkeiten einen Sanierungsplan vorgelegt. Dieser umfaßt die Schließung von drei Standorten in Deutschland, um sich wieder verstärkt auf den Kernmarkt Österreich zu konzentrieren. Zudem wurde im Mai 2025 ein neues Menü eingeführt und interne Prozesse optimiert. Als Gründe für die finanzielle Schieflage werden gestiegene Energie- und Personalkosten, eine allgemeine Konsumzurückhaltung sowie der hohe Wettbewerbsdruck im Segment der veganen Schnellgastronomie genannt. Trotz der eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und des Personalabbaus in den betroffenen Betrieben soll der Geschäftsbetrieb in den österreichischen und Schweizer Filialen fortgeführt werden. Die Kette betreibt derzeit sieben eigene Restaurants in Österreich und zwei Franchise-Standorte in der Schweiz. Die Geschäftsführung zeigt sich zuversichtlich, durch die Restrukturierung die Zukunft des Unternehmens und die Arbeitsplätze von rund 200 Mitarbeitern sichern zu können. Den Gläubigern wurde eine Quote von 20 Prozent angeboten, zahlbar innerhalb von zwei Jahren. Swing Kitchen, gegründet 2015 von Charly und Irene Schillinger, positioniert sich als bekannte Marke im deutschsprachigen Raum. Mit der strategischen Neuausrichtung sollen schlankere Strukturen, Produktinnovationen und ein verbessertes Gästeerlebnis geschaffen werden. Das Unternehmen

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CT-Scanner: Österreichische Flughäfen bereiten sich auf Ende der Flüssigkeitsregelung vor

Die Europäische Union hat den Weg für eine tiefgreifende Änderung bei den Sicherheitskontrollen an Flughäfen freigemacht. Mit der Zulassung von neuartigen Scannern, die flüssige Sprengstoffe zuverlässig erkennen können, ist das Ende der strikten 100-Milliliter-Flüssigkeitsregel bei Flugreisen in greifbare Nähe gerückt. Während die EU die technischen Voraussetzungen geschaffen hat, liegt die Umsetzung nun bei den einzelnen Flughäfen. In Österreich plant der Flughafen Wien-Schwechat eine Vorreiterrolle einzunehmen und die neuen Geräte bereits ab 2026 flächendeckend einzuführen. Diese Umstellung, die Investitionen in Millionenhöhe erfordert, soll den Passagieren nicht nur das Reisen erleichtern, da weder Flüssigkeiten noch Elektronik aus dem Handgepäck genommen werden müssen, sondern auch die Wartezeiten an den Kontrollstellen verkürzen. Kleinere Regionalflughäfen in Österreich und Deutschland warten hingegen ab, da die Umstellung mit hohen Kosten und baulichen Veränderungen verbunden ist. Die technische Revolution: Wie CT-Scanner die Sicherheitskontrolle verändern Die Beschränkungen für Flüssigkeiten im Handgepäck, die seit dem Jahre 2006 gelten, sind eine direkte Folge von vereitelten Terroranschlägen, bei denen Attentäter versucht hatten, aus mehreren Flüssigkeiten an Bord eines Flugzeuges Sprengstoff herzustellen. Um diese Bedrohung zu unterbinden, wurde die 100-Milliliter-Regelung eingeführt, die seither Millionen von Reisenden zu einer sorgfältigen Vorbereitung ihres Handgepäcks zwingt. Die neuen, von der EU zugelassenen Scanner nutzen eine Technologie, die aus der medizinischen Bildgebung bekannt ist: die Computer-Tomographie (CT). Anders als die herkömmlichen 2D-Röntgengeräte erzeugen diese CT-Scanner ein dreidimensionales Bild des Handgepäcks. Die 3D-Bildgebung, die durch das Auftreffen von Röntgenstrahlen aus vielen verschiedenen Winkeln auf das Gepäckstück entsteht, ermöglicht eine rasche und äußerst genaue Analyse von Geräten und Flüssigkeiten

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